BWL ist das meist studierte Fach in Deutschland - und das aus gutem Grund. Betriebswirtschaftslehre ist abwechslungsreich und zahlreiche Jobs warten nach dem Abschluss auf die frisch gebackenen Absolventinnen und Absolventen.

Wir haben Dir den ultimativen BWL Guide zusammengestellt, der sich um die wichtigsten Fragen rund um das BWL Studium dreht: Was ist BWL überhaupt? Welche Gründe gibt es für das BWL Studium und welche Voraussetzungen gibt es? An welcher Hochschule soll ich studieren - lieber an der Uni oder der FH? Wer im BWL-Wald vor lauter Studiengängen gar nicht mehr weiß, was tun, dem helfen wir weiter!

Nach dem Studium haben BWLer die Qual der Wahl. Zahlreiche Möglichkeiten und Jobs warten auf Euch. Wenn es mit der Motivation mal nicht so weit her ist, haben wir auch ein paar Lerntipps für Euch. Und für Unentschlossene präsentieren wir Euch die Unterschiede zwischen BWL und VWL. Viel Spaß!

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Was ist BWL? Grundlagen und Erklärungen

Die BWL - auch Betriebswirtschaftslehre genannt - stellt das Unternehmen in den Fokus der Betrachtungen. Im BWL Studium erfährst Du all das, was für den Erfolg eines Unternehmens wichtig ist.

Das BWL Studium dreht sich um Unternehmen.
Im BWL Studium liegt der Fokus auf dem Betrieb. | Quelle: Pexels

Die BWL hat verschiedene Teilbereiche, zum Beispiel:

  • Marketing: Hier geht es um die Vermarktung von Produkten.
  • Buchhaltung / Rechnungswesen / Steuern: Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung werden hier aufgestellt.
  • Controlling: Damit alle Kosten im Unternehmen gedeckt sind und damit das Unternehmen Geld verdient, muss ein bestimmter Preis festgelegt werden.
  • Finanzierung und Investition: Hier geht es um die Finanzierung neuer Projekte und die Investition des Geldes.
  • Personal bzw. Human Resources: Der Fokus liegt hier auf Mitarbeiter-Anwerbung und -Weiterbildung.
  • Logistik: Damit die richtige Menge pünktlich geliefert wird, müssen hier effiziente Prozesse entwickelt werden.

Mehr Details über diese Bereiche erhält Du in unserem Artikel über BWL Grundlagen und Erklärungen.

Warum BWL? Die 10 besten Gründe

BWL ist nicht umsonst das meist studierte Fach in Deutschland. Zahlreiche Gründe sprechen dafür, sich für ein BWL zu entscheiden. In unserem Artikel über die 10 Gründe für das BWL Studium könnt Ihr mehr zum Thema erfahren. Die drei wichtigsten Gründe nennen wir Euch aber schon hier!

BWL ist ein sehr abwechslungsreiches Studienfach und daher für viele Menschen das Richtige. Egal ob Dir eher kreative Arbeit liegt, Kommunikation oder du ein Faible für Zahlen hast - bei BWL kannst Du unterschiedliche Kombinationen wählen und somit genau die Fächer vertiefen, die Dir Spaß machen. Das ist abwechslungsreich und hält gleichzeitig Türen offen.

Unheimlich viele Jobs warten auf BWL Absolventen und Absolventinnen. Dabei gilt auch wieder: Je nach Studienschwerpunkt gibt es sehr unterschiedliche Berufe, die Du ausüben kannst.

Ein weiterer Vorteil von BWL ist, dass Du dieses Fach mit anderen Fächern kombinieren kannst. Und somit kannst Du nicht nur reine BWL studieren, sondern zum Beispiel auch Wirtschaftspsychologie, Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftspädagogik, Wirtschaftsrecht oder eine Kombination aus Wirtschaft und Sprachen.

BWL an der Uni oder der FH?

Je nach Typ kannst Du BWL entweder an der Uni oder an der Fachhochschule studieren. Auch das duale System ist möglich. BWL an Universitäten ist etwas theoretischer, teils auch abstrakter. An der Fachhochschule liegt der Fokus auf der Praxis und Du wirst bereits in den Vorlesungen auf die Arbeitswelt vorbereitet.

BWL kannst Du an der Uni, an der FH und im dualen Studium studieren.
Je nach Typ lernt es sich an der Fachhochschule, der Uni oder im dualen System besser. | Quelle: Pexels

Im dualen System lernt es sich wieder anders: Du bewirbst Dich auf das duale BWL Studium in einem Unternehmen und gehst dann zur Hälfte arbeiten und zur Hälfte an eine Hochschule zum Studieren. Hier ist der Vorteil, dass Du bereits während dem Studium wertvolle Arbeitserfahrungen sammelst und das Unternehmen Dich nach dem dualen Studium oftmals gerne übernimmt.

Die Zulassungsvoraussetzungen, der Ablauf und auch die Unterschiede zwischen Universität, FH und dualem Studium im Detail erklären wir Dir noch einmal ausführlich in unserem Artikel BWL studieren: Von der Zulassung über die Hochschule zum Abschluss.

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Diese BWL Studiengänge gibt es

Es ist nicht nur herausfordernd, die richtige Hochschule zu finden. Auch die Wahl des richtigen Studiengang hat es in sich. Denn es gibt im BWL Bereich unheimlich viele Möglichkeiten - wir verhelfen Dir hier zu einem groben Überblick.

Du kannst die reine Betriebswirtschaftslehre studieren, oft auch Business Administration genannt. Dieses Studium ist anfangs eher allgemein gehalten. Ab dem dritten Semester spezialisierst Du Dich, beispielsweise auf Marketing, Finanzen, Rechnungswesen oder Steuern, Controlling oder aber auf Personal oder Logistik. Nach dem Bachelor Studium spezialisierst Du Dich dann im Master noch einmal. Das reine BWL Studium ist eine gute Idee für alle, die sich für Betriebswirtschaft allgemein interessieren und es nicht mit anderen Fächern kombinieren wollen.

Eine weitere Option ist das Fach Wirtschaftswissenschaften an der Uni. Dieses Fach kombiniert BWL mit VWL und ermöglicht Dir, Dich später auf einen dieser beiden Bereiche zu fokussieren. Wirtschaftswissenschaften studiert man übrigens nur an der Universität.

Außerdem kannst Du BWL auch mit anderen Fächern kombinieren, zum Beispiel mit

  • Psychologie,
  • Maschinenbau,
  • Informatik,
  • Recht oder
  • Pädagogik.

Auch BWL als Zweitfach ist möglich! Mehr zu diesen Kombinationsmöglichkeiten erklären wir in unserem Artikel über die unterschiedlichen BWL Studiengänge.

Du interessierst Dich für Sprachen und Kulturen? Dann könnte ein BWL Doppelabschluss etwas für Dich sein! Das heißt im Klartext: Das halbe Studium findet an einer Uni oder Fachhochschule in Deutschland statt und die andere Hälfte im Ausland. Am Schluss hast Du beides, einen deutschen Abschluss und einen von der ausländischen Partnerhochschule. Übrigens: Sowohl im Bachelor als auch im Master kannst Du somit eine fremde Kultur und Sprache kennen lernen.

Berufe für BWLer: Das sind Eure Jobaussichten

Genau wie das BWL Studium selbst ist auch der Arbeitsmarkt für BWL Absolventinnen und Absolventen vielseitig. Du kannst in einem Unternehmen im Marketing, in der Buchhaltung, im Personal oder in einer anderen Abteilung arbeiten.

Nach dem BWL Studium warten viele Berufe auf Dich!
Absolventinnen und Absolventen der Betriebswirtschaftslehre stehen viele Türen offen! | Quelle: Pexels

Ebenso sind Unternehmensberatungen und Banken beliebte Arbeitgeber für BWLer. Wer sich für die Entwicklung eines Produkts auf neuen Märkten interessiert, sollte nach Jobs im Business Development suchen.

Insgesamt muss der angestrebte Beruf zu Euch passen, denn BWLer ist nicht gleich BWLer. Du kannst einen roten Faden durch Deinen Lebenslauf ziehen, indem Du während des Studiums als Werkstudent(in) arbeitest und Praktika machst. Bestenfalls passt Deine Spezialisierung im Studium natürlich zu diesen ersten Berufserfahrungen.

Das ist übrigens oft wichtiger als das Studienfach. Denn Arbeitgeber suchen Menschen, die motiviert sind und nicht vor Herausforderungen zurück schrecken. Das zeigen zwar auch Noten, Deine erste Berufserfahrung ist für Deine Jobaussichten und auch für die Gehaltsaussichten aber unheimlich wichtig.

Mehr dazu erfährst Du in unserem Artikel BWL und dann? Jobaussichten für Wirtschafts-Absolventen.

Motivationstief? Das sind unsere Lerntipps!

Wenn Dir in Deinem BWL Studium doch mal die Motivation ausgeht, haben wir Dir ein paar Tipps zusammengestellt. Los geht's!

Das beste Orga-Wundermittel ist und bleibt ein guter Lernplan. Denn wenn der einmal steht, weißt Du, was jeden Tag ansteht, um den Stoff bis zur Klausur zu können. Wir empfehlen: Lass in Deinem Lernplan ein paar Lücken, sodass Puffer vorhanden sind, wenn Du mit dem Stoff doch einmal nicht hinterher kommst. Wenn Du diese Puffer gar nicht brauchst - umso besser. Dann kannst Du zwischen den Lerntagen auch mal eine Pause machen.

Wahrscheinlich ahnst Du es schon - aber stetiges Lernen ist ein ebenso gutes Mittel, um am Ball zu bleiben. Vorlesungen vorbereiten und nachbereiten führt dazu, dass Du den Stoff so oft siehst, dass Du ihn Dir leichter merken kannst.

Außerdem: Lerngruppen helfen dabei, sich gegenseitig zu motivieren. Ihr könnt Euch beim Erklären helfen und der Termin, um sich zum Lernen zu treffen führt dazu, dass Du Dich nicht davor drücken kannst. Lerngruppen sind also gleich doppelt hilfreich!

Lerngruppen um Erfolge in BWL zu feiern - sie helfen!
Lerngruppen mit anderen Studierenden sind hilfreich und verhelfen zu mehr Motivation. | Quelle: Pexels

Wenn es gar nicht mehr geht, dann hilft auch Nachhilfe oder der Besuch eines Tutorium des Fachs, das Dir nicht so liegt. Schließlich empfehlen wir: Belohn Dich selbst! Sobald Du eine Klausur oder einen großen Lernbrocken erfolgreich hinter Dich gebracht hast, mach Dir selbst eine kleine Freude.

Mehr Infos zur Motivation und hilfreiche Lerntipps gibt's in unserem Artikel Erfolg im BWL Studium - unsere Tipps & Tricks fürs Lernen.

BWL oder VWL? Das sind die Unterschiede

Während sich BWL ganz um den Erfolg eines Unternehmens dreht, stellt die VWL die Gesamtwirtschaft in den Fokus. Das sagt schon der Name: Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre.

Wichtige Elemente der VWL sind zum Beispiel Makro- und Mikroökonomie, Ökonometrie und Finanzwissenschaft. Hört sich kompliziert an? Wir haben Dir die wichtigsten Facts rund um die Unterschiede zwischen BWL und VWL zusammengestellt. Dort erfährst Du übrigens auch, für wen BWL besser geeignet ist und zu wem VWL besser passt.

Schon einmal vorweg: Du solltest Mathe und Statistik mögen, wenn Du erfolgreich VWL studieren möchtest. Denn in VWL drückst Du Zusammenhänge sehr oft mathematisch aus. Also zum Beispiel zeigst Du anhand einer Gleichung, wie sich die Nachfrage nach Rohstoffen in Abhängigkeit von Preis und Einkommen entwickelt. In der BWL hingegen wird das einzelne Unternehmen betrachtet. Obwohl BWL nicht pauschal leichter ist als VWL, erfordert VWL mehr Abstraktionsvermögen als BWL.

*

Egal welches Studienfach es letztendlich wird: Vergiss nie, dass Dir das Studieren auch Spaß machen sollte und Du dann zu Höchstform aufläufst, wenn Du Freude an Deinem Studium hast. Viel Erfolg!

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Eva

Halb in Berlin, halb in Paris lebe ich meine Leidenschaften für guten Wein und schöne Fahrräder aus. Ich bin immer für spannende Aktivitäten zu haben und ständig auf der Suche nach interessanten Themen, die ich in meinen Artikeln mit Euch teile!