Wie lange brauche ich, um einigermaßen gut Englisch sprechen zu können?

Das ist wohl die interessanteste und wichtigste Frage für jemanden, der Englisch sprechen lernen will.

Jemand, der Englisch lernen will, ist vor allem eins: ungeduldig, und er/sie will so schnell wie möglich sprechen, ist ja logisch.

Doch wie erreicht man dieses „goldene Ziel“ so effizient wie möglich und wie lange dauert es, bis man Englisch fließend sprechen kann?

Da es immer von den jeweiligen Vorkenntnissen, Lerntypen und Persönlichkeiten des Lernenden abhängt, wie schnell man eine Fremdsprache fließend sprechen kann, ist es schwer, eine eindeutige Auskunft zu geben.

Man kann allerdings eine grobe Einschätzung abgeben, wie schnell man Englisch lernen kann, und welche Methoden und Übungen besonders geeignet sind, um den Prozess zu beschleunigen. Das wollen wir im folgenden Artikel tun.

Viel Spaß!

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Englisch lernen: Vorsicht vor Angeboten, die zu viel versprechen

Es kommt durchaus vor, dass eine Person aus beruflichen oder privaten Gründen plötzlich, ganz überraschend, von heute auf morgen Englisch sprechen können soll.

Was bringen Englisch-Intensivkurse?
Selbst mit dem besten Kurs wirst Du nach wenigen Wochen noch nicht fließen Englisch sprechen können. | Quelle: Unsplash

Berufliche Gründe sind oft Entsendungen ins Ausland, neue Projekte, eine Beförderung oder ein neuer Kunde aus dem Ausland, den man plötzlich betreuen soll (Huch!).

Aber auch die privaten Gründe sind vielfältig, wobei nicht selten die Liebe ihre Finger im Spiel hat.

Genau diese kurzfristige Nachfrage haben einige Anbieter aufgegriffen und werben mit zwielichtigen Angeboten à la „Englisch lernen in nur 30 Tagen“ oder Ähnlichem.

Das wäre ja durchaus möglich, etwa indem man die Sommerferien zum Englisch-Lernen nutzt und zum Beispiel einen Intensiv-Englisch-Sprachkurs im englischsprachigen Ausland macht, wo es kein Wenn und Aber gibt und einfach nur pures Englisch gesprochen werden darf, kann und soll.

Der Clou bei einigen Anbietern im Inland: Sie behaupten, man könne mit nur wenigen Stunden wöchentlich in einem Monat fließend Englisch sprechen lernen. Und das auch noch zu einem unschlagbaren Preis von nur XX,99 €! Zu schön, um wahr zu sein ...

Warum derartige Anbieter ihr Versprechen niemals halten können und werden?

Ganz einfach: Jeder Schüler ist ein eigenes Individuum mit seiner Persönlichkeit, seinen Erfahrungen, Kenntnissen und vor allem seiner ganz eigenen Lern- und Denkstruktur.

Wie kann man es wagen, zu behaupten, dass jeder Schüler in einer Gruppe X innerhalb von 4 Wochen das Niveau Y erreicht hat?

Damit werden unzählige Faktoren fahrlässig außer Acht gelassen.

Außerdem geht es beim Erlernen einer neuen Sprache (wie bei jeder anderen Fähigkeit auch) hauptsächlich um eines: üben, üben, üben!

Sicherlich hast Du schonmal von den berühmten "Nervenautobahnen" gehört. Das sind Nervenbahnen in unserem Gehirn, die immer breiter werden, je öfter sie genutzt werden.

Dadurch können zukünftig Signale schneller hindurchgeleitet werden. Heißt konkret: Je öfter wir etwas tun, desto einfacher fällt uns die Sache und desto automatischer kann unser Gehirn diese Denkaufgabe bewältigen (ohne dass es uns zu sehr anstrengt).

Schon allein aus diesem Grund kann man eine Fremdsprache gar nicht in so kurzer Zeit fließend lernen – das Gehirn hat so nicht genug Zeit, sich alle Basics draufzuschaffen geschweige denn diese oft genug zu wiederholen, damit aus dem Nervenfeldweg eine Nervenautobahn werden kann ...

Sei also vorsichtig, wenn der Sprachkurs zu schön klingt, um wahr zu sein, und dann auch noch extrem günstig ist.

„Wer billig kauft, kauft zweimal.“

Eine Binsenweisheit, die auch auf Englischunterricht zutrifft.

Qualität macht sich bekanntlich bezahlt und das gilt auch für privaten Englischunterricht oder Gruppenunterricht für Englisch in einer Sprachschule.

Besser ist es, wenn Du zwar weniger, aber qualitativ hochwertigere Stunden in einem renommierten Institut oder mit einem erfahrenen Privatlehrer für Nachhilfe Englisch (wie Du beispielsweise auf Superprof findest) buchst, und Du so zwar langsam aber sicher vorankommst.

Dadurch vermeidest Du, den gleichen Geldbetrag in ein zwielichtiges Angebot zu investieren, bei dem Du am Ende wahrscheinlich auch noch weit vom erwarteten Fortschritt entfernt bist.

Kann man in weniger als einem Monat Englisch lernen?
Englisch lernen ist wie eine Reise. Um eine bestimmte Strecke zurückzulegen, braucht man eine gewisse Zeit. Schneller geht es nur durch Zauberei. | Quelle: Visualhunt

Klar, wir können es absolut nachvollziehen, dass Du ungeduldig bist. Du willst natürlich so bald wie möglich loslegen, schnell Englisch lernen und mit Einheimischen quasseln, als wäre es nichts, und dabei auch noch ganz cool und souverän wirken.

Daher greifen wir jetzt noch einmal zu Großmutters Binsenweisheiten:

„Gut Ding will Weile haben.“

Und das gilt auch für das Lernen. Klar, Du kannst vielleicht von heute auf morgen jede Menge Stoff auswendig lernen – doch nach der Klausur hast Du in aller Regel schnell alles wieder vergessen (Stichwort: "Bulimie-Lernen").

Das funktioniert aber nicht beim Spracherwerb: Du hast ja Deine Muttersprache auch nicht von heute auf morgen gesprochen, sondern es war ein jahrelanger, konstanter Prozess und Du hast dich stetig verbessert.

Beim Erlernen einer Fremdsprache kann man diesen jahrelangen Prozess meistens deutlich verkürzen, da grundlegende Grammatikstrukturen bereits bekannt sind und man nicht unbedingt nach der immersiven Methode lernen muss (wie Kleinkinder das tun, die rein durch zuhören und nachplappern eine Sprache lernen), sondern Grammatik, Vokabeln und sonstige Zusammenhänge in einer Trägersprache (also z.B. der Muttersprache) erklärt bekommen kann.

Das ist also die gute Nachricht: Du brauchst sicherlich nicht jahrelang, um gut Englisch sprechen zu lernen.

Wie schnell kann man Englisch lernen? – Eine offizielle Schätzung

Doch wie lange dauert es denn nun, Englisch zu lernen?

Eine konkrete Antworten auf diese Frage liefert das Foreign Service Institute.

Die Rolle des FSI ist es, jedes Jahr unzähligen Staatsbeamten in den USA eine von 60 Fremdsprachen beizubringen. Die Programme beinhalten meistens vier Stunden Englischunterricht pro Tag plus drei Stunden individuelle Arbeit.

Hier ist also von seriösem Lernen die Rede.

Laut FSI sind 23 bis 24 Wochen (ungefähr sechs Monate) in diesem Rhythmus – das heißt 575 bis 600 Stunden – notwendig, um eine verwandte Sprache zu lernen.

Da Englisch eine germanische Sprache ist, kann man also davon ausgehen, dass Deutsche Muttersprachler ebenfalls rund ein halbes Jahr brauchen, um bei regelmäßigem intensivem Unterricht gut Englisch sprechen zu lernen.

Wenn Dein Anspruch etwas niedriger ist und Du schon zufrieden bist, wenn Du Dich in Alltagssituationen mehr oder weniger auf Englisch unterhalten kannst, reichen vielleicht auch schon 3 Monate aus, je nachdem.

Klar, das alles sind nur Schätzungen. Aber so hast Du zumindest eine Grundvorstellung davon, was Dich erwartet, wenn Du Englisch lernen willst (und bereit bist, entsprechend Zeit zu investieren).

Wie lernt man am besten schnell Englisch?
In der Regel braucht es um die 6 Monate, bis man einigermaßen fließend Englisch sprechen kann. | Quelle: Unsplash

Und natürlich gilt auch fürs Englische: Um die Sprache wirklich auf hohem Niveau zu beherrschen (C1 oder sogar C2), sind Jahre nötig.

Aber um die Sprache in England oder im Gespräch mit einer Amerikanerin anwenden zu können, reicht meist schon B1 (oder vielleicht sogar A2, je nach Thema), und Fehler werden von Englisch-Muttersprachlern erfahrungsgemäß noch viel mehr verziehen als beispielsweise Französischfehler von Franzosen, ganz einfach, weil sie es gewohnt sind, dass Millionen von Menschen weltweit Englisch als Lingua franca verwenden.

Hab also keine Angst und wage es einfach!

Erhalte hier außerdem Tipps fürs Englisch-Lernen bei Hörproblemen.

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Kann man in der Schule fließend Englisch lernen?

Wie so oft lautet die Antwort: Es kommt darauf an.

... auf Dich, auf Dein Engagement aber auch auf die Lehrerin, ihr Engagement sowie die Klassengröße.

Denn je mehr Schüler in der Klasse sind, desto geringer ist die effektive und potentielle Sprechzeit eines jeden Einzelnen. Und je weniger man Englisch spricht, desto langsamer ist der Lernprozess.

Allerdings Du Dir durch außerschulisches Engagement weiterhelfen, wie etwa mit einem Englisch-Konversationskurs am Abend, mit einem Englisch-Tandempartner oder mit Privatunterricht, um an Deiner Aussprache zu feilen.

Auf Superprof findest Du zahlreiche Englisch-Privatlehrer*innen (davon viele Muttersprachler*innen) in Deiner Nähe, die nur darauf warten, mit Dir Englisch zu üben!

Der Englischunterricht in der Schule ist meistens mehr oder weniger intensiv und behandelt vor allem folgende Punkte:

  • Konjugieren der Verben
  • Grammatik
  • Vokabeln
  • Hörverständnis
  • Schriftlicher und mündlicher Ausdruck
  • Kleinere und leichte Konversationsübungen mit dem Sitznachbarn

Nach der 10. Klasse können Schüler, die sich für die Oberstufe entscheiden, auch darüber entscheiden, welche Leistungskurse (bzw. Vertiefungskurse, Profilfächer usw.) sie belegen möchten. Je nach Lust und Laune kann man so einen sprachlichen Schwerpunkt setzen, etwa mit Leistungskursen in Englisch und/oder Französisch.

Gehen wir mal davon aus, dass Du so weise warst/bist und Englisch in der Oberstufe NICHT abwählst/abgewählt hast ... Dann geht es in der Ausbildung oder im Studium weiter mit fachspezifischen Englischkursen.

Wenn man mal darüber nachdenkt, lernst Du also beinahe 10 oder mehr Jahre Englisch.

Allerdings ist es natürlich auch nicht die effizienteste Art, Englisch (nur) in der Schule zu lernen.

Der Beweis: Viele Abiturienten oder Studenten sind trotz jahrelangem Englischunterricht nicht wirklich sicher im Englischen.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Die Klassengröße, welche die Sprechzeit der Schüler verringert, das einheitliche Lerntempo was nicht auf jeden abgestimmt werden kann, und oft nicht muttersprachliche Lehrer.

Außerdem kann man sich noch viel zu oft mit Auswendiglernen durchmogeln, ohne die Sprache richtig anwenden zu können.

Englisch in der Schule effektiv lernen?
In der Schule geht es meist mehr um die Theorie und solide Grammatikgrundlagen – nicht um Geschwindigkeit. | Quelle: Unsplash

Allerdings gilt auch: Man ist niemals zu alt, um Englisch zu lernen!

Unsere Tipps, wie Du schneller Englisch lernen kannst

Klar, heutzutage hatten die meisten von uns Englisch in der Schule. Doch wenn man die Sprache dann plötzlich für den Beruf oder aus sonstigen Gründen braucht, zeigt sich erst, wie viel wirklich hängen geblieben ist (oder eben nicht) ...

Hier einige Tipps, wie Du zusätzlich zum klassischen Englisch-Sprachkurs Deine Kenntnisse in Englisch besonders schnell verbessern kannst (oder eingestaubte Schulkenntnisse schnell auffrischen und ausbauen kannst).

Je vielfältiger und ansprechender, desto besser!

Ein wichtiger Schlüssel, um fremde Sprachen richtig zu lernen, ist die Motivation und diese ist bekanntlich am höchsten, wenn das lernen auch Spaß macht!

Heißt konkret: Am besten nicht einfach nur stupide Grammatik, Vokabeln, Wörter und Sätze auswendig lernen, sondern die Dinge, die Du eh gerne tust, einfach in der jeweiligen Sprache, also z.B. Englisch machen:

  • Filme & Serien auf Englisch schauen (am besten mit englischen Untertiteln)
  • englischsprachige Musik hören
  • englischsprachige Hörbücher hören
  • englischsprachige Bücher im Original lesen (z.B. Harry Potter)
  • englischsprachige Zeitschriften lesen
  • Infos online auf Englisch raussuchen
  • Koch- und Backrezepte auf Englisch ausprobieren (am besten landestypische Gerichte wie Lemon Custard, Crumpets oder Fried Chicken)
  • usw.

Hören und Sprechen vor Grammatik

In der Schule ist der Fremdsprachenunterricht oft auf Grammatik bezogen, und das hat durchaus seine Berechtigung. Schließlich geht es in der Schule nicht darum, super schnell eine Sprache zu erlernen, sondern diese systematisch und kontinuierlich über mehrere Jahre hinweg zu erlernen.

Wenn man aber im späteren Leben eine weitere Sprache lernen will, geht es meistens nicht darum, alle grammatikalischen Finessen und hochtrabenden Wörter zu können, sondern man will einfach schnell in Alltagssituationen (oder im Urlaub oder im Job) zurechtkommen.

Das bedeutet: Lieber ein paar Grammatik-Fehler machen, aber dafür mehr Wörter auf Englisch können und sich trauen zu reden!

Um das zu schaffen, ist es wichtig, dass Du von Anfang an nicht nur die Zeiten paukst und alle möglichen Vokabel-Listen lernst, sondern am besten setzt Du Dich der englischen Sprache so viel wie möglich aus, und lernst so ganz automatisch die wichtigsten Wörter und geläufige Ausdrücken und Redewendungen auf Englisch.

Und natürlich hilft das auch bei der Aussprache.

Je mehr Englisch Du hörst, desto leichter wird es Dir fallen, auch selbst zu reden. Nutze dazu jede Gelegenheit! Wenn Du erst mal "trocken" üben willst, kannst Du ja Sätze, die Du im Radio oder im Hörbuch hörst, erst einmal alleine daheim nachsprechen. Das schult Kehlkopf und Zunge für diese neue Sprache!

Lieber kürzer und öfter, als länger und seltener

Wenn es ums Sprachen-Lernen geht, ist Regelmäßigkeit your best friend!

Es bringt nichts, wenn Du Dich die ersten zwei Tage Deines Englisch-Projekts voll reinhängst und jeweils vier Stunden lernst, es dann aber schleifen lässt und erst eine Woche später wieder ins Kursbuch oder die Englisch-App schaust.

Sinnvoller ist es, jeden Tag einige Minuten bis 1 Stunde ins Sprachen-Lernen zu investieren. So überforderst Du Dein Hirn auch nicht mit zu viel Stoff, und es kann das Gelernte besser verarbeiten und behalten.

Wenn Du z.B. die App Duolingo nutzt, kannst Du vorher festlegen, wie viel Zeit Du täglich investieren möchtest (z.B. 10 Minuten, 15 Minuten oder 20 Minuten).

Du kannst dann einstellen, dass die App dich täglich daran erinnern soll, Lektionen zu absolvieren, und wenn Du mehrere Tages am Stück ohne Aussetzen lernst (sog. "Streaks" schaffst), bekommst Du Extrapunkte. Das motiviert zusätzlich!

Wie kann ich schnell Englisch lernen?
Stell Dir am besten eine Erinnerung im Handy ein, um regelmäßig an Deinem Englisch zu arbeiten. | Quelle: Unsplash

Wenn Du lieber online Videos schaust oder klassisch mit einem Englisch-Buch lernst, ist das natürlich auch kein Problem, wichtig ist einfach, dass Du am Ball bleibst und täglich an Deinen Sprachkenntnissen arbeitest – auch wenn es nur 10 Minuten sind ...

Üben, üben, üben und keine Angst vor Fehlern!

Und schließlich gilt wie bei anderen Sprachen oder Aktivitäten auch: Übung macht den Meister. Ich weiß, man kann es schon fast nicht mehr hören, aber so ist es leider – egal ob für Französisch, Tennis oder Klarinette: Man kann sich nur verbessern, wenn man regelmäßig übt.

Trau Dich also, von Anfang an das Gelernte auch einzusetzen. Dies geht natürlich besonders gut, wenn Du im englischsprachigen Ausland bist.

Ansonsten empfehlen wir Dir, eine*n Tandempartner*in zu suchen (z.B. über die App Tandem), oder vielleicht gibt es in Deiner Nähe einen Englisch-Konversationstreff (zu Zeiten von Corona dann vielleicht eher online)?

Wichtig ist, dass Du den Sprung ins kalte Wasser wagst und so viel wie möglich sprichst! Wenn Dich dann noch ein*e Englisch-Muttersprachler*in verbessern kann, lernst Du natürlich umso schneller Englisch ...

In die Sprache eintauchen

Nachdem Du also in der Schule und/oder durch einen Sprachkurs sowie unsere Tipps für Englisch im Alltag einen soliden Grundstein gelegt hast, könnte der nächste Schritt sein, ins Ausland zu reisen und so richtig in die Sprache und Kultur einzutauchen, um dann fließend Englisch sprechen zu können.

Ja, das erfordert, dass Du ins kalte Wasser springst und außerhalb der Touristengegenden fremde Leute ansprichst. Der Ertrag ist aber umso größer!

Dafür bieten sich verschiedene Möglichkeiten an:

Einige Monate oder Jahre in Großbritannien verbringen

Wenn Du Inhaber*in eines deutschen Passes bist, kannst Du Dich glücklich schätzen. Warum?

Uns ist es vielleicht nicht so bewusst, aber wir haben das große (!) Glück, dass der deutsche Pass als einer der stärksten weltweit angesehen wird, wenn es um Auslandsreisen geht. Bedeutet konkret: Du bekommst für so gut wie jedes Land eine Einreiseerlaubnis – zumindest ein Touristenvisum.

Das gilt auch für Großbritannien, wo das ja traurigerweise nach dem Brexit auch Thema ist (zuvor konnte man natürlich, wie man lustig war, nach England reisen und sogar eine Zeit lang dort leben und arbeiten, denn es war ja Teil der EU).

Allerdings reicht es nicht aus, einfach nur nach England zu reisen und dann in Touristenbussen Erklärungen auf Deutsch anzuhören ...

Was Du beachten solltest:

  • Eine WG oder ein Airbnb-Zimmer mit englischen Mitbewohnern finden
  • Wenn Du vor Ort bist: Viel unternehmen, die Gegend erkunden, lokale Restaurants ausprobieren und so viel wie möglich mit Einheimischen sprechen
  • Wenn Du im Ausland arbeitest, kann das Deinen Fortschritt enorm vorantreiben, weil Du den ganzen Tag mit den Kolleginnen kommunizierst
  • Und last but not least, allerdings nicht etwas für jeden Geschmack: Einen Freund oder eine Freundin im Ausland suchen

Wenn Du weiterhin von der Personenfreizügigkeit in der EU profitieren willst, kannst Du natürlich auch einfach nach Irland, dann hast Du den Stress mit Visum & Co. nicht. Aber Vorsicht: Die englische Aussprache dort ist etwas anders und "spezieller" (aber sehr sympathisch, wie ich persönlich finde).

Auf der Suche nach einem Englischkurs Stuttgart?

Von ERASMUS und anderen Austauschprogrammen profitieren

Wenn Du studierst, kannst Du am berühmten Erasmus-Programm teilnehmen und einen Teil Deines Studiums irgendwo in Europa absolvieren (teilweise nehmen auch Nicht-EU-Länder am Programm teil).

Am besten ergreifst Du dann die Gelegenheit am Schopf und gehst mit Erasmus oder Erasmus+ (z.B. für Praktika) nach Irland oder in ein anderes englischsprachiges EU-Land, wie z.B. Malta.

England nimmt ab 2021 nicht mehr am Erasmus-Programm teil, will aber wohl ein eigenes Austauschprogramm auf die Beine stellen, von dem Du dann vielleicht auch profitieren könntest.

Oder Du wagst den Sprung über den großen Teich und machst Deinen Bachelor oder Master in den USA oder in Kanada. Oder wie wäre es mit einer Stelle als Teaching Assistant?

Egal wofür Du Dich entscheidest, solltest Du vor Ort möglichst vermeiden, zu sehr mit anderen Deutschen in Kontakt zu kommen. Es ist zwar verlockend, aber dafür machst Du ja kein Auslandssemester, oder?

Auslandspraktikum

Wenn es eine Methode gibt, mit der Du Englisch in Hochgeschwindigkeit lernen kannst, dann ist es, im Ausland zu arbeiten – zum Beispiel im Rahmen eines Praktikums.

Indem Du ins Ausland gehst, ob in die USA, Kanada oder andere englischsprachige Länder, eins ist sicher: Dir steht eine Herausforderung bevor, der Du Dich stellen musst.

Und auch hier gibt es jede Menge Hilfsprogramme, die Dich bei der Suche nach dem geeigneten Auslandspraktikum und/oder Finanzierung desselben unterstützen!

Wie redet man mit seinem Chef und wie mit seinen Kumpels?

Wie auf Deutsch auch, liegt zwischen der Umgangssprache und der Hochsprache bzw. Business-Sprache ein himmelweiter Unterschied.

Für Berufserfahrung ins englischsprachige Ausland zu gehen, ist also eine gute Möglichkeit, Dein vielleicht schon recht gutes mündliches Alltagsenglisch aufs nächste Level (v.a. auch schriftlich) zu bringen.

Das Arbeitsumfeld bietet Dir außerdem eine gewisse soziale Struktur.

Du siehst Deine Kollegen tagsüber, gehst vielleicht am Abend noch etwas mit ihnen trinken und verstehst Dich sogar mit der ein oder anderen so gut, dass man sich auch außerhalb der Arbeitszeiten mal trifft.

Ein guter Anfang also, um in der Gesellschaft eines fremden Landes Fuß zu fassen.

Egal ob es nun zwei Monate, sechs Monate oder ein Jahr dauert: Im Ausland zu arbeiten ist der ultimative Boost für Deine Englischkenntnisse!

Es ist niemals zu spät, Englisch oder eine andere Sprache zu lernen! Also auf geht's mit Deinem Englischkurs Hamburg!

Work and Travel in Australien oder Kanada

Das Working-Holiday-Visum in Australien ist relativ leicht erhältlich (aktuell werden 90 % der Anträge innerhalb von 25 Tagen entschieden).

Ich will für Work and Travel nach Australien gehen, was muss ich tun?
Ein Work-and-Travel in Kanada oder Working-Holiday in Australien ist die optimale Lösung, um effizient Englisch zu lernen. | Quelle: Visualhunt

Um dahingegen das Work-and-Travel-Visum für Kanada zu erhalten, ist der Prozess der Antragstellung etwas schwieriger und dauert in aller Regel einige Wochen; es ist aber dennoch vergleichsweise einfach zu erhalten.

Aber was Du vor allen Dingen wissen solltest, ist, dass das Programm schon sehr erfolgreich seit vielen Jahren tausenden jungen Leuten ermöglicht, einige Monate bis hin zu einem Jahr im englischsprachigen Ausland zu verbringen und so nicht nur den interkulturellen Austausch zu fördern, sondern auch die Englischkenntnisse erheblich zu verbessern!

Es bietet genug Zeit, um zu arbeiten (also den Aufenthalt zu finanzieren), Englisch zu lernen, neue Kontakte zu knüpfen, Freunde zu finden und so das Land von innen heraus zu erkunden!

Jetzt hast Du also nach unzähligen Stunden Englisch im Ausland ein tolles Niveau erreicht, kommst zurück nach Deutschland und … Dein Englisch verstaubt wie ein altes Fahrrad in der Garage.

Lass es nicht so weit kommen!

Sobald Du zurück in Deutschland bist, geht es weiter.

Und zwar mit Englisch-Privatunterricht über Superprof und einem erfahrenen und gut bewerteten Englischlehrer München, aus Berlin, Köln oder jeder anderen Stadt in Deiner Nähe.

Oder durch:

  • Englisch im Job nutzen
  • Englisch-Konversationskurse
  • International Meet-Ups
  • Erasmus-Veranstaltungen
  • Sprachtandems
  • Englischsprachige Veranstaltungen (Networking, Drinks, etc.)
  • Englische Filme schauen
  • Englische Bücher lesen

Um es zusammenzufassen: Es reicht nicht aus, ein paar Monate ins Ausland zu gehen, um dann zurück in Deutschland alles wieder zu vergessen.

Das Erfolgsrezept beim Erlernen einer Fremdsprache ist: am Ball bleiben!

Du solltest Dir also am Besten schon vor Deinem Aufenthalt überlegen, wie Du Dich nach der Rückkehr organisierst, um kontinuierlich Englisch zu sprechen.

Und vielleicht wirst Du ja dann auch irgendwann auf Englisch träumen – der ultimative Beweis, dass Du die Sprache verinnerlicht hast. Sweet dreams!

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Florence

Meine Städte sind Berlin und Paris, aber mein Herz gehört der Welt, den Menschen und unterschiedlichen Kulturen: Ich reise und übersetze leidenschaftlich gerne. Meine Neugier und mein Wissensdurst kennen keine Grenzen!