Biochemie ist nicht nur eine Mischung aus Bio und Chemie, bei der Du die Prozesse im menschlichen Körper auf einer molekularen Ebene betrachtest. Es ist auch ein Fach, mit dem viele während ihres Studiums in Berührung kommen.

Denn auch Mediziner, Biologen, Chemiker und Pharmazeuten belegen zum Teil Kurse in Biochemie und haben ganz schön damit zu kämpfen. Egal ob Du StudienanfängerIn bist oder schon mitten im Studium steckst - wir geben Dir einen Überblick über Biochemie!

Zunächst stellen wir Euch die relevanten Inhalte der Biochemie vor, anschließend geben wir Euch einen Überblick über das Biochemie Studium und schließlich geben wir Euch Tipps und Tricks zum Lernen für Biochemie, sodass Ihr entspannt durch das Studium kommt.

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Und los geht's

Biochemie - das steckt dahinter

Wusstet Ihr, dass die ersten Meilensteine der Biochemie aus den Anfängen des 19. Jahrhunderts kommen? Damals gelang Wissenschaftlern beispielsweise die Synthese des organischen Harnstoffs aus anorganischem Ammoniumcyanat, das erste Enzym wurde entdeckt und auch die Erbsubstanz Nuclein.

In der Biochemie werden biologische Prozesse auf molekularer Ebene untersucht. Das bedeutet, alles, was im Körper passiert, wird chemisch betrachtet. Das ist ein anderer Ansatz als beispielsweise der der Mediziner. Der biochemische Ansatz hilft jedoch sehr, um die Prozesse im Körper zu untersuchen, die dazu führen, dass Informationen gespeichert und weitergetragen werden.

Biologie und Chemie treffen in der Biochemie aufeinander.
In der Biochemie treffen Biologie und Chemie aufeinander. | Quelle: Unsplash

Deshalb haben Biochemiker auch eine sehr gute chemische Ausbildung, schließlich finden die Untersuchungen im Labor statt. Und jetzt kommen wir auch schon zum interessantesten Teil dieses facettenreichen Studiengangs: Ihr verbringt nicht nur viel Zeit in Vorlesungen, sondern eben auch im Labor. Dort werden Übungen gemacht, sodass Du das theoretisch gelernte auch selbst anwenden kannst.

Die einzelnen Untersuchungsgebiete stellen wir Dir übrigens in unserem Artikel über die Inhalte der Biochemie vor. Kurz gesagt werden in der Biochemie aber zum Beispiel Biomoleküle untersucht. Dazu gehören u.a. Nukleinsäuren, Lipide, Proteine und Kohlenhydrate. Das kommt Dir auch als Laie bekannt vor? Steht ja auch auf der Rückseite von Lebensmittelverpackungen! Und genau darum geht es in der Biochemie - nur, dass diese Bestandteile bis ins letzte Detail untersucht werden.

BiochemikerInnen können dann übrigens nach ihrem Studium auch in der Lebensmittelbranche arbeiten. Viele bleiben aber in der Forschung, an der Uni oder in anderen Laboren. Andere finden Jobs in der Pharmabranche, in der Energiewirtschaft oder in der Landwirtschaft. Der große Vorteil von Biochemikern ist, dass sie in ganz unterschiedlichen Branchen arbeiten können. Der Nachteil ist jedoch, dass sie daher in Konkurrenz mit vielen anderen Absolventen stehen - wie zum Beispiel Medizinern, Pharmazeuten, Biologen, Chemiker, und und und.

Das Biochemie Studium - der Überblick

Wenn Du Dich für Biochemie interessierst und für dieses Fach brennst, dann ist das Biochemie Studium genau die richtige Wahl. Denn vergiss nicht: Wer Leidenschaft für sein Studienfach zeigt und total begeistert ist, dem fällt auch leicht, sich Lerninhalte zu merken und auf Klausuren zu lernen. Dies sollte übrigens die Hauptmotivation für das Biochemie Studium sein!

Mit Leidenschaft und Begeisterung kommst Du im Biochemie Studium weit.
Wer für sein Fach brennt, geht auch gerne in die Bib und lernt dafür. | Quelle: Unsplash

Denn das Biochemie Studium ist ziemlich intensiv und gerade die ersten Semester kosten viel Energie und Zeit. Einige Studierende klagen darüber, kaum Freizeit mehr zu haben, stundenlang im Labor zu stehen und viel Stoff lernen zu müssen. Gerade in dieser Anfangszeit ist die richtige Motivation so wichtig.

Voraussetzungen für das Biochemie Studium sind neben dem Abitur, dass Du Dich bereits zu Schulzeiten für Bio, Chemie, Mathe und Physik interessiert hast. Lust aufs Experimentieren, die Fähigkeit, abstrakt zu denken und Gefallen daran, lange im Labor zu stehen, sind die wohl wichtigsten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Biochemie Studium.

Obwohl Biochemie klingt, als hätte man sich bereits spezialisiert, stimmt dies gar nicht. Denn innerhalb der Biochemie kannst Du Dich nach einigen Semestern Grundstudium nochmals spezialisieren. Im Grundstudium lernst Du Bereiche der Naturwissenschaften, der Informatik und Anatomie kennen und beschäftigst Dich auch mit medizinischen Aspekten.

Biochemie kannst Du übrigens an der Uni oder an der FH studieren - je nach dem, was Dir eher liegt. An der Universität wird theoretischer und wissenschaftlicher gelehrt, Professoren verbringen außerdem viel Zeit mit Forschung und sind an renommierten Unis Koryphäen auf ihrem Gebiet. Der älteste Lehrstuhl für Biochemie in Deutschland ist Tübingen, aber auch in anderen Städten wie Bayreuth, München, Frankfurt, Berlin, Bochum und vielen mehr kannst Du wunderbar Biochemie studieren.

An der Fachhochschule ist das Studium näher an der Praxis ausgerichtet. Das bedeutet, dass die Verbindung zwischen Praxis und Theorie früher und intensiver gemacht wird und Du schneller praktisch anwenden kannst, was Du in der Theorie gelernt hast. Ob Uni oder FH besser zu Dir passt, kannst Du nur selbst wissen. Wer jedoch in die Forschung gehen möchte, sollte lieber an der Uni studieren. Es ist auch möglich, einen Bachelor an der FH zu machen und den Master danach an der Uni - somit schnupperst Du in beide Welten hinein.

Je nach dem, ob Du an der Uni oder an der Fachhochschule Biochemie studieren willst, ist das Studium etwas anders ausgerichtet.
Ob Du Biochemie lieber an der Uni oder an der FH studierst, ist Typsache. | Quelle: Unsplash

Schau Dir vor Studienbeginn unbedingt an, an welcher Uni oder FH das Biochemie Studium wie ausgerichtet ist. An manchen Unis wird mehr Chemie gelehrt, an anderen ist das Biochemie Studium biologischer. Je nachdem, wofür Du Dich mehr interessierst, lohnt sich ein Blick in die Studienordnung, sodass Du eine Uni oder FH auswählst, die zu Deinen Interessen passt.

In unserem Artikel zum Biochemie Studium zeigen wir Dir noch mehr Details und erklären das Biochemie Studium von A bis Z!

Biochemie lernen: Unsere Tipps und Tricks

Biochemie studieren ist ganz schön anspruchsvoll, denn dieses Studium verlangt Dir ganz schön viel ab: Übungen im Labor, Besuch der Vorlesungen, Lernen auf Klausuren. Da kann man schon mal den Überblick verlieren und gar nicht mehr wissen, wie man das alles schaffen soll.

Deshalb geben wir Euch Tipps und Tricks, wie Ihr trotz allem einen kühlen Kopf bewahrt und sicher und entspannt durch das Biochemie Studium kommt. Für alle, die Biochemie als Kurs belegen, aber eigentlich ein anderes Fach wie zum Beispiel Medizin oder Pharmazie studieren, sind auch ein paar wertvolle Tipps dabei.

Unser wohl wichtigster Ratschlag ist, durch gute Organisation durch das Biochemie Studium zu kommen. Vor- und Nachbereitung ist alles! Denn wenn Du die Folien vor der Vorlesung, währenddessen und danach liest, hast Du sie Dir schon drei Mal angeschaut. Das hilft ungemein, um sich den Stoff langfristig zu merken.

Außerdem hilft ein Lernkalender dabei, den Überblick über wichtige Termine, Deadlines und Klausuren zu behalten. In diesen Kalender kannst Du zudem eintragen, wann für welche Klausur gelernt werden muss. Daraus lässt sich zudem wunderbar ein Lernplan ableiten, den Du Dir selbst erstellst.

Unser Tipp für den Lernplan: Plane genug Pausen ein. Die dienen Dir als Puffer, wenn Du mit der Planung doch mal nicht hinkommst. Und wenn Du es schaffst, Dich perfekt an Deinen Lernplan zu halten, dann sind dies freie Tage oder Nachmittage, an denen Du auch mal etwas anderes machen kannst, als Biochemie zu büffeln. Übrigens, wenn Du Dich selbst für das Geschaffte belohnst, macht das Lernen mehr Spaß! Das kann ein schöner Abend mit Freunden, eine Party oder ein neues Kleidungsstück, Spiel oder Buch sein. Gönn Dir diese kleinen Freuden erst, wenn Du einen Lernabschnitt hinter Dir hast. So motivierst Du Dich selbst!

Mit Lerngruppen hast Du leichter Erfolg im Biochemie Studium.
Egal ob Lernen oder im Labor stehen - in der Gruppe macht's mehr Spaß! | Quelle: Unsplash

Das ist aber nicht das einzige Rezept für mehr Motivation. Lerngruppen, die Du mit Kommilitoninnen und Kommilitonen bildest, haben gleich mehrere Vorteile. Der Termin steht nämlich fix und Du kannst Dich nicht vor dem Lernen drücken. Außerdem macht es mehr Spaß, gemeinsam mit anderen durch die Lernzeit zu gehen. Und zu guter letzt profitierst Du vom Wissen der anderen, wenn Du mal etwas nicht verstanden hast und gleichzeitig merkst Du selbst beim Erklären, ob Du den Inhalt wirklich drauf hast. Mehr Tipps zum Lernen für Biochemie haben wir Dir übrigens in unserem Artikel zum Thema zusammengestellt.

Medizinern, die sich mit Biochemie herumquälen, empfehlen wir einen Blick in der Gegenstandskatalog, der vom Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen sowie  diese Eselsbrücken Biochemie, um sich die Basics der Biochemie einzuprägen. Plant genug Zeit für Biochemie ein und unterschätzt dieses Fach nicht. Ihr werdet für Biochemie viel mehr Lernzeit brauchen, als für Bio oder für Chemie.

Wenn alle Stricke reißen und Ihr mit dem Lernen allein einfach nicht mehr fertig werdet, ist Nachhilfe auch eine gute Option. Denn ein Privatlehrer oder eine Privatlehrerin hilft Euch mit den Inhalten, die Ihr nicht verstanden habt, füllt mit Euch Wissenslücken und ist bei Fragen für Euch da. Auch wenn dies eine eher kostspielige Lösung ist, ist sie ihr Geld wert, wenn Du sonst keinen Ausweg mehr siehst.

Wir wünschen Euch beim Biochemie Studium viel Erfolg!

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Eva

Halb in Berlin, halb in Paris lebe ich meine Leidenschaften für guten Wein und schöne Fahrräder aus. Ich bin immer für spannende Aktivitäten zu haben und ständig auf der Suche nach interessanten Themen, die ich in meinen Artikeln mit Euch teile!