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So viel Gehalt könnt Ihr als Mathe-Lehrer verdienen

Superprof Blog DE > Nachhilfe > Mathe > Wieviel verdient ein Mathematik Lehrer?

Etwa 10% der deutschen Studenten möchten Lehrer werden. Warum auch nicht?

Es locken ein sicherer Arbeitsplatz, ein gutes Gehalt und – ganz besonders: viele Ferien!

Besonders im Bereich Mathematik ist der Lehrerberuf spannend, denn Mathe bietet eine Grundlage für viele Studienfächer und Berufsrichtungen und bildet so den Grundstein einer jeden Schulausbildung.

Wenn Ihr also gut in Mathe seid und Spaß daran habt, denkt Ihr bestimmt auch darüber nach, womöglich später einmal Mathelehrer zu werden.

Aber wie wird man eigentlich Mathematiklehrer, und wie viel verdient Ihr dann eigentlich so? Gibt es dabei Unterschiede je nach Region und Schulform?

Bei uns erfahrt Ihr alles, was Ihr über den Lohn als Mathe-Lehrer wissen müsst!

Mathematik Lehrer werden: Ausbildung, Beamtenstatus und Einstiegsgehalt

Zunächst ist es erst einmal wichtig zu wissen, wie man überhaupt Mathelehrer wird.

Allgemein gibt es in Deutschland verschiedene Arten von Schulen, an denen Ihr später möglicherweise unterrichten könnt.

Die verschiedenen Schulformen in Deutschland sind:

–       Grund- & Hauptschule

–       Realschule (Sekundarstufe I)

–       Gymnasium & Gesamtschule (Sekundarstufe II)

–       Berufsschule

–       Sonderschule

Die Form der Schule, an der Ihr Mathe unterrichtet, hat auch einen Einfluss auf Euer späteres Gehalt als Mathelehrer.

Die Lehrerausbildung erfolgt jedoch für alle Schulmodelle auf ähnliche Weise.

Wie sieht die Ausbildung zum Mathematik Lehrer aus?

Grundvoraussetzung für die Ausbildung zum Lehrer ist das Abitur.

Um Schüler erfolgreich unterrichten zu können, solltet Ihr schließlich Experte auf Eurem Gebiet sein. Dann erfolgt das Lehramtsstudium.

Das Studium auf Lehramt ist je nach Bundesland ein wenig unterschiedlich.

In NRW und Niedersachsen ist das Ziel beispielsweise ein Abschluss als Master of Education (nach der erfolgreichen Absolvierung eines Bachelor of Education), während in Bayern und Hessen das Studium mit dem 1. Staatsexamen abgeschlossen wird.

Mathematik studieren lohnt sich! Ein Mathematik-Studium kann sehr anspruchsvoll sein | Quelle: Visualhunt

Ein Mathelehrer benötigt allerdings nicht nur ein fundiertes theoretisches Fachwissen, sondern muss natürlich auch Erfahrungen mit Schülern sammeln.

Daher werden im Mathestudium auf Lehramt mindestens zwei Praktika im Schulbetrieb absolviert.

Was passiert nach dem Studium auf Lehramt?

Nach erfolgreichem Studienabschluss beginnt Ihr ein eineinhalb- bis zweijähriges Referendariat als Vorbereitung auf Euer späteres Berufsleben als Mathematik Lehrer.

Anschließend könnt Ihr Euch entweder direkt auf ausgeschriebene Stellen oder aber beim Land als Mathematik-Lehrer bewerben.

Wie in jedem anderen Beruf auch gibt es selbstverständlich auch als Mathe Lehrer finanzielle Unterschiede je nach Erfahrungsjahren.

Das durchschnittliche Einstiegsgehalt für Lehrer liegt in Deutschland bei etwa 3.400€ brutto pro Monat.

Je nach Bundesland und Schulform kann das Bruttogehalt im Laufe der Karriere als Mathematik-Lehrer auf etwa 5.600€ pro Monat ansteigen.

Mathe-Lehrer werden auch ohne Lehramtsstudium

Das Mathematik Studium auf Lehramt ist grundsätzlich eine Voraussetzung, damit Ihr Mathelehrer werden könnt.

Allerdings könnt Ihr unter bestimmten Voraussetzungen auch als Quereinsteiger Lehrer für Mathematik werden.

Zunächst einmal muss ein akuter Lehrermangel bestehen. Mathematiklehrer mit Lehramtsstudium haben also Vorrang.

Ihr habt aber noch eine Chance, wenn Ihr ein erfolgreich absolviertes Hochschulstudium im Bereich Mathematik und mehrere Jahre Berufserfahrung aufweisen könnt.

Dann könnt Ihr Euch bewerben und direkt ins Referendariat einsteigen, ohne eine weitere Form der Lehrerausbildung oder Schulung durchlaufen zu müssen.

Alternativ könnt Ihr natürlich auch einfach Mathe-Nachhilfelehrer bei Superprof werden und Privat Nachhilfe Mathe geben!

Das ist beispielsweise auch per Webcam möglich, wodurch Ihr ganz bequem von zu Hause aus arbeiten könnt.

Erfahrt hier mehr zum Thema Mathe Nachhilfe Online geben.

Gehalt nach Bundesland: Wie viel verdient ein Lehrer für Mathematik?

Nicht nur das Mathematikstudium auf Lehramt unterscheidet sich je nach Bundesland. Auch die Bezahlung kann recht verschieden ausfallen.

Zunächst einmal eine sehr gute Nachricht: Lehrergehälter in Deutschland liegen deutlich über dem internationalen Durchschnitt der OECD-Länder.

Der durchschnittliche Verdienst aller Bundesländer, Erfahrungsjahre und Schulformen liegt bei um die 3.850€ Bruttolohn pro Monat.

In Bayern verdienen Lehrer anders als in Brandenburg In Deutschland variieren die Löhne für Mathelehrer je nach Bundesland | Quelle: Pixabay

Hier wurde jeweils der Landesdurchschnitt der Lehrer der verschiedenen Schulformen (von Grundschule bis Gymnasium) und verschiedener Erfahrungswerte (Einstiegsgehalt und Gehalt nach langjähriger Karriere) ermittelt.

In der folgenden Liste findet Ihr die genauen Angaben der durchschnittlichen Bruttolöhne für Lehrer je Bundesland:

Baden-Württemberg 3.934€
Bayern 3.896€
Berlin 3.779€
Brandenburg 3.719€
Bremen 3.753€
Hamburg 4.183€
Hessen 4.118€
Mecklenburg-Vorpommern 3.778€
Niedersachsen 3.740€
Nordrhein-Westphalen 3.739€
Rheinland-Pfalz 3.695€
Saarland 3.704€
Sachsen 3.842€
Sachsen-Anhalt 4.163€
Schleswig-Holstein 3.737€
Thüringen 3.800€
Bundesdurchschnitt 3.849€

Hamburg, Sachsen-Anhalt, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern liegen also bei den Lehrergehältern über dem deutschen Durchschnitt.

Allerdings kommt es natürlich auch innerhalb der Bundesländer zu Gehaltsschwankungen, je nach Schulform und Erfahrung der Mathe-Lehrer.

Erfahrt hier auch mehr zur Geschichte und historischen Bedeutung des Matheunterrichts!

Wie viel verdienen Mathelehrer je nach Schulform?

Ein Lehrer für Mathematik verdient unterschiedlich viel, je nachdem, an welcher Art von Schule er lehrt.

Ein Lehrer für Grund- und Hauptschüler vermittelt grundlegendere Kenntnisse als Euer Mathelehrer im Abi oder sogar Leistungskurs, daher können die Bruttogehälter auch deutlich schwanken.

Im Schnitt verdient ein Grundschullehrer um die 3.700€ brutto pro Monat, ein Lehrer für die Sekundarstufe I (also auch in Realschulen) etwa 4.200€ und ein Mathe Lehrer für die Sekundarstufe II am Gymnasium 4.600€.

Als Lehrer an der Grund- oder Hauptschule hat man allerdings natürlich auch andere pädagogische Motive als an anderen Schulformen.

Ihr solltet Euch also gut überlegen, wo Eure Haupt-Interessen liegen und wieso und welche Art von Mathematik-Lehrer Ihr einmal werden wollt.

Vergleich Lehrergehalt: Lohnt es sich, in Deutschland Mathe zu lehren?

Das mittlere Gehalt eines Mathelehrers mit durchschnittlicher Erfahrung in Deutschland liegt also bei etwa 4.150€ brutto im Monat. Mit einem Brutto-Einstiegsgehalt von 3.400€ pro Monat seid Ihr schon sehr gut dabei.

Zum Vergleich: Der Mindestlohn in Deutschland liegt bei etwa 1.600€ brutto pro Monat. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt für einen Personalmanager beträgt 3.750€.

Weitere Vorteile des Berufs als Mathematik Lehrer liegen im Beamtenstatus, dem großzügigen Urlaub dank der Schulferien und der beruflichen Sicherheit.

Wenn Ihr einmal einen Job als Mathe-Lehrer bekommen habt, ist es sehr unwahrscheinlich, dass Ihr bald zu einem Jobwechsel gezwungen sein werdet.

Lehrer haben ein sicheres und gutes Gehalt Als Lehrer habt Ihr gute Aussichten auf einen sicheren Verdienst | Quelle: Pixabay

Auch im internationalen Vergleich können sich Mathematiklehrer in Deutschland glücklich schätzen.

Mathelehrer in Frankreich erhalten beispielsweise im Schnitt einen Bruttolohn von 2.500€ pro Monat, also weitaus weniger als selbst unser Einstiegsgehalt.

Stellen Private Nachhilfelehrer eine Konkurrenz dar?

Andererseits steigt sowohl in Deutschland als auch im Ausland die Nachfrage nach Nachhilfestunden und Privatunterricht.

Immer mehr Eltern geben immer mehr Geld für private Nachhilfestunden aus, und das ganz besonders im Fach Mathematik.

Das liegt nicht etwa daran, dass die Mathe-Lehrer „schlechter“ werden.

Der Grund ist vielmehr, dass es immer wichtiger wird, gute bis sehr gute Leistungen in Mathe zu erreichen.

Ein Job als Mathematik Lehrer hat also gute Zukunftsaussichten.

Auch als Lehrer für Mathenachhilfe kann man einen anständigen Stundenlohn verlangen.

Das durchschnittliche Gehalt für Nachhilfe-Unterricht in Mathematik bei Superprof liegt bei etwa 20€ pro Stunde.

Nachhilfelehrer können den Mathelehrer an der Schule aber natürlich nicht ersetzen.

Als fest angestellter Mathematiklehrer genießt Ihr logischerweise eine höhere Sicherheit und regelmäßige Stunden. Am besten, Ihr werdet einfach gute Lehrer!

Wenn Ihr Euch dann noch etwas dazu verdienen möchtet, könnt Ihr als offiziell anerkannter und diplomierter Lehrer auch in Privatstunden um einiges mehr verlangen als die durchschnittlichen 20€/Stunde.

Schaut Euch doch gerne einmal auf Superprof um, wie viel Private Mathelehrer in Deutschland so für ihre Stunden verlangen, z.B. für Mathe Nachhilfe Berlin oder Mathe Nachhilfe Hamburg.

Lehrer in Deutschland: Beamte oder Angestellte?

Die meisten Lehrer in Deutschland sind verbeamtet.

Allerdings gibt es immer mehr tarifangestellte Lehrer, besonders im Norden und Osten Deutschlands.

Die Bundesländer können auf diese Weise einiges an Kosten einsparen.

Aber welche Vorteile hat der Beamtenstatus genau?

Als Beamter genießt man für die gleiche Arbeit wie ein normal angestellter Lehrer eine ausgesprochen hohe Arbeitssicherheit.

Verbeamtete Lehrer sind in der Regel unkündbar, im Alter abgesichert und erhalten Familienzuschläge sowie eine günstige private Krankenversicherung.

Beamte werden außerdem auch bei z.B. krankheitsbedingtem Ausfall bezahlt und haben keine Sozialabgaben zu tätigen.

Lehrer sind aufgrund ihres Beamtenstatus gesundheitlich abgesichert Verbeamtete Lehrer müssen sich nicht um ihre Krankenversicherung sorgen | Quelle: Pixabay

Die Bundesländer entscheiden, wer Beamter wird und wer Tarifangestellter.

Dazu gibt es bestimmte Regelungen je nach Land, aber auch der gesundheitliche Zustand des Lehrers ist entscheidend.

Für einen schwer übergewichtigen oder psychisch nicht ganz stabilen Lehrer wird es also sehr viel schwieriger, den Beamtenstatus zu erlangen.

Aber auch als Angestellter hat man es als Mathelehrer natürlich nicht schlecht.

Wenn einmal ein unbefristeter Vertrag unterschrieben ist, so kann man sich recht sicher fühlen.

Als normaler Angestellter ist man außerdem in manchen Aspekten flexibler als als Beamter.

Fazit: Mathelehrer haben es gut in Deutschland!

Als Mathematik-Lehrer hat man also in Deutschland gute Chancen auf ein angenehmes Gehalt und eine sichere Anstellung.

Je nach Bundesland und Schulform variieren die Gehälter für Mathelehrer, es lohnt sich also, sich gut zu überlegen, wo man genau unterrichten möchte.

Wenn Ihr Euch schon einmal auf den Job als Mathematiklehrer einstellen und erste Erfahrungen mit Schülern sammeln wollt, dann werdet jetzt schon Nachhilfelehrer für Mathematik bei Superprof!

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