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So kannst Du schneller Matheaufgaben lösen

Von Tobias, veröffentlicht am 31/07/2017 Blog > Nachhilfe > Mathe > Wie kann ich Effektiv Mathe Lernen?

Mathematik hat in Deutschland einen hohen Stellenwert.

Selbst wenn Ihr nicht vorhabt, einen Beruf zu ergreifen, bei dem Ihr Mathe direkt braucht, und meint, in Zukunft nichts oder wenig mit dem Fach zu tun zu haben, werden Absolventen dennoch häufig anhand ihrer Matheleistungen bewertet.

Mathe ist nicht nur in der Schule wichtig!

Wir brauchen Mathe an jedem Tag unseres Lebens: Beim Handwerken, beim Kochen, um Architekt, Friseur oder Wissenschaftler zu werden – es gibt immer einige wichtige Rechenregeln, die es zu kennen gilt.

Mathe hilft uns dabei, unser Gehirn und unser Wissen zu strukturieren, Gelerntes besser aufzunehmen und es verbessert unsere Fähigkeiten im Argumentieren und Belegen von Fakten.

Deshalb ist es wichtig, Mathe nicht nur während der ersten Schuljahre zu verstehen, sondern vor Allem auch in den weiterführenden Schulen.

Aber wie wird man solch ein guter (Mathe-)Schüler? Was sind die entscheidenden Faktoren beim Mathe Lernen, die einen zum Mathe-Ass machen?

Die ersten Schritte, um gut in Mathe zu werden

Wie lässt es sich erklären, dass manche Schüler einfach von Natur aus mathematisch begabt zu sein scheinen, während andere gefühlt nie etwas kapieren werden?

Gibt es einen Geheimtrick, um besser in Mathematik zu werden?

Tatsächlich existiert eine Methode, die aus 4 Schritten besteht und die Euch dabei hilft, sehr gute Resultate in Mathe zu erzielen!

Den Mathe-Unterricht verinnerlichen 

Dies scheint auf den ersten Blick offensichtlich zu sein, ist aber deshalb nicht weniger wichtig: Um in der Lage zu sein, eine Mathe-Aufgabe zu lösen, müsst ihr sie zunächst einmal verstehen, und dafür ist ein umfassender Überblick über den im Unterricht durchgenommenen Stoff unabdingbar.

In den meisten Fällen glauben Schüler, es genüge, einfach eine Vielzahl von Aufgaben zu lösen, um den Mathe-Unterricht zu wiederholen. Aber ist das wirklich ausreichend?

Nein! Der Matheunterricht sollte sorgfältig wiederholt werden, am besten bis zur Perfektion. Formeln und Theoreme müssen auswendig gelernt werden und die Schüler sollten alle Tafelanschriften bzw. Folien des Lehrers zuhause noch einmal aufmerksam durchlesen.

Eine Matheaufgabe ohne das nötige Hintergrundwissen lösen zu wollen wäre so, als wolle man ein Haus bauen, ohne einen festen Untergrund darunter zu haben.

Der erste Schritt, um ein guter Mathematik-Schüler zu werden, ist also in jedem Fall, zunächst den Unterricht zu verstehen.

In etwa wie ein Musikant, der sich vor einem Konzert erst einmal warm spielt und sich die Grundlagen seines Instruments noch einmal vor Augen ruft.

Auch und gerade bei Mathe gilt: Übung macht den Meister! Auch ein Profi-Musiker muss sich erst einmal warm spielen. | Quelle: Visualhunt

Aktiv Textaufgaben lesen

Anders als man vielleicht meinen mag, sind Textaufgaben in der Mathematik nicht nur dazu da, die Schüler zu ärgern und Aufgaben länger zu machen.

Im Gegenteil: Oft stellen sie das mathematische Problem auf anschauliche Art und Weise dar und zeigen nebenbei den Lösungsweg für die Aufgabe auf.

Wenn Schüler die Aufgaben von vornherein konzentriert und gründlich durchlesen, sparen sie anschließend viel Zeit bei deren Bearbeitung.

Das heißt, dass Ihr die Textaufgabe nicht nur passiv lesen solltet, sondern aktiver Teilnehmer im Sachverhalt sein müsst!

Konkret bedeutet das zum Beispiel: Wenn Ihr eine Aufgabe über rechtwinklige Dreiecke lösen müsst, solltet Ihr, anstatt sie Zeile für Zeile zu lesen, Euch schon einmal euer Wissen über Dreiecke im Kopf zurechtlegen: Die verschiedenen Theoreme um Pythagoras und Thales, die Formel für die Berechnung des Flächeninhalts, die trigonometrischen Formeln usw.

Diese Art der aktiven Lektüre ermöglicht es Euch, Euer Wissen und Eure Fähigkeiten effizient auf die jeweiligen mathematischen Probleme anzuwenden.

Eine gründliche Lektüre der Aufgabe zeigt Euch, durch welches im Unterricht vermittelte Wissen Ihr diese lösen könnt. Das bringt uns wieder zurück dazu, wie wichtig es ist, das Unterrichtsgeschehen immer zu verstehen.

Wenn Ihr die Methode des aktiven Lesens von Textaufgaben anwendet, werdet Ihr während des Lesens der Problemstellung häufig schon die anschließenden Fragen erahnen können.

Und das wird Euch auch später bei der Vorbereitung Eures Mathematik-Abiturs eine große Hilfe sein!

Im Unterricht korrigierte Aufgaben noch einmal durchrechnen

Beim Mathelernen ist es häufig so, dass einige Aufgaben mehrere Male durchgerechnet werden müssen, bevor sie von den Schülern voll und ganz verstanden werden.

Ihr müsst Euch eine mathematische Denkweise einverleiben und Eure eigene Herangehensweise an die Mathematik finden.

Um ein guter Matheschüler zu werden, gibt es keine andere Möglichkeit, als die im Unterricht besprochenen Aufgaben zu Hause noch einmal durchzurechnen.

Je öfter Ihr eine Aufgabe löst, desto besser werdet Ihr die Problemstellung erfassen und vor allem Eure Lösung an die des Lehrers anpassen können.

Ein häufiger Fehler ist es, die Korrektur einer Aufgabe nur ein einziges Mal zu lesen. Stattdessen solltet Ihr sie so lange durchrechnen, bis Ihr Euch sicher seid, dass Ihr sie gut verstanden habt.

Versucht es einfach mal: Lasst ein paar Tage zwischen der Bearbeitung von zwei Aufgaben vergehen und Ihr werdet überrascht feststellen, dass Ihr Euch schon nicht mehr vollständig daran erinnern könnt, wie die erste Aufgabe zu lösen ist.

Wenn ihr stattdessen die Korrektur so oft gelesen habt, bis Ihr sie vollständig verstanden habt, werdet Ihr Euch auch nach ein paar Tagen sofort daran erinnern, wie Ihr die Aufgabe lösen müsst.

Das solltet Ihr konsequent fortführen, um bessere Noten in Mathe zu schreiben.

Übung macht den Meister, auch in der Mathematik Mit genug Übung kann es jeder zum Mathe-Experten schaffen! | Quelle: Visualhunt

Extra-Aufgaben machen

Um ein wirklich guter Mathematik-Schüler zu werden, reicht es nicht aus, immer nur Eure Hausaufgaben zu erledigen – Ihr müsst noch eine Schippe drauflegen!

Übung ist der Schlüssel, um in Mathe (sehr) gut zu werden, und gute Noten werdet Ihr nur bekommen, wenn Ihr Euer Arbeitspensum erweitert, also indem Ihr mehr Aufgaben macht als nur unbedingt nötig.

Aber wie stellt Ihr das an? Nehmt Euer Mathebuch zur Hand, fragt Euren Lehrer oder recherchiert im Internet auf einer Nachhilfeseite für Matheschüler, wo Ihr korrigierte Aufgaben finden werdet!

Macht so viel wie möglich! Indem Ihr so viele Aufgaben wie möglich löst, werdet Ihr Eure Mathe-Noten schnell verbessern. Die Chance ist hoch, dass Ihr in einer Prüfung dann auf eine Aufgabe stoßt, die Ihr zuvor bereits freiwillig bearbeitet habt.

Die zusätzliche und freiwillige Bearbeitung von Aufgaben ist ein wichtiger Faktor, wenn Ihr gut in Mathe werden wollt!

Hilfe könnt Ihr Euch immer auch bei privaten Mathe Nachhilfelehrern holen. Sucht beispielsweise auf Superprof nach Lehrern für Mathe Nachhilfe Berlin, Mathe Nachhilfe Hamburg – …oder bei Euch in der Nähe!

Wie Ihr Euch selbstständig in Mathe verbessern könnt

Um in Mathematik eine gute Note zu schaffen oder später dann sogar Mathematiker zu werden, müssen Schüler eine hohe Einsatzbereitschaft und Selbstständigkeit beim Lernen an den Tag legen.

Selbstständiges Arbeiten fördert das logische Denken und das autonome Handeln von Schülern. Qualitäten, die unerlässlich sind, wenn man vor dem Prüfungskatalog sitzt.

Dabei reicht es nicht, sich nur auf im Unterricht durchgesprochene Aufgaben zu beschränken.

Natürlich hilft es, Aufgaben mit seinen Klassenkameraden noch einmal durchzugehen, um den Stoff zu verinnerlichen, aber wahre Perfektion verlangt weit mehr persönliches Engagement.

Oder aber Ihr sucht nach professioneller Mathe Nachhilfe, z.B. mit Studenten oder einem Privatlehrer, der zu Euch nach Hause kommt.

Doch auch für Anfänger ist es möglich, sich alleine vorzubereiten, ohne Hilfe eines Lehrers. Dazu müssen die Schüler ihren eigenen Wiederholungshefter anhand von gratis zur Verfügung gestelltem Lehrmaterial erstellen.

Die wichtigsten Hilfsmittel, um selbstständig Mathe Online Lernen zu können:

  • Online-Mathematik-Kurse
  • Online-Matheaufgaben
  • Mathe-Lehrbücher
  • Lehrvideos für Mathematik
  • Podcasts von Universitäten
  • MOOC Mathe-Kurse

So können Schüler einerseits den offiziellen Mathe-Lehrplan verinnerlichen und sich gleichzeitig einen Vorsprung auf das allgemeine Klassenniveau erarbeiten. Und das in nur wenigen Wochen!

Die Behauptung, jemand wäre zu dumm für Mathe, ist schlichtweg Unsinn! Mit genug Fleiß und Motivation kann jeder zum Mathe-Ass werden | Quelle: Visualhunt

Obwohl Schulunterricht von Lehrern gut dafür geeignet ist, mathematische Grundlagen zu vermitteln, ermöglicht er doch keine wirklich angepasste Herangehensweise an die individuellen Fähigkeiten der Schüler.

Es liegt also an den Schülern, sich durch zusätzlichen privaten Mathe-Unterricht eine sehr gute Note im Abitur zu verdienen oder generell den eigenen Notenschnitt aufzubessern.

Hinzu kommt, dass selbstständiger Matheunterricht den Schülern dabei helfen kann, sich in naturwissenschaftlichen Berufsfeldern oder der Wahl eines naturwissenschaftlichen Studiengangs zurechtzufinden.

Wer gut in Mathe ist, dem stehen beispielsweise folgende Berufe offen:

  • Mathelehrer
  • Biostatistiker
  • Mathematischer Wissenschaftler
  • Buchhalter
  • Ingenieur
  • Statistiker
  • Astronom
  • Techniker etc.

Es ist ratsam, sich schon während der Schulzeit selbstständig in Mathe fortzubilden. Während des Studiums müssen Studenten große Autonomie vorweisen können, um einen wissenschaftlichen Bachelor oder Master zu erwerben.

Wenn Schüler diese Art des Arbeitens schon früh erlernen und konsequent pflegen, stehen ihnen alle Türen offen für eine erfolgreiche Zukunft.

Talent oder Fleiß – was braucht es, um gut in Mathe zu werden?

„Ich bin einfach nicht schlau genug für Mathe!“                                    

„Meinen Klassenkameraden fällt das alles viel leichter als mir!“

„Ich bin gut in sprachlichen Fächern, wie soll ich da gut in Mathe sein?“

Mit diesen Vorurteilen solltet Ihr ein für alle Mal aufräumen!

Die Behauptung, dass Euer Gehirn nicht in der Lage ist, um in Mathe gute Leistungen zu erbringen, ist schlichtweg Unsinn! In Wirklichkeit kann jeder, der genug Motivation und Ausdauer mitbringt, ein wahrer Mathe-Experte werden!

Auch wenn es unwahrscheinlich ist, sein genetisch und vom sozialen Umfeld definiertes Intelligenzniveau völlig umzukrempeln, können einige Partien unseres Gehirns sehr wohl trainiert und verbessert werden.

Schon in jungen Jahren können Kinder etwa kognitive Aufgaben lösen, um ihre mathematische und logische Intelligenz zu trainieren. Das gelingt zum Beispiel mit Spielen, die auf Basis von Zahlen funktionieren, wie etwa Domino.

Der Umgang mit Zahlen im Kindesalter macht sich später positiv bermerkbar! Früh übt sich: Wer als Kind schon mit Zahlen zu tun hat, dem wird Mathe später leichter fallen | Quelle: Visualhunt

Damit ein naturwissenschaftliches Studium mit Erfolg bestritten werden kann, bedarf es außerdem der ständigen Motivation und Unterstützung durch Lehrer und Eltern.

Das bestätigen auch Kou Murayama, Forscher der Psychologie, und seine Kollegen von der LMU München in ihrer im Magazin „Child Development“ (2012) erschienenen Langzeitstudie mit rund 3’500 bayrischen Schülern:

„Lehrer und Eltern könnten so zum Beispiel noch mehr erklären und veranschaulichen, in welchem Ausmaß Mathematik unseren Alltag beeinflusst. Nur so können die Schüler lernen, einen Zusammenhang zwischen dem Unterrichtsstoff, der Realität und ihrer eigenen Zukunft herzustellen.“

Die innere Motivation muss intellektuelle und psychologische Blockaden brechen. Jeder Schüler, ganz gleich welchen Niveaus, kann mit genug Arbeit und Ausdauer zum Mathe-Experten werden.

Oder wie es Murayama und seine Kollegen formulieren: „Es kommt nicht darauf an, wie schlau jemand ist, sondern auf die Motivation und wie er lernt“.

Durch regelmäßiges Üben und selbstständiges Arbeiten kann also jeder Schüler zum Rechen-Ass werden!

Fangt am besten noch heute damit an, Eure Kenntnisse im Kopfrechnen zu üben.

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Alexander
Gast

Zum Stichpunkt „Lehrvideos für Mathematik“ kann ich neben YouTube auch die Seite Gut-Erklaert empfehlen. Da finden Kinder Erklärvideos geordnet nach Klassen.

Stephanie
Webmaster

Danke für den Tipp! Das fügen wir gerne auch in unseren „Wo finde ich Mathe Nachhilfe“-Artikeln hinzu (z.B. https://www.superprof.de/blog/mathe-nachhilfe-gesucht-berlin/).