Das Arbeitsleben eines Statistikers besteht vor allem aus Daten: Du führst Datenerhebungen durch, wertest die gesammelten Daten aus, analysierst die Ergebnisse und erstellst Prognosen. So kannst du gewisse Sachverhalte belegen oder widerlegen und lieferst die Grundlage für wichtige Entscheidungen einer Zielgruppe. Sämtliche statistische Methoden sind dir vertraut wie deine Westentasche und du liebst den Umgang mit Zahlen und Diagrammen.

Wie genau der Alltag als Statistiker aussieht, welche Voraussetzungen du für diesen Beruf erfüllen solltest, wie du Statistiker wirst und wie die Karrierechancen stehen, erfährst du in diesem Artikel.

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Und los geht's

Wo arbeitet ein Statistiker?

Statistiker sind in vielen verschiedenen Bereichen und Organisationen anzutreffen, wie zum Beispiel:

  • in Wirtschaftsunternehmen
  • in Regierungsabteilungen
  • in öffentlichen Verbänden
  • in Banken
  • in Versicherungen
  • im Dienstleistungssektor
  • in der Forschung

Statistiken werden immerhin für eine Vielzahl unterschiedlicher Zwecke erstellt. Eine klassische Statistik wäre eine demografische Erhebung von Daten der Bevölkerung, ein sogenannter Zensus. Auch die Wettervorhersage beruht in großen Teilen auf statistischen Methoden. Das umfasst auch die Klimaforschung und Prognosen bezüglich des Klimawandels oder Naturkatastrophen.

Wo arbeiten Statistiker?
Statistiker sind an vielen Arbeitsorten zu finden, darunter auch Banken | Bildquelle: Unsplash

In der Wirtschaft ist die Statistik ebenfalls nicht wegzudenken. Dank ihr erhalten Unternehmen einen Einblick in das Konsumverhalten der jeweiligen Zielgruppen, welches das Fundament für die Produkt- und Marktforschung bildet. Unternehmensführer benötigen außerdem stets aktuelle Daten über die wirtschaftliche Lage ihrer Organisation, um gegebenenfalls schnelle Entscheidungen treffen zu können. Statistiker in einem Unternehmen können zum Beispiel analysieren, welche Sparte oder welches Produkt besonders viele Kosten verursacht oder besonders viel Gewinn verursacht, wie hoch die Fluktuation unter den Mitarbeitern ist und wie es grundsätzlich um die Rendite des Unternehmens steht.

Im Gesundheitswesen und der Medizin kommt Statistik zum Beispiel dann zum Einsatz, wenn es um die Entwicklung neuer Medikamente oder Impfstoffe geht. Es bedarf detaillierter statistischer Analysen und Tests in Bezug auf die Wirksamkeit und möglicher Nebenwirkungen, so dass Statistikern hier eine tragende Rolle zu kommt.

Tätigkeitsfelder und Aufgaben eines Statistikers

Der Beruf des Statistikers ist also vielseitig. Es ist abhängig von deinen Interessen und Vorlieben, in welcher Branche du am Ende unterkommst. Der genaue Arbeitsalltag ist natürlich abhängig von der Organisation oder Einrichtung, in der du angestellt bist.

Grundsätzlich umfassen die Aufgaben eines Statistikers aber die folgenden:

  • Sammlung und Zusammenstellen von messbaren Daten
  • Durchführung eigener Datenerhebungen, zum Beispiel durch Umfragen oder Interviews
  • Anwendung statistischer Methoden
  • Auswertung und Analyse der Daten
  • Erstellung von Prognosen mithilfe der Wahrscheinlichkeitsrechnung
  • Aufbereitung und Präsentation der Ergebnisse
  • Beratung von Entscheidungsträgern auf der Basis der Statistiken

Als Statistiker bist du also für den gesamten Prozess von Beginn der Datensammlung und Datenerhebung über die Analyse und Auswertung bis hin zur Präsentation der Daten zuständig. Dabei kann es sich um Messgrößen wie Temperatur oder Niederschlag handeln, aber auch um Meinungsforschung, Risikobewertung und Zufriedenheitsanalysen.

Du unterstützt mit deiner statistischen Arbeit die Entscheidungsträger von Organisationen, also zum Beispiel die Geschäftsführung oder Bereichsleiter. Denen musst du die Statistiken regelmäßig vorlegen und präsentieren, damit diese ihre Entscheidungen und ihr Handeln entsprechend ausrichten können.

Oftmals stehst du ihnen auch beratend zur Seite oder berätst Menschen bei der Anwendung statistischer Methoden, Datenerhebung, der Interpretation von Daten oder dem Einsatz von Statistiksoftware.

Grundsätzlich handelt es sich um einen Beruf, der überwiegend am Schreibtisch ausgeführt wird. Du arbeitest intensiv mit dem Computer: Bei der Datensammlung, Berechnungen, Analysen und der Aufbereitung von Daten in Diagramme und Schaubilder. Dank moderner Rechenprogramme können Statistiker heutzutage ziemlich genaue Ergebnisse liefern.

Wie arbeitet ein Statistiker?
Die Arbeit eines Statistikers ist sehr computerlastig, Abwechslung gibt es aber zum Beispiel bei der Ergebnispräsentation. | Bildquelle: Unsplash

Abwechslung vom Schreibtischjob erhältst du beispielsweise bei Präsentationen und Besprechungen mit den Entscheidungsträgern oder wenn du für Datenerhebungen selbst Umfragen und Interviews durchführst.

Ein alternativer Berufsweg als Statistiker ist die Lehre. In dem Fall bist du an Schulen, Hochschulen oder Universitäten angestellt und verbringst im Job viel Zeit in Hörsälen, wo du dein Wissen über statistische Messwerte, Rechnungen und Analysemethoden an Schüler oder Studierende weitergibst. Darüber hinaus erarbeitest und untersuchst du in Forschungsgruppen neue oder verbesserte statistische Methoden und veröffentlichst gegebenenfalls regelmäßig wissenschaftliche Fachartikel oder Forschungsarbeiten.

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Wie du Statistiker werden kannst

Du liebst das Spiel mit Zahlen und das Berufsleben eines Statistikers klingt spannend für dich? Dann interessiert dich als Statistik Anfänger wahrscheinlich, was du tun musst, um selbst als Statistiker arbeiten zu können.

In Deutschland benötigst du dazu ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Statistik oder Mathematik mit Schwerpunkt Statistik. Während für einige Berufswege ein Bachelorabschluss in Statistik ausreichend ist, stehen dir mit einem Masterabschluss doch deutlich mehr Türen in der Welt der Statistik offen. Nicht wenige Statistiker entscheiden sich darüber hinaus für eine Promotion und erlangen einen Doktortitel.

Studiengänge der Statistik oder Mathematik findest du deutschlandweit. Besonders beliebt sind zum Beispiel die folgenden Hochschulen:

  • Ludwigs-Maximilian-Universität München
  • Universität Bielefeld
  • Hochschule Magdeburg-Stendal
  • TU Dortmund
  • Universität Bamberg
  • TU Berlin
  • Universität Göttingen

Wenn du Sorge hast, dass deine letzten Mathekurse vor Aufnahme des Studiums zu weit in der Vergangenheit liegen, kannst du an einem Vorkurs teilnehmen und deine mathematischen Kenntnisse auffrischen. Diese werden in der Regel an fast allen Hochschulen für Mathematik oder Statistik angeboten, um alle neuen Studierenden auf ein gemeinsames Level zu bringen.

Im Laufe des Studiums vertiefst du dann deine mathematischen Fähigkeiten und erlernst wichtige statistische Methoden, Instrumente der Wahrscheinlichkeitsrechnung und die Prinzipien der Datenerhebung. So bist du am Ende des Studiums qualifiziert, eigene Daten zu erheben und mit fundierten Methoden auszuwerten.

Wie kann ich Statistiker werden?
Um Statistiker zu werden, musst du ein entsprechendes Studium absolvieren | Bildquelle: Unsplash

Üblicherweise werden die statistischen Rechenmethoden im Studium auf unterschiedliche Kontexte wie Wirtschaft, Medizin, Sozialwissenschaft oder Technik angewendet, so dass du mit verschiedenen Problemlösungsstrategien vertraut wirst. Du hast auch die Möglichkeit, einen Schwerpunkt zu wählen und dich zu spezialisieren. Auslandssemester oder Praxissemester sind im Fach Statistik eher selten. Das Studium endet mit einer Dissertation.

Um an einer Fachhochschule oder Universität zugelassen zu werden, benötigst du ein Abitur oder gegebenenfalls die Fachhochschulreife in Form eines Fachabiturs. Da die Nachfrage nach diesen Studiengängen in Deutschland nicht allzu hoch ist (was sich positiv auf deine Karrierechancen auswirkt, wie wir noch sehen werden), gibt es für Mathe oder Statistik keinen unerreichbar hohen Numerus Clausus (NC).

Was du aber mitbringen solltest, sind die folgenden Kompetenzen und Fähigkeiten:

  • Interesse und Freude am Umgang mit Zahlen
  • Analytisches Denken
  • Abstraktes und logisches Denken
  • Rechnerisches Denken
  • Sorgfalt bei der Erhebung und Aufbereitung von Daten
  • Kommunikationsfähigkeit (zur Präsentation der gewonnenen Daten)
  • Softwareaffinität (Programmieren und Anwenden spezieller Statistikprogramme)

Hinzu kommen noch einige weitere Sozialkompetenzen, die für viele Berufe gleichermaßen vorausgesetzt werden. Dazu zählen zum Beispiel Einsatzbereitschaft, Zielstrebigkeit, Durchhaltevermögen, Lernbereitschaft, eigenständige Arbeitsweise. Vorteilhaft ist auch ein gewisses Maß an Frustrationstoleranz.

Je nach Branche, in der du tätig werden möchtest oder auf die du dich spezialisieren möchtest, benötigst du außerdem beispielsweise ein Verständnis von wirtschaftlichen und kaufmännischen Vorgängen und Denkweisen, Hintergrundwissen zu pharmazeutischen Mitteln und Methoden oder ein thematisches Verständnis von Klima und Wetter.

Die Gehaltsaussichten als Statistiker

Der Statistiker zählt zu den Fachkräften, die in Deutschland an vielen Stellen gesucht werden, da es aktuell mehr offene Positionen als Hochschulabsolventen der Statistik gibt. Für dich bedeutet das gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosigkeit unter Statistikern ist sehr gering, die Gehaltsaussichten hingegen recht hoch.

Das Gehalt ist zwar abhängig von Berufszweig, Branche und Organisation sowie der Organisationsgröße. Durchschnittlich können Statistiker aber ein Einstiegsgehalt von etwa 3.200 Euro brutto im Monat erwarten. Mit ein paar Jahren Berufserfahrung steigt das Monatsgehalt nicht selten auf bis zu 5.000 Euro brutto pro Monat oder sogar darüber hinaus.

Wie viel verdient ein Statitistiker?
Die Gehaltsaussichten als Statistiker sind vielversprechend | Quelle: Unsplash

In Deutschland unterscheiden sich die Bruttogehälter auch geografisch. Statistisch betrachtet verdienen Statistiker am meisten in Hessen, gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern. Eine mögliche Erklärung dafür ist die hohe Dichte an Finanz- und Versicherungsunternehmen in Frankfurt am Main und die hohe Wirtschaftskraft im Süden Deutschlands.

In Mecklenburg-Vorpommern liegt das durchschnittliche Monatsgehalt mit einigen Jahren Berufserfahrung über 1.500 Euro unter dem in Hessen, ähnlich verhält es sich in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Sachsen. Aber kein Grund zur Sorge. Auch hier verdienst du durchschnittlich noch über 4.000 Euro brutto im Monat, also deutlich mehr als in vielen anderen Berufen.

Du brauchst Hilfe beim Statistik lernen?

Wenn du später Statistiker werden willst, macht es Sinn, schon in der Schule ein gutes Verständnis für dieses Fachgebiet aufzubauen. Da im Unterricht nicht immer alle Fragen geklärt werden können, kann es sinnvoll sein, dir außerschulische Unterstützung zu suchen.

Mit einem privaten Nachhilfelehrer oder Tutor kannst du individuelle Unklarheiten klären, sämtliche Fragen stellen und intensiv Aufgaben üben und besprechen. So schließt du mögliche Lernlücken und erlangst ein gutes Fundament, das dir den Berufsweg als Statistiker ebnen kann!

Bei Superprof findest du zahlreiche Lehrkräfte, die Statistikunterricht online oder bei einem von euch zuhause anbieten. Viele bieten eine kostenlose Probestunde an, damit ihr euch erst einmal kennenlernen könnt. Bist du zufrieden und hast den passenden Tutor für dich gefunden, könnt ihr wöchentliche Unterrichtstermine ausmachen.

Die Qualifikation aller Lehrkräfte auf Superprof wurde im vorhergehenden Prozess geprüft, so dass du dir keine Sorgen bezüglich er Unterrichtsqualität machen brauchst.

Wir wünschen dir viel Spaß auf deinem weiteren Statistikweg und viel Erfolg für deine berufliche Zukunft!

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Miriam

Miriam arbeitet als freie Autorin & Yogalehrerin. Getrieben von großer Neugier liebt sie es, Neues zu entdecken und zu erlernen; sich selbst weiterzuentwickeln und anderen dabei zu helfen.