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Wirtschaftsstudium an deutschen Universitäten

Von Julia, veröffentlicht am 29/09/2019 Blog > Branche > Das Wirtschaftsstudium in Deutschland: Ein Überblick!

Die Bewerbung an der Universität kann ein sehr anstrengender Abschnitt im Leben sein – es gibt so viele Entscheidungen, die man treffen muss, wenn es darum geht, welche Universität und welcher Studiengang das Richtige für einen ist.

Glücklicherweise gibt es für Abiturienten, die ihre Karriere als Ökonom beginnen und Volkswirtschaftslehre an der Universität studieren möchten, ein paar Tipps und Tricks, wie man sich für einen Bachelor-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften bewerben kann und auf welche Besonderheiten man bei der Bewerbung achten sollte.

Sind Wirtschaftsstudiengänge sinnvoll / gefragt?

Zunächst einmal ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass ein Wirtschaftsstudium einer der begehrtesten Studiengänge ist.

Und dafür gibt es einige Gründe:

  • Absolventen der Wirtschaftswissenschaften zeigen, dass sie über eine Fülle von übertragbaren Fähigkeiten verfügen;
  • Wirtschaftswissenschaftler sind in der Regel sehr gut im Rechnen und sind gute Problemlöser
  • Absolventen der Wirtschaftswissenschaften verfügen über große analytische Fähigkeiten und können Wirtschaftsdaten interpretieren, was von vielen Arbeitgebern sehr geschätzt wird

In diesem Sinne solltet Ihr selbstbewusst bei der Bewerbung für ein wirtschaftswissenschaftliches Studium sein.

Studien haben nämlich gezeigt, dass nach Abschluss eines Wirtschaftsstudiums fünf Jahre nach dem Universitätsabschluss durchschnittlich mehr verdienen als Absolventen anderer Fachrichtungen, einschließlich sozialwissenschaftlicher Disziplinen wie Geschichte und Psychologie.

Ein Wirtschaftsstudium kann Euch später ein gutes Gehalt einbringen! Im Durchschnitt verdienen Absolventen eines Wirtschaftsstudiums mehr als Absolventen vieler anderer Fachrichtungen. Quelle: VisualHunt

Obwohl solche Studien nicht dafür garantieren können, dass der Studienabschluss in einem wirtschaftlichen Fach Euch einen gut bezahlten Job beschert, ist es doch beruhigend zu wissen, dass Wirtschaftsabsolventen in der heutigen Arbeitswelt sehr geschätzt zu sein scheinen und allgemein betrachtet in der Lage sind, eine Beschäftigung in einem Beruf ihrer Wahl zu finden.

Das Gute am Studium an einer Universität besteht natürlich darin, dass der Studiengang, den man absolviert, oft nicht genau vorhersagt, welchen beruflichen Weg man nach dem Abschluss einschlagen wird. Das bedeutet, dass die meisten Jobs (neben hochqualifizierten Berufen wie Medizin, Veterinärmedizin und Architektur) für Absolventen eines Wirtschaftsstudiums zugänglich sein sollten.

Das bedeutet, dass Euch der Abschluss eines Wirtschaftsstudiums dabei helfen kann, wenn Ihr nach einer Karriere oder einem Praktikum in einem dieser Bereiche strebt:

  • Buchhaltung,
  • Bankwesen,
  • Consulting oder
  • Finanzberatung.

Aber auch, wenn Ihr Euch dafür entscheidet, dass Ihr doch lieber eine Karriere im Journalismus oder Marketing starten wollt, könnt Ihr das mit Eurem Wirtschaftsabschluss zusammen mit Tausenden anderen Wirtschaftsstudenten tun!

Das bedeutet, dass ein Wirtschaftsstudium Euch nicht nur auf Aufgaben im Finanz- oder Rechnungswesen beschränkt, was für einige von Euch sicherlich eine Erleichterung sein kann.

Es kann hilfreich sein, sich im zweiten oder dritten Studienjahr mit einem Berufsberater in Verbindung zu setzen, da dieser Euch auf die Wahlmodule und -fächer hinweisen kann, die für Ihre zukünftige Karriere relevant sein könnten.

Die besten Universitäten für Wirtschaftswissenschaften in Deutschland

In Deutschland seid Ihr super aufgehoben, wenn Ihr nach guten Universitäten für ein Wirtschaftsstudium sucht. da es sehr viele qualitativ hochwertige Institutionen gibt, die erstklassige Bildung anbieten Forschung betreiben. Diese Universitäten bieten den Studenten eine solide Grundlage in ökonomischen Grundlagen sowie mikronomischer und ökonometrischer Theorie.

Damit haben Studierende, die sich um einen Studienplatz in einem wirtschaftswissenschaftlichen Fach bewerben möchten, die Qual der Wahl.

Wenn Ihr Wirtschaftswissenschaften an einer der besten Universitäten Deutschlands studieren möchten, dann gibt es eine Reihe von Institutionen, aus denen Ihr wählen könnt.

In Deutschland gibt es viele gute Universitäten für Wirtschaftsstudiengänge. In Deutschland werdet Ihr mit Sicherheit fündig, wenn Ihr auf der Suche nach einer guten Universität für ein Wirtschaftsstudium seid. Quelle: VisualHunt

Zu den besten deutschen Wirtschaftsuniversitäten zählen zum Beispiel die ESCP Europe Wirtschaftshochschule in Berlin oder die Wirtschaftsuniversität in Hamburg. Beide Hochschulen bieten den Studierenden internationale Studiengänge für den Bachelor- oder Masterabschluss an. Außerdem könnt Ihr dort fündig werden, wenn Ihr auf der Suche nach Fortbildungskursen oder Promotionsprogrammen seid!

Aber wenn Euch diese beiden Universitäten noch nicht ganz zusagen, gibt es noch eine Vielzahl anderer Optionen: Im internationalen Ranking der Wirtschaftsuniversitäten ist die WHU Otto Beisheim School of Management auf Platz 27. Diese Privathochschule liegt in der Nähe von Koblenz und wirbt vor allem damit, besonders praxisorientiert zu sein. Das kann für diejenigen von Euch ein Vorteil sein, die sich nicht gerne nur mit theoretischen Konzepten herumschlagen möchten.

Aber egal, für welche Institution Ihr Euch am Ende entscheidet – wenn Ihr Euch für einen Studienplatz an einer dieser Top-Universitäten in Deutschland bewerben wollt, um Wirtschaftswissenschaften zu studieren, dann solltet Ihr schon im Voraus darauf achten, dass Ihr den erforderlichen Abiturschnitt mitbringt, um die Zugangsvoraussetzungen der bevorzugten Universität zu erfüllen.

Angesichts der Tatsache, dass diese Studienplätze auch bei Eurer Konkurrenz heiß begehrt sind, lohnt es sich, nach anderen Möglichkeiten zu schauen, um Eure akademische Leistung aufzubessern –  besonders wenn Ihr in einem oder mehreren Eurer Abiturfächer Schwierigkeiten hattet.

Nachhilfeseiten wie z.B. Superprof können eine Reihe von Nachhilfelehrern vermitteln, die Euch zu einer Reihe von Themenbereichen ihre Hilfe anbieten können:

  • Mathematik und weiterführende Mathematik;
  • Geschichte;
  • Regierung und Politik
  • Wirtschaft.

Wenn Ihr Eurem Nachhilfelehrer im Voraus mitteilt, in welchen Themenbereichen Ihr am meisten Hilfe benötigt, kann er sicherstellen, dass Eure Nachhilfe-Sitzungen genau so konzipiert sind, dass sie Euch dabei helfen, zum Einen Eure Prüfungsergebnisse zu verbessern und zum Anderen Euer Selbstvertrauen im Hinblick auf das Verständnis wirtschaftlicher Grundlagen aufzubauen, bevor es letztendlich an die Abschlussprüfungen geht.

Kann man Volkswirtschaftslehre ohne Mathematik studieren?

Bevor Ihr Euch an einer Universität für ein Wirtschaftsstudium bewerbt, lohnt es sich auf jeden Fall, sich die Zeit zu nehmen, um etwas über die bevorzugten Kurse zu recherchieren, damit Ihr wisst, welche wirtschaftswissenschaftlichen Themen Euch während der drei oder vier Studienjahre an der Universität erwarten

Dies ist besonders in folgenden Fällen wichtig:

  • Wenn Ihr keine guten Noten in Mathematik mitbringt oder
  • Wenn Ihr eher unsicher bezüglich Eurer mathematischen Fähigkeiten seid und kein mathematisch orientiertes Wirtschaftsstudium absolvieren wollt

Der Grund dafür ist, dass es viele Wirtschaftsstudiengänge gibt, die von den Studierenden Mathematik und in einigen Fällen sogar vertiefende Mathematikkenntnisse erwarten. Zum Beispiel gibt es wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge mit Schwerpunkten auf Mathematik oder Statistik, die besonders gute Leistungen in diesen Fächern erfordern.

Mathematische Kenntnisse sind für viele wirtschaftliche Studiengänge hilfreich. Wenn im Wirtschaftsstudium erfolgreich sein möchtet, könnt Ihr von mathematischen Vorkenntnissen profitieren. Quelle: Gerd Altmann from Pixabay

Um zu beurteilen, ob ein Studiengang eher mathematiklastig ist, könnt Ihr euch die Auszeichnung ansehen, die Euch mit Abschluss verliehen wird. Im Allgemeinen sind die Bachelor-Ökonomieabschlüsse, die mit einem BA (Bachelor of Arts) ausgezeichnet werden, eher weniger mathematisch ausgerichtet als die BSc-Studiengänge (Bachelor of Science), die deutlich mehr mathematische Module und Schwerpunkte haben.

Das ist jedoch keine eiserne Regel – also schaut Euch am besten die Informationsbroschüren jeder Universität an, um das Spektrum der angebotenen Module während des gesamten Studiums zu sehen.

Obwohl es möglich ist, Volkswirtschaftslehre an der Universität zu studieren, ohne ein Abitur zu haben, bedeutet das nicht gleichzeitig, dass Ihr im Wirtschaftsstudium völlig ohne Mathematik auskommt.

Da die Mathematik der Grundstein vieler Wirtschaftstheorien und Wirtschaftsanalysen ist, werdet Ihr wohl oder übel irgendwann doch mit der Mathematik in Berührung kommen, zum Beispiel in Modulen der Mikro- oder Makroökonomie oder in allen Modulen der quantitativen Analysis.

Wenn Ihr wisst, dass Ihr an eine Universität mit Schwerpunkt Mathematik gehen werdet, dann solltet Ihr Euch vor dem Studium darauf vorbereiten, indem Ihr Euch an einen Wirtschafts- oder Mathe-Nachhilfelehrer wendet, der Euch mit den wichtigsten numerischen Fähigkeiten vertraut macht, die Ihr für Euer erstes Studienjahr benötigt.

Superprof hat eine Reihe von Wirtschafts- und Mathematiklehrern zur Auswahl, die nach Faktoren wie Standort und Unterrichtsform gefiltert werden können (z.B. online, privat oder in Kleingruppen).

Der Kampf um Vielfalt in der Wirtschaftslehre

Wenn Ihr nach verschiedenen Wirtschaftsstudiengänge sucht, werdet Ihr schnell feststellen, dass die meisten Universitäten einige Module gemeinsam haben.

In den meisten Fällen lernt Ihr während eines wirtschaftswissenschaftlichen Bachelor-Studiengangs Themen wie:

  • Makroökonomie
  • Mikroökonomie und
  • Ökonometrie.

Obwohl diese Kurse an jeder Universität auf ihre eigene Art und Weise unterrichtet werden – basierend auf der Erfahrung und Forschungsexpertise jedes Dozenten – verlassen Wirtschaftsabsolventen in der Regel die Universität mit einem soliden Verständnis für diese Kernbereiche der Wirtschaftswissenschaften.

In den letzten Jahren ist jedoch seitens der Studierenden eine zunehmende Bewegung entstanden, die die Universitäten dazu bringen soll, ihre Grundstudiengänge in Wirtschaftswissenschaften vielfältiger zu gestalten.

So wurde argumentiert, dass der Unterricht in diesem Fach nahezu homogen ist und sich zu sehr auf die neoklassische Schule des wirtschaftlichen Denkens konzentriert, zum Nachteil anderer Bereiche, sei es der postkeynesianischen Wirtschaft oder der marxistischen Ökonomie.

Sie argumentieren auch damit, dass der Schwerpunkt mehr auf der Wirtschaftsgeschichte liegen sollte, da die Absolventen zum Teil ihr Studium abzuschließen, ohne vertiefende Kenntnisse über folgende historische Ereignisse und Entwicklungen zu besitzen:

  • Die Ursachen der Finanzkrise 2008
  • Die industrielle Revolution
  • Die Weltwirtschaftskrise.

Vielen Studenten fehlen wirtschaftsgeschichtliche Module in ihren Studiengängen. Kenntnisse über wichtige historische Ereignisse wie die Weltwirtschaftskrise kommen in manchen Wirtschaftsstudiengängen noch zu kurz. Quelle: Pexels from Pixabay

Obwohl diese Bereiche in den kommenden Jahren während des Studiums der Wirtschaftswissenschaften stärker in den Vordergrund gerückt werden können, ist unklar, ob eine Änderung in naher Zukunft geplant ist.

Wenn Ihr also während Eures Studiums mehr über die Wirtschaftsgeschichte oder über verschiedene Wirtschaftsschulen und deren Entwicklung wissen möchtet, kann es sich lohnen, den an den Universitäten angebotenen Modulen besondere Aufmerksamkeit zu schenken, um zu sehen, welche davon am besten zu Euren Interessen passen.

Ihr könnt aber auch einen Wirtschaftslehrer anfragen, der Euch durch diese Bereiche führt, z.B. über Superprof. Es liegt in Eurer Hand!

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