Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, gehen Mathematik und Wirtschaft Hand in Hand. Dies liegt daran, dass auf Grund der schieren Anzahl von Wirtschaftstheorien und theoretischen Modellen, die ein numerisches Element enthalten, ein gewisses Maß an mathematischer Rechenkunst erforderlich ist, um wirtschaftliche Modelle erstellen, interpretieren und analysieren zu können.

Merkwürdigerweise wird die Verbindung zwischen Mathematik und Wirtschaftswissenschaften vor dem Studium jedoch wenig betont. Folglich sind sich einige Schülerinnen und Schüler nach dem Abschluss nicht bewusst darüber, dass Mathematik einen beträchtlichen Teil eines wirtschaftswissenschaftlichen Studiums einnimmt.

Mathe und Wirtschaft gehen miteinander einher. (Quelle: Unsplash)
Wirtschaft und Mathematik hängen stark zusammen. (Quelle: Unsplash)
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Wie viel Mathe steckt in wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen?

Viele Universitäten legen tatsächlich mehr Wert auf ein gutes Mathe-Abitur, als auf einen Abschluss mit Wirtschaftsfokus, wenn es darum geht, sich für einen wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang zu bewerben. Dabei kommt es jedoch ganz darauf an, worauf sich der Studiengang fokussiert.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sich ein Bachelor of Science mehr mit mathematischen und statistischen Themen befasst, als ein Bachelor of Arts. Gleiches gilt für den Master of Science bzw. den Master of Arts.

Die Art des Abschlusses kann Dir also einen ersten Hinweis auf den Inhalt des Studiums geben und Dir bei der Entscheidung helfen, ob der Studiengang Deinen Präferenzen entspricht. In Bezug auf den späteren Berufseinstieg eröffnen Dir aber sowohl Abschlüsse „of Science“, als auch „of Arts“, viele Türen gegenüber Bewerbern ohne vorzuweisendes Studium.

Ein Studium, sei es mit oder ohne Mathe-Fokus, wird Dich also in jedem Fall beruflich, wie auch persönlich, weiterbringen.

Viele Angebote im Rahmen eines Bachelor of Arts behandeln zwar Fächer wie Mathematik, Statistik, Rechnungswesen oder Steuern, aber legen ihren Fokus auf anderen Themengebiete. Besonders ist dies der Fall an Universitäten oder Fachhochschulen, die Wirtschaft mit anderen Bereichen wie beispielsweise Personal, Sport, Veranstaltungen oder Tourismus kombinieren.

Studiengänge, die einen eher geringen Anteil an Mathematik und Zahlen aufweisen, sind somit beispielsweise:

  • Personalmanagement
  • Sportmanagement
  • Eventmanagement
  • Tourismusmanagement

Anders sieht es hingegen bei rein wirtschaftlichen Studiengängen wie BWL (Betriebswirtschaftslehre) oder VWL (Volkswirtschaftslehre) aus, die sich noch detaillierter mit wirtschaftlichen Prozessen beschäftigen und diese herleiten bzw. rekonstruieren. Gleiches gilt für Studiengänge der Wirtschaftswissenschaften, die sich mit sehr zahlenlastigen Prozessen befassen, wie der Informatik oder dem Ingenieurwesen.

Folgende wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge können somit als sehr mathematisch beschrieben werden:

  • Betriebswirtschaftslehre (BWL)
  • Volkswirtschaftslehre (VWL)
  • Wirtschaftsinformatik
  • Wirtschaftsingenieurwesen
  • Internationale Betriebswirtschaft

Für diese Studiengänge solltest Du Dir daher mit Mathematik leicht tun, oder zumindest gute Vorkenntnisse und Spaß am Umgang mit Zahlen mitbringen.

BWL ohne Mathe ist leichter gesagt als getan. (Quelle: Unsplash)
Einige Wirtschafts-Studiengänge setzen eine gewisse Vorliebe für Zahlen voraus. (Quelle: Unsplash)

Wie gut muss ich in Mathe sein, um Wirtschaft studieren zu können?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, denn auch wenn Mathematik für wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge grundlegend ist, macht sie in der Regel dennoch nur einen gewissen Teil des Studiums aus.

Trotz alledem solltest Du Dir, bevor Du Dich für ein wirtschaftswissenschaftliches Studium entscheidest, im Klaren darüber sein, dass Mathematik für das grundlegende Verständnis der Materie Wirtschaft unabdingbar ist. Wie bereits beschrieben, basieren wichtige Prozesse und Prinzipien der Mikro- sowie Makroökonomie auf mathematischen Modellen.

Solltest Du bereits in der Schule Schwierigkeiten im Umgang mit Zahlen gehabt haben oder schlichtweg kein Interesse für diese aufbringen, ist ein Wirtschaftsstudium vielleicht nicht ganz das richtige für Dich.

Bevor Du nun aber voreilig alle wirtschaftlichen Studiengänge von Deiner Liste streichst, solltest Du Dich genauer mit den Inhalten der jeweiligen Studiengänge auseinandersetzen.

Um final zu beurteilen, wie mathematiklastig ein Studiengang der Wirtschaftswissenschaften ist, kannst Du Dir wie bereits beschrieben die Auszeichnung ansehen, die Dir mit dem Abschluss verliehen wird.

Merke: Wirtschaftsabschlüsse mit einem Bachelor oder Master „of Arts“ sind in der Regel weniger auf Mathe ausgerichtet, wie Abschlüsse mit einem Bachelor oder Master „of Science“, die deutlich mehr mathematische Module und Schwerpunkte haben.

Zudem solltest Du die Informationsbroschüren der jeweiligen Fakultät bzw. des jeweiligen Studiengangs genauer unter die Lupe nehmen, um das Spektrum der angebotenen Fächer im Lehrplan zu sehen. Dies wird Dir einen guten Eindruck darüber geben, wo die Schwerpunkte des Studiengangs liegen und inwiefern sich diese mit Deinen persönlichen Interessen decken.

Obwohl es an sich möglich ist, Wirtschaft ohne große Vorkenntnisse zu studieren, bedeutet das nicht gleichzeitig, dass Du im Wirtschaftsstudium völlig ohne Mathe auskommen wirst. Da Mathematik der Grundstein vieler Wirtschaftstheorien und -analysen ist, wirst Du in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium früher oder später mit Zahlen in Berührung kommen – die Frage ist nur, wann und in welchem Ausmaß.

Eine weitere Möglichkeit, um herauszufinden, wie viel Mathe-Kenntnisse Du für ein gewisses Studium benötigst, ist es sich mit aktuellen oder ehemaligen Studenten auszutauschen. Universitäten oder Hochschulen bieten in der Regel Tage der offenen Tür an, bei welchen Du Dich ganz gezielt über mögliche Schwerpunkte informieren und austauschen kannst.

Dies wird Dich noch ein Stück näher an den für Dich perfekten Studiengang bringen.

Informiere Dich gut, bevor Du Dich für ein Studium entscheidest. (Quelle: Unsplash)
Recherche ist die halbe Miete bei der Wahl des richtigen Studiums. (Quelle: Unsplash)

Beeinflusst Mathe meine zukünftige Karriere?

Du solltest Dir immer vor Augen führen, dass ein Wirtschaftsabschluss in Deutschland ein hoch angesehener Abschluss ist - unabhängig davon, ob der Studiengang einen Schwerpunkt auf Mathematik oder Statistik hat oder sich mehr mit ökonomischen Theorien und Prinzipien befasst.

Absolventen der Wirtschaftswissenschaften schneiden im Durchschnitt in der Arbeitswelt gut ab und haben viele Möglichkeiten, sich beruflich zu verwirklichen und eine Karriere anzustreben. Ein Abschluss in Wirtschaftswissenschaften stattet Dich zudem mit Schlüsselqualifikationen aus, wie z.B:

  • Analytisches Denken
  • Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten
  • Forschungskompetenzen

Ob Du nun in die Buchhaltung gehen, ein zweites Studium anhängen oder in eine ganz andere Branche wechseln willst, solltest Du Deine Karriereambitionen in der Wirtschaft dennoch unabhängig von der Anzahl an Mathematikstunden im Studium verfolgen.

Grundsätzlich sollte der Fokus eines Studiums nicht nur darauf liegen, die wichtigsten wirtschaftlichen Prinzipien der Makro- und Mikroökonomie zu verstehen und in der Praxis anwenden zu können, sondern auch auf der persönlichen Weiterentwicklung.

Ein Studium hilft Dir dabei, Dich persönlich zu entwickeln. (Quelle: Unsplash)
Egal ob mit Mathe oder nicht – am Ende solltest Du Dich durch ein Studium weiterentwickeln. (Quelle: Unsplash)

Wie finde ich den richtigen Studiengang für mich?

Wenn Du Dich entschieden hast, welche Art von Abschluss Du anstreben möchtest, welcher Wirtschafts-Studiengang Dich besonders interessiert und an was für eine Art Wirtschaft-Universität Du gehen möchtest, musst Du Dich mit möglichen Zulassungsbeschränkungen und Bewerbungsverfahren auseinander setzen.

Für manche Studiengänge benötigst Du einen bestimmten Numerus Clausus, also einen bestimmten Notenschnitt Deiner Hochschulreife, um die Möglichkeit einer Immatrikulation zu erhalten. Andere Studiengänge wiederum fordern Bewerbungsunterlagen und den Nachweis von praktischer Berufserfahrung.

Für einen wirtschaftswissenschaftlichen Masterstudiengang ist es zudem nicht unüblich, zunächst den Graduate Management Admission Test, kurz GMAT, zu bestehen, der als standardisierter Test die Eignung für postgraduale Master an betriebswirtschaftlichen Fakultäten misst.

Um mit Sicherheit eine erfolgreiche Bewerbung präsentieren zu können bzw. um mögliche Aufnahmetests mit Bravour zu bestehen, kannst Du die Hilfe von Wirtschaftsprofis in Anspruch nehmen. Nachhilfelehrer von Superprof können Dich dabei unterstützen, das notwendige Wissen rund um wirtschaftliche Prozesse zu erlangen und Dich optimal auf das weitere Studium vorzubereiten.

Ebenso kann ein Nachhilfelehrer für Dich dann von großem Interesse sein, solltest Du auf einen gewissen Schulabschluss hinarbeiten, um Dir von keinem Numerus Clausus einen Strich durch die Rechnung machen zu lassen.

Kurz gesagt, kann Dir Nachhilfe also folgende Vorteile bieten:

  • Zusätzliche Motivation für einen erfolgreichen Schul- bzw. Studienabschluss
  • Wissenstransfer durch angewandte Übungen
  • Verbesserung des Verständnisses für wirtschaftliche Prozesse
  • Vertiefung von grundlegenden Prinzipien der Wirtschaft
  • Ausbau bzw. Optimierung mathematischer oder statistischer Fähigkeiten

Superprof verfügt über eine Reihe von Nachhilfelehrern für die Fächer Mathe Wirtschaft, Mathematik oder Statistik. Sie können Dich entweder in der Vorbereitung auf die Universität unterstützen, oder Dir den notwendigen Support während Deines wirtschaftswissenschaftlichen Studiums bieten.

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Klara

Masterstudentin, die es liebt zu reisen, zu fotografieren, zu kochen und gemeinsam mit Freunden das Leben zu genießen.