Du möchtest ein jobsicheres Studium beginnen und Dich auf die Arbeitswelt vorbereiten? Kein Problem mit BWL! BWL bietet Dir dabei nicht nur eine grundlegende Ausbildung für Dein Verständnis, wie Unternehmen agieren, sondern auch Spezialwissen in einer Vertiefung, die Dich interessiert. Wir zeigen Dir nachfolgend, welche Schwerpunkte es im BWL Bachelor und Master gibt und welche beruflichen Aussichten Dich erwarten. Viel Spaß!

Eins haben alle BWL-Studiengänge gemeinsam: Sie vermitteln umfassende Grundlagen und schaffen die notwendigen Qualifikationen, um bereits mit einem Bachelor-Abschluss erfolgreich ins Berufsleben starten zu können. Mit verschiedenen Schwerpunktangeboten ermöglichen Hochschulen ihren Studierenden gleichzeitig schon erste Spezialkenntnisse und individuelle Vertiefungen in den gewählten Bereichen. Damit kannst du dich bereits frühzeitig für den Arbeitsmarkt qualifizieren und eine berufliche Richtung Deiner Wahl einschlagen. Mit einem anschließenden Masterstudium kann dieses Fachwissen noch weiter ausgebaut werden.

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Und los geht's

Diese Spezialisierungen gibt es im BWL Studium

Es gibt so einige Spezialisierungen im Bereich BWL. Doch welche passt zu Dir?

In erster Linie solltest du dabei nach Deinen persönlichen Interessen und Vorlieben gehen. Kannst du Dich für Zahlen begeistern und kannst gut logisch denken? Siehst Du Dich eher in der Medienbranche und Kommunikation ist eine Deiner größten Stärken? Oder interessierst Du Dich für die neusten Erfindungen, die zurzeit gemacht werden, wie z.B. Künstliche Intelligenz (AI)? Oder zieht es Dich doch viel mehr raus in die große weite Welt und Du willst auf der internationalen Bühne Karriere machen? All diese Aspekte kannst Du – je nach Deinen Wünschen – durch einen Schwerpunkt im BWL Studium abdecken.

Wir zeigen Dir hier die gängigsten Bachelor-Spezialisierungen, die Universitäten und Hochschulen anbieten:

  • Marketing Management
  • Human Resource Management
  • Accounting & Controlling
  • Finance
  • Supply Chain Management

Marketing Management

Im Marketing Management geht es darum, mit dem Kunden zu kommunizieren und aus einer Marke eine Art Persönlichkeit zu machen. Dazu gehört die Konzeption und Ausführung von kunden- und marktzentrierte Aktivitäten, wie z.B. Produktentwicklungen, die Bestimmung von passenden Vertriebskanälen und die Auswahl von Kommunikationskanälen. Marketing ist dabei sehr viel mehr als nur Werbung. Gerade im digitalen Zeitalter geht es im Online Marketing auch viel um Tracking: Tracking von Social-Media-Kampagnen, Websiteaufrufen und vielem mehr! Das Wichtigste ist in diesem Bereich Tracking-Tools zu kennen und benutzen zu können. Um Werbung gezielt zu schalten, ist zum Beispiel Google Ads ein umfangreiches und viel benutztes Tool.

Kreativ und international zugleich: Marketing Management
Besonders gefragt sind im Marketing Management Leute, die auch einen Hang zu Zahlen haben: Marketing bedeutet nämlich in digitalen Zeiten Performance-Tracking! | Quelle: Unsplash

In jedem Fall gilt: Durch Marketing sollen alle Entscheidungen, die in einem Unternehmen getroffen werden, umgesetzt werden im Hinblick auf den Markt, den Konsumenten und dessen Bedürfnisse. Durch Marketing sollen die Unternehmensziele besser, schneller und effektiver erreicht werden. Dies wirkt sich natürlich auch auf den Absatz des Unternehmens aus, der durch gute Performance gefördert wird.

Ein paar Beispiele für mögliche Module im Marketing Management sind folgende:

Marketing

  • Marketingtheorie
  • Markenmanagement und Markenkommunikation
  • Online Marketing
  • Strategisches Management
  • Produktmarketing und Dienstleistungsmarketing
  • Innovatives Marketing für Marken und Medien
  • Marketingrecht und Vertragsgestaltung
  • Dienstleistungsmarketing

Vertrieb

  • Marktforschung
  • Cross Media-Strategien für Marken und Medien
  • Customer Relationship Management
  • Konsumentenverhalten und Werbewirkung
  • Marketing- und Vertriebs-Controlling
  • Vertriebsmanagement und Accountmanagement

Jobaussichten

Beruflich gibt es für Dich so viele verschiedene Richtungen, in die Du mit Marketing gehen kannst! Du kannst in's Produktmanagement gehen, in die Marktforschung, Consulting oder ins Sales Management. Oder wie wäre es mit Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations (PR)?

Für Dich kommen auf jeden Fall Werbeagenturen infrage, Kommunikationsagenturen, Marktforschungsinstitute, Unternehmensberatungen und Marketing- und Vertriebsabteilungen von Unternehmen aller Branchen. Denn jedes Unternehmen braucht eine Marketing- und Vertriebsabteilung bzw. eine Person, die diesen Bereich übernimmt. Warum also nicht Du?

Human Resource Management

Personal ist unverzichtbar für jedes Unternehmen. Bewerbungsprozesse sind oft langwierig und mit hohem Administrationsaufwand verbunden: Standard sind heutzutage schriftliche Bewerbung, Bewerbungsgespräch, eventuell ein Assessment Center und Gruppendiskussion. Daher gibt es digitale Lösungen, um Prozesse zu vereinfachen: z.B. durch Bewerberportale und Softwares, die Bewerbungen analysieren.

Der Job eines Personalers oder Personalmanagers (auch Human Resource Manager genannt) ist es, die Einstellung und Werte eines Kandidaten zu prüfen um herauszufinden, ob diese Person ins Team passen könnte. Der Personalverantwortliche trägt also Sorge dafür, Personal intern oder extern zu rekrutieren und dieses Personal effizient einzusetzen. Darüber hinaus sind Personalverantwortliche für alle Aktivitäten verantwortlich, die mit Personal zu tun haben: zum Beispiel auch die Kollaboration mit Universitäten für Projekte, die das Unternehmen für potenzielle Kandidaten bekannt machen.

Studieninhalte drehen sich um:

  • Personal
  • Personalmanagement
  • Personalwesen
  • Human Resources / Human Resource Management (HR)
  • Personalpsychologie
  • Personalwirtschaft

In diesen Modulen geht es zum Beispiel um Personalentwicklung, Personalführung, Arbeitsrecht, Arbeitspsychologie, Employer Branding und Rhetorik, Präsentations- und Kommunikationstechniken.

Personalwesen ist ein vielseitiger Bereich!
Achtung: Personalwesen hat manchmal mehr mit Administration zu tun als nur mit Recruiting. Denn Du musst rechtliche Vorgaben einhalten und Dein Personal sinnvoll einsetzen. | Quelle: Unsplash

Jobaussichten

Typische Berufe in diesem Bereich sind:

  • Personalreferent
  • HR Business Partner
  • Personalberater/HR Consultant
  • Personalentwickler/Talentmanager
  • Personaldisponent
  • Personalmarketing-Manager

Accounting & Controlling

Ein Unternehmen will natürlich Profite machen und langfristig effizient wirtschaften unter Berücksichtigung der festgelegten Unternehmensziele. Gleichzeitig müssen Investitionsentscheidung getroffen werden sowie neue Finanzierungsmöglichkeiten entwickelt werden. Analysieren, planen, steuern und kontrollieren – wer einen Hang zu Zahlen hat, ist hier besonders gut aufgehoben. Durch Analyse werden z.B. Aussagen über die zu erwartende Rendite getroffen und gleichzeitig zu erwartende Risiken genannt und eingeschätzt.

Du interessierst Dich für Rechnungswesen? Wir haben alle Grundlagen für Dich zusammengestellt.

Vertiefungsinhalte für Accounting & Controlling sind folgende:

  • Wachstums- und Internationalisierungsstrategien
  • Managementtheorien
  • Konzernrechnungslegung
  • Investitions,- Dienstleistungs-, Bereichscontrolling
  • Kapitalmarkttheorie
  • Unternehmensbewertung
  • Unternehmensführung und –organisation
  • Kostenanalyse, Kostenmanagement und Prozessmanagement
  • Bilanzierung und Bilanzanalyse, Bilanzpolitik
  • Risikomanagement
  • Strategische Unternehmensführung
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Cash-Flow-Rechnung
  • steuerliche Betriebsausgaben- und Betriebseinnahmenrechnung

Du möchtest mehr zu dieser Vertiefung und Jobaussichten erfahren? Wir haben einen Rundum-Guide zu BWL und Controlling für Dich in petto.

Finance

Immer neue Entwicklungen im Finanzsektor wie Green Banking oder Halal Banking lassen die Banken- und die Versicherungsbranche nicht stillstehen. Es gibt immer wieder neue Herausforderungen im Hinblick auf die Ermittlung und Beurteilung neu auftauchender Trends. Zudem fordert die individuelle Kundenberatung, die Anfertigung umfangreicher Angebote für Kunden und die dementsprechende Dienstleistung stetige Auseinandersetzung mit dem Thema Finanzen.

Finanzen heißt nicht gleich Banken: Auch im Immobilienbereich bist Du hiermit gut aufgestellt.
Finanzen bzw. Finance wird in vielen Bereichen gebraucht, darunter auch Immobilien. Gerade auch bei Unternehmensfusionen und -akquisitionen müssen die Unternehmen bewertet und finanziell beraten werden. Spannend! | Quelle: Unsplash

Diese Inhalte kannst Du erwarten:

  • Financial Services oder Financial Consulting
  • Operation Management
  • Banking Regulations
  • Asset Management
  • Geld- und Vermögensanlage
  • Kredit- und Auslandsgeschäft
  • Wertpapiere und Derivate
  • Vertiefung Kreditgeschäft
  • Bankmanagement

Jobaussichten

In diesem Bereich kannst Du Privatkunden betreuen, Anlageberatung betreiben, Financial Analyst werden, mit Wertpapieren traden. Auch Controlling ist nicht ausgeschlossen und strategische Unternehmensführung. Typische Arbeitgeber sind Versicherungen und Banken, jedoch könnte auch Unternehmensprüfung für Dich spannend sein oder Transaktionsberatung bei Mergers and acquisitions. Ein vielseitiger Sektor!

Supply Chain Management

Ein reibungsloser Ablauf der Logistik und all der unternehmerischen Aktivitäten muss durch Supply Chain Management unter Anderem garantiert werden. Supply Chain Management einfach erklärt: SCM ist die integrierte prozessorientierte Planung und Steuerung der Waren-, Informations- und Geldflüsse über die gesamte Wertschöpfungs- und Lieferkette (Supply Chain) vom Kunden bis zum Rohstofflieferanten.

Früher als Synonym verwendet, geht Supply Chain Management im Gegensatz zur Logistik über die Grenzen eines Betriebes hinaus. Hier die vier Teilbereiche der Logistik, die somit ein Teil des Supply Chain Managements ist:

Logistik

  • Beschaffungslogistik
  • Produktionslogistik
  • Distributionslogistik
  • Entsorgungslogistik

SCM verfügt über eine unternehmensübergreifende Sicht auf sämtliche Geschäftsprozesse. Hier weitergehende Module:

Supply Chain Management

  • Beschaffung
  • Produktion
  • Distribution
  • Planning

Diese beinhalten Themen wie:

  • Strategische Planung und Steuerung
  • Leadership zur digitalen Transformation
  • IT-Systeme
  • Projekt- und Prozessmanagement
  • Finanzierung (Fremdfinanzierung, Eigenkapitalfinanzierung, Venture Capital)
  • Wirtschafts- und Informationsrecht
Welche Transportbehältnisse gibt es und wie setzt man sie effizient ein? All dies lernst Du mit Supply Chain!
Nicht nur im BWL Studium, sondern auch im Studiengang Business Administration kannst Du Supply Chain Management machen. | Quelle: Unsplash

Jobaussichten

Ob als Supply Chain Manager, Supply Chain Planner oder als Beschaffungslogistiker(in): Supply Chain ist sehr vielseitig. Du solltest auf jeden Fall Zahlen und Excel mögen, um diese Berufe zu machen. Weitere Berufschancen gibt es zum Beispiel im Bereich Inbound oder Outbound Logistics, Digital Operations Management und Lieferantenmanagement beispielsweise. Schau Dich gerne mal um, welche Stellen aktuell ausgeschrieben sind.

Auch mit Deiner Bachelor-Arbeit kannst Du Dein Wissen vertiefen. Falls Du über eine Karriere in einem Export-Unternehmen nachdenkst, dann knüpfe in Deiner Bachelor-Arbeit doch schon einmal erste Kontakte durch qualitative Interviews, um Dich bereits bekannt zu machen. Auch thematisch kannst Du in eine für Dich strategische Richtung gehen, um mehr über einen Bereich zu erfahren und mit Menschen in Kontakt zu treten.

Universitäten und Hochschulen finden

Grundsätzlich solltest Du Dich fragen, welche Art von Studium am Besten zu Dir passt. Könntest Du Dir vorstellen, ein duales Studium mit einem Unternehmen anzufangen? Dies würde bedeuten, dass Du sehr gute Jobchancen und einen abwechslungsreichen Alltag hast durch den Wechsel zwischen Arbeit und Studium. Ein Unternehmen intern kennenzulernen, ist sehr viel wert um für die Zukunft zu wissen, was Du Dir vorstellst. Ein duales Studium ist jedoch eventuell auch mit mehr Arbeitsaufwand verbunden als ein klassisches Vollzeit-Studium.

Ein Vorteil privat zu studieren sind die Connections, über die eine private Hochschule verfügt. Es kommt vor, dass Unternehmen besonders gerne Studenten aus einer bestimmten privaten Hochschule einstellen, da sie langjährige, gute Erfahrungen mit ihnen gesammelt haben. Der Nachteil ist natürlich ganz klar, dass ein privates Studium mehrere tausend Euro pro Jahr kostet.

Oder käme für Dich auch ein Studiengang per Fernstudium oder Abendstudium in Frage?

Sobald Du diese Entscheidung getroffen hast, kann es weitergehen mit der Wahl: Wo studiere ich BWL oder einen vertiefenden Studiengang wie International Management? Finde Deine perfekte Uni oder Hochschule!

Viel Erfolg! 🍀

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Lily

Als BWL-Studentin eines deutsch-französischen Studiengangs interessiere ich mich sehr für internationales Management, Sprachen und Kulturen. Ich hoffe, euch hat der Artikel gefallen!