„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

– Albert Einstein

Schulabbrecher*in ist, wer von der Schule ohne Hauptschulabschluss oder einen spezifischen Sonderschulabschluss abgeht.

Einer neuen Caritas-Studie zufolge hat die Zahl der Schulabgängerinnen und -abgänger ohne Abschluss bundesweit zugenommen. Im Jahr 2017 haben 6,9 Prozent, also mehr als 52.000 Jugendliche, den Hauptschulabschluss nicht geschafft, im Jahr 2015 waren es nur 5,9 Prozent.

Die Autoren*innen der Caritas Studie weisen darauf hin, dass ein Faktor für diesen Anstieg in der höheren Zuwanderung der letzten Jahre liegen kann. In kürzester Zeit eine neue Sprache zu lernen und einen Schulabschluss zu machen, ist für viele Jugendliche eine große Herausforderung. Die heterogene schulische Vorbildung, sowie schwierige Lebenssituationen, wie die Unterbringung in einer Erstaufnahmeeinrichtung, fallen häufig auch noch ins Gewicht.

Nachhilfeunterricht bei Problemen in der Schule und adäquate Förderung kann dem Schulabbruch entgegenwirken. Es geht darum, wieder Vertrauen in sich selbst und in die Schule aufzubauen und Erfolgserlebnisse zu schaffen, die zu größerer Motivation und besseren Noten führen.

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Jeder Schulabbruch hat eine Vorgeschichte

Tobias Hagen, Studienrat im Hochschuldienst an der Universität zu Köln, erklärt dem WDR: "Die Gründe für einen Schulabbruch sind vielschichtig". Die Probleme können individueller, familiärer oder schulischer Natur sein. In den meisten Fällen muss die Situation und das Problem also erst einmal genauer analysiert werden.

Schauen wir uns deswegen einmal drei verschiedene Fälle an:

  • Peter geht in die sechste Klasse. Er hat Schwierigkeiten in der Schule. Die soziale und wirtschaftliche Situation seiner Familie ist kompliziert. Seine Eltern arbeiten viel und haben einen niedrigen Bildungsstand, weshalb sie ihn nicht bei seinen Hausaufgaben unterstützen können. Im Laufe der Jahre schafft Peter es immer weniger seine Wissenslücken wieder zu schließen. Man legt ihm nahe, sich in Richtung Berufsausbildung zu orientieren. Sein Traum war es schon immer eines Tages Literatur zu studieren. Er verliert das Interesse und bricht die Schule ab.
  • Das Viertel in dem Anna lebt wird als "sozialer Brennpunkt" bezeichnet. Ihre Eltern haben sich gerade geschieden, ihre Familienstruktur ist also aus den Fugen geraten. Anna versteht das Schulprogramm und die sozialen Regeln der Schule nicht. Sie rebelliert gegen die Benotungsmodalitäten und bleibt zum vermehrten Mal sitzen. Sie muss daraufhin die Schule verlassen.
  • Sarah ist hochbegabt, hat aber keine Diagnose. Sarah langweilt sich in der Schule und isoliert sich immer mehr. Sie hat kaum noch Freunde. Das Lernen in der Schule entspricht ihr nicht, sie kann nur schwer den ihr auferlegten Regeln folgen und versteht den Sinn des Unterrichts nicht. Ihre Eltern entscheiden sich dafür, sie von der Schule zu nehmen und nach einer spezialisierten Schule Ausschau zu halten.
  • Thomas muss wegen chronischer Gesundheitsbeschwerden oft in der Schule fehlen. Der Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule fällt ihm schwer und er schafft es kaum den verpassten Stoff nachzuholen. Das Schulklima gefällt ihm nicht und er hat kaum Freunde. Seine Eltern entscheiden sich dafür, ihn von der Schule zu nehmen und nach einer anderen Alternative Ausschau zu halten.
Weißt Du wieviele Schüler jedes Jahr in Deutschland schwänzen?
Wenn Schüler*innen nicht mehr zur Schule gehen... | Quelle: Pixabay

Ab welchem Alter darf ein Kind die Schule verlassen? Das hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Die Vollzeitschulpflicht erstreckt sich in Deutschland auf neun oder zehn Schulbesuchsjahre (abhängig vom Bundesland). Wenn ein*e Schüler*in zweimal eine Klassenstufe wiederholen musste, kann die Vollzeitschulpflicht also schon zum Ende der 8. bzw. 9. Klasse enden,
  • Der erste (niedrigste) Schulabschluss, den ein*e Schüler*in erreichen kann ist der Hauptschulabschluss oder der qualifizierende Hauptschulabschluss,
  • In Deutschland besteht Schulpflicht und nicht nur Bildungspflicht. Das heißt, dass Kinder ab einem bestimmten Alter zwingend in die Schule gehen müssen und nicht zu Hause unterrichtet werden können. Nur in seltenen Sonderfällen darf vom Schulbesuch abgesehen werden.

In anderen Ländern wie Frankreich, Österreich oder den USA z.B. dürfen Kinder auch zu Hause unterrichtet werden. Die Gründe für Hausunterricht oder Homeschooling sind unterschiedlicher Natur.

Das US Census Bureau gibt unterschiedliche Gründe für Hausunterricht an:

  • Eltern sehen im Hausunterricht bessere Bildungsmöglichkeiten für ihr Kind,
  • Eltern lehnen das schulische Umfeld als Sozialisationsform ab,
  • Eltern lehnen den Lehrplan der Schule ab,
  • Eltern wollen ihre Kinder vor Gewalt und Mobbing schützen.

Vor dem Hauptschulabschluss die Schule zu verlassen, kommt in Deutschland aber meist immer noch einem Schulabbruch gleich. Die mangelnden Fähigkeiten des Kindes sind dabei aber oft gar nicht der Grund.

Der Schulabbruch ist oft das Resultat eines schleichenden Prozesses. Warum wendet sich der*die Schüler*in von der Schule ab?

Welche Maßnahmen ergreift das öffentliche Schulsystem?

Der Kampf gegen den Schulabbruch hat höchste politische und soziale Priorität. Außerdem bedeuten erhöhte Schulabbrecherquoten auch steigende finanzielle Lasten für den Bund. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) gibt jedes Jahr für die Förderung von Jugendlichen an der Schwelle zwischen Schule und Arbeitsmarkt mehrere Milliarden Euros auf.

Was sind die Ursachen für Schulprobleme?
Schon Grundschulkinder können unter Leistungsdruck leiden. | Quelle: Visualhunt

Die schlechte Atmosphäre an der Schule, Angst, Depression und Mobbing spielen leider eine große Rolle beim Thema Schulabbruch. Viele Schüler*innen, die mit diesen Problemen konfrontiert sind, haben im Anschluss mit einem sinkendem Selbstbewusstsein zu tun. Der professionelle Einstieg bleibt für viele Schulabbrecher*innen schwer.

Der Schulabbruch trägt also schwerwiegende Konsequenzen mit sich, für den*die Betroffene selbst, aber auch für die ganze Gesellschaft.

So kämpft die EU gegen Schulabbruch

Die Strategie Europa 2020 umfasst fünf Kernziele. Eines dieser Kernziele ist es, die durchschnittliche Schulabbrecherquote in der EU bis 2020 auf unter 10 % zu senken. Die Länder der EU sollen daran arbeiten:

  • Die Schulabbrecherquote zu verringern,
  • Das Bildungsniveau zu verbessern,
  • Soziale Inklusion zu favorisieren.

Die erkannten Gründe und Ursachen für den Schulabbruch sind ganz unterschiedlich und individuell, und auch von Land zu Land anders strukturiert. Eine Konstante bleibt aber soziale Benachteiligung und ein Umfeld mit niedrigem Bildungsstand. Benachteiligte Gruppen, die die Kosten für Nachhilfeunterricht bei Schulproblemen häufig nicht aufbringen können, sind besonders betroffen, z. B. Jugendliche, die in Betreuung waren oder solche mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

Das macht Deutschland gegen den Schulabbruch

Man darf aber auch nicht vergessen, dass sich insgesamt in den letzten 20 Jahren viel in Deutschland verbessert hat. Der Chancenspiegel 2017 der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass der globale Trends aufwärts geht:

  • Seit 2002 ist der Anteil der Schulabbrecher von 9,2 auf 5,8 Prozent gesunken,
  • Damals haben nur rund 38 Prozent der Schüler die allgemeine Hochschulreife erworben, heute sind es etwa 52 Prozent,
  • Die Schule ist durchlässiger geworden: In Berlin, Bremen, Hamburg, dem Saarland und Schleswig-Holstein ermöglichen mittlerweile 85 Prozent der Klassen an allgemeinbildenden Schulen den direkten Weg zum Abi oder Fachabi,
  • Ein Investitionsprogramm des Bundes hat dazu geführt, dass die Zahl der Ganztagsschulen in Deutschland seit 2002 gewachsen ist.

Das hilft alles natürlich, aber manchmal braucht der*die Schüler*in doch noch etwas mehr Unterstützung, um endlich wieder die richtige Motivation und Lust auf Schule zu bekommen. Was für Lösungen gibt es, wenn die Mittel von staatlicher Seite her an ihre Grenzen stoßen?

Nachhilfeunterricht für die Verbesserung der Noten

Der Schulabbruch steht oft nach verlängert schlechtem Notenschnitt des*r Schüler*in an. Wenn der*die Schüler*in es einfach nicht mehr in die nächste Klasse schafft, kann die Motivation vollends verloren gehen. Der Abschied aus dem Bildungssystem kann die Konsequenz sein.

Weißt Du, wie wichtig Freunde in der Schule sind?
Wer gut integriert ist, geht in der Regel auch in den Unterricht. | Quelle: Pexel

Regelmäßiger Nachhilfeunterricht bei Schwierigkeiten in der Schule kann den*die Schüler*in schnell wieder auf die Sprünge helfen. So öffnet sich dem*der Schüler*in wieder eine professionelle Zukunft mit echten Wahlmöglichkeiten. Nachhilfelehrer*innen können bei allen Fächern helfen:

  • Matheunterricht,
  • Französischunterricht,
  • Geschichtsunterricht,
  • Geografieunterricht,
  • Physikunterricht,
  • Biologieunterricht,
  • Englischunterricht,
  • Spanischunterricht...

Egal, wie viel Nachhilfe zur Behebung der Probleme in der Schule nötig ist, um welches Fach und um welche Klassenstufe es sich handelt, der*die Schüler*in kann tatkräftig von einem*r Privatlehrer*in unterstützt werden. Der*die Tutor*in kann auch bei der Prüfungsvorbereitung helfen.

Nachhilfeunterricht: Aufwind und Motivation zum Lernen

Ein anderes Problem ist: viele Schüler*innen mögen einfach die Schule nicht. Deswegen schwänzen jedes Jahr immer Tausende von Schüler*innen und gehen somit das Risiko ein, den Anschluss zu verpassen.

Statistiken zeigen, dass das Schwänzen im Gymnasium am wenigsten ausgeprägt ist. In Hauptschulen und Förderschulen kann die Schwänzquote auf bis zu 20 % der Schüler*innen steigen.

Weißt Du wie wichtig die Beziehung des Schülers zum Lehrer ist?
Eine gute Beziehung zum*r Lehrer*in stärkt den Lernspaß. | Quelle: Unsplash

Oftmals liegen auch beziehungstechnische Probleme dem Ausweichen des*r Schülers*in zugrunde. Der*die Schüler*in hat wenig Freunde*innen oder das Gefühl, dass der*die Lehrer*in ihn*sie nicht mag. Erinnert ihr euch nicht alle noch an den*die Lehrer*in, der*die es geschafft hat, Mathe zu eurem Lieblingsfach zu machen?

Nachhilfeunterricht kann die Schule wieder attraktiver für den*die Schüler*in machen. Das Kind baut eine privilegierte Beziehung mit dem*der Nachhilfelehrer*in auf und fasst so wieder Mut.

Beim Nachhilfeunterricht geht es nicht um die Noten oder den Wettbewerb. Fehler sind erlaubt, neue Methoden und Lösungswege werden gesucht. Der Austausch zwischen Lehrer*in und Schüler*in ist konstruktiver.

Das Tolle beim Nachhilfe Unterricht ist also nicht nur, dass die Noten besser werden, sondern dass es dem*der Schüler*in im Allgemeinen besser geht und er*sie wieder mehr Energie in das Lernen steckt. Außerdem kannst Du mittlerweile auch einfach Online Nachhilfe über Webcam nehmen!

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Florence

Meine Städte sind Berlin und Paris, aber mein Herz gehört der Welt, den Menschen und unterschiedlichen Kulturen: Ich reise und übersetze leidenschaftlich gerne. Meine Neugier und mein Wissensdurst kennen keine Grenzen!