„Wie schön wäre es doch Gitarre spielen zu können. Aber in meinem Alter geht das leider nicht mehr.“ Kennst Du diesen Gedanken? Dann lass ihn sofort los. Und zwar für immer! Nur weil Andere bereits als Kinder oder Jugendliche ein Instrument spielen gelernt haben, heißt es nicht, dass alles andere unmöglich ist.

Beim Erlernen eines Musikinstruments ist nichts entscheidender für das Gelingen als die Motivation. Das gilt für Jung und Alt. Kinder, die bereits in jüngsten Jahren Musikunterricht besuchen, aber nie wirklich Spaß daran haben und nicht üben, werden am Ende schlechter spielen, als Erwachsene, die mit vollem Elan und Einsatz bei der Sache sind. Wenn Du also Lust hast, Gitarre spielen zu lernen, ist die wichtigste Voraussetzung bereits gegeben.

Damit wir Dir, hoffentlich, auch die letzten Zweifel nehmen können, wollen wir Dir hier einige gute Gründe nennen, warum man auch als Erwachsener mit dem Gitarre spielen anfangen kann und worauf Du achten kannst, damit der Einstieg perfekt gelingt.

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Und los geht's

Man kann in jedem Alter Gitarre spielen lernen

Beim Musizieren geht es in erster Linie darum, Freude an der Musik zu haben und sie mit anderen zu teilen. Dazu muss man keineswegs ein*e Profimusiker*in sein und das Instrument in allen seinen Facetten beherrschen. Zwischen Anfänger*innen, bei denen alles noch etwas wacklig klingt und virtuosen Gitarrist*innen gibt es eine riesige Bandbreite, in der unglaublich schöne Musik zustande kommen kann.

Wenn Du erst im Erwachsenenalter mit dem Gitarre spielen anfängst, wirst Du wohl kaum mehr das Ziel haben, eines Tages zu den allerbesten zu gehören. Genau das ist der Knackpunkt in der häufigen Annahme, dass nur Kinder ein Instrument spielen lernen können. Wir denken, es gibt nur ganz oder gar nicht.

Um Gitarre spielen zu lernen ist aber keine langjährige professionelle Ausbildung nötig. Mit einem gut strukturierten Kurs, der nötigen Leidenschaft und Disziplin zum regelmäßigen Üben und etwas Geduld kann man schon ziemlich weit kommen.

In einer ersten Phase lernt man das Instrument kennen und erste Akkorde spielen. Nach wenigen Monaten kann man bereits die ersten Songs souverän begleiten. Später entscheiden sich die meisten für einen Musikstil, der ihnen besonders gut gefällt und spezialisieren sich darin. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen. Aber auch Kinder brauchen dafür ihre Zeit.

Beim Gitarre lernen muss man sich erst an die neuen Bewegungsabläufe gewöhnen, die Koordination der beiden Hände trainieren, ein Rhythmusgefühl entwickeln und das Gehör schulen. Das alles können Erwachsene genauso gut lernen wie Kinder und Jugendliche. Der Unterschied liegt in der Art, wie sie es lernen.

Mit der nötigen Motivation können auch Erwachsene Gitarre lernen.
Das Alter ist beim Gitarre lernen weniger wichtig als die Motivation. | Quelle: Jose Lopez Franco via Unsplash

Erwachsene lernen anders als Kinder: die Vorteile beim Gitarren lernen

Häufig hört und liest man, das Kinder schneller lernen als Erwachsene und deshalb im Instrumentalunterricht schneller vorankommen. Diese Annahme greift aber deutlich zu kurz. Selbst wenn Kinder neue Inhalte schneller aufnehmen und verarbeiten können (was in der Wissenschaft nach wie vor umstritten ist), lernen sie nicht besser oder schneller als Erwachsene.

Beim Lernen geht es darum, dass das Gehirn Verknüpfungen erstellt. Je mehr Wissen bereits vorhanden ist, umso mehr Zusammenhänge entstehen und das Neugelernte wird tiefgründiger verstanden und nachhaltiger abgespeichert. Erwachsene haben also Kindern gegenüber den Vorteil, dass sie auf einen weit größeren Wissens- und Erfahrungsschatz zurückgreifen können. Sie müssen im Endeffekt weniger Neues lernen.

Dieser Vorteil wird noch größer, wenn Du schon einmal ein Instrument spielen und Noten lesen gelernt hast oder Dich viel mit Musik im Allgemeinen beschäftigt hast. Dann steht Dir ein Grundwissen zur Verfügung, auf das Du beim Gitarre lernen zurückgreifen kannst. Auch Dein Gehör ist möglicherweise bereits besser entwickelt, wenn Du viel und aufmerksam Musik hörst.

Wir haben oft den Eindruck, dass Kinder schneller Instrumente spielen lernen, da sie in der Regel hemmungsloser ausprobieren. Sie brauchen auch nicht besonders viele Erklärungen, sondern machen einfach nach was man ihnen zeigt. Sie werden also wahrscheinlich schon nach kürzester Zeit ein erstes Liedchen spielen, während viele Erwachsene noch dabei sind, sich zu fragen, wie sie die Gitarre halten sollen.

Viele Erwachsene müssen beim Gitarre lernen erstmal ihre Hemmungen fallen lassen.
Kinder spielen eher einfach drauf los als Erwachsene. | Quelle: Felix Koutchinski via Unsplash

Bereits Jugendliche wünschen sich meist etwas mehr und detailliertere Erklärungen als Schulkinder. Bei Erwachsenen ist das Bedürfnis, alles genau verstehen zu wollen oft noch größer. Sie sehen bereits, dass alles, was ihnen beigebracht ist Teil eines viel größeren Ganzen ist und möchten am liebsten alles auf einmal begreifen.

Im Gitarrenunterricht für Erwachsene wird das natürlich berücksichtigt und Du wirst mit ganz anderen Lernmaterialien arbeiten als kleine Kinder. Es wird also auch deswegen vielleicht etwas länger dauern, bis Du spielst, wie das neunjährige Nachbarskind, das gleichzeitig angefangen hat wie Du. Aber Du wirst zu diesem Zeitpunkt bereits schon vieles verstanden haben, was dem Kind nach und nach beigebracht wird.

Trotz aller gewünschten Erklärungen, darf von Anfang an die Praxis nicht zu kurz kommen. Gitarre spielen lernt man nur, indem man es tut. Sei nicht allzu selbstkritisch und lege Deine Hemmungen ab. Es ist normal, dass es zu Beginn noch nicht so sauber klingt und Du ab und zu einmal einen falschen Ton erwischst.

Dass Du in der Lage bist, Dir selbst zuzuhören und Dein Spiel zu beurteilen, solltest Du als Geschenk sehen. Denn auch darin liegt ein Unterschied in der Lernweise von Kindern und Erwachsenen. Während gerade jüngere Kinder einfach drauflosspielen, egal wie es klingt, zweifeln Jugendliche und Erwachsene sehr schnell an ihren Fähigkeiten, wenn der Klang oder die Intonation noch nicht so rein sind.

Bemühe Dich um jeden Preis diese Zweifel abzulegen. Denn nur wenn Du hörst, dass etwas noch nicht so klingt, wie es soll kannst Du gezielt daran arbeiten und Dich verbessern. Die Fähigkeit zur Selbstreflexion von Erwachsenen kann sich so zu einem großen Vorteil beim Gitarre lernen wandeln.

Vielen Erwachsenen stehen beim Gitarre lernen ihre Hemmungen im Weg.
Habe keine Angst vor Fehlern, sie gehören beim Gitarre lernen dazu. | Quelle: James Balensiefen via Unsplash

Tipps für Erwachsene, die Gitarre lernen

Du bist nun also beriet ins Abenteuer zu starten, aber weißt nicht so genau wie? Wir haben Dir einige Tipps zusammengestellt, die Dir das Gitarre lernen erheblich erleichtern können.

Ziele definieren

Überlege Dir, warum Du Gitarre spielen lernen willst und was Du damit erreichen möchtest. Geht es Dir darum, beim Zusammensein mit Freunden Eure Lieblingssongs mit Akkorden begleiten zu können? Möchtest Du in eine Band einsteigen? Gibt es einen Musikstil, den Du besonders gerne erlernen möchtest?

Ein klares Ziel hilft Dir dabei, Deinen Weg vorzuzeichnen. Du kannst den Lernprozess optimieren, indem Du Dich auf die Bereiche des Gitarrespielens besonders konzentrierst, die zum Erreichen des Ziels besonders wichtig sind. Das gelingt am besten, wenn Du Dir Etappenziele setzt. Diese sollten immer in einem überschaubaren Zeitrahmen liegen und realistisch sein.

Einen Zeitplan erstellen und strukturiert üben

Regelmäßiges Üben ist wichtig. Aber wie soll man das in dem bereits vollen Alltag unterbringen? Der größte Fehler, den Du machen kannst, ist einfach dann zu üben, wenn es gerade irgendwie passt. Das wird wohl eher selten der Fall sein und dann unter Umständen auch nicht besonders konzentriert und effizient ablaufen. Setzt Dich also kurz hin und überlege genau, an welchen Wochentagen Du Dir 20 bis 30 Minuten fürs Gitarre spielen Zeit nehmen kannst.

Die besten Lernergebnisse wirst Du erzielen, wenn Du es schaffst an fünf bis sechs Tagen in der Woche zu üben. Sollten nur drei drin liegen, solltest Du probieren, diese über die Woche zu verteilen. Wähle zum Üben einen Zeitraum, während dem Du Dich auch wirklich konzentrieren kannst. Der Kopf sollte frei sein von noch anstehenden Verpflichtungen und Du solltest ungestört bleiben.

Ein Zeitplan kann Erwachsenen beim Gitarre lernen helfen.
In einem Zeitplan kannst Du Deine Ziele festhalten und Deine Übungseinheiten strukturieren. | Quelle: Gabrielle Henderson via Unsplash

In Deinem Zeitplan kannst Du auch notieren, was Du an welchem Tag genau üben möchtest und für jede Woche oder jeden Monat ein Zwischenziel festlegen. Wenn Du diese Denkarbeit vorher leistest, kannst Du Dich ganz allein auf das Spielen konzentrieren und mehr aus jeder Einheit herausholen.

Einen Gitarrenlehrer für Erwachsene finden

Man findet unzählige Angebote zum Gitarre lernen online ohne Lehrer. Darunter sind zum Teil sehr gute Anleitungen und Tutorials zu finden. Dabei muss man sich in der Regel seinen Kurs aber selbst zusammenstellen, was bei der Fülle an online Materialien nicht ganz einfach ist. Gerade wenn Du noch nie ein Musikinstrument gelernt hast und auch keine Erfahrung mit autodidaktischem Lernen hast, könnte sich dieser Weg schwierig gestalten, denn er erfordert ein sehr hohes Maß an Disziplin und Selbstreflexion.

Zumindest die Organisation wird Dir in vorgefertigten online Gitarrenkursen abgenommen. Hier erhältst Du Unterlagen, die Dich Schritt für Schritt begleiten. Die Bewertung Deiner Fortschritte ist dann aber immer noch Dir selbst überlassen.

Auch diese Sorge wird Dir, zumindest zum Teil, abgenommen, wenn Du Gitarrenunterricht bei einem*einer professionellen Lehrer*in buchst. Dabei kannst Du sicher sein, dass Du gut betreut wirst, Erklärungen erhältst die Deinen Bedürfnissen entsprechen, Dir alle genau gezeigt wird und Du jederzeit Fragen stellen kannst. Wähle gezielt eine*n Lehrer*in, der*die Gitarrenunterricht für Erwachsene anbietet.

Egal wie alt Du bist, traue Dich, mit dem Gitarre spielen anzufangen. Es wird Dir guttun und viel Freude bereiten. Zu alt kann man dafür nicht sein. Und vergiss nicht: lernen hält jung!

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Chantal

Die Entdeckungsreise des Lebens führte mich von Bern über Berlin in die Bretagne. Theater und Musik sind mein Zuhause, Neugier und Leidenschaft mein Antrieb.