Musikunterricht ist in Deutschland weit verbreitet. Viele von uns spielten früher Klavier, Flöte oder Gitarre und erwarben dabei die Grundkenntnisse der Musiktheorie. Die Gesangspraxis, die damit einherging, kam dabei jedoch oft zu kurz.

Und doch gibt es mit musikalischer Früherziehung, Musikschulen, Gruppenunterricht und Chören viele Möglichkeiten, sich Gesangstechniken anzueignen. Laut "Singing Europe" singen rund 22,5 Millionen Europäer im Chor!

Das beweist doch, dass die Stimme als eigenständiges Musikinstrument anerkannt ist und großes Interesse hervorruft! Um sich musikalisch auszubilden, und das so früh wie möglich, ist Gesangsunterricht für Kinder ideal.

Man kann sich jedoch schnell vom Unbekannten dieser Disziplin bremsen lassen. Was wird eigentlich im Gesangsunterricht gemacht? Was lernen Kleinkinder dort? Was passiert in einem Gesangseinführungskurs? Hier erfährst Du die Antworten auf diese Fragen.

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Gesangsunterricht für Kinder: der erste Schritt

In der ersten Gesangsstunde oder Probestunde hat es Dein Kind mit einem echten Musiklehrer zu tun! Es geht nicht mehr darum, im Badezimmer vor dem Spiegel zu singen, sondern zu lernen, wie man sein Stimmorgan mit Hilfe von Gesangsübungen kontrollieren kann.

Hat Dein Kind den Rhythmus im Blut?
Ein Gesangslehrer bringt Deinem Kind die richtigen Übungen bei, um wie ein Profi singen zu können. | Quelle: unsplash

Und im Umgang mit einem Lehrer und seiner Pädagogik wird Dein Kind schnell das Singen lernen und Fortschritte machen. Dabei ist es wichtig, eine Schnupperstunde mit dem Lehrer zu vereinbaren, um zu sehen, ob die Chemie stimmt.

Ob Online-Unterricht, physischer Einzelunterricht oder Gruppenunterricht, das Singen ist eine Fähigkeit, die erlernt werden muss!

Mag Dein Kind aktuelle Musik? Oder will es die Töne besser treffen? Das müsst Ihr vorab mit dem Lehrer besprechen. All diese Kleinigkeiten muss der Gesangslehrer wissen, um am besten mit dem Kind arbeiten zu können. Wie bei einem erwachsenen Schüler!

Diese „Kleinigkeiten“ ermöglichen es dem Lehrer dann, seinen Schüler zu unterstützen und ihn mit seinem Lehrprogramm anzuleiten.

Ziel ist es dabei, die Erwartungen des Kindes so gut wie möglich zu erfüllen, indem sich der Gesangslehrer an sein Niveau und seine Bedürfnisse anpasst.

Dinge, die vor dem Gesangsunterricht geklärt werden müssen:

  • Das Niveau Deines Kindes in der Musiktheorie (kann es Noten lesen/vom Blatt singen?)
  • Die Erwartungen des Schülers an den Gesangsunterricht
  • Seine Singerfahrung (hat Dein Kind schon Gesangsunterricht genommen?)
  • Sein bevorzugter Musikstil
  • Seine Stimmlage
  • Das Timbre seiner Stimme
  • Seine Haltung beim Singen
  • Seine Atemtechnik
  • Trifft Dein Kind die Töne?

Diese Dinge sind von grundlegender Bedeutung, um einen effektiven Gesangsunterricht für Dein Kind zu entwickeln. Deshalb kann dieser erste Schritt durchaus eine ganze Unterrichtsstunde in Anspruch nehmen.

Doch was passiert in einer „klassischen“ Gesangsstunde und wie bringt man Kindern das singen bei?

Stimmbildung: Einsingen mit Kindern

Eine Gesangsstunde für Kinder dauert normalerweise eine Stunde. In dieser Stunde werden viele Punkte besprochen, sowohl auf der physischen als auch auf der stimmlichen Ebene. Und wie bei einem Sportkurs beginnt jede Gesangsstunde mit dem Aufwärmen, insbesondere der Stimmbänder.

Kennst Du Einsingübungen?
Singen ist wie Sport: das Aufwärmen ist immens wichtig! | Quelle: unsplash

Denn egal, ob der Schüler in den Kindergarten oder ins Gymnasium geht, man beginnt nicht zu singen, ohne zuvor seine Stimme aufgewärmt zu haben. Da der Lehrer die Fähigkeiten und die Stimmlage des Kindes kennt, kann er ihm maßgeschneiderte Aufwärmübungen anbieten.

Wenn es sich um Gruppenunterricht handelt, werden Gruppenübungen gemacht, um mit Freude und guter Laune den Grundstein für das Singen im Chor zu legen!

Während des Aufwärmens kann der Lehrer dann das Verhalten jedes Schülers beobachten und seine falschen Singgewohnheiten eindämmen. Von den ersten Minuten an können diese Dinge korrigiert werden, ein professioneller Lehrer erkennt sie sofort.

Was passiert im Gesangsunterricht für Kinder?

Nach dem Einsingen, das einige Minuten in Anspruch nimmt, sind die Stimmbänder bereit zu singen. Der Rest der Gesangsstunde, ob nun für Erwachsene oder für Kinder, unterteilt sich in zwei Teile:

  • den technischen Teil
  • das Üben eines Liedes

Interessant und wichtig zu wissen ist natürlich auch, wie viel Gesangsunterricht für Kinder kostet.

Die Technik

Nach dem Aufwärmen kommt der künstlerische Part der Stimmbildung. Ob für Erwachsene oder Kinder, hierfür gibt es bestimmte Übungen, mit denen jeder seine Genauigkeit und andere Aspekte des Singens entwickeln kann.

Solche Übungen gibt es natürlich für Einzel- und Gruppenunterricht, Kinder und Erwachsene.

Konkret besteht dieser Teil des Unterrichts daher aus Übungen, die der Lehrer vormacht und der Schüler wiederholen muss, um musikalische Reflexe und eine höhere Konzentration zu erlangen und die Singmuskeln zu trainieren.

Bereit für die erste Gesangsstunde?
Bei den Gesangsübungen begleitet der Lehrer seinen Schüler am Klavier. | Quelle: unsplash

Atemübungen bilden dabei einen wesentlichen Aspekt und ermöglichen dem Kind, genauer und kräftiger zu singen.

Der Atmungsprozess an sich ist nicht kompliziert, die Anwendung schon eher. Übung ist also alles, und vor allem darf man sich nicht entmutigen lassen. In einer Musikschule lernt Dein Kind das alles, und natürlich auch, wie der Körper beim Singen eingesetzt werden muss (Zwerchfell, Rippen, Bauchmuskeln usw.).

Gesang fordert den Körper!

Im ersten Teil der Unterrichtsstunde wird darauf eingegangen, wie der Körper und der Gesang miteinander verbunden sind. Die Kopfhaltung, ein lockerer Kiefer und die Haltung des Rückens sind fürs Singen entscheidend. Mit der richtigen Körperhaltung, die Dein Kind mit regelmäßigem Übung annimmt, merkt es, wie sich seine Gesangstechnik verbessert.

Wie geht es im zweiten Teil des Gesangsunterrichts weiter?

Die Anwendung

Den zweiten und letzten Teil einer Gesangsstunde schätzen Kinder besonders, denn hier geht es zur Praxis. Der Moment, in dem gesungen wird, macht am meisten Spaß!

In der Praxis hat der Schüler die Möglichkeit, das in den Übungen Gelernte konkret anzuwenden.

Hier wird an einem Lied (oder mehreren) gearbeitet, die Gesangstechnik angewandt und das Musikstück interpretiert. Beim Singen eines Liedes geht es nicht nur um die Anwendung der richtigen Körperhaltung sondern auch darum, sich das Lied „einzuverleiben“. Dafür ist der Gesangsunterricht für Kinder da!

Kannst Du vom Blatt singen?
Mit Musikstücken kann der Schüler die Gesangstechniken gleich anwenden. | Quelle: unsplash

Wie auch bei der musikalischen Früherziehung berücksichtigt der Lehrer hier den Musikgeschmack des Schülers, um herauszufinden, welche Musik ihn zum Mitarbeiten bringt, und um ihm die Freude am Singen zu ermöglichen.

Als Kind wird die Muttersprache privilegiert. Im Laufe der Jahre jedoch, je nach Alter und Niveau des Kindes, kann auch in einer Fremdsprache wie Englisch gesungen werden. Hierbei wird auch die Aussprache der Fremdsprache geübt, was beim Singen niemals auf Ablehnung stößt.

Es geht auch darum zu verstehen, was Stimmlage bedeutet, denn nicht alle Lieder und Kinderlieder sind für alle Stimmen gemacht. Hier erfüllt die Probestunde ihren Zweck.

Am Ende der Gesangsstunde kann der Lehrer seinem Schüler „Hausaufgaben“ mitgeben, damit er das Singen zu Hause übt. So kann er in seinem eigenen Tempo, ohne Druck und im Laufe der Tage Fortschritte machen und in der nächsten Stunde noch besser singen!

Eine Gesangsstunde für Kinder ist also vergleichbar mit der „klassischen“ Gesangsstunde für Erwachsene. Sie hält sich fern von Improvisation und Chorgesang und beschäftigt sich konkret mit der Praxis des Singens und der Gesangstechnik.

Der einzige Unterschied besteht darin, dass sich der Lehrer an das Niveau und Alter des Schülers anpasst. Das ist mitunter das Wichtigste, damit er Fortschritte machen kann!

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Christiane

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