Wenn wir mit anderen zusammen um einen Esstisch herumsitzen und speisen, schafft das wunderbare Momente. Leckeres Essen, guter Wein, eine schöne Tischdekoration und anregende Gespräche machen Dinner-Parties und Verabredungen zu Mittagessen zu einzigartigen Erlebnissen, die uns den Stress vergessen und entspannen lassen.

Passiert es dir trotzdem manchmal, dass du mitten in der Nacht mit Bauchschmerzen nach einem solchen wunderbaren Abendessen aufwachst? Dann könnte es sein, dass du zu viel gegessen hast oder dass du, wie so viele andere Menschen in den letzten Jahren bei sich entdeckt haben, an Glutenunverträglichkeit oder -empfindlichkeit leidest.    

Es wurde viel Forschung im Bereich glutenfreier Lebensmittel angestellt, um Verbraucher*innen einen angenehmen Alltag zu ermöglichen.

In den letzten zehn Jahren haben sich die Möglichkeiten für Abendessen sowie die Auswahl der Produkte in den Supermarktregalen in den USA deutlich verändert und sich stärker auf glutenfreie Kund*innen ausgerichtet. Es ist interessant: wenn wir nur 15 Jahre in die Vergangenheit blicken, existierten glutenfreie Produkte noch nicht einmal oder, wenn es doch das eine oder andere gab, dann schmeckte es wie Pappe.

In jüngerer Vergangenheit haben mehr als 60 % der Restaurants glutenfreie Optionen in ihre Karte aufgenommen, um den Bedürfnissen ihrer Gäste gerecht zu werden.

Nicht nur in den USA werden glutenfreie Alternativen angeboten, auch im Vereinigten Königreich, Spanien, Frankreich, Australien, Kanada und dem Rest der Welt wird diesem globalen Trend Rechnung getragen und auf diese gesundheitliche Beeinträchtigung eingegangen.

Wenn wir den Begriff „glutenfrei” verwenden, dann muss dabei erwähnt werden, dass manche Menschen an einer Glutenunverträglichkeit leiden, während andere eine Empfindlichkeit gegenüber den negativen Auswirkungen von Weizen, Hopfen oder Roggenprodukten aufweisen. Außerdem entscheiden sich einige auch dafür, Gluten aus ihrer Ernährung herauszuhalten, um sich gesünder zu ernähren oder abzunehmen.

In diesem Artikel setzen wir uns mit Glutenunverträglichkeit, Glutenempfindlichkeit und der Frage, ob glutenfreie Ernährung nicht nur ein Trend sind, auseinander. Warum tun wir das? Wir möchten unsere Leser*innen dabei unterstützen, fundierte Entscheidungen bezüglich ihrer Ernährung zu

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Und los geht's

Glutenunverträglichkeit

Manche von uns können nur an die weizenbasierten Zutaten denken, wenn leckere Backwaren und frisches Brot zu sich nehmen. Sie fragen sich, ob diese ihren Magen-Darm-Trakt beeinträchtigen werden und denken nicht darüber nach, wie unwiderstehlich diese Leckereien sind.

Oberkörper und Hände, die Bauch festhalten. Gluten kann bei manchen Menschen zu Verdauungsproblemen führen.
Manche Menschen können kein Gluten zu sich nehmen, ohne Schmerzen oder Unwohlsein zu erfahren. Quelle: Unsplash.

Wenn du jedes Mal, wenn du etwas Weizen, Hopfen oder Roggen zu dir nimmst, das Gefühl hast, dir hätte jemand in den Bauch geschlagen, oder du stechenden Schmerz verspürst, dann lässt sich bei dir höchstwahrscheinlich eine Glutenunverträglichkeit feststellen.

Die üblichen Symptome einer Glutenunverträglichkeit sind Rheuma, Blutarmut, Gerinnungsstörungen, Verdauungsprobleme, Bauchschmerzen etc.

Was ist Glutenunverträglichkeit?

Der Begriff „Unverträglichkeit“ wird im Kontext von Ernährung so verstanden, dass es bestimmte Nahrungsmittel nicht konsumiert werden können, ohne dass das negative Folgen nach sich zieht. Bei einer Glutenunverträglichkeit handelt es sich also darum, dass eine Person kein Gluten zu sich nehmen kann, ohne negative Auswirkungen auf ihre Gesundheit zu erleiden.

Glutenunverträglichkeit kommt deutlich häufiger bei Frauen vor als bei Männern.

Um eine Diagnose für eine Glutenunverträglichkeit oder Sprue (Erkrankung der Dünndarmschleinhaut aufgrund einer Glutenunverträglichkeit) zu stellen, sind eine Reihe von Untersuchungen notwendig. Was genau ist aber eigentlich Gluten?

Weizenähren vor blauem Himmel. Gluten ist ein Protein, das in Weizen vorkommt.
Gluten ist Protein, das in Weizen vorkommt und bei manchen Menschen Probleme verursacht. Quelle: Unsplash.

Was ist Gluten?

Gluten bezeichnet eine Gruppe von Proteinen, die in Weizen, Hopfen, Hafer und Roggen vorkommen. Gluten macht 75-80 % aller Proteine aus, die in Weizenprodukten vorkommen.

Wenn du weizenbasierte Nahrungsmittel wie Brot, Backwaren und Pasta zu dir nimmst, die Gluten enthalten, und du eine Glutenunverträglichkeit hast, dann produziert dein Körper Antikörper, die die Darmschleimhaut angreifen. Ist das gut oder schlecht? Es ist sehr schlecht, da damit auch Vitamine und Mineralien nicht aufgenommen werden, die dein Körper braucht.

Es gibt allerdings einen Unterschied zwischen einer Glutenunverträglichkeit und -empfindlichkeit. Eine Allergie löst eine Immunreaktion aus, die sich durch Schwellungen, Atembeschwerden oder Ähnliches äußert. Eine Glutenunverträglichkeit ist deutllich gravierender.

Woher weißt du, ob du eine Glutenunverträglichkeit hast?

Die üblichen Anzeichen für eine Glutenunverträglichkeit sind Bauchschmerzen und Völlegefühl nach dem Verzehr von Weizen. Es gibt allerdings auch genauere Tests, um eine richtige Diagnose zu stellen.

Du kannst deine Ernährung umstellen, Ergebnisse können jedoch Wochen oder Monaten auf sich warten lassen. 

Wenn du vermutest, eine Glutenunverträglichkeit zu haben, dann lass dich klinisch testen.

Erhältst du positive Testergebnisse, dann sieh dir die Ergebnisse genau an. Dein Arzt möchte möglicherweise eine Endoskopie machen und sich deinen Dünndarm ansehen. Wenn sich Gewebeschwund erkennen lässt, dann wird dir wahrscheinlich eine glutenfreie Ernährung für die nächsten Monate verschrieben, um zu sehen, ob sich etwas verändert. Wenn die Symptome verschwinden, sollten die Ärzt*innen in der Lage sein, die Diagnose zu bestätigen.

Die Kosten glutenfreier Produkte

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl glutenfreier Produkte in den meisten Supermarktketten. Dennoch sind diese Produkte meist teurer als ihre Pendants mit Gluten.

Bei weit verbreiteten Lebensmitteln wie glutenfreier Pasta, Mehl und Kuchen können Verbraucher*innen erwarten, 50 bis 100 % mehr zu bezahlen als für die herkömmliche Variante.

Hier findest du leckere Rezepte für glutenfreies Essen.

Glutenempfindlichkeit

Was genau sind nun die Symptome einer Glutenempfindlichkeit wie sie bei 1 bis 6 % der Bevölkerung der westlichen Welt vorkommt?

Eine Schüssel mit Salat auf einem Tisch. Eine glutenfreie Ernährung kann trotzdem vielseitig und lecker sein.
Es gibt viele leckere glutenfreie Rezepte. / Quelle: Unsplash.

Ähnlich wie bei einer Glutenunverträglichkeit und Reizdarm treten die Symptome auch bei einer Glutenempfindlichkeit kurz nach dem Essen auf. Dazu zählen:

  • Durchfall
  • Verstopfung
  • mittlere bis schwere Kopfschmerzen
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit und übergeben
  • verstopfte Nase
  • Atembeschwerden

Bei einer Glutenallergie kommt es zu keiner Antikörperbildung. Eine solche Allergie lässt sich am besten durch eine Ernährungsumstellung feststellen. Es gibt keine Tests, um eine Glutenempfindlichkeit festzustellen.

Wir von Superprof sind keine Ärzt*innen, deshalb solltest du dir am besten immer medizinischen Rat einholen, bevor du deine Ernährung umstellst.

Glutenempfindlichkeit ist schwer genau festzustellen, am besten führst du ein Tagebuch darüber, was du zu dir nimmst und wann Probleme auftreten. Bevor du Gluten gänzlich aus deiner Ernährung streichst, solltest du dich mit einem Arzt beraten.

Hier findest du weitere Informationen zur glutenfreien Ernährung.

Verschiedene Brote und eine Weizenähre. Brot enthält meist Gluten.
Es gibt auch glutenfreies Brot, zum Beispiel aus Dinkel. Quelle: Unsplash.

Glutenfreie Ernährung: Nur ein Trend?

Weizen gewann in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts deutlich an Bedeutung und der Verzehr nahm stark zu. Selbst in Ländern, in denen Reis seit Jahrhunderten Hauptnahrungsmittel war, wurde Weizen immer beliebter.

Weizen wurde im letzten Jahrhundert als Symbol von Vitalität und Gesundheit angesehen, im 21. Jahrhundert änderte sich dann alles. Weizenbasierte Produkte wurden zum Feind vieler Menschen, die nach ihrem Verzehr Schmerzen erleiden.

Was genau bedeutet glutenfreie Ernährung?

Käsekuchen mit einem herausgeschnitten Stück. Es gibt auch glutenfreie Backwaren.
Eine glutenfreie Ernährung bedeutet nicht, auf alles verzichten zu müssen. Quelle: Unsplash.

Betrachtet man die Menge an Menschen, die sich für eine glutenfreie Ernährung entscheiden, und setzt das ins Verhältnis zu dem einen Prozent, das an einer Glutenunverträglichkeit leidet, dann stellt sich automatisch die Frage, ob es sich hierbei nur um einen Trend handelt

Untersuchungen, die eine signifikante Anzahl von Menschen mit Verdauungsproblemen befragten, haben gezeigt, dass nur wenige von ihnen tatsächlich an einer Glutenunverträglichkeit leiden.

Hier findest du einige Tipps für eine gelungene glutenfreie Ernährung.

Wie findet man eine*n Ernährungsberater*in für eine glutenfreie Ernährung?

Wenn du eine Ernährung wünschst, die kein Gluten enthält, weil dies deiner Gesundheit guttun könnte, dann solltest du mit einer*m Ernährungsberater*in sprechen. Diese*r kann dir sagen, welche Vitamine und Nährstoffe du zu dir nehmen solltest, um die Ernährungsumstellung ausgewogen zu gestalten.

Wenn du Beratung bei deiner Ernährung wünschst, kannst du dir bei einem Berater auf Superprof Unterstützung suchen. Es gibt eine Vielzahl von Ernährungsberaterinnen, Fitnessberatern und Coaches, die dich gerne bei deiner Umstellung unterstützen.

Es gibt drei Arten des privaten Unterrichts: persönlich, online oder in der Gruppe. Jede Art hat ihre Vor- und Nachteile in Bezug auf den Lernerfolg und die Kosten. Sie alle sollten sorgfältig bedacht werden.

Persönlicher Unterricht ist häufig teurer, da der Lehrer individuelle Dienste anbietet und zu dir kommt. Die zusätzliche Zeit, die der Lehrer investieren muss, um die Stunden auf deine Bedürfnisse zuzuschneiden, entstehen zusätzliche Kosten pro

Stunde im Vergleich zu anderen Arten des Unterrichts. Wenn die Stunden jedoch auf die Bedürfnisse des Lernenden angepasst werden, sind sie allerdings kosteneffizienter als anderen Arten des Unterrichts. So erhältst du Unterricht, der wirklich zu dir passt.

Für diejenigen, die weniger Geld ausgeben wollen, ist Gruppenunterricht ideal. Dabei können die Kosten für den Lehrer geteilt werden und es lässt sich auch von den anderen in der Gruppe profitieren, da man sich austauschen kann. Diese Art des Unterrichts ist zwar nicht speziell auf dich zugeschnitten, aber das Lernen in der Gruppe bietet eine Reihe von Vorteilen.

Wenn es in deiner Umgebung niemanden gibt, der Unterricht anbietet, kannst du deine Suche jederzeit ausweiten. Dank des Internets spielt es heute keine Rolle mehr, wo du und dein Lehrer sich befinden. Solange du Internetzugang, eine Webcam und ein Mikrofon hast, kannst du auch Online-Unterricht nehmen.

Oft werden von den Lehrern auf Superprof Schnupperstunden angeboten, denn gerade bei einer solch persönlichen Art des Lernens und Unterrichtens ist es wichtig, dass du eine gute Beziehung zu deinem Lehrer hast und die Chemie stimmt. Warum es also nicht einfach mal ausprobieren?

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Sarah

Als Dolmetscherin und Übersetzerin sind fremde Länder und Kulturen mein täglich Brot. Daneben liebe ich Sport, reisen und Vieles mehr.