BWL ist das beliebteste Studienfach überhaupt. Knapp 9% der Studierenden studieren BWL. Trotzdem fragen sich viele, was BWL denn eigentlich genau ist. Egal ob Du einfach herausfinden möchtest, was Betriebswirtschaftslehre genau ist oder ob Du Dich vielleicht sogar selbst für dieses Studienfach interessierst - wir von Superprof zeigen's Dir.

Dieser Artikel erklärt Euch, was sich hinter diesem kurzen Namen eigentlich verbirgt, welche Teilbereiche der BWL es gibt und vielleicht weißt Du danach ja, ob BWL etwas für Dich ist.

Übrigens - unser ultimative Guide für das BWL Studium ist genau das Richtige, wenn Ihr noch mehr über das BWL Studium erfahren wollt oder sogar schon mit dem Gedanken spielt, Business, Management oder dergleichen zu studieren.

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Und los geht's

BWL - Was heißt das eigentlich?

BWL heißt ausgeschrieben Betriebswirtschaftslehre. Also sozusagen die Lehre über all das, was Du wissen musst, damit ein Betrieb richtig funktioniert. Tatsächlich aber werden die meisten Studiengänge heute nicht mehr einfach nur BWL genannt. Inzwischen gibt es viel schickere Bezeichnungen, zum Beispiel Business Administration oder Management. Letztendlich sind dies aber internationale Bezeichnungen für BWL, kurz gesagt für das Wirtschafts-Studium.

BWL könnt Ihr auch mit anderen Studienfächern kombinieren.
BWL gibt es nicht nur allein, sondern oft kombiniert mit anderen Studienfächern. | Quelle: Unsplash

Zudem gibt es sehr viele Studienfächer, die Betriebswirtschaft mit einem anderen Fach kombinieren. Dazu gehören Wirtschaftsinformatiker, die sowohl BWL als auch Informatik studieren und damit zwei wichtige Disziplinen miteinander verbinden. Auch Wirtschaftsingenieure verknüpfen zwei unterschiedliche Studienfächer. Ebenso könnt Ihr BWL mit Schwerpunkt auf eine bestimmte Branche und international studieren. Wer beispielsweise Tourismus Management studiert, verbindet Fachwissen im Tourismus mit BWL. Diese Liste könnten wir ewig weiterführen.

In unserem Artikel zum Thema stellen wir Euch außerdem unterschiedliche BWL Studiengänge vor.

Themenfelder im BWL Studium

BWL kannst Du ebenso wie andere Studienfächer zunächst im Bachelor und danach im Master studieren. Egal ob an Universitäten oder an Fachhochschulen oder auch dual.

Im Bachelorstudium werden hauptsächlich Grundlagen gesammelt, wobei Du Dich meistens gegen Ende des Bachelors auf eine Fachrichtung innerhalb der Betriebswirtschaftslehre spezialisierst. Nach einigen Semestern weißt Du meist auch, welche Themen dich mehr und weniger interessieren. Deshalb ist der Großteil der BWL Master auf einen Teilbereich der BWL spezialisiert. Damit Du einen Überblick darüber bekommst, welche Fächer es gibt, stellen wir Dir nachfolgend die wichtigsten vor.

Zunächst sei gesagt, dass Wirtschaft sich ebenso wie die Funktionen in einem Unternehmen aufspaltet. Du lernst Theorie zu diesen Teilbereichen und jeweils rücken unterschiedliche Probleme in den Fokus. Diese Bereiche sind auch an der Hochschule unter anderem:

  • Marketing: Wie vermarkte ich ein Produkt richtig, sodass Kunden es kaufen wollen?
  • Buchhaltung / Rechnungswesen / Steuern: Wie stelle ich die Abläufe buchhalterisch dar, sodass ich am Jahresende eine Bilanz aufstellen kann?
  • Controlling: Zu welchem Preis muss ich meine Produkte verkaufen, damit alle Kosten im Unternehmen gedeckt sind und das Unternehmen Geld verdient?
  • Finanzierung und Investition: Wie finanziere ich meine Unternehmensprozesse und wie investiere ich verdientes Geld intelligent?
  • Personal bzw. Human Resources: Wie werbe ich gute Mitarbeiter an, wie mache ich mein Unternehmen Bewerbern gegenüber attraktiv und wie schule ich Mitarbeiter richtig?
  • Logistik: Wie entwickle ich effiziente Prozesse, sodass meine Ware pünktlich und in der richtigen Menge den Kunden erreicht?
Keine Angst - Zahlen braucht Ihr nicht in allen Bereichen der BWL.
Nicht alle Bereich der BWL sind zahlenlästig. | Quelle: Unsplash

Je nach Branche lässt sich diese Liste weiterführen. Wer beispielsweise Produkte herstellt, braucht weitere Abteilungen zur Beschaffung, Materialwirtschaft und gegebenenfalls auch zum Umweltmanagement. Eine Bank hingegen produziert keine Produkte, sondern ist eher beratend tätig. Die Bank braucht also andere Abteilungen, zum Beispiel eine für das Risikomanagement und den Kapitalmarkt. Eine Marketing-Agentur überlegt sich Werbung, legt den Fokus also auf Kommunikation. Wir zeigen Euch in unserem Artikel, welche Berufe mit BWL es so gibt.

Ihr seht also: Je nach Bereich ändern sich die Teilbereiche der BWL, die benötigt werden. Im Bachelor-Studium bekommt Ihr aber zunächst einen Einblick in die einzelnen Bereiche und versteht, wie Handel funktioniert.

Marketing

Im Marketing geht es darum, Produkte so zu vermarkten, dass Kunden Lust darauf haben, sie zu kaufen. Denkt mal an das Nudelregal im Supermarkt. Wenn wir mal ehrlich sind, sind sich die Nudeln alle ziemlich ähnlich. Wir greifen dann zu einem Paket und unsere Entscheidung hängt nicht wirklich davon ab, ob die einzelne Nudel in der einen Packung besser ist als die Nudel in der anderen. Unsere Entscheidung hängt von Faktoren ab, die das Marketing bestimmt. Wir stellen Euch eine Auswahl der Marketingaufgaben vor!

Unsere Entscheidung treffen wir bei Nudeln oft, in dem wir den Preis vergleichen. Manchmal gibt es aber auch Rabatte oder wir bekommen eine Packung umsonst, wenn wir schon zwei kaufen. Das nennt man Preispolitik.

Manche Packungen sehen aber auch hübscher aus als andere, hier spricht man über die Produktgestaltung. Auch sie ist Teil der Marketingaufgaben und gehört zur Produktpolitik. Dazu gehört auch, über das Sortiment zu bestimmen - was möchten Kunden haben? Zu Weihnachten ändert sich das Sortiment von Schokoladenherstellern ganz extrem, da sieht man die Sortimentspolitik ganz deutlich.

Schließlich muss die Nudelpackung erst einmal im Supermarktregal ankommen. Es werden also Absatzwege gefunden, sodass das Produkt auch beim Kunden ankommt.

Wer an Marketing denkt, denkt oft sofort an Werbung. Sie ist jedoch nur ein Teilbereich des Marketings und bettet sich in die Kommunikationspolitik ein.

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Rechnungswesen & Steuern

Habt Ihr schon einmal von Bilanzen gehört? Die Bilanz ist eine Darstellung über die finanzielle Situation des Unternehmens. Vereinfacht gesagt wird auf einer Aktiv- und Passivseite tabellarisch gezeigt, wo das Geld herkommt und wofür es verwendet wird.

Im Wirtschaftsstudium bei BWL helfen Dir auch analytische Fähigkeiten.
Auch analytische Skills helfen Dir im BWL Studium. | Quelle: Pexels

Unternehmen können beispielsweise Geld haben, weil sie einen Kredit aufgenommen haben. Dieses Geld wird dann z.B. ausgegeben, um eine neue Produktionshalle oder neue Maschinen zu kaufen. Die Bilanz zeigt dann beides: Den Kredit (die Mittelherkunft auf der Passivseite) und die Maschinen (die Mittelverwendung auf der Aktivseite).

Zudem stellen Unternehmen eine Gewinn- und Verlustrechnung auf. Wie der Name schon sagt werden hier die Gewinne und Verluste des Unternehmens aufgeführt. Je größer ein Unternehmen ist, desto komplizierter wird die Aufstellung des Jahresabschlusses. Insgesamt ist es im Bereich Rechnungswesen und Steuern gar nicht so wichtig, gut mit Zahlen umgehen zu können. Viel wichtiger ist, Spaß am Umgang mit Regelungen und Gesetzen zu haben und sorgfältig zu arbeiten.

Controlling

Auch Controlling ist eine wichtige Komponente der BWL. Hier treffen sich Planung, Steuerung und Kontrolle über das Budget. Controller versorgen das Management mit Informationen, vor allem mit Zahlen. Darauf basierend trifft das Management Entscheidungen, sodass das Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich ist. In kleineren Unternehmen werden die Teilbereiche Rechnungswesen und Controlling gerne zusammengefasst.

Hier wird Euch klar: Eine einzelne Disziplin in der BWL zu kennen reicht nicht aus. Deshalb beschäftigt Ihr Euch  im BWL Studium auch nicht nur mit einen Bereich. Die einzelnen Bereiche sind so eng miteinander verzahnt, dass es wichtig ist, das "große Ganze" im Blick zu haben.

Finanzierung & Investition

In Kursen zu Finanzierung und Investition lernst Du, wie Geld schlau geliehen und eingesetzt werden kann. Du lernst, wie Geld intelligent geliehen werden kann, auf welche Komponenten es zu achten gilt (zum Beispiel den Zeitpunkt und den Zinssatz), ob Eigen- oder Fremdkapital die bessere Option ist und wie das Geld schließlich investiert werden sollte.

Die Kurse im Studium bereiten Dich einerseits darauf vor, in einem Unternehmen in der Finanzabteilung zu arbeiten, andererseits aber auch darauf, für Banken oder an der Börse zu arbeiten. Finanzen sind sehr zahlenlästig und gelten als eine der komplizierteren BWL Disziplinen.

Du fragst Dich, wie das alles in den Kopf gehen soll? Unser Guide mit den besten Lerntipps für das BWL Studium könnte Dir da weiterhelfen!

Personal / HR

Ein ganz wichtiger Bereich in jedem Unternehmen dreht sich um die Frage, wie man denn am besten an gute Mitarbeiter kommt. Und genau darum geht's auch in den Personal- bzw. HR-Kursen. Ihr lernt nicht nur, worauf es bei Mitarbeiterführung ankommt, welche Faktoren eine Rolle spielen, um Mitarbeiter zu motivieren, sondern auch, welche Anreize gesetzt werden können, sodass ein Unternehmen für Bewerber interessant ist.

Glückliche Mitarbeiter sind sehr wichtig für den Erfolg eines Unternehmens.
Zufriedene Mitarbeiter sind die Basis für den Unternehmenserfolg. | Quelle: Unsplash

Klar ist, das BWL Studium ist sehr unternehmenslästig. Wenn Du Dich weniger für den einzelnen Betrieb, sondern eher für die Volkswirtschaft interessierst, könnte auch das VWL Studium besser zu Dir passen. Da empfehlen wir Dir unseren Artikel über die Unterschiede zwischen BWL und VWL.

Logistik

Wie der Name schon sagt geht es bei der Logistik darum, wie Güter am besten von A nach B gelangen. Insbesondere in Unternehmen, die Waren herstellen, ist es ganz wichtig, Ware intelligent zu beschaffen und das Endprodukt effizient zum Kunden zu bringen. Vielleicht sagt Euch Just-in-Time etwas? Das ist zum Beispiel ein Konzept der Logistik, das viele Unternehmen verwenden, um Waren möglichst ohne Lagerung in Lagern bis zum Kunden zu bringen.

Zu Logistik wird auch oft "Supply Chain Management" gesagt, also das Management der Lieferkette. Unternehmen, die sich um Versand und Transport kümmern, brauchen ganz viele Logistik-Spezialisten. Die Logistik-Kurse an der Uni sind da eine sehr gute Vorbereitung!

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Ihr seid überzeugt vom BWL Studium? Dann schaut Euch doch mal unseren Artikel über die verschiedenen Möglichkeiten eines BWL Studiums an, in dem wir Euch Universitäten und Hochschulen, den Ablauf und die Voraussetzungen vorstellen. Wenn Ihr noch zögert, könnten Euch die 10 Gründe für ein BWL-Studium interessieren.

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Eva

Halb in Berlin, halb in Paris lebe ich meine Leidenschaften für guten Wein und schöne Fahrräder aus. Ich bin immer für spannende Aktivitäten zu haben und ständig auf der Suche nach interessanten Themen, die ich in meinen Artikeln mit Euch teile!