Die deutsche Wirtschaft ist der Treiber unseres Wohlstands. Doch wie genau funktioniert Wirtschaft eigentlich? Was macht ein Unternehmen erfolgreich? Wie vermarktet man seine Geschäftsidee und wie sollte man mit seinen Mitarbeitern umgehen?

Viele spannende Fragen, die im Rahmen eines Wirtschaftsstudiums beantwortet werden können. Doch die Wahl des richtigen Studiums ist nicht einfach, denn die Angebote häufen sich und so fällt es schwer, die richtige Entscheidung zu treffen.

Was genau wird in einem wirtschaftlichen Studium behandelt? Für welchen Studiengang soll ich mich entscheiden? Und inwieweit spielt die Wahl der richtigen Universität eine Rolle für einen erfolgreichen Abschluss?

Wir klären Dich über Möglichkeiten im Rahmen eines Wirtschaftsstudiums auf und geben Dir die Grundlagen an die Hand, um die für Dich richtige Entscheidung zu treffen.

Wirtschaft findet sich in allen Teilen unseres Lebens wieder. (Quelle: Unsplash)
Wirtschaft ist ein spannendes und vielseitiges Thema. (Quelle: Unsplash)
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Wirtschaft als Treiber der Gesellschaft

Der Begriff Wirtschaft ist allgegenwärtig doch was bedeutet er eigentlich? Was versteckt sich hinter diesem mächtigen Wort, von dem jeden Tag in den Nachrichten gesprochen wird?

Im Grunde genommen geht es in der Wirtschaft darum, etwas herzustellen und damit zu handeln. Wirtschaft dient dem Zweck, die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen, indem sie zum einen greifbare Waren, und zum anderen Dienstleistungen austauschen.

Ein wesentliches Prinzip in diesem Zusammenhang ist das Prinzip von Angebot und Nachfrage, das den Markt wegweisend bestimmt: Dienstleistungen und Güter bilden das Angebot. Die Nachfrage beschreibt die Bereitschaft der Kunden, diese Produkte und Dienstleistungen zu kaufen.

Die Nachfrage, die in einer Gesellschaft besteht, bestimmt also das Angebot, das von Firmen oder Einzelpersonen zur Verfügung gestellt wird, um diesen Bedarf zu decken.

Studiengänge mit Wirtschaft

Da Wirtschaft somit unser tägliches Leben steuert, gibt es sehr viele Studiengänge in Deutschland, die die genauen Hintergründe dieses Konstrukts im Feld der Wirtschaftswissenschaften beleuchten.

Betriebswirtschaftslehre

Ein großes Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften ist die Betriebswirtschaftslehre, kurz BWL, die sich mit wirtschaftlichen Prozessen und Strukturen von Unternehmen befasst, die in der Betriebswirtschaft tätig sind. Hierbei geht es aber nicht nur um mathematisch-statistische Untersuchungen, sondern auch um Aspekte der Unternehmensorganisation, wodurch ebenso Themen wie Mitarbeitereinstellung oder -weiterentwicklung vertieft werden.

Das BWL-Studium gilt als das beliebteste Studium der Wirtschaftswissenschaften in Deutschland und beschäftigt sich in der Regel mit folgenden Themen:

  • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
  • Finanzierung
  • Rechnungswesen
  • Produktion
  • Marketing
  • Management
  • Statistik
  • Personalwesen
  • Lieferkettenmanagement
  • Wirtschaftsmathematik
  • Volkswirtschaftslehre
  • Rechtswissenschaften

Für ein BWL Studium solltest Du neben einem geeigneten Schulabschluss ein tieferes Interesse für wirtschaftliche Prozesse, Zahlen und Mathematik mitbringen, über eine analytische Denkweise verfügen und Dich in Kommunikation leicht tun.

Da sich ein BWL-Studium mit grundsätzlichen Fragen der Betriebswirtschaft auseinander setzt, stehen Dir nach Abschluss viele Einstiegsmöglichkeiten in die Arbeitswelt offen.

Durch ein BWL-Studium kannst Du viel lernen. (Quelle: Pixabay)
Ein BWL-Studium bildet Dich in vielerlei Hinsicht aus. (Quelle: Pixabay)

Volkswirtschaftslehre

Während die Betriebswirtschaftslehre unternehmerische Prozesse untersucht, beschäftigt sich die Volkswirtschaftslehre, kurz VWL, mit gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen. Sie hinterfragt Beziehungen bei der Produktion und Verteilung von Gütern und Produktionsfaktoren, und beleuchtet infolgedessen generelle Gesetzmäßigen und Zusammengänge unserer Wirtschaft.

Fächer aus dem VWL-Studium können sein:

  • Wirtschaftstheorie
  • Industrie- und Umweltökonomik
  • Ökonometrie
  • Gesundheitsökonomik
  • Statistik und Stochastik
  • Finanzwissenschaft
  • Wirtschaftspolitik
  • Arbeitsökonomik
  • Wirtschaftsgeschichte
  • Recht

Wie Du siehst, setzt auch dieses Studium ein gewisses Verständnis für Zahlen und wirtschaftliche Zusammenhänge voraus. Du solltest Dich demnach für Mathematik, Wirtschaft, Politik und Sozialwissenschaften interessieren, um mit einem VWL-Studium glücklich zu werden.

Auch als VWL-Absolvent hast Du für Deinen Berufseinstieg die Qual der Wahl, denn Du kannst in ganz verschiedene Bereiche der öffentlichen und privaten Wirtschaft gehen. Klassische Stellenbeschreibungen reichen von Analyst zu Controller oder Berater in einem Finanzunternehmen oder Konzern.

Kombinierte Studiengänge mit Wirtschaft

Neben diesen zwei beliebten Hauptzweigen der Wirtschaftswissenschaften gibt es zudem viele Studiengänge Richtung Wirtschaft, die BWL bzw. VWL mit anderen Themen kombinieren. So kannst Du Dich für einen gewissen Schwerpunkt Deiner Wahl entscheiden und ein weiteres Interessensgebiet mit dem Thema Wirtschaft vereinen.

Übersicht für weitere Studiengänge zum Thema Wirtschaft:

  • Personalmanagement
  • Tourismusmanagement
  • Eventmanagement
  • Sportmanagement
  • Wirtschaftspsychologie
  • Wirtschaftsinformatik
  • Internationale Betriebswirtschaft

Diese Studiengänge behandeln also nach wie vor grundsätzliche Wirtschafts-Themen, aber wenden diese auf bestimmte Bereiche wie etwa Tourismus, Events oder Sport an. So wird die Materie Wirtschaft durch Anwendungsbeispiele zum einen greifbarer, und zum anderen spezialisiert Du Dich für eine bestimmte Branche hinsichtlich Deiner weiteren wirtschaftlichen Karriere.

Dies kann Dir den Einstieg in die Berufswelt durch die erlangte Spezialisierung erleichtern. Solltest Du jedoch in einem anderen Bereich arbeiten wollen, kennst Du nach wie vor alle wirtschaftlichen Grundlagen, die man in Unternehmen der öffentlichen oder privaten Wirtschaft benötigt.

Aber auch im Rahmen eines BWL- oder VWL-Studiums kannst Du in der Regel Schwerpunkte setzen. Je nach Universität und angebotenen Fächern sind somit beispielsweise Spezialisierungen in Steuern, Recht, Finanzen, Marketing oder Personal möglich.

Du kannst Dich in einem Wirtschaftsstudium in verschiedene Richtungen spezialisieren. (Quelle: Unsplash)
Ein Wirtschaftsstudium kann sich in verschiedene Richtungen vertiefen. (Quelle: Unsplash)

Duales-, Vollzeit- oder Teilzeit-Studium?

Sobald Du Dich entschieden hast, was Du im Rahmen der Wirtschaftswissenschaften studieren möchtest, solltest Du Dir über mögliche Studienformen Gedanken machen.

Vollzeitstudium

Ein Vollzeitstudium ist die klassische Studienform, für die sich die meisten nach der Hochschulreife entscheiden. Beim Vollzeitstudium nimmt das Studium den größten Teil Deiner Zeit in Anspruch – sei es für Vorlesungen in der Uni selbst, oder zur Vor- oder Nachbereitung von Seminaren, Klausuren oder Präsentationen.

Diese Studienform solltest Du wählen, wenn das Studieren für Dich an erster Stelle steht. Sie ist der schnellste Weg, um an einen Abschluss zu kommen und mit Sicherheit eine sehr intensive Lernerfahrung.

Duales Studium

Im Gegensatz zum Vollzeitstudium geht es in einem dualen Studium darum, parallel zur Universität Arbeitserfahrungen zu sammeln. In der Regel wechseln sich in einem dualen Studium Theoriephasen an der Hochschule mit Praxisphasen in einem Unternehmen ab. Somit kannst Du das theoretisch Gelernte direkt in die Praxis umsetzen und zugleich Referenzen auf Deinem Lebenslauf hinzufügen.

Ein duales Studium bedeutet in der Regel jedoch deutlich mehr Stress als ein Vollzeitstudium, da Du Dich auf zwei Dinge konzentrieren musst: die Universität erwartet theoretische Glanzleistungen, während das Unternehmen vollsten Einsatz in Projekten von Dir fordert.

Teilzeit-Studium

Ein Teilzeitstudium bedeutet, dass Du den Stoff eines Vollzeitstudiums auf einen längeren Zeitraum streckst. Dabei kann ein Teilzeitstudium sowohl online als Fernstudium, aber auch als (berufsbegleitendes) Präsenzstudium absolviert werden – je nach Hochschul- und Studienangebot.

Besonders häufig wird dieses Angebot von Menschen genutzt, die sich neben ihrem Beruf weiterbilden wollen, oder die auf Grund von beispielsweise Kindern keine Zeit für ein Vollzeitstudium haben.

Wie Du siehst, hängt die Entscheidung für die passende Studienform also von sehr individuellen Faktoren ab.

Duale Studiengänge Wirtschaft bieten eine gute Alternative. (Quelle: Unsplash)
Ein Studium muss nicht unbedingt am Campus stattfinden. (Quelle: Unsplash)

Die Wahl der richtigen Universität

Zu guter Letzt steht nun noch die Wahl der richtigen Wirtschaftsuniversität an, sodass Deinem Wirtschaftsstudium nichts mehr im Wege steht. Zu Beginn solltest Du Dir die Frage stellen, ob Du eher an eine Universität gehen möchtest, oder doch lieber an eine Hochschule.

Universitäten zeichnen sich vor allem durch ihren theoretischen Forschungsbezug aus, sowie durch ihre Größe mit in der Regel mehreren Hundert Studenten pro Jahrgang bzw. Semester. Hochschulen hingegen vermitteln Inhalte anwendungsorientierter und zeichnen sich in der Regel durch weniger Studenten aus.

Aspekte, die die Wahl zudem beeinflussen, sind:

  • Angebotene Schwerpunkte
  • Numerus Clausus
  • Lage
  • Finanzen
  • Campus
  • Image

Solltest Du bereits einen gewissen Schwerpunkt bzw. eine Spezialisierung im Kopf haben, kannst Du ganz gezielt Universitäten und Hochschulen auswählen, die diesen anbieten.

Für eine mögliche Bewerbung solltest Du aber darauf achten, ob der Studiengang eine Zulassungsbeschränkung hat und falls ja, ob Du den Numerus Clausus, also den vorausgesetzten Abitur-Notenschnitt, vorweisen kannst. Falls nein, informiere Dich, ob Du Dir weitere Leistungen wie zum Beispiel eine abgeschlossene Berufsausbildung anrechnen lassen kannst und so trotzdem eine Chance auf einen Studienplatz hast.

Zudem spielt die Lage des möglichen Campus eine Rolle, sowie die Betrachtung der damit verbundenen finanziellen Aufwände. Bleibst Du lieber in Deiner eigenen Stadt und wohnst kostenlos im Hause Mama? Oder zieht es Dich in eine teure Großstadt wie München, Hamburg oder Berlin, in der Wohnungsnot herrscht und in der Du selbst für ein kleines WG-Zimmer tief in die Tasche greifen musst?

Des Weiteren spielt natürlich das Campusleben eine große Rolle. Zieht es Dich an eine große Uni mit vielen studentischen Angeboten, oder doch lieber an eine eher kleine Hochschule mit persönlicher Note?

Zu guter Letzt kannst Du in Deiner Entscheidung das Image bzw. den Ruf Deiner favorisierten Wirtschaftsunis in Betracht ziehen. Werfe am besten einen Blick auf unser Uni-Ranking für Wirtschaftsstudiengänge, das die renommiertesten Wirtschaftsunis Deutschlands für die Bereiche BWL, VWL sowie Wirtschaft generell auflistet, um einen Eindruck zu bekommen, welche Unis sich am besten auf Deinem Lebenslauf machen.

Am Ende kommt es aber ganz darauf an, dass Du das für Dich richtige Paket findest, in dem alles gut zusammenpasst. Behalte immer im Hinterkopf, dass sich ein Studium über mehrere Jahre erstreckt und wegweisend für Deine berufliche Laufbahn ist. Die Entscheidung für das passende Wirtschaftsstudium sollte daher gut überlegt sein.

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Klara

Masterstudentin, die es liebt zu reisen, zu fotografieren, zu kochen und gemeinsam mit Freunden das Leben zu genießen.