Ein Musikinstrument zu lernen ist nichts, was man von heute auf morgen lernen kann. Das gilt auch für die Gitarre.

Dennoch scheint die Gitarre ein Instrument zu sein, das man relativ einfach erlernen kann: Du lernst schnell die ersten Dur- und Moll-Akkorde, wirst rasch ein Gefühl für den Rhythmus bekommen und Dich daran gewöhnen, die richtigen Fingersätze zu benutzen, egal ob für offene Akkorde, Solos oder Barrés.

Nur: Nicht jeder hat die gleichen Voraussetzungen, um Gitarre spielen zu lernen.

Einige haben ein besseres musikalisches Gehör als andere, manche haben vielleicht schon Vorkenntnisse von einem anderen Instrument oder aus der Musiktheorie, die ihnen beim Gitarre Lernen behilflich sein können.

Die einen fällt es schwer, beide Hände miteinander zu koordinieren, andere haben Mühe, die Theorie zu verstehen oder sich auf dem Griffbrett zurecht zu finden.

Selbst mit Gitarrenunterricht werden also nicht alle gleich schnell vorankommen.

Aber woran liegt es, dass sich einige mit dem Gitarre Lernen leichter tun als andere?

Erfahre in diesem Artikel alles Wichtige rund um das Thema Gitarre lernen für Anfänger und Fortgeschrittene – und wie Du den für Dich perfekten Weg findest.

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Gitarre lernen: Eine Frage der Motivation

Unser Gehirn lernt seit der Geburt laufend dazu. Dabei wendet es immer die gleichen methodologischen Lernvorgänge an.

Um Gitarre zu lernen und in diese neue Welt von Akkorden, Noten, eigenem Jargon und verschiedenen Gitarrenmarken einzutauchen, brauchst Du vor allem eins: Motivation!

Ein Musikinstrument zu erlernen beinhaltet immer verschiedene Komponenten und Herausforderungen. Der Kopf ist genauso gefordert wie der Körper, der sich erstmal an neue Haltungen und Bewegungsabläufe gewöhnen muss und auch das Gehör sowie das Gefühl für die Musik wollen geschult werden.

Nicht alles davon wird Dir gleich leichtfallen. Sei vor allem geduldig mit Dir und trainiere insbesondere das, was Dir schwerfällt. Wie kommt man aber nun zu der Motivation, die einem beim Durchhalten hilft, wenn es mal schwieriger wird?

Zuerst solltest Du Dir darüber klar werden, warum Du überhaupt Gitarre lernen willst:

  • Um für Dich allein zu spielen und Freude daran zu haben?
  • Weil Du einen bestimmten Musikstil erkunden willst?
  • Um Teil einer Band zu werden?
  • Aus Freude am Lernen an sich?

Auf diese Frage gibt es wohl fast so viele Antworten, wie Gitarren Anfänger. Je mehr Du Deine eigene konkretisieren kannst, umso besser wirst Du den Antrieb am Laufen halten und effizient üben können.

Natürlich kann man auch mit einer riesigen Portion Motivation nicht von heute auf morgen schnell Gitarre lernen! Aber sie hilft dabei, kontinuierlich Fortschritte zu machen.

Gitarre Anfänger haben beim Gitarre kaufen die Qual der Wahl.
Für welche Gitarren Du Dich entscheidest, hängt auch von dem Musik Stil ab.| Quelle: Senad Palic via Unsplash

Eine weitere Frage, vor die Du gleich zu Beginn gestellt wirst, ist die nach der Art der Gitarre. Oft hängt sie ganz eng mit dem persönlichen Grund fürs Gitarre Lernen zusammen.

Wer unbedingt in einer Rockband spielen will, wird wohl von Anfang an zur E-Gitarre greifen. Die meisten anderen sind mit einer klassischen oder Westerngitarre gut bedient.

Zwei Arten Gitarre spielen zu Lernen

Es gibt im Großen und Ganzen zwei verschiedene Wege, wie man ein Musikinstrument erlernen kann: autodidaktisch oder mit Gitarrenunterricht (z.B. Gitarrenunterricht Hamburg).

Während sich Autodidakten alle Kenntnisse und Fähigkeiten selbst anzueignen versuchen, Fühlen sich andere Menschen wohler, wenn sie von Lehrer*innen angeleitet werden.

Welche Variante für Dich die Richtige ist, hängt vor allem von Dir selbst und Deiner Art zu lernen ab.

Fällt Dir das Verstehen leichter, wenn Dir jemand etwas erklärt und Du sofort Fragen stellen kannst? Oder Bringt es Dir mehr, eine Erklärung zu lesen und wenn nötig fehlende Informationen selbst zu recherchieren? Wie selbstständig und konzentriert kannst Du arbeiten? Hast Du bereits musikalische Vorkenntnisse?

Das ist nur eine Auswahl von Fragen, die Du Dir stellen kannst, um den herauszufinden, was das Passende für Dich ist.

Das Wichtigste ist, dass Du Dich selbst gut einschätzen kannst!

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Der ideale Einstieg mit einem Gitarrenlehrer

Für all diejenigen, die Hilfe beim Erlernen eines Instruments benötigen, bietet sich ein privater Nachhilfelehrer an. Privaten Gitarrenunterricht z.B. Gitarrenunterricht Dortmund kannst Du entweder an einer Musikschule, in der Freizeitgruppe, im Kulturzentrum oder sogar bei Dir zuhause nehmen!

Der große Vorteil daran ist, dass der Unterricht mit einem ausgebildeten Gitarrenlehrer regelmäßig stattfindet. Hast Du einmal Schwierigkeiten oder einfach eine Frage, so kann ein Lehrer direkt und kompetent auf sie antworten oder Dir Ratschläge geben.

Jeder Lehrer hat außerdem eine bestimmte Vorgehensweise, um Dir das Gitarrenspielen beizubringen. Er hat sie schon mit anderen Schülern erprobt und kann sie perfekt auf Dich anpassen.

Diese ist meist besser strukturiert, als wenn Du Dir selbst einen Kurs zusammenstellst.

Schau Dir doch gerne einmal unser Angebot an verfügbaren privaten Gitarrenlehrern für Gitarrenunterricht Berlin, Gitarrenunterricht München und anderen Städten in Deiner Nähe an!

Mit einem privaten Gitarrenlehrer kannst Du sicher sein, gut begleitet zu sein und das Beste aus Deiner Übezeit herauszuholen.

Mit einem Gitarrenlehrer lernt es sich nicht nur schneller, sondern der Unterricht macht auch Spaß! Denn gemeinsam mit anderen Menschen seine Leidenschaft teilen zu können, ist eine feine Sache.

Ein Gitarrenlehrer, der sich individuell an Dich und Dein Niveau anpassen und den Unterricht komplett danach ausrichten. Das wird auch Deine Motivation hochhalten.

Du vermeidest so, dass Du den Kurs vernachlässigst und hast immer jemanden, der Dir zur Seite steht, wenn es mal nicht ganz so gut läuft. Genau in solchen "Tiefs" verlieren viele Menschen nämlich die Lust am Spielen.

Egal ob E-Gitarre, Ukulele, klassische oder Westerngitarre - in den meisten Städten Deutschlands gibt es kompetente Privatlehrer (z.B. Gitarrenunterricht Stuttgart), an die Du Dich wenden kannst.

Du kannst Dich für eine professionelle Musikschule entscheiden oder einen privaten Nachhilfelehrer engagieren, der zu Dir nach Hause kommt oder sogar Online-Unterricht per Webcam und Skype nehmen!

So unterschiedlich die Möglichkeiten des Gitarrenunterrichts sind, so stark unterscheiden sich auch die Preise. Natürlich ist ein voll ausgebildeter, erfahrener Lehrer, der hauptberuflich unterrichtet, teurer also z.B. ein Student, der sich nebenbei einfach etwas Taschengeld hinzuverdienen möchte.

Am Ende geht es darum, einen Kompromiss zwischen Erwartungen und Budget zu finden.

Und natürlich kannst Du einen Lehrer auch aufgrund seiner Spezialisierung auswählen. Wenn Du auf Hardrock stehst, kommt ein Flamenco-Gitarrenlehrer für Dich wohl eher nicht in Frage.

Ebenso gibt es spezielle Angebot für Kinder. Sie brauchen in der Regel eine ganz andere, intuitivere Herangehensweise als Erwachsene.

Erwachsene können genau so gut Gitarre spielen lernen wie Kinder.
Kinder lernen anders Gitarre als Erwachsene. | Quelle: Alvison Lucas Hunter Arnuero via Unsplash

Wenn Du Dir nun immer noch nicht sicher bist, ob ein Gitarrenlehrer für Dich die richtige Entscheidung ist, dann solltest Du wissen, dass fast jeder Lehrer die erste Stunde gratis anbietet. Einfach mal ausprobieren kostet also nichts! Es gibt viele gute Gründe Gitarre spielen zu lernen!

Der Autodidakt: Ist es möglich, sich Gitarre spielen selbst beizubringen?

Heute gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, ein Instrument zu erlernen: Video Tutorials auf YouTube, Gitarrenunterricht online mit Video und Theorieunterlagen per Mail, Apps und so weiter.

Autodidakten versuchen, immer alles selbst zu machen. Sie werden nicht selten vom Spaß am Lernen an sich angetrieben und wenn die Leidenschaft für ein Thema entflammt, sind sie kaum mehr aufzuhalten. Wenn Du das an Dir selbst schon beobachtet hast, wirst Du wahrscheinlich selbst am besten wissen, wie Du Dir helfen kannst.

Für alle, die gerne selbstständig Gitarre lernen möchten, aber noch nicht viel Erfahrung mit autodidaktischem Lernen haben, haben wir ein paar Tipps auf Lager.

  • DVDs mit Übungen, die Du nachspielen kannst (mit der Möglichkeit, das Video jederzeit zu pausieren um einen genaueren Blick auf die Spieltechnik werfen zu können).
  • E-Books, in denen Du Tabulaturen oder theoretische Anweisungen findest. (Auf wikibooks findest Du zum Beispiel das „Lagerfeuerdiplom“)
  • Zeitschriften, die Du als Zusatzmaterial lesen kannst. Darin findet sich eher weniger Übungsmaterial, dafür umso mehr inspirierende Inhalte und Informationen, die Dich als leidenschaftlichen Gitarrenspieler ziemlich sicher interessieren werden!
  • Das Internet: Na klar, auch Gitarrenspielen Lernen wurde durch das Internet revolutioniert. Mit Videos, Tutorials, Online-Kursen und Sammlungen von Gitarre Noten und Tabs hast Du Zugang zu einer riesigen Menge an frei verfügbaren Informationen.

Mach die Gitarre zu Deinem ständigen Begleiter (auch wenn Du sie dafür nicht immer mit Dir rumtragen musst: Du kannst Musik hören oder auch mal mit YouTube Gitarre lernen!

Tatsächlich ist alleine Gitarre Spielen Lernen eine Frage der Selbstständigkeit. Die große Herausforderung besteht erstmal darin, die Fülle von Informationen sinnvoll zu filtern. Es bringt nichts, einen Jimi Hendrix Solo nachspielen zu wollen, wenn Du noch nicht mal weißt, wie Du die Gitarre korrekt hältst.

Für Anfänger ist es nicht immer leicht einzuschätzen, welches Unterrichtsmaterial ihrem derzeitigen Niveau gerecht wird. Klappt eine Übung nicht, weil es etwas Zeit braucht, die Technik zu erlernen, oder ist sie doch noch zu kompliziert für Dich? Eine Frage vor die Autodidakten immer wieder gestellt werden.

Um stetig voranzukommen, solltest Du Dir herausfordernde aber realistische Ziele setzen, die Du innerhalb einer überschaubaren Zeitspanne erreichen kannst. Du kannst Dir zum Beispiel für jede Woche eine bestimmte Technik oder einen Song vornehmen.

Integriere den Gitarre Kurs in Deinen Alltag. Es ist viel sinnvoller 30 Minuten täglich als einmal die Woche 3 Stunden lang zu üben!

Die Motivation aufrechterhalten

Gitarre spielen lernen: Spaß und Arbeit

Je mehr Du übst, desto schneller werdet Ihr Fortschritte machen. Logisch? Nicht ganz. Wenn Du immer dasselbe spielst und Dir keine neuen Herausforderungen suchst, wirst Du auch nichts Neues dazu lernen.

Gleichzeitig kann es passieren, dass man zwar fleißig unterschiedliche Techniken übt, aber trotzdem nicht das Gefühl hat voran zu kommen und langsam aber sicher die Motivation verliert. Dann kann es sein, dass ganz einfach der Spaßfaktor fehlt.

In Deinem Übungsplan musst Du das alles bedenken und eine ausgewogene Mischung zwischen neuen Herausforderungen, vielleicht etwas langweiligen Fingerübungen und Songs, die nichts als Freude machen, finden.

Du wirst in Deinem Leben immer wieder auf Gitarristen treffen, die noch einen Tick besser spielen als Du. Das sollte Dich nicht einschüchtern, sondern vielmehr motivieren. Es gibt immer Luft nach oben!

Nicht bei der ersten Schwierigkeit aufgeben!

Natürlich wird es in Deinem Gitarrenunterricht Bremen bzw. beim Gitarre Lernen allgemein auch Hürden geben und Momente, in denen Du denkst, alles Üben bringt Dich nicht weiter.

Dann kannst Du natürlich Deine Art, das Instrument zu erlernen, stets noch einmal aus einer anderen Perspektive hinterfragen und wenn nötig Konsequenzen daraus ziehen.

Versuche, Dich selbst noch besser selbst kennenzulernen, ehrlich mit Dir zu sein! Rufe Dir immer wieder in Erinnerung, warum Du mit dem Gitarre spielen lernen angefangen hast und wie weit Du bereits gekommen bist.

Sei auch kritisch mit Dir selbst und halte Dir ab und zu vor Augen, was es noch alles zu lernen gibt. Nur so kannst Du Dir stets neue, realistische Ziele setzen und beim Üben am Ball bleiben.

Andere Gitarren Begeisterte finden und zusammen musizieren

Wer schon einmal in einer Band gespielt oder gemeinsam am Lagerfeuer ein paar Gassenhauer geschmettert hat, der weiß, wie schön gemeinsames Musizieren sein kann. Aber gemeinsam Gitarre Spielen macht nicht nur Spaß, sondern wirkt sich auch positiv auf den Lerneffekt aus.

Mache schneller Fortschritte auf der Gitarre, indem Du mit anderen zusammenspielst.
Mit anderen gemeinsam Musik machen, tut gut. | Quelle: Mitch Boehn via Unsplash

Ihr könnt nämlich voneinander lernen, Euch gewissermaßen etwas abschauen. Es gibt immer jemanden, der besser spielt als man selbst, sei es, weil er das Instrument schon länger lernt oder weil er mehr übt.

Trau Dich ruhig, nach Hilfestellung zu fragen! Die meisten Menschen geben ihr Wissen gerne an andere weiter. Andersherum unterstütze auch Du andere, wo es geht.

Vielleicht findest Du auch Leute, die zwar ungefähr gleich gut spielen wie Du, aber nach einer ganz anderen Methode lernen als Du. Tauscht Euch aus, diskutiert und spielt.

Wenn Du dann erst einmal ein Netzwerk von Gitarristen aufgebaut hast, könnt Ihr Euch regelmäßig treffen, um zu musizieren oder Euch über die Gitarre und neue Lieder auszutauschen.

Außerdem könnt Ihr Euch gegenseitig Noten ausleihen, mit Material aushelfen, Tipps zu Gitarren und Zubehör geben und vielleicht sogar den ein oder anderen Song zusammenschreiben!

Gemeinsames Musizieren kann außerordentlich motivierend sein. Alleine übt man vielleicht mal 30 Minuten oder eine Stunde (außer man ist wirklich diszipliniert). In Gruppen sieht das schon ganz anders aus. Stundenlang kann man so zusammensitzen und "jammen".

Deine Musiker Kollegen müssen dabei gar nicht unbedingt alle Gitarristen sein. Ob Bongo, Bass, Klavier oder Trompete - wenn Ihr Euch nur gut genug aufeinander abstimmt, dann steht einer harmonischen Begegnung nichts im Wege.

Und je öfter Ihr gemeinsam spielt, desto sicher werdet Ihr werden und umso mehr Freude wird es Euch auch machen.

Wenn unter Deinen Freunden niemand ein Instrument spielt oder lernen möchte, ist das nicht schlimm. Vielmehr eröffnet es Dir die Möglichkeit neue Leute kennen zu lernen.

Du kannst in der lokalen Musikschule oder Musikfachgeschäft nachfragen, ob jemand eine Idee hat. Manchmal findet man dort auch Aushänge von anderen Musikern, die nach einer Band oder einem Partner zum Musizieren suchen.

Solche Anzeigen findest Du auch an schwarzen Brettern, in Zeitschriften und im Internet. Und wenn all das nichts hilft, dann gibt es immer noch Online-Foren. In Berlin kannst Du zum Beispiel hier fündig werden.

Trau Dich ruhig mal neue Leute kennen zu lernen. Mit der Gitarre habt Ihr schon einmal ein gutes Gesprächsthema und wer weiß, vielleicht entwickelt sich daraus ja die ein oder andere Freundschaft!?

So kannst Du Gitarre spielen lernen

Wir wollen Dir gar nichts vormachen: Gitarre spielen zu lernen bedeutet Arbeit und Geduld. Und vor allem: Disziplin!

Dazu gehört auch regelmäßiges und vor allem gut strukturiertes Üben.

Es ist wesentlich effektiver, 30 Minuten am Tag damit zu verbringen, auf der Gitarre Akkorde und Melodien zu spielen und auf jede Nuance genau einzugehen, als ohne jede Struktur einmal die Woche 3 Stunden lang über die Saiten zu schrammeln.

Die Mühe wird aber auf jeden Fall belohnt werden: Wer ein Instrument spielt, kommt besser durchs Leben!

Wie Du das genau angehen kannst, erklären wir Dir jetzt!

Die Haltung der Gitarre

Bevor Du die ersten Akkorde und Melodien auf der Gitarre einüben kannst, musst Du natürlich wissen, wie man sie korrekt hält. Für Anfänger ist erstmal die Haltung im Sitzen zu empfehlen (selbst wenn Du E-Gitarre lernst).

Dabei unterscheidet man zwischen der klassischen Haltung und der Westernhaltung. Die (für Anfänger empfohlene) klassische Haltung erreichst Du folgendermaßen:

  • Setze Dich auf einen Stuhl, ohne Dich anzulehnen.
  • Erhöhe Dein linkes Bein (am besten geht das mit einer Fußbank) und lege die Gitarre darauf ab.
  • Der Hals ist stark nach oben geneigt, sodass sich der der Gitarrenkopf mindestens auf Schulterhöhe befindet. Der Korpus liegt dadurch an der Innenseite Deines rechten Beines an.
Eine klassische Gitarre hält man anders als eine Westerngitarre.
Für Gitarre Anfänger wird die klassische Haltung empfohlen. | Quelle: Zibik via Unsplash

Die Westernhaltung sieht so aus:

  • Setze Dich aufrecht hin. Keinen Buckel machen!
  • Lege Die Gitarre möglichst gerade auf Dein rechtes Bein. Du kannst es leicht erhöhen, indem Du den rechten Fuß auf den linken stellst, oder ihn am Stuhlbein anstellst. (Nicht die Beine übereinanderschlagen!)
  • Drehe den Gitarrenhals leicht nach vorne von Dir weg. Der Korpus darf ruhig Deinen Bauch berühren.

Das linke Handgelenk sollte nicht abgeknickt werden. Auch solltest Du den Hals nicht festhalten, damit Du die Hand frei über das Griffbrett bewegen kannst. Lediglich der Daumenballen darf leicht gegen den Hals gedrückt werden, damit, zum Beispiel beim Spielen von Barré-Griffen, die nötige Kraft aufgebracht werden kann.

Nimm Dir Zeit, eine gute Haltung zu finden und überprüfe sie beim Üben immer wieder. Mache regelmäßig Pausen, in denen Du die Handgelenke lockerst. Wenn Du über längere Zeit in einer falschen Haltung verkrampfst, kann sich eine schmerzhafte und langwierige Sehnenscheidenentzündung entwickeln.

Tabs und Griffbilder lesen lernen

Tabulaturen, oder kurz Tabs, sind nichts anderes als Noten für Gitarre. Dabei sind die sechs Gitarre Saiten in Form von Linien dargestellt. Die Reihenfolge ist dabei gerade andersrum als auf der Gitarre selbst. Die tiefe E-Saite wird in Tabs als ganz unten, die hohe E-Saite ganz oben dargestellt.

Auf den Linien siehst Du kleine Zahlen. Diese geben an, in welchem Bund die Saite gegriffen werden muss. Eine 0 bedeutet, dass die Saite leer angeschlagen wird. Befindet sich auf einer Saite keine Zahl, heißt das, dass sie nicht gespielt wird.

Sind mehrere Zahlen direkt übereinandergeschrieben, heißt dass, das die entsprechenden Töne gleichzeitig erklingen sollen. So können mit Hilfe von Tabs auch Gitarre Akkorde notiert werden.

Gelesen werden Tabs, wie Du es Dir gewohnt bist, von links nach rechts.

Im Gegensatz dazu, werden mit Griffbildern keine ganzen Lieder, sondern nur einzelne Griffe dargestellt. Sie erhalten zwar weniger Informationen, sind aber übersichtlicher und Du siehst auf einen Blick, wo Du Deine Finger hinlegen musst: da wo die Punkte sind.

In Tabs wird Dir nicht gesagt, welchen Finger Du auf welche Saite legen musst.
So werden Gitarrenakkorde dargestellt, als Griffbild oder in Tabs.

Manchmal findest Du in den Punkten auch Zahlen. Diese sagen Dir, welchen Finger Du für den Griff benutzen solltest (1= Zeigefinger, 2= Mittelfinger, 3= Ringfinger, 4= kleiner Finger).

Linien auf denen keine Punkte sind, werden leer angeschlagen. Das eine Saite nicht gespielt werden soll, wird in Griffbildern mit Hilfe eines kleinen Kreuzchens neben der Saite gekennzeichnet.

Grundakkorde kennen

Viele bekannte Songs kommen mit sehr wenigen Akkorden aus. In einem ersten Schritt wirst Du die offenen Gitarre Akkorde lernen. Das sind Gitarrengriffe, für die Du keine komplizierten Fingerstellungen, wie Barrés brauchst und bei denen auch Saiten leer angeschlagen werden.

Fange mit lieber mit wenigen Akkorden an und übe Schritt für Schritt, wie Du flüssig zwischen ihnen hin und her wechseln kannst. Für die Basis Gitarrenakkorde brauchst Du oft nur zwei oder drei Finger.

Beobachte genau, welche Finger Du bei einem Akkordwechsel liegen lassen kannst, oder ob Du sie als Block versetzen kannst, ohne den Griff komplett auflösen zu müssen.

Die wichtigsten Akkorde, die Gitarren Anfänger brauchen, sind C-Dur, G-Dur (oder G7) und A-Moll. Wenn Du dann noch den vereinfachten F-Dur Griff dazu lernst, kannst Du schon eine riesige Auswahl an Songs begleiten.

Gitarre Akkorde: C-Dur, G-Dur, A-Moll, F-Dur
Vier Akkorde, mit denen Du viele Pop und Rock Songs begleiten kannst.

Schlagmuster und Zupftechniken

Damit die Gitarre Saiten erklingen, reicht es nicht aus, sie an der richtigen Stelle runterzudrücken, sie müssen auch noch in Schwingung versetzt werden. Dies geschieht entweder durch Zupfen oder Anschlagen.

Beim Zupfen kümmert sich der Daumen um die obersten drei Saiten. Die G-Saite wird vom Zeigefinger, die H-Saite vom Mittelfinger und die hohe E-Saite vom Ringfinger der rechten Hand gezupft. Das kann entweder alles gleichzeitig geschehen, oder nach einem Zupfmuster, in denen die Finger immer wieder in der gleichen Abfolge zum Einsatz kommen.

Um Akkorde voll und etwas lauter auszuspielen, werden die Saiten gleichzeitig angeschlagen. Dies kann entweder mit einem Plektrum, oder den bloßen Finger der Schlaghand geschehen (dafür werden Daumen und Zeigefinger aneinandergelegt).

Fange mit einigen einfachen Schlagmustern an und übe sie mit einem Metronom.

Erste Songs spielen lernen

Wenn Du Deine Grundakkorde spielen kannst und rhythmisch einigermaßen sicher bist, kannst Du anfangen so richtig Spaß zu haben und erste Songs spielen zu lernen.

Wie bereits erwähnt gibt es tausende von bekannten Songs, die alle mit den vier gleichen Akkorden gespielt werden können. Hier deshalb nur eine ganz kleine Auswahl davon:

  • Let it Be von den Beatles
  • Poker Face von Lady Gaga
  • Otherside von den Red Hot Chili Peppers
  • Zombie von den Cranberries
  • Oder Take on me von AHA

Wenn Du zum Gitarrespielen singen möchtest, die Tonlage mit den bereits vier bekannten Gitarre Akkorde nicht passt, kannst Du einen Kapodaster verwenden. Dieser wird an der gewünschten Stelle parallel zum Bundstäbchen über die Saiten gelegt, sodass er sie alle runterdrückt.

Du kannst jetzt wie gewohnt, die bereits bekannten Akkorde spielen und sie werden (pro Bund einen Halbton) höher klingen.

30 Minuten pro Tag effektiv üben

Pro Tag 30 Minuten üben. Das ist eine Faustregel um schnell Fortschritte auf einem Instrument zu machen. Auch Eddie Van Halen ist nicht in vier Wochen zum Guitar Hero geworden. Bis Du ein gutes Niveau habt, dauert es viele Jahre voll harter Arbeit und Geduld.

Die Gitarren Saiten der E-Gitarre heißen gleich, wie die der Akustikgitarre.
Egal ob E-Gitarre oder akustische Gitarre - bevor Du vor Publikum stehst, solltest Du fleißig Akkordwechsel üben. | Quelle: Marcus Neto via Unsplash

Kinder, Jugendliche, Erwachsene… Jeder hat die Möglichkeit, mit dem Gitarrenspielen anzufangen.

Das perfekte Alter, um mit dem Gitarre spielen anzufangen, gibt es nicht. Der richtige Zeitpunkt ist dann gekommen, wenn Motivation und Leidenschaft erwachen. Bei einigen geschieht das bereits als Kleinkind oder als Teenager, andere sind schon längst erwachsen, vielleicht sogar schon Rentner, wenn der Funke springt.

Gerade wenn Du mitten im Berufsleben stehst oder studierst, wirst Du wahrscheinlich einen sehr vollen Terminkalender haben und nicht wirklich wissen, wie Du auch noch Zeit zum täglichen Üben finden sollst.

Eine halbe Stunde ist aber nicht besonders viel Zeit, wenn man nicht ständig darüber nachdenken muss, wann man sich am besten zum Üben hinsetzt. Integriere die täglichen 30 Minuten in Deinen gewohnten Tagesablauf. Ziemlich schnell wird das Gitarre Spielen so selbstverständlich werden wie Zähneputzen.

Um die Zeit möglichst gut zu nutzen, teilst Du sie Dir am besten immer nach der gleichen Struktur ein und überlegst Dir vorher, was Du genau trainieren möchtest.

Das kann zum Beispiel folgendermaßen aussehen:

  • 5 Minuten einspielen.
  • 10 Minuten an einer neuen Technik arbeiten.
  • 10 Wiederholen, was in den letzten Tagen erarbeitet wurde.
  • 5 Minuten Spaß haben und irgendetwas spielen, das Dir besonders viel Freude bereitet.

An ein bis zwei Tagen die Woche, kannst Du Deinen Fingern eine kleine Pause gönnen und stattdessen die Zeit nutzen, um Dir etwas Musiktheorie anzueignen oder mit Gehörbildungsübungen Dein musikalisches Ohr zu schulen.

Jetzt kannst Du Dich ins Abenteuer Gitarren Spielen stürzen! An die Gitarre Saiten, fertig, los!

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Chantal

Die Entdeckungsreise des Lebens führte mich von Bern über Berlin in die Bretagne. Theater und Musik sind mein Zuhause, Neugier und Leidenschaft mein Antrieb.