„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum."  – Friedrich Nietzsche

In den letzten Jahren gab es immer mehr Sendungen, in denen junge Gesangstalente gesucht wurden.

„Deutschland sucht den Superstar" und „The Voice" sind diesbezüglich wohl die bekanntesten Formate in Deutschland: Die Zuschauerzahlen in der Primetime sprechen für sich. Verständlich, denn Singen hat eine positive Wirkung auf die Stimmung im Allgemeinen.

Klar also, dass viele Jungen und Mädchen von einer Karriere als Sänger oder Sängerin träumen. Dieser Traum wird von vielen schnell wieder aufgegeben, aber bei einigen wird er von Tag zu Tag stärker.

Hast Du Dich schon einmal gefragt, warum so viele diesen Traum wieder aufgeben?

Eine wichtige Rolle spielen dabei das fehlende Talent und die fehlende Disziplin: Der neueste Trend ist, von einer Sängerkarriere zu träumen, aber kein bisschen daran zu arbeiten.

Um ein Star zu werden, muss man allerdings irgendwann richtig singen lernen! Man wird schließlich nicht als Star geboren, sondern Übung macht den Meister!

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Und los geht's

Sängerin werden – die Voraussetzungen

Hast auch Du schon mal davon geträumt, ein bekannter Star zu werden?

Miley Cirus, Justin Timberlake, Lady Gaga… Diese bekannten Namen lassen uns träumen und geben vielen einen Grund zum Singen Lernen...

Doch Sänger*in wird man nicht einfach so, es gibt einige Voraussetzungen, die man mitbringen sollte...

1. Leidenschaft

Zunächst einmal: Singen ist eine Leidenschaft! Wenn sie Dich Überwindung kostet, dann solltest Du gar nicht erst an eine Karriere als Sänger*in denken. Dann solltest Du Dir lieber einen anderen Beruf suchen.

Kinder werden zu Singer Stars
Kinder träumen oft davon, berühmt zu werden. | Quelle: Pixabay

Die Voraussetzung Nummer 1 ist also: Wenn Du Sänger*in werden willst, brauchst Du die nötige Leidenschaft für die Musik im Allgemeinen und das Singen im Speziellen.

2. Talent

Neben der nötigen Leidenschaft brauchst Du auch ein Mindestmaß an Talent. Klar: Man wird nicht als Star geboren, es steckt viel Arbeit dahinter.

Aber wenn Du nicht ein gewisses Gespür für Musik und Gehör für richtige Töne hast, wird auch die härteste Arbeit der Welt nicht von Erfolg gekrönt sein.

Das wäre auch einfach nicht effizient, denn früher oder später sollte man ja mit seinem Beruf dann auch Geld verdienen.

Wenn Du also das Gefühl hast, Dein Talent reicht nicht ganz aus, solltest Du Dir vielleicht lieber einen anderen Brotjob suchen und das Singen nebenbei als Hobby und private Leidenschaft praktizieren.

3. Ehrgeiz, Disziplin & Geduld

Egal, welche Art von Sänger-Karriere Du anstrebst, drei Eigenschaften brauchst Du auf jeden Fall:

  • Ehrgeiz
  • Disziplin
  • Geduld

Der Grund ist ganz einfach: Das Musik-Business ist ein hartes Business und ohne den nötigen Biss wirst Du schnell untergehen.

Dazu gehört auch eine gute Portion Disziplin, denn ohne Übung und die Fähigkeit, dranzubleiben, wird es sehr schnell sehr schwierig werden.

Und schließlich brauchst Du Geduld und Durchhaltevermögen, wenn wir bei allen künstlerischen Berufen kann es eine Weile dauern, bis erste bezahlte Aufträge reinflattern.

Wer nach der ersten Schlappe aufgibt, wird es wahrscheinlich nicht schaffen. Wusstest Du, dass Bob Marley immer wieder Rückschläge einstecken musste und extrem lange brauchte, bis er den Durchbruch schaffte?

4. Großes Plus: ein Instrument spielen können

Es ist zwar keine zwingende Voraussetzung, aber es macht vieles einfacher im Sing-Business, wenn man noch ein Instrument spielen kann.

Die Favoriten sind natürlich Klavier und Gitarre, weil man sich damit besonders gut selbst begleiten kann.

Insbesondere, wenn Du nicht einfach nur in einer Cover-Hochzeits-Band singen willst, sondern selbst als Singer-Songwriter durchstarten willst, ist es hilfreich, Songs auf der Gitarre oder dem Klavier komponieren und Deinen Gesang entsprechend untermalen zu können.

Was ist die Voraussetzung für die Sänger Ausbildung?
Es ist ein Vorteil, wenn Du zum Gesang auch noch Klavier oder Gitarre spielen kannst. | Quelle: Unsplash

Welche Möglichkeiten es allgemein so gibt, mit Gesang seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, schauen wir uns im folgenden Kapitel an.

Welche Jobs gibt es für Sänger?

Opernsänger

Mit die schwierigste Art des Singens ist vermutlich der Operngesang. Wie bei kaum einer anderen Art des Gesangs ist es so wichtig, die Töne zu treffen und Stimme und Atmung perfekt zu beherrschen.

Im Gegensatz zum YouTube-Singer-Songwriter kann man nicht einfach so Opernsänger*in werden, sondern braucht eine spezielle Ausbildung/Studium in klassischem Gesang und dann wahrscheinlich auch noch einen Master in Gesang/Oper (mehr zur Ausbildung im nächsten Kapitel).

Wenn Du Opernsänger*in werden willst, solltest Du Dich logischerweise für klassische Musik interessieren und die Oper lieben.

Wenn Du also selbst gerne in die Oper gehst und schon früh feststellst, dass Du besonders gut singen (klassisch) kannst (z.B. in einem klassischen Chor), könnte das ein möglicher Karriereweg für Dich sein.

Operngesang ist ein kleiner und begrenzter Bereich des Gesangs. Dementsprechend ist es gar nicht so einfach, dort reinzukommen und sich gegen die Konkurrenz zu behaupten.

Andererseits gibt es für Opernsänger*innen eine klare Ausbildung bzw. Studium, was es einfach macht, die Eignung nachzuweisen.

So hast Du einen konkreten Abschluss und weißt zumindest, auf welche Stellen bzw. an welchen Theatern und Opernhäusern Du Dich bewerben kannst. Im Gegensatz zum Popsänger bist Du also nicht so stark auf Marketing und Fans angewiesen.

Warum eine Opernsänger Ausbildung machen?
Träumst Du davon, in einem großen Opernhaus aufzutreten? | Quelle: Unsplash

Und wenn Du dann mal einen Job als Opernsänger*in hast, ist dieser auch einigermaßen sicher (zumindest sicherer als der eines YouTube-Stars oder einer Liedermacherin).

Der Berufsalltag ist entsprechend auch etwas geregelter (dank festgelegter Proben am Opernhaus usw.), wobei ein großer Nachteil natürlich ist, dass die Auftritte in der Regel abends stattfinden werden (doch das ist für die meisten Sänger*innen, die auch live performen, der Fall).

Musical-Sängerin

Ein weiterer sehr beliebter Bereich für professionelle Sänger*innen ist die Welt der Musicals. Tag für Tag zaubern "König der Löwen", "Aladdin", aber auch "Chicago", "Westside Story", "Starlight Express", "Das Wunder von Bern" und viele weitere Zuschauer*innen auf der ganzen Welt ein Lächeln ins Gesicht.

Das Musical bietet Dir eine weitere Möglichkeit, als Sänger*in durchzustarten. Der Nachteil: Um in diesem Bereich einsetzbar und erfolgreich zu sein, musst Du meist auch tanzen können.

Wenn das kein Problem (sondern im Gegenteil ein Plus) für Dich darstellt, steht Deiner erfolgreichen Musical-Karriere nichts im Weg!

Auch für Musical-Darsteller*innen gibt es spezielle Ausbildungen (s. Kapitel zu den Ausbildungen).

Wie beim Operngesang auch hast Du hier den Vorteil, dass die Arbeit geregelter und sicherer ist: In der Regel wirst Du bei einer Musical-Kompanie oder einem Musical- oder Theaterhaus angestellt sein.

Je nachdem arbeitest Du fest an einem Ort oder reist mit der Kompanie herum und trittst in verschiedenen Städten aus. Das hat natürlich einen ganz entscheidenen Einfluss auf Deinen Lebensstil.

Du solltest Dir also vorher überlegen, wie wichtig Dir Deine Karriere ist und was Du bereit ist, dafür (zunächst) aufzugeben. Oder andersherum: Ob das Rumreisen vielleicht erst recht den Reiz für Dich ausmacht...

Bei Musicals hast Du auch den Vorteil, dass Du vielleicht nicht nur Abendvorstellungen hast – gerade Familien-Musicals (z.B. die Disney-Musicals) haben auch tagsüber Vorstellungen.

Du liebst Musicals?
Wie wäre es mit einem Auftritt im Musical "König der Löwen"? | Quelle: Pixabay

Pop, Schlager, Jazz & Co. – Solo oder in einer Band

Wenn man an das Berufsbild Sänger*in denkt, kommt einem wahrscheinlich als erstes der Popgesang (oder auch Sänger*innen anderer Genres) in den Sinn.

Kein Wunder, denn die Vertreter*innen dieser Art des Gesangs sind am sichtbarsten in der Gesellschaft: Wir hören ihre Alben, schauen ihre Musikvideos, gehen auf ihre Konzerte (wenn nicht gerade Corona ist)...

Oder wir hören in einem Club, in einer Jazzbar, auf einer Hochzeit – oder einem Volksmusikstadel.

Egal ob Weltbühne oder Kneipenauftritt – Dabei kann es sich um Solo-Sänger*innen oder auch Musikgruppen oder Bands handeln.

Solo-Sänger*in begleiten sich dabei in der Regel selbst am Klavier oder an der Gitarre, Bands setzen da ganz auf Arbeitsteilung und Teamarbeit.

Eine weitere Differenzierung in diesem breiten Berufsfeld: eigene Lieder oder Cover-Songs?

Ich behaupte mal, dass die allermeisten Künstler*innen davon träumen, ihre eigenen Songs erfolgreich performen zu können, doch fürs Überleben müssen sich viele (erstmal) darauf beschränken, bekannte Songs aufzuführen (auf Hochzeiten, Geburtstagen, Firmenfeiern, Faschingspartys usw.).

Und noch eine Jobmöglichkeit sei hierbei erwähnt: Begleit- bzw. Background-Sänger*in.

Wenn es (noch) nicht ganz zum großen Star reicht, man aber auch keine Lust hat, Woche für Woche auf Hochzeitspartys aufzutreten, kann man seinen Unterhalt vielleicht damit verdienen, zumindest ganz nah am Scheinwerferlicht zu stehen.

Allgemein gibt es natürlich verschiedene Einsatzmöglichkeiten im Bereich Gesang, vor allem für freischaffende Sänger*innen:

  • Werbespots
  • Fernsehserien/-filme, Shows
  • Varietés, Theater, Clubs usw.
  • Projekte in Musikstudios
  • private Auftritte (Feiern usw.)
  • uvm.

Wusstest Du, dass die "heute show" z.B. ihren eigenen Hausmusiker hat, der immer wieder satirische Lieder zum Besten gibt (und sich dabei auf dem Klavier begleitet)?

Liedermacherin/Kabarettist/Comedian

Damit hätten wir auch schon die perfekte Überleitung zu unserem letzten Berufsbild: die kleine Gruppe der Comedians/Kabarettisten, die für ihre Show Acts auch Gesang (und häufig auch Klavier/Gitarre) nutzen.

Während bei manchen dieser Künstler*innen der Gesang nur einen kleinen Teil ausmacht (z.B. Friedemann Weise oder Luke Mockridge), basiert die Karriere anderer zu einem Großteil darauf (z.B. Helge Schneider oder Bodo Wartke).

Wenn Dir also Inhalte besonders wichtig sind oder Du zum Gesangstalent noch ein Talent für Humor hast, wäre das eine gute und sicher befriedigende Option, Deine Brötchen mit Kunst und Gesang zu verdienen.

Gesang-Lehrer*in bzw. -Coach

Wenn Du es trotz aller Anstrengungen nicht den Durchbruch schaffst, gibt es noch die Möglichkeit, Deine Leidenschaft zu teilen und Gesang zu unterrichten.

Das ist abgesehen davon natürlich auch eine gute Möglichkeit, um nebenbei etwas dazuzuverdienen bzw. einen festen Brotjob zu haben, der es Dir erlaubt, in der restlichen Zeit Deine Profi-Gesangs-Karriere zu verfolgen.

Sänger werden – die Ausbildung

Zunächst einmal muss man sagen, dass die Berufsbezeichnung Sänger*in (wie viele künstlerischen Berufe) kein geschützter Begriff ist.

Das ergibt auch Sinn, denn manche sind halt doch krasse Naturtalente und können ganz ohne Ausbildung Sänger*in werden.

Wo kann ich Gesang studieren?
An einer Musik- oder Kunsthochschule kannst Du Gesang und/oder Musical studieren. | Quelle: Unsplash

Trotzdem gibt es einige Möglichkeiten, wenn man das Ganze etwas professioneller und systematischer angehen und sich zum Sänger/zur Sängerin ausbilden lassen möchte.

Privater Gesangunterricht

Eine Möglichkeit ist natürlich, private Gesangstunden bzw. Gesang-Coaching zu nehmen. Dazu musst Du eine*n geeignete*n Lehrer*in finden, die individuell auf Deine Bedürfnisse eingeht und gemeinsam mit Dir auf Dein Ziel hinarbeitet.

Abgesehen von der Erfahrung solltest Du dabei auch auf die Stilrichtung achten, insbesondere wenn Du schon weißt, in welche Richtung Du selbst gehen willst.

Du stehst auf Pop und Jazz? Dann suche Dir eine Gesang-Lehrerin, die selbst in diesem Genre singt.

Du willst es lieber ganz klassisch angehen, willst vielleicht sogar herausfinden, Operngesang für Dich infrage kommt? Dann weißt Du, worauf Du im Lebenslauf Deiner Lehrkraft achten solltest...

Finde auf Superprof den perfekten Gesang-Lehrer für Dich und entdecke die Auswahl in Deiner Stadt, zum Beispiel für Gesangsunterricht Hamburg.

Gesang studieren: Hochschule oder Akademie

Wenn man es wirklich professionell und mit einem konkreten Abschluss angehen will, kann man Gesang auch an einer Hochschule oder Akademie studieren.

Dabei beginnt man wie in anderen Studiengängen auch mit einem Bachelor, in diesem Fall einem Bachelor of Music (B.M. oder B.Mus.) oder je nach Richtung einem Bachelor of Arts (B.A.).

Alternativ kann man auch ein 4-Semester-Studium machen, das mit dem Abschluss "Konzertexamen" endet.

So oder so ähnlich heißen diese Studiengänge dann:

  • B.Mus. Gesang
  • B.Mus. Klassischer Gesang - Musiktheater
  • Konzertexamen in Gesang, Lied, Oratorium
  • B.A. Gesang/Musiktheater
  • B.Mus. Instrument und Gesang
  • B.Mus. Gesangspädagogik (künstlerisch-pädagogisch)
  • Konzertexamen in Gesang

Es sei erwähnt, dass bei künstlerischen Studiengängen die akademischen Zulassungsvoraussetzungen oft niedriger sind, dafür aber die künstlerischen Fähigkeiten geprüft werden.

So reicht an vielen Musikhochschulen die mittlere Reife (Abi ist also nicht zwingend nötig). Dafür kann man sich nicht einfach einschreiben und gut ist – in der Regel wird ein Vorsingen oder zumindest das Einreichen einer Aufnahme nötig sein, um angenommen zu werden.

Bei manchen Studiengängen ist auch Voraussetzung, dass man ein Instrument spielt.

Am besten machst Du Dich mal schlau, welche Voraussetzungen für Dein Traum-Gesangsstudium gelten bzw. welche Optionen es im Bereich Gesang studieren in der Stadt gibt, in der Du am liebsten studieren willst.

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Wenn man sich dann noch weiter spezialisieren möchte, kann man natürlich auch noch einen Master oben drauf setzen, z.B.:

  • M.Mus. Gesang
  • M.Mus. Gregorianik/Liturgiegesang
  • M.Mus. Aktuelle Musik: Instrument/Gesang
  • M.Mus. Gesangspädagogik
  • M.Mus. Gesang in freiberuflicher Tätigkeit
  • M.Mus. Operngesang
  • M.A. Gesang und Gesangspädagogik
  • M.Mus. Gesang Lied/Konzert
  • M.Mus. Gesang/Oper
Du bist ein Mann der Kirche?
Es gibt sogar einen M.Mus in Gregorianik/Liturgiegesang! | Quelle: Unsplash

Etwas weniger Auswahl, aber auch gute Möglichkeiten gibt es, wenn man gezielt Musical studieren will:

  • B.A. Musical an der Folkwang Uni Essen
  • B.A. und M.A. Musical an der Hochschule für Musik und Theater München
  • Akademiebrief Musical/Show an der Uni der Künste Berlin (UdK)

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Ausbildung in Gesang oder Musical

Ein Studium ist Dir zu krass und/oder theoretisch? Dann reicht vielleicht auch eine Ausbildung.

Da gibt es z.B. die "Künstlerische Ausbildung Gesang" an der Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg, an deren Ende lediglich eine "normale" Abschlussprüfung steht. Allerdings dauert auch diese Ausbildung 4 Semester.

Und auch andere Musikschulen und -akademien bieten Ausbildungen in Gesang an. Schau Dich am besten mal im Internet um, welche Möglichkeiten es da so gibt.

Du willst etwas ganz Konkretes mit Gesang machen, z.B. Musical-Darsteller*in? Dafür gibt es auch eine extra Ausbildung!

Allerdings ist auch diese nicht staatlich geregelt, sondern findet in der Regel an einer privaten Akademie statt (z.B. der StageDream Academy).

Alternativ kannst Du Musical – wie erwähnt – auch studieren.

10 Tipps für Deine erfolgreiche Karriere als Sängerin

Jetzt weißt Du also, wo Du eine professionelle Ausbildung als Sänger*in oder Musical-Darsteller*in machen kannst.

Doch egal, ob Du von diesen Angeboten Gebrauch machst, privaten Gesangsunterricht nimmst oder als Autodidakt*in Singen lernen willst – es gibt ein paar Tipps, die wir Dir auf mit auf Deinen Weg zum Gesangsstar geben wollen.

1. Übung macht den Meister & Gib nicht auf!

Wie bei so vielen Disziplinen gilt: Üben, üben, üben!

Selbst wenn Du schon eine erfolgreiche Ausbildung absolviert hast, ist die Arbeit damit nicht getan. Man muss ein Leben lang an seiner Stimme weiterarbeiten und extrem viel üben und trainieren, um das erreichte Niveau zu halten.

Sollte nicht alles auf Anhieb klappen, lass den Kopf nicht hängen. Eine Karriere im Musik-Business wird oft von Hochs und Tiefs geprägt sein – nur wer durchhält, wird es schaffen!

Glaub also an Dich und gibt nicht auf!

2. Cover-Songs singen und variieren

Wenn Du den Weg zur Sängerin gerade erst eingeschlagen hast und entsprechend noch keine eigenen Songs schreibst, ist eine gute Möglichkeit, schon bestehende Lieder einzustudieren.

Hier findest Du eine Liste mit Liedern, die sich gut zum Singen Lernen eignen.

Ein weiterer Tipp ist dabei, auch verschiedene Versionen bekannter Lieder auszuprobieren. Vielleicht gibt es von ein und demselben Song eine "normale" Pop-Variante, aber auch eine Jazz-Version, eine rockige Variante und vielleicht auch eine Reggae-Version...

Je nachdem, welches Genre Dich interessiert, ist das also eine gute Möglichkeit, Dich in diese Stilrichtung einzuarbeiten, oder vielleicht willst Du ja auch erstmal rumprobieren, um herauszufinden, was Dir liegt.

Der Vorteil beim Singen von Cover-Songs ist auch, dass Du bestimmte Eigenheiten großer Stars nachahmen und so verschiedene Dinge mit Deiner Stimme ausprobieren kannst.

Und wer weiß, vielleicht kannst Du ja auch Deine eigene Version interpretieren und entwickelst so Deinen ganz eigenen Stil (mehr dazu in Punkt 6).

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3. In einem Chor oder einer Band singen

Wahrscheinlich ist dieser Tipp überflüssig, wenn Du gerne singst, aber der Vollständigkeit halber sei er erwähnt: Wenn Du eine Karriere als Sänger*in anstrebst, ergibt es Sinn, erst einmal in einem Chor oder – der nächste Schritt dann – in einer Band zu singen.

So erhältst Du wertvolles Feedback von Deinen Chor- oder Band-Kolleg*innen und kannst Dich erstmal in den einfinden, ohne gleich ganz allein auf der Bühne zu stehen.

Und wer weiß, vielleicht darfst Du ja auch mal ein Solo singen und so schonmal eine Bühne ganz zu Deiner Bühne machen (selbst wenn es nur eine kleine ist).

Und dabei gilt natürlich: je früher, desto besser. Vielleicht warst Du schon in einem Kinderchor? Nächster Schritt Schulchor und dann Unichor klingt gut, oder?

4. Professionellen Gesangunterricht nehmen

Egal wie Dein bisheriger Weg in der Welt des Gesangs aussieht, ist es immer eine gute Idee, Stunden bei einem professionellen Gesang-Coach zu nehmen.

Feedback ist immer wertvoll und selbst wenn Du schon eine super Sängerin bist, kann Dir eine Coach immer noch neue Techniken, Kniffe oder Stilrichtungen beibringen.

Oder vielleicht willst Du ja auch an etwas anderem noch stärker arbeiten? Z.B. Deiner Stimme, Atmung, Deinem Timbre oder Deinen Darstellungsfähigkeiten?

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5. Kritik abkönnen

Eine wichtige Fähigkeit, die man braucht, wenn man die Bühnen der Welt (oder auch nur Deutschlands oder Berlins) erobern will, ist Kritikfähigkeit.

Das mag erstmal nicht so dramatisch und schwierig klingen, aber es kann ganz schön hart sein, wenn man für etwas kritisiert wird, was man liebt und das einem am Herzen liegt.

Versuch also, Feedback nicht persönlich zu nehmen, sondern sieh es als Chance, an Deinen Schwächen zu arbeiten und Dich immer weiter zu verbessern.

Besonders wertvoll ist natürlich Kritik und Feedback von Gesangs- und Musiker-Kollegen.

6. Dein besonderes Etwas als Sängerin finden

Wenn Du dann schon ein gewisses Niveau als Sänger*in erreicht hast, geht es ums Finetuning.

Wenn Du wirklich hoch hinaus willst, ist es wichtig, dass Du Dein Alleinstellungsmerkmal findest. Denn schließlich sollen die Leute Dich und Deine Stimme ja auch wiedererkennen.

Das gilt natürlich insbesondere, wenn Du als Singer-Songwriter oder Sänger*in unterwegs bist, aber auch wenn Du eine berühmte Opernsängerin werden willst.

7. An Deiner Ausstrahlung und Performance arbeiten

Wenn Du häufig auf der Bühne stehst (und nicht hauptsächlich im Studio), ist es außerdem wichtig, dass Du an Deiner Ausstrahlung und Deiner Performance ganz allgemein arbeitest.

Üb verschiedene Dance-Moves oder Posen ein, arbeite an Deinem Ausdruck von Gefühl (Mimik & Gestik) oder wage auch mal ein Stage-Diving (wenn Du Rocksängerin bist).

Egal auf welcher Art von Bühne Du als Künstler*in aktiv bist: Das Wichtigste ist, dass die Chemie mit dem Publikum stimmt!

Sei authentisch, hab aber auch ein paar Tricks auf Lager, wenn die Stimmung zu kippen droht (z.B. selbstironische Witze, klassische Melodien und Beats, ein lockerer Spruch usw.).

Frag am besten auch Musiker-Kolleg*innen, was sie so machen, um auf der Bühne gut rüberzukommen...

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8.  Netzwerken

Wie für viele Berufe gilt auch in der Musikwelt: Networking ist die Basis!

Vernetze Dich mit anderen Sängerinnen und Musiker-Kollegen, stell Co-Produktionen und gemeinsame Projekte auf die Beine, schau Dir Konzerte und Auftritte von Musiker-Kolleginnen an.

All das wird Dich in der Branche bekannter machen und wer weiß, vielleicht ergibt sich daraus ja sogar der nächste Auftrag.

9. Dich als Sänger richtig vermarkten

Damit kommen wir auch schon zum vorletzten Punkt: Wenn Du einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hast (oder erreichen willst), musst Du Dich auch richtig zu vermarkten wissen.

Das bedeutet heutzutage, nicht nur zu Vorsingen zu gehen, sondern vor allem auch in den sozialen Medien präsent zu sein.

Wie geht Marketing für Sänger?
Heutzutage ist Social Media für eine Musiker-Karriere unerlässlich. | Quelle: Unsplash

YouTube, Instagram und Twitter sind quasi ein Muss, wenn Du ein Star werden willst oder für genügend Events als Sängerin engagiert werden willst.

10. Manager*in besorgen

Wenn Du diesen Tipp berücksichtigen solltest, bist Du wahrscheinlich schon an einem sehr guten Punkt in Deiner Karriere.

Vielleicht bist Du durch YouTube groß geworden und langsam wird es wirklich ernst und kommerziell?

Dann könnte es vielleicht schlau sein, sich eine*n Manager*in zu suchen. Diese wissen genau, wie das Business läuft und können Dir sicher den ein oder anderen Deal rausschlagen, den Du selbst vielleicht nicht hättest aushandeln können.

Außerdem kennen sie Leute, die Leute kennen, die Leute kennen und können Dich so noch besser in der Musikwelt vernetzen und mit den richtigen Partner*innen zusammenbringen.

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Anna

Man lernt nie aus ...