Wenn du professionell eine Website, einen Blog oder einen Onlineshop erstellen willst, brauchst du ein Content Management System. Content Management Systeme (kurz: CMS) sind Tools, die dir helfen, deinen Inhalt im Web zu publizieren - ohne dass du dazu Programmierkenntnisse brauchst. Mit einem CMS können auch Einsteiger ohne Vorkenntnisse einfach einen Blog oder eine Website veröffentlichen. Wir geben dir eine Orientierung dazu.

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Und los geht's

Wozu gibt es Content Management Systeme?

Inhalte im Web müssen heutzutage sehr schnell änderbar sein. Nicht nur wenn du Nachrichten veröffentlichen oder Produkte verkaufen willst, möchtest du schnell sein. Auch wenn du einen Blog betreibst oder eine Firmenhomepage betreust, möchtest du dich nicht lange mit Technik und Abstimmungen aufhalten - sondern die Dinge einfach zügig umsetzen. Ein wichtiges Tool, das dir Schnelligkeit und Professionalität im Web ermöglicht, ist ein Content Management System.

Content Management Systeme sind heute die verbreitetste Lösung zur Veröffentlichung von Websites. In diesen kannst du deine Inhalte erstellen und speichern und zur Ausgabe dieser Inhalte ein passendes Design wählen. Texte kannst du einfach und mit wenigen Klicks ändern und auch das Design mit wenig Aufwand seitenweit ändern.

Auf einem rustikalen Holztisch steht ein Laptop und eine kleine Tasse mit Espresso und liegen ein Schreibblock und ein Stift.
Es gibt viele Anbieter von Content Management Systemen, darunter WordPress. Wie Contao (früher TYPOlight) ist auch WordPress eine Open Source Lösung mit vielen Funktionen und vergleichsweise einfach zu bedienen. Photo by Pixabay from Pexels.

Ein Content Management System speichert deine Inhalte in der Regel in einer Datenbank. Das Design wird getrennt vom Inhalt gespeichert. Wenn eine Website aufgerufen wird, führt das System dann diese Inhalte und das Design zusammen und bereitet beides für das Gerät des Nutzers vor. Dies hat auch den Vorteil, dass diese Ausgabe unterschiedlich ausfallen kann: je nachdem, mit welchem Gerät du eine Website aufrufst oder ob du beispielsweise dein Smartphone hochkant oder quer hältst ("Responsivität").

Welche Funktionen haben CMS?

Mit einem Content Management System kannst du deine Inhalte (Texte, Bilder, Videos) zur Veröffentlichung im Web speichern, miteinander verbinden und managen. Zunächst wirst du ein Grundlayout deiner Website, deines Blogs oder deines Shops entwerfen. In der Regel hast du hier eine Startseite, mehrere Unterseiten und dann Posts (bei Seiten mit inhaltlichem Fokus) oder Produkte (bei Shops).

Wesentliche Funktion des Content Management Systems ist es, dass du diese Grundstruktur leicht aufbauen und beständig anpassen kannst. Du kannst das  Layout ändern, Inhalte zwischen Seiten und Kategorien hin- und herschieben, Seiten und Teile von Seiten neu kombinieren sowie wiederverwendbare Blöcke erstellen.

Über Schaltflächen oder Drag-and-drop kannst du deine Designelemente und deine Inhalte auf Seitenvorlagen hin- und herbewegen und so vollendete Blogs, Websiten und Anwendungen erstellen (beispielsweise ein Kontaktformular für jede Seite, Versandbedingungen oder Werbung).

Worauf sollte ich bei der Wahl eines CMS achten?

Bevor du dich für ein Content Management System entscheidest, solltest du vor allem eine klare Vorstellung davon haben, was du im Web mit deinem Inhalt (Content) erreichen willst. Erstelle für deinen persönlichen Vergleich einfach einen Kriterienkatalog und schreibe diesen auf. Kriterien könnten sein: Zielgruppe, Seitengeschwindigkeit, Mehrsprachigkeit, Designqualität, Aktionen, Newsletter, AMP, SEO etc. Dann solltest du in einem Vergleich prüfen, welches CMS dir hierfür passende Funktionen bietet.

Ebenso solltest du in deinem persönlichen CMS-Vergleich die folgenden Fragen beantworten: Begebe ich mich mit dem CMS eventuell in eine unerwünschte Pfadabhängigkeit? Ist das gewählte CMS ausreichend leicht zu installieren, zu warten und zu bedienen?

Ist das CMS für die vorgesehenen Aufgaben geeignet?

Unternehmen haben natürlich andere Anforderungen an Online-Auftritte als Privatpersonen. Wer einen Online-Shop mit einem CMS einrichten möchte, braucht andere Funktionen als der, der einen Blog oder eine einfache Unternehmensrepräsentanz einrichtet.

Daher hängt es wirklich vom Einzelfall ab, für welche Software du dich entscheiden solltest. Ideal ist es, wenn du die Möglichkeit und Zeit hast, mehrere CMS auszuprobieren. Spare dir den Fehler, dich vorab für eine Software zu entscheiden, deine Seite dort komplett anzulegen und dann zu schauen, ob alles funktioniert. Prüfe die Vorteile und Nachteile jeder Software lieber bevor du dich an die Arbeit setzt.

Ein Apple-Bildschirm, eine Apple-TAstatur, ein Laptop und ein Tablet. CMS passen ihre Inhalte für viele stationäre und mobile Geräte an.
Ein moderndes Content Management System erlaubt es dir, deine Inhalte passend für verschiedene Gerätetypen auszuspielen ("responsiv"). | Photo by Pixabay from Pexels

Wenn du dich nicht sehr wohl in Englisch fühlst, dann solltest du vielleicht eher nicht auf WordPress zurückgreifen - der Editor ist zwar vollständig auf Deutsch verfügbar, viele Plugins, Widgets und Themes jedoch gibt es ausschließlich mit englischer Anleitung. In diesem Falle wäre ein System wie Drupal, Contao oder Typo3 vielleicht besser für dich geeignet.

Darüber hinaus entspricht eine CMS-Software aus unserer Sicht dem Stand der Technik, wenn es:

  • eine Medienverwaltung anbietet (für Bilder und Videos, die du auf deiner Website einfügen möchtest)
  • Medien austauschbar macht (beispielsweise wenn du mal ein Bild auf mehreren Seiten gleichzeitig austauschen möchtest)
  • das Bildformat WebP von Google beherrscht, das auf schnellere Ladezeiten zielt
  • schnelle und schlanke Seiten ermöglicht: je einfacher ein CMS Inhalte anzeigt, umso besser
  • wiederverwendbare Textblöcke anbietet.

Begebe ich mich mit dem CMS in eine Pfadabhängigkeit?

Wichtig ist weiterhin bei deinen Überlegungen zu den Vorteilen und Nachteilen, dass ein CMS immer offen für Änderungen und Erweiterungen sein sollte - aber auch für einen Export deiner Daten.

Da sich die Technologie im Internet nach wie vor schnell ändert, müssen CMS-Entwickler oft auch schnell neue Funktionen anbieten. Ein CMS ist dann gut, wenn es auf solche Neuerungen schnell reagiert und solche Änderungen grundsätzlich möglich sind. Dies ist bei einem Open Source System wie WordPress oder Contao möglich.

Wichtig ist auch, dass du dich nicht eine "Pfadabhängigkeit" begibst: Stell dir vor, du errichtest mit viel Mühe einen Onlineshop in einem CMS - nur um nach einigen Monaten festzustellen, dass eine wichtige gewünschte Shop-Funktion über dein gewähltes CMS nicht realisierbar ist oder dein Anbieter die Preise drastisch erhöht.

Es wäre schlecht, wenn du dann mit deinem gesamten Inhalt und Design in ein anderes CMS "umziehen" musst - und dies vielleicht gar nicht automatisiert möglich ist und du alle Texte per Hand kopieren musst.

Achte daher auf Folgendes, bevor du deine Website anlegst:

  • Bietet mein CMS wirklich bereits heute alles, was ich für meine Website brauche? Sieh dir dazu die Seiten von Mitbewerbern an, die genau die Lösung haben, die du möchtest - und die dies mit deinem gewählten CMS umgesetzt haben.
  • Kann ich mit meinen Inhalten und Design eventuell leicht in ein anderes CMS umziehen? Werden die Daten so in der Datenbank gespeichert, dass man sie auslesen kann, z.B. in MySQL?

Ebenfalls achten solltest du darauf, dass du in manchen Content Management Systemen Dinge nur schwer ändern kannst, wenn die Website einmal live ist. Dazu zählt:

  • das Ansammeln unnötiger Datenreste durch das häufige Installieren und Deinstallieren von Plugins und Themes (um sie zu testen)
  • die Nichtänderung der Standard-Präfixe (sicherheitsrelevant)
  • die Struktur der Permalinks (relevant für SEO).

Achte unbedingt auf diese Punkte bereits vor der Wahl und Installation deines Content Management Systems. Einige dieser Aspekte kannst du alleine im Internet recherchieren. Dennoch ist es oft besser, wenn du dir einen Experten suchst, der dich auf Basis seiner langen Erfahrungen berät. Er kann dir helfen, dass du nicht am Anfang Entscheidungen triffst, an die du am Ende gebunden bist.

Ein Bildschirm, auf dem die Plugin-Optionen von WordPress zu sehen sind.
Ein gutes Content Management System ermöglicht es, dass Programmierer Erweiterungen hinzufügen können - so findest du oft Lösungen für typische Aufgaben. | Photo by Stephen Phillips - Hostreviews.co.uk on Unsplash.

Ist das CMS leicht zu installieren, zu warten und zu bedienen?

Schließlich solltest du auch hierauf achten: Bei den gängigen CMS sind die Bedienoberflächen in der Regel weit ausgereift und in vielen Fällen intuitiv zu bedienen. Unterschiede bestehen bei den CMS vor allem bei allen Fragen der Installation, Einrichtung, Wartung und Verwaltung.

Du solltest nicht davon ausgehen, dass eine einmal eingerichtete Website für immer funktionieren wird: Auch bestehende Websites brauchen in der Regel mindestens einmal pro Woche eine Wartung oder Verwaltung. Wenn du keinen Experten hast, der dir hierbei hilft: Lass dich selbst zum Experten machen, indem du einen Trainer nutzt.

Am leichtesten zu installieren und zu warten sind aus unserer Erfahrung:

Diese Systeme eignen sich hervorragend für kleine Unternehmen, Start-ups und Einzelpersonen.

Etwas komplexer sowie schwieriger zu installieren und zu warten sind:

  • Joomla
  • Typo3
  • Drupal
  • Contao

Joomla, Typo3, Drupal und Contao werden jedoch häufig in größeren Unternehmen eingesetzt, in denen es Spezialisten für Installation, Wartung, und Verwaltung der Software gibt. Sie besitzen darüber hinaus spezifische Vorteile.

Wie und wo bekomme ich Hilfe für mein CMS?

Für die meisten Content Management Systeme findest du über Suchmaschinen viele Tipps, Tricks und Tutorials. Eine Herausforderung wird für dich als Einsteigerin oder Einsteiger bleiben, dass du viele Fragen haben wirst, die eng mit einander zusammenhängen und dadurch kompliziert werden. Es kann dir daher helfen, wenn du dir einen persönlichen Berater suchst, der dich umfassend berät.

Eine Person hält ein Smartphone mit einer geöffneten Seite von Shopify in der Hand.
Shopify ist eine stark wachsende Software und mehr als ein Content Management System: Mit ihr kannst du nicht nur Online-Shops erstellen, sondern auch gleich die Logistik auslagern. | Photo by Roberto Cortese on Unsplash.

Über Superprof bieten auch Expertinnen und Experten zu Content Management Systemen ihre Schulungen und Beratungen an - du findest hier bewertete Trainerinnen und Trainer mit oft sehr langer Berufserfahrung. Viele kennen die verfügbaren CMS-Anbieter aus langer Praxis, darunter WordPress, Joomla, Typo3, Drupal, Shopify und Contao. Bei Superprof kannst deinen Experten am Anfang testen und du findest bestimmt auch Anbieter in deiner Nähe oder ein Training über das Web!

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Wolfgang