Der Bedarf an Fachkräften in der Informatikbranche ist in den letzten Jahren unheimlich gestiegen.

Der Bereich ist andauernd auf der Suche nach neuen Talenten, vor allem nach Spezialisten.

Wenn Du also Lust auf App-Entwicklung, Systemadministrator oder Leitung eines IT-Projektes hast, dann brauchst Du bestimmte Fachkenntnisse, die Du am besten in einer Schule oder an einer Universität erlernst.

Superprof hat einige Infos für Dich, bevor Du in die Informatikbranche einsteigst.

5 Dinge, die Du in einem Informatikkurs lernst

Bevor Du mit Codieren loslegst, solltest Du erst einmal mit dem ABC der Informatik beginnen.

Hier sind 5 grundlegende Dinge, die Du in Deinem IT-Beruf später brauchen wirst.

  1. Was ist eine IP-Adresse?

Man hört diesen Begriff oft, aber was ist eigentlich eine IP-Adresse?

IP bedeutet Internet Protocol. Und ich sag’s Euch, das bringt Euch viel, das zu wissen!

Die IP-Adresse ist wie eine Telefonnummer, die es nur einmal gibt. Die Computer nutzen diese, um untereinander Informationen auszutauschen, wenn sie sich im gleichen Netz befinden.

Sie wird von der Box und nicht von Deinem Computer generiert.

Was ist ein Server?
Die Grundlagen in der IT müssen sitzen. | Quelle: Pexels
  1. Was ist ein Server?

Das ist eines der ersten Dinge, die Du in einem Informatikkurs lernst.

Das Ziel eines Servers ist es, Daten zu übermitteln.

Server sind der Grundstein des heutigen Internets. Wenn Du ein Video auf YouTube hochlädst, dann machst Du das nur einmal, aber die User können es sich hunderte oder tausende Male ansehen. Und das sofort!

Wenn ein Server nicht gut ist, dann funktionieren Videos oder Apps nicht richtig. Das ist vor Kurzem bei Pokemon Go passiert: Bei dem einjährigen Jubiläum der App sind die Server abgestürzt, weil sich zu viele Menschen gleichzeitig am gleichen Ort verbinden wollten. Aus diesem Grund sollte man immer gute Server benutzen.

  1. Was bedeutet HTML?

Hypertext Markup Language ist keine Programmiersprache. Wie die IP-Adresse gehört auch die HTML-Sprache zum Computer. Diese Sprache muss man lernen, wie eine Fremdsprache.

Es geht darum, Angaben zur Schriftart, Schriftgröße und eingefügten Bildern zu machen. Mach Dir keine Sorgen, wenn Du es nicht alles auswendig kannst. Du kannst alles ganz leicht online nachgucken.

Zum Beispiel kann man dem Computer sagen, dass der Text fett werden soll. Dazu genügt es ein <b> (für bold auf Englisch) vor das entsprechende Wort oder den entsprechenden Satz zu schreiben.

  1. Was ist ein Cookie?

Ein Cookie ist nicht nur ein leckerer Keks, den Du am Nachmittag isst, sondern auch eine Spur, die Du hinterlässt, wenn Du im Internet surfst. Dein Browser speichert eine harmlose Datei auf Deinem Computer, mit Hilfe derer Dir dann personalisierte Werbung geschickt werden kann.

Noch einmal an einem Beispiel:

Du suchst bei Zalando nach Schuhen. Du schließt die Seite wieder, ohne etwas zu bestätigen oder in den Warenkorb zu tun.

Später gehst Du auf YouTube, um ein Video anzusehen. Du wirst sehr wahrscheinlich an der Seite eine Werbung angezeigt bekommen, in der die Schuhe von Zalando wieder auftauchen.

Magic!

  1. Was sind die verschiedenen Programmiersprachen?

Es gibt viele verschiedene Programmiersprachen.

Java, C und Python sind ohne Zweifel die bekanntesten und meist gesuchten unter ihnen. Meistens muss man sogar mehrere Programmiersprachen können.

  • Um eine WordPress Seite zu erstellen brauchst Du Javascript und PHP.
  • Wenn Du mit Windows arbeitest, solltest Du besser C# beherrschen.

Beginne mit Java oder C++. Mache dann mit Javascript weiter. Entscheide Dich dann zwischen PHP, Swift und Python je nach Deinen Bedürfnissen und Vorlieben.

Wenn Du noch 5 weitere wichtige Dinge über Informatik erfahren willst, dann lies Dir diesen kompletten Artikel hier durch.

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Welche Zertifikate braucht man, um selbst Informatiklehrer zu werden?

Die Berufe in der IT-Branche sind immer gefragter. Viele Menschen wollen sich beruflich umorientieren und in die Informatikbranche einsteigen. Dafür brauchen sie eine Ausbildung.

Wie wird man Informatiklehrer, um Leute für diese Branche auszubilden?

Du möchtest als Informatiklehrer arbeiten?
Informatiklehrer werden in nächster Zeit gebraucht. | Quelle: Unsplash

Man muss heutzutage kein komplettes Studium mehr absolvieren, um in diesem Bereich tätig zu sein.

Es gibt auch einige Schulen, die spannende Kurse und Weiterbildungen anbieten.

BAP IT-Schule: Hier kannst Du eine Ausbildung zum Fachinformatiker machen und lernst verschiedene IT-Bereiche kennen.

Neue Fische GmbH: Hier kannst Du ein sogenanntes IT-Bootcamp absolvieren. Innerhalb von drei Monaten kannst Du zum Web Developer oder Data Scientist werden.

PC-College: Hier kannst Du Kurse zu bestimmten IT-Programmen belegen und Dich ganz gezielt in einem Bereich wieterbilden.

Da in der IT-Branche ein sehr großer Mangel an Fachkräften besteht, müssen neue und alternative Ausbildungsprogramme geschaffen werden.

So können auch Personen aus ganz anderen Fachbereichen eine Weiterbildung im IT-Bereich machen, damit der wachsende Bedarf gedeckt werden kann.

Aber als Informatiklehrer zu arbeiten erfordert nicht nur Wissen, sondern auch Geduld und pädagogische Kenntnisse.

Welche Ausbildung braucht man für welchen Beruf? Entdecke 3 IT-Berufe

Selbst mit einem Abitur oder auch Fachabitur kann man eine Ausbildung machen, um in der Informatikbranche zu arbeiten.

  1. Web-Developer

Stellenbeschreibung: Ein Web-Developer entwickelt IT-Programme für Kunden.

Ausbildung: Um Web-Developer zu werden reicht ein Abitur nicht aus. Man braucht mindestens einen Bachelor. Das kann im Bereich Informatik oder Wirtschaftsingenieurwesen sein. Danach kann man beispielsweise noch einen Master in Programmieren machen.

Erforderliche Kompetenzen:

  • Kenntnis der Programmiersprachen
  • Projektmanagement
  • Computerwartung

Anforderungen:

  • Sorgfalt
  • Analysefähigkeit
  • Schnelligkeit
  • Kreativität.

Durchschnittliches Einstiegsgehalt: 2000-2500€ pro Monat.

  1. Den Beruf des Webdesigners wählen

Stellenbeschreibung: Ein Webdesigner ist für die visuelle Gestaltung einer Webseite zuständig. Er kümmert sich zunächst um die Entwicklung der Webseite (Struktur, Bedienbarkeit, graphische Darstellung). Man muss immer auf dem neuesten Stand sein bezüglich Informationstechnologie und Kommunikation.

Ausbildung: Es gibt 2 Wege, Webdesigner zu werden. Du kannst Informatik studieren und einen künstlerischen Zusatzkurs belegen oder Du kannst direkt Webdesign studieren.

Du bist kreativ und IT-interessiert?
Webdesign verbindet künstlerische mit mathematischen Elementen. | Quelle: Visualhunt

Erforderliche Kompetenzen:

  • Gute Kenntnis von Adobe (Photoshop, Illustrator, InDesign, After Effects)
  • Gute Kenntnis der Programmiersprachen HTML und CSS:

Anforderungen:

  • Organisationstalent
  • Kreativität
  • Autonomie
  • Diplomatie
  • Teamfähigkeit

Durchschnittliches Einstiegsgehalt: 2000€ pro Monat.

  1. Experte in Suchmaschinenoptimierung

Stellenbeschreibung: Ziel ist es, die Seite des Kunden an Platz eins bei Google zu bringen. Ein SEO-Experte analysiert Besucherstatistiken und entwirft dann Strategien, wie man die Sichtbarkeit der Webseite verbessern kann.

Ausbildung: Informatikbachelor mit Schwerpunkt Marketing.

Erforderliche Kompetenzen:

  • Kenntnis der Programmiersprachen HTML und CSS
  • Ausdrucksfähigkeit
  • Kenntnis von Analyseprogrammen

Anforderungen:

  • Lernfähigkeit
  • Stressresistenz
  • Kommunikationsfähigkeit

Einstiegsgehalt: 2000€ pro Monat.

Hast du schon mal darüber nachgedacht, selbst Informatikkurse online zu geben?

Warum sollte man mit einem Privatlehrer einen Informatikkurs machen?

Ein Diplom in einem Informatikfach kann Dir dabei helfen, einen guten Job zu finden. Allerdings ist es nicht leicht, in eine Informatikschule reinzukommen. Ein Informatiklehrer kann Dir unter anderem dabei helfen.

Er kann Dir zwar kein Diplom verleihen, aber Dir wenigstens einmal einen ersten Einblick in die IT-Branche gewähren.

Ein privater Informatiklehrer hat mehrere Vorteile:

  • Individuelle Betreuung: Anders als ein Professor an der Uni, ist ein Privatlehrer nur für Dich da. Er passt sich an Dein Niveau, Deine Stärken und Schwächen an, damit Du Fortschritte machst. Der Kurs wird extra für Dich konzipiert. Der Lehrer ist Experte in seinem Bereich und kann Dich noch mehr motivieren. Die Kurse finden regelmäßig statt und man kann sich auch nicht davor drücken, die Aufgaben zu machen, weil man allein ist.
  • Die Aufnahmeprüfung für eine Informatikschule vorbereiten: Jeder Push ist gut, wenn man die Aufnahmeprüfung an einer Informatikschule schaffen will. Ein Lehrer, der an der gleichen Schule war, kann Dir besonders gut helfen. Er weiß, wie die Abläufe sind und was von Dir erwartet wird.
  • Ein angepasster Rhythmus: Das Tempo Deines Kurses kann je nach Deinem Fortschritt und Deiner Verfügbarkeit angepasst werden. Du kannst auch am Wochenende oder abends einen Kurs machen. Auch das wird auf Deine Ziele angepasst.
  • Der Schüler wählt seinen Lehrer aus: Bevor man sich seinen Lehrer aussucht, sollte man sich Ziele setzen. Von Deinen Zielen hängt dann wiederum auch die Wahl Deines Lehrers ab. Du solltest den Werdegang Deines Lehrers kennen: Abschlüsse, Erfahrungen, Lehrmethoden. Auf Superprof können Schüler Kommentare über ihre Lehrer schreiben. Lies Dir die durch, damit Du Deinen zukünftigen Lehrer besser einschätzen kannst.
  • Erschwingliche Preise: Anders als man denkt, ist ein privater Informatikkurs nicht unbedingt teurer als ein Kurs an einer Schule. Die Tarife für eine Privatstunde Informatik schwanken zwischen 15 und 60€ die Stunde, je nach Wohnort, Niveau, Erfahrungen des Lehrers und Spezialisierung des Kurses.

Auf Superprof gibt es mehr als 87 Informatiklehrer in ganz Deutschland.

Wie wäre es mit einem privaten Informatiklehrer?
Einzelunterricht in Informatik lohnt sich! | Quelle: Unsplash

Fazit:

  • Beginne mit den Grundlagen, bevor Du Dich dazu entscheidest, in der Informatikbranche zu arbeiten.
  • Da diese Branche stark boomt, ist es keine schlechte Idee, als Informatiklehrer zu arbeiten. Dafür solltest Du aber gut ausgebildet sein.
  • Grundsätzlich braucht man mindestens einen Bachelor, um in der IT-Branche einen Job zu finden. Mit einem Master wird es natürlich noch einfacher in höhere Positionen zu kommen.
  • Privatlehrer sind dafür da, die Branche besser zu verstehen und Euch auf die schwierige Aufnahmeprüfung an einer Informatikschule vorzubereiten.
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Alice