Chemie ist ein von komplexen Begriffen und Ausdrücken durchzogenes Fach. Das kann manchmal etwas überwältigend sein. Die Chancen stehen gut, dass es genau dieses Problem, die wissenschaftlichen Begriffe zu verstehen, ist, das Dich davon abhält, Dein Lehrbuch überhaupt aufzuschlagen.

Glücklicherweise gibt es Diese praktische Anleitung über die wichtigsten Grundbegriffe der Chemie, mit welchem Du Dich in kürzester Zeit wohl fühlen solltest. Nicht nur Chemiker, Professoren oder Ingenieure profitieren davon, diese Begriffe zu kennen. Vielmehr sollte jeder und jede diese Wörter und Definitionen kennen, denn sie sind der Schlüssel für die Welt der spannenden Experimente, Labore und feurigen Reaktionen, die alle Teil der Chemie sind.

Egal ob Du also für Dein Abitur lernst oder Deine Abschlussprüfung an der Berufsschule vor Dir hast, schau Dir doch mal dieses einführende Chemielexikon an!

Wenn Du das alles schon kennst, kannst Du Dir unseren Artikel über alles, was in der Chemie wichtig ist, zu Gemüte führen.

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Und los geht's

Grundbegriffe der Chemie: Wir fangen klein an

Los geht’s ganz am Anfang der Chemie Geschichte. Chemie ist, im Grunde genommen, das Studium der Atome, Elemente, Verbindungen und Moleküle. Mit diesen vier Begriffen steigen wir ein. Aber was bedeuten die überhaupt? Diese Frage ist ziemlich wichtig, denn diese vier Dinge (und das, woraus sie bestehen), bilden das Fundament unseres Universums.

Ein Element - etwa Eisen oder Sauerstoff - ist eine reine Substanz, die sich nicht weiter in eine andere Substanz teilen lässt. Der nächste kleine Schritt sind Atome, oder der kleinste Teil eines Elements, der immer noch als dieses Element erkennbar ist. Ein Element ist im Endeffekt nur eine Anhäufung des gleichen Atoms.

Wie sieht es denn mit Molekülen und Verbindungen aus? Etwas anders:

  • Moleküle, sind einfach gesagt zwei (oder mehr) miteinander verbundene Atome. Ein Sauerstoffatom ist also noch kein Molekül, zwei miteinander verbunden Sauerstoffatome aber bilden ein Molekül (Wir sagen O2 dazu).
  • Verbindungen sind Moleküle mit einer Bindung zwischen zwei verschiedenen Atomen. Wenn Du also ein Kohlenstoffatom mit dem O2 verbindest, entsteht die Verbindung Kohlenstoffdioxid (CO2).

Wenn Dich sowas interessiert, haben wir einen Artikel zu den witzigsten Chemiefakten geschrieben. Schau gerne mal rein!

Noch etwas kleiner: Ein paar weitere einführende Chemiebegriffe

Um zu verstehen, wie Atome sich binden, müssen wir auf der Größenskala noch etwas weiter nach unten gehen. Wie Du Dich vielleicht noch aus dem Chemieunterricht erinnerst, bestehen Atome aus Partikeln, welche sich entweder im Atomkern absetzen oder um ihn herumschwirren.  Diese Partie sind entweder positiv, neutral oder negativ aufgeladen. Der Kern (das Innere des Atoms) beinhaltet die Protonen, welche positiv geladen sind, und die Neutronen, welche neutral sind. Die negativ aufgeladenen Elektronen hingegen schwirren um den Kern herum.

Im Chemielabor sind nicht nur Erlenmeyerkolben, sondern auch ein umfangreiches Wissen wichtig.
Wenn Du mit diesem Equipment spannende Experimente machen möchtest, musst Du wissen, was ionische und kovalente Bindungen sind! | Quelle: unsplash

Diese Partikel sind der Schlüssel für das Verständnis von Molekülen und Verbindungen. Atome verbinden sich wegen dieser Elektronen mit einander und es gibt zwei Arten von Bindungen, ionisch und kovalent:

  • Bei kovalenten Bindungen teilen zwei Atome ein (oder mehrere) Elektronenpaare.
  • Bei ionischen Bindungen gibt ein Atom seine Elektronen dem anderen. Wenn das passiert, wird das gebende Atom zu einem Ion: Es wird positiv geladen. Metalle sind Elemente, die gerne Elektronen abgeben, dadurch Bindungen eingehen und positive aufgeladen werden.

Chemie-Schlüsselbegriffe: Chemische Aggregatzustände und Verbindungen

Nun, da wir die Grundkonzepte der Chemie betrachtet haben, schauen wir uns ein paar Begriffe an, die Du in jeder Chemieabteilung hören wirst. 

Moleküle formen sich zu Substanzen, die in verschiedenen Aggregatzuständen zu finden sind. Diese Aggregate kennst Du wahrscheinlich schon, aber trotzdem ist es wichtig zu wissen, dass eine Substanz ihren Zustand aufgrund von Hitze und Druck verändert:

  • Gase: Substanzen ohne feste Form und definierbares Volumen.
  • Flüssigkeiten: Flüssige Substanzen haben keine feste Form, aber ein definierbares Volumen.
  • Feststoffe: Diese Substanzen sind stabiler und ihre Moleküle enger aneinander. Sie haben eine festere Form und ein definierbares Volumen.

Substanzen können reine Elemente, Verbindungen oder Mischungen sein. In der Chemie ist eine Mischung eine Substanz aus zwei oder mehr Elementen, die aber nicht wie eine chemische Verbindung gebunden sind.

Chemische Verbindungen kommen überall im Alltag vor.
Salz ist nicht nur ein leckeres Würzmittel, sondern auch eine chemische Verbindung! | Quelle: unsplash

Es folgen ein paar verschiedene Verbindungen, die in den grundlegendsten Chemiekursen vermittelt werden:

  • Kohlenwasserstoffe: Dies sind organische Verbindungen, welche - wie der Name schon sagt - nur Wasserstoff und Kohlenstoff enthalten.
  • Polymer: Große Moleküle - entweder natürlich vorkommend oder synthetisch in einem Labor hergestellt - die aus einer Menge gebundener kleiner Moleküle bestehen (oft Kohlenwasserstoffe)
  • Salz: Eine ionische Verbindung mit neutraler Ladung. Sie verbindet positiv aufgeladene Ionen mit negativ aufgeladenen.

Zu guter Letzt in dieser Kategorie haben wir Säuren und Basen, welche sich gegenteilig zueinander verhalten. Säuren bestehen aus Wasserstoff, geben Protonen ab und bilden in Wasser positive Ionen, während Basen in Wasser negative Ionen bilden.

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Und los geht's

Wichtige Begriffe der chemischen Prozesse und Reaktionen

Für’s Abitur ist es wichtig, ein paar grundlegende Begriffe zu chemischen Reaktionen zu kennen, ansonsten wird es Dir schwer fallen, zu verstehen, was in einem Labor oder Experiment gerade passiert!

Zuerst solltest Du die drei folgenden Bestandteile einer chemischen Reaktion kennen:

  • Das Edukt: Die Substanz, die am Anfang der Reaktion vorhanden ist
  • Der Katalysator: Diese Substanz ermöglicht die Reaktion, wird aber nicht durch sie verändert
  • Das Produkt: Das, was am Ende einer Reaktion übrig bleibt.

Reaktionen sind entweder endotherm oder exotherm, das heißt entweder nehmen sie Energie auf, oder sie geben sie ab.

Folgende Tabelle zeugt ein paar Bezeichnungen für die verschiedenen Reaktionstypen, mit denen Du zu tun haben wirst:

OxidationEine Reaktion, welche meistens Sauerstoff involviert und bei welcher ein Elektron abgegeben wird.
ReduktionDas Gegenteil der Oxidation, insofern, als dass das Atom hier ein Elektron aufnimmt.
DestillationHierbei evaporiert und kondensiert die Flüssigkeit einer Mischung.
Thermische ZersetzungEine Verbindung wird durch Erhitzen in zwei oder mehr Substanzen aufgebrochen.
TitrationWenn Du die Konzentration einer Lösung kennst, kannst Du anhand von Titration die Konzentration einer anderen Lösung bestimmen.

Die Sprache der Chemie: Messeinheiten und das Periodensystem

Wenn Du für Deinen Chemiekurs die Begriffe aus dem Lehrbuch verstehen möchtest, dann reicht es nicht, sich mit Atomstrukturen von Aggregatzuständen auszukennen. Du solltest darüber hinaus auch die Art und Weise kennen, auf die ein Chemiker Kalkulationen durchführt und Substanzen abmisst. Diese unersetzbare Terminologie wird Dir in jeder Chemieklasse weiterhelfen:

  • Das Periodensystem: Das wird Dir in jedem Chemielabor aufgefallen sein. Dabei handelt es sich um die Tabelle der Elemente, angeordnet nach der Ordnungszahl. Es wurde von einem Herren namens Mendeleev entwickelt, über welchen Du mehr in Unserem Artikel zu den wichtigsten Chemikern aller Zeiten erfahren kannst.
  • Die Ordnungszahl: Diese Zahl gibt an, wienviele Protonen ein Atom hat - und damit auch, wieviele Elektronen es hat, da die Menge der Beiden immer die gleiche ist.
  • Massezahl: Die Zahl der Protonen plus die Zahl der Elektronen.
  • Nebengruppen: Die Gruppen drei bis zwölf des Periodensystems, welche auch Übergangsmetalle bezeichnet werden.
  • Mol: Diese Einheit wird verwendet, um die Menge einer Substanz anzugeben. Das Mol einer Substanz zeigt die gleiche Menge an Atomen an, wie das Mol einer anderen Substanz.
  • Reaktivität: Sie gibt an, wie reaktiv eine Substanz in Relation zu einer anderen Substanz ist. Wenn Du Substanzen nach ihrer relativen Reaktivität anordnest, erhältst Du ein Reaktionsreihe.
  • Im Hinblick auf eine Reaktion wirst Du wahrscheinlich auch eine chemische Gleichung schreiben müssen. Sie verschriftlicht, welche Edikte involviert sind und welche Produkte herauskommen.

Darüber hinaus solltest Du eine weitere Skala kennen, nämlich die pH-Skala. Sie beschreibt, wie sauer oder basisch eine Substanz ist. Sie geht von 0 für die sauersten Substanzen bis 14 für die basischsten Substanzen. Neutrale Substanzen haben den pH-Wert 7.

Ein paar Worte zur wichtigsten Chemieausrüstung

Jede Einführung in das Chemievokabular wäre unvollständig, wenn sie nicht die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände benennen würde, die jeder Wissenschaftler in seinem Labor hat. Chemie ist nämlich nicht nur theoretisch und analytisch, sondern auch eine empirische Wissenschaft und somit auch eine praktische!

Reagenzgläser findest Du in jedem Chemielabor.
Ein Gegenstand, ohne welchen kein Chemielabor auskommt: Das Reagenzglas | Quelle: unsplash

In unserem Artikel zu den Grundbestandteilen eines Chemielabors erfährst Du mehr zu diesem Thema.

  • Bunsenbrenner: Das Highlight eines jeden Chemiekurs an der Schule. Nachdem er an einen Gashahn angeschlossen wird, liefert er eine stattliche Flamme für all Deine Chemieexperimente.
  • Dreifuß und Keramikdrahtnetz: Über dem Bunsenbrenner kann ein Stand aus diesen beiden Teilen gestellt werden, welcher mit chemischen Elementen und Lösungen gefüllte Bechergläser halten kann.
  • Reagenzglas: Dieses ikonische Chemieutensil ist ein dünnes Glas zur Aufbewahrung von Lösungen und Durchführung von Experimenten. Es gibt verschiedene Variationen des Reagenzglases, mit welchen Du Beispielsweise auch Sachen erhitzen kannst.
  • Büretten/Messgläser: Sie sind ähnlich wie Reagenzgläser, aber haben Messeinheiten und werden oft mit einem Bürettenhalter befestigt, so dass man Lösungen gut abschütten kann. Sie werden hauptsächlich für Titrationen verwendet.

Vergiss nicht, Chemie betrifft uns immer. Wenn Du also schon hier, bist, kannst Du Dir auch gleich unseren Artikel zu den wichtigsten chemischen Entdeckungen anschauen!

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Siad

Student der Poltikwissenschaft, Hobbiefotograf und Kochbegeisterter. Spezialität: Hummus