Sind Zahlen schlimmer als Wörter? Das würde wahrscheinlich jede*r bestätigen, der*die lieber Deutsch oder Englisch als Mathematik mag.

Doch es ist nunmal eine Tatsache, dass Mathematik wichtig ist –  in der Schule und in allen Lebenslagen.

Kinder, die in der Schule Probleme in Mathe haben, haben nicht nur mit schlechten Noten zu kämpfen (und zwar von der 1. Klasse bis zur 12./13. Klasse), sondern werden es auch im Leben schwerer haben.

Klar, im Alltag muss nicht gerade eine Kurvendiskussion durchführen können, aber zumindest ein grundlegendes Verständnis für Zahlen und Mathematik ist hilfreich – ob beim Einkaufen (Kopfrechnen) oder beim Abwägen von verschiedenen Optionen (Wahrscheinlichkeitsrechnung bzw. Stochastik) oder im Job (z.B. Geometrie, wenn man Architekt*in wird).

Wir von Superprof möchten Dich dabei unterstützen, besser in Mathe zu werden und die Angst vor diesem Fach ein für alle Mal abzulegen.

Dann steht Deiner Schullaufbahn (an deren Ende vielleicht ja ein gutes Abitur stehen soll) und einer gelungenen Karriere nichts mehr im Weg.

Wie kann ich effektiv Mathe lernen?

Bevor wir uns anschauen, was Du allgemein tun kannst, um Mathe besser zu verstehen, wollen wir erstmal ein paar grundlegende Schritte erklären, die man beachten sollte, wenn man sich mit dem Fach Mathematik auseinandersetzt.

Wie kann ich Mathe verstehen lernen?
Effektives Lernen will gelernt sein. | Quelle: Unsplash

Wer sich in Mathematik verbessern will und für effektives Mathe-Lernen Tipps sucht, der kann sich dafür auf folgende aus 4 Schritten bestehende Methode stützen:

1.    Den Mathe-Unterricht verinnerlichen

Um in der Lage zu sein, eine Mathe-Aufgabe zu lösen, musst Du sie zunächst einmal verstehen, und dafür ist ein umfassender Überblick über den im Unterricht durchgenommenen Stoff unabdingbar.

Eine Matheaufgabe ohne das nötige Hintergrundwissen lösen zu wollen wäre so, als wolle man ein Haus bauen, ohne einen festen Untergrund darunter zu haben.

Deshalb ist es wichtig, dass Du Dich in der Schule im Matheunterricht nicht nur berieseln lässt, sondern wirklich mitdenkst und versuchst, zu verstehen, das die Mathelehrerin sagt. Wenn Du etwas nicht nachvollziehen kannst, stell Fragen!

Auch wenn Dich manche aus der Klasse vielleicht doof angucken werden, am Ende profitierst Du, wenn Du den Stoff verstanden hast. Denn dann schneidest Du nicht nur bei der Klassenarbeit besser ab, sondern hast auch zu Hause weniger zu tun – und somit mehr Zeit für Freunde & Hobbys!

2.    Textaufgaben aktiv lesen und verstehen

Oft stellen Textaufgaben das mathematische Problem auf anschauliche Art und Weise dar und zeigen nebenbei den Lösungsweg für die Aufgabe auf. Textaufgaben veranschaulichen auch, warum bestimmte Rechenoperationen wichtig fürs echte Leben sind!

Wenn die Kinder einer Klasse die Aufgaben von vornherein konzentriert und gründlich durchlesen, sparen sie anschließend viel Zeit bei deren Bearbeitung.

Außerdem verhindert man so unnötige Fehler. Es wäre schade, wenn Du Die Aufgabe nicht richtig lösen kannst, weil Du die Aufgabenstellung nicht gründlich durchgelesen hast, und nicht, weil Du nicht weißt, wie der Rechenweg geht.

Diese Art der aktiven Lektüre ermöglicht es Dir, Dein Wissen und Deine Fähigkeiten effizient auf die jeweiligen mathematischen Probleme anzuwenden.

Tipp: Gewisse Textaufgaben im Fach Mathematik sind immer ähnlich gestellt. Pass also auf, was im Unterricht besprochen wird, dann erkennst Du bei der Klassenarbeit schon allein an der Formulierung, was gerade gefragt ist, und welchen Rechenweg Du anwenden solltest.

Ein klassisches Beispiel sind die Aufgaben der sich kreuzenden Züge, z.B.:

Auf einer Strecke AB=30 km fahren 2 Züge. Zug 1 fährt 20 km/h und Zug 2 fährt 15 km/h. Zug 1 fährt von Punkt A los, Zug 2 fährt zur gleichen Zeit von Punkt B los. Wo treffen sich die beiden Züge?

3.    Im Unterricht korrigierte Aufgaben noch einmal durchrechnen

Um ein guter Matheschüler zu werden, ist es extrem sinnvoll, die im Unterricht besprochenen Aufgaben zu Hause noch einmal durchzurechnen.

Denn selbst wenn man in der Klasse das Gefühl hatte, man hat den Rechenweg verstanden, ist es doch etwas ganz anderes, die Rechnung selbst durchzuführen und dann auch in einer Klassenarbeit auf Anhieb anwenden zu können.

Je öfter Du eine Aufgabe löst, desto besser wirst Du die Problemstellung erfassen und vor allem Deine Lösung an die der Lehrerin anpassen können.

4.    Extra-Aufgaben lösen

Mach davon so viel wie möglich! Indem Du so viele Aufgaben wie möglich löst, kannst Du Deine Mathe-Noten schnell verbessern.

Denn nicht vergessen: In der Mathearbeit musst Du nicht das Rad neu erfinden. Der Lehrer will einfach nur sehen, dass Du die Strategien zum Lösen von Mathematik-Aufgaben, die ihr mit der Klasse besprochen habt, auch wirklich anwenden kannst.

Je mehr Aufgaben eines bestimmten Aufgabentyps Du dabei löst, desto einfacher wird es Dir fallen, solche Aufgaben zu erkennen und nach dem immer gleichen Schema zu lösen.

Dank des Internets kannst Du Dein Wissen außerdem mit anderen Schülern ganz einfach teilen und im Gegenzug von ihnen lernen. Profitier davon, um noch besser zu werden!

Viele Blogger und YouTuber bieten heute kostenlose Mathe-Videos und Lehrstunden an.

Und auch sonst wird man online fündig, wenn man besser in Mathe werden will: Schau Dich auf Mathe-Webseiten um oder lad Dir eine Kopfrechnen-App runter! So kannst Du auch zwischendrin mal kleine Matheaufgaben lösen und fit bleiben!

Oder Du suchst Dir direkt einen Privatlehrer für Mathe Nachhilfe in Deiner Nähe (z.B. Mathe Nachhilfe Berlin oder Mathe Nachhilfe Hamburg), der Dir gezielt bei verschiedenen Fragestellungen helfen kann.

7 Tipps für bessere Noten in Mathe

Für viele Schüler ist Mathe wie Chinesisch: Sie verstehen gar nichts. Dabei kann jeder es schaffen, besser in Mathe zu werden und gute Mathematik-Noten zu schreiben, wenn er nur genug Aufwand betreibt und dabei einige wesentliche Tipps & Tricks im Auge behält.

Dabei geht es nicht um eine bestimmte Prüfung, sondern darum, nach und nach und vor allem nachhaltig und langfristig besser in Mathe zu werden!

Tipp 1: Erstelle Dir eine Mathe-Theorie-Übersicht

Ganz besonders wichtig ist es natürlich, die mathematischen Grundregeln aus dem Effeff zu können. Dazu gehören unter anderem das kleine Einmaleins, der Umgang mit Brüchen und die wichtigsten Grund-Theoreme um den Satz des Pythagoras.

Auch solltet Ihr problemlos mit mathematischen Fachbegriffen umzugehen wissen, wie der Addition, Subtraktion, den Quotienten und den Summanden.

Das heißt konkret: Du kannst daheim noch so viele Extraaufgaben lösen, wenn Du die Grundlagen, also die Theorie nicht verstanden hast, wirst Du sie auch nicht an praktischen Aufgaben anwenden können.

Unser Tipp 1 lautet also: Setze Dich mit der Mathematik-Theorie auseinander und schreib Dir Karteikarten oder mach übersichtliche Hefteinträge (eventuell mit Klebzetteln am Rand), sodass Du jederzeit nachschlagen kannst, wenn Du Dir gerade nicht mehr sicher bist, wie man einen bestimmten Aufgabentyp berechnet, oder wie ein bestimmter Satz oder eine Regel lautet.

Übrigens: Mathematiktheorie muss man sich nicht unbedingt auf physischen Karteikarten, in einem Heft oder einem Buch notieren – man kann sich neu auch eine App dafür runterladen. So hat man die Themen immer dabei. Dafür kannst Du online lesen, welche Karteikarten-App die besten Bewertungen und meisten Sterne hat. Probier es gleich mal aus! Und wenn sie Dir gefällt, kannst Du auch gleich selbst eine Bewertung schreiben und entsprechend viele Sterne abgeben ...

Tipp 2: Finde heraus, um welche Uhrzeit Du am produktivsten bist

Nimm Dir nach jeder Unterrichtsstunde, in der Du Schwierigkeiten hattest zu folgen, die nötige Zeit, Dir alles noch einmal in Ruhe durch den Kopf gehen zu lassen.

Oft erscheinen einem die Dinge zu Hause klarer. Wie man am besten effektiv Mathe lernt, haben wir uns weiter oben schon angeschaut.

Unser Tipp hierbei ist: Such Dir dafür die richtige Uhrzeit aus, zu der Du am leistungsfähigsten bist. Für manche ist das eher abends, andere sind morgens am leistungsfähigsten. Das bedeutet dann vielleicht, dass Du Dich mal am Wochenende hinsetzen musst, aber wenn Du hochkonzentriert arbeitest, bist Du auch schneller fertig und hast Zeit für andere Dinge.

Tipp 3: Das richtige Arbeitsumfeld ist wichtig!

Wenn Du die richtige Uhrzeit für Dein effektives Lernen bestimmt hast, überleg Dir auch, in welchem Umfeld Du Dich am besten konzentrieren kannst.

Dazu gehört auf jeden Fall, das Handy beiseite zu legen (oder stumm zu schalten), damit Du nicht abgelenkt wirst.

Manche Kinder bzw. Schüler*innen lassen sich auch von Musik ablenken, wobei andere sich mit Hintergrundmusik besser konzentrieren können. Das kommt teilweise auch auf die Musikrichtung an: So soll klassische oder instrumentale Musik besser sein als Songs mit viel Text.

Und wie sieht es mit dem Ort aus? Am Schreibtisch, am Küchentisch oder doch auf dem Teppichboden? Natürlich ist letztere Option vielleicht nicht optimal für Deinen Rücken, aber wenn Du Dich so besser konzentrieren kannst, warum nicht?

Oder vielleicht habt ihr einen kleinen Balkon oder Garten? Frische Luft kann den Kopf im wahrsten Sinne des Wortes durchlüften!

Tipp 4: Mathematische Probleme auf die echte Welt anwenden

Viele Kinder oder auch ältere Schüler*innen mögen Mathematik nicht, weil sie sehr abstrakt erscheinen kann. "Warum soll ich mit Dezimalzahlen multiplizieren können?", haben sich sicherlich schon viele Schüler*innen gefragt.

Was bringt Mathe im Leben?
Es gibt viele Bereiche, in denen man Mathematik auch später noch braucht. | Quelle: Unsplash

Doch wenn man sich veranschaulicht, wofür die Aufgabentypen im echten Leben gut sein können, versteht man vielleicht auch besser, warum es sich lohnt, am Ball zu bleiben.

Z.B. Multiplizieren mit Dezimalzahlen ist nichts anderes als Prozentrechnen! Du willst wissen, wie viel die Hose kostet, wenn es 20% darauf gibt? Dann rechne den Preis mal 0,8 und Du weißt es! Oder du rechnest den Preis mal 0,2, dann hast Du den Rabatt, den Du vom Preis abziehen musst, weißt also, wie viel Du gespart hast!

Tipp 5: Rechnen nach Rezept

Kochst Du gerne oder baust in Deiner Freizeit gerne Lego-Technik-Dinge zusammen? Das kann Dir auch in Mathe helfen! Warum? Weil Rechnen und Mathe in der Schule eigentlich nichts anderes ist, als zu erkennen, um was für ein Rezept/Puzzle/Bastelding es sich handelt, um dann die Schritte in der richtigen Reihenfolge durchzugehen.

Das heißt konkret: Schau Dir genau an, welche Aufgabentypen ihr gerade in der Schule behandelt (z.B. Binomische Formeln anwenden, Kurvendiskussion, Textaufgaben) und erstelle Dir zu Hause eine Anleitung, was Du konkret nacheinander machen musst, um solche Aufgaben zu lösen.

Zuerst kannst Du die Anleitung fürs das Lösen von Aufgaben noch vor Dir liegen haben, vor der Klassenarbeit musst Du sie dann aber auswendig lernen, weil Du natürlich keinen Spickzettel mit zur Prüfung nehmen darfst.

Tipp 6: Üben, üben, üben!

Man hat es schon oft gehört und es hängt einem zum Hals raus, aber Fakt ist: Übung macht den Meister.

Wir haben es oben schon mal gesagt: In der Schule muss man nicht ständig ganz neue Sachen rechnen, sondern soll lernen, wie bestimmte Aufgabentypen gelöst werden können. Diesen Rechenweg muss man dann auf immer neue Beispielzahlen oder -situationen anwenden können.

Wenn Du also eine bestimmte Art von Mathe-Aufgaben immer wieder durchrechnest, und dabei schön nacheinander Schritt für Schritt vorgehst, sind sie bald kein Problem mehr für Dich und Du musst auch keine Angst mehr vor Mathe-Arbeiten haben.

Tipp 7: Ursachenfindung – wenn nötig mit professioneller Hilfe

Wenn Du die anderen Tipps schon befolgst, aber irgendwie trotzdem der Wurm drin ist und Du Mathe einfach nicht verstehst, kann ein privater Nachhilfelehrer helfen.

Besonders wichtig ist das, um in einem ersten Schritt herauszufinden, woran es liegt, dass Du in Mathe nicht mitkommst bzw. schlechte Noten schreibst.

Ist es vielleicht einfach Prüfungsangst? Erkennst Du die Aufgabentypen nicht? Kannst Du verschiedene Rechenwege nicht bis zum Ende durchziehen? Oder vielleicht hast Du Probleme mit dem räumlichen Denken und dem Zeichnen geometrischer Figuren?

Eine Mathe-Nachhilfelehrerin kann Dir dabei helfen, herauszufinden, was Die Ursachen Deiner Schwierigkeiten sind, und so gezielt Unterstützung bieten.

Wie kann ich meine Mathe-Schwächen gezielt ausmerzen?
Professionelle Nachhilfe hilft, Schwächen gezielt zu erkennen.

Generell gilt: In jeder Phase Deiner Schulzeit ist Mathe vielmehr eine Frage von Motivation und Fleiß als von Talent. Es genügt, einige wenige Regeln zu befolgen und immer am Ball zu bleiben. Ist vielleicht leichter gesagt, als getan, aber glaubt mir: Mit der richtigen Hilfe und nötigen Übung, kann jeder eine durchschnittlich befriedigende bis gute Note (3 oder 2) in Mathe schaffen.

Schau Dir auch diese Tipps und wertvolle Hilfe für Mathematik an!

Typische Mathe-Fehler vermeiden

Wenn Du Dein Mathe-Problem also angehen willst, und unsere Tipps beherzigst, ist es wichtig, dass Du dabei einie gewisse Disziplin an den Tag legst und versuchst, die Sache ernsthaft anzugehen.

Folgenden häufigen Fehler solltest Du dabei wenn möglich vermeiden:

  • Aufgaben auswendig lernen, ohne den Rechenweg wirklich zu verstehen: Es stimmt zwar, dass man die Anleitungen für bestimmte Aufgabentypen auswendig lernen sollte, aber man sollte dabei auch verstehen, warum man etwas so macht. Sonst wirst Du bei der kleinsten Variation in der Klassenarbeit gleich aus der Bahn geworfen.
  • Aufgaben ohne Musterlösung bearbeiten: Mach keine Extra-Aufgaben, zu denen Du keine Lösung hast, um Dein Ergebnis und v.a. den Rechenweg zu überprüfen!
  • Mit zu schwierigen Aufgaben anfangen: Wählst Du zu schwierige Aufgaben aus, wirst Du schnell entmutigt, und kommst nicht voran, weil es vielleicht gleich am Anfang hapert.
  • Gleich beim ersten Problem aufgeben: Sei stark, zieh die Sache durch! Es klappt sicher nicht alles beim ersten Mal, aber wenn Du Dir eine Aufgabe bzw. einen Lösungsweg richtig erarbeitet und erkämpft hast, kannst Du ihn Dir auch viel besser merken und in Zukunft auch leichter und schneller anwenden.

Wie helfe ich meinem Kind in Mathe? – Dos and Don'ts für Eltern

Du willst Deinem Kind helfen, besser in Mathe zu werden?

Diese Punkte solltest Du dabei beachten:

  • eine positive Haltung gegenüber dem Fach Mathe vermitteln
  • Geschlechterbild entzerren (ja, Mädchen können Mathe genauso gut wie Jungs!)
  • Durch konkrete Hilfestellung motivierende Erfolgserlebnisse schaffen
  • Kleine Mathespiele im Alltag einbauen (Einmaleins singen, Rechnen beim Einkaufen, Tischdecken oder Treppensteigen) – das macht Mathematik und ihre Alltagsanwendungen auch greifbarer
  • Regelmäßig Dialoge in der Familie und mit der Schule führen, damit sich Schwierigkeiten und Ursachen früh identifizieren und gut lösen lassen
Wie kann ich als Vater bei Mathe helfen?
Auch als Eltern gilt es einige Dinge zu beachten. | Quelle: Unsplash

Das sind dagegen klassische Elternfehler, die man vermeiden sollte:

  • So Dinge wie "Mathe konnte ich auch noch nie" sagen und damit signalisieren, dass es okay ist, sich nicht anzustrengen
  • Bei Misserfolgen schimpfen, anstatt die Schwächen zu identifizieren und Kompetenzen zu stärken
  • Dem Kind die eigene Rechenweise aufdrängen und damit Verwirrung auslösen
  • Zuhause zu viel helfen und damit dem Kind die Möglichkeit nehmen, Lösungswege selbstständig nachzuvollziehen und zu verinnerlichen
  • Die Sorgen nicht ernst nehmen und riskieren, das Kind mit seinen Problemen allein zu lassen (Lieber einmal zu viel nachfragen, ob alles in Ordnung ist, als zu wenig)

Wie schaffe ich eine gute Note im Mathe-Abitur?

In der Schule ist Mathe außerdem das Fach, in dem man am wahrscheinlichsten eine perfekte Note (1,0) erreichen kann, da richtige Ergebnisse keinen Ermessensspielraum seitens der Lehrer zulassen. Wenn Du richtig gerechnet hast, hast Du richtig gerechnet – es ist nichts Subjektives dabei wie Stil und Sprache im Deutschaufsatz oder Englisch-Essay.

Um herauszufinden, wie Du Deine Mathe-Noten verbessern und Dich optimal auf das Mathematik-Abitur vorbereiten kannst, hat sich unser französisches Superprof-Team mit Laurent getroffen, einem Vollzeit-Mathe-Nachhilfelehrer und Coach für Lehrer.

Er hat uns verraten, dass der wichtigste Punkt ist, sich frühzeitig und regelmäßig mit dem Prüfungsstoff auseinanderzusetzen.

Dadurch kannst Du:

  • Dich an die Form der Aufgabenstellung gewöhnen, indem Du mit Prüfungen aus den Vorjahren übst
  • Nach und nach alle Kapitel Deines Mathematik-Unterrichts verinnerlichen
  • Unerfreuliche Überraschungen in der Prüfung vermeiden
Wenn Ihr diese Tipps befolgt, steht einem guten Mathe-Abitur nichts mehr im Weg!
Damit Dein Abitur ein Volltreffer wird, solltest Du einige Tipps beachten. | Quelle: Pixabay

In den letzten Wochen vor dem Mathe-Abitur solltest Du Dich laut Laurent außerdem mit Deinen Mitschülern, Lehrern und ehemaligen Absolventen intensiv unterhalten, um herauszufinden, welche Themen sie als wichtig oder problematisch erachten.

Für optimale Resultate ist ein privater Mathe-Nachhilfelehrer eine gute Entscheidung, da er den Unterricht individuell auf Deine Bedürfnisse ausrichten und notfalls auch im Lern-Endspurt noch eine wertvolle Unterstützung für besonders verzwickte Aufgabenstellungen sein kann.

Das funktioniert ideal auch in Form von Mathe Nachhilfe Online, z.B. per Webcam, wodurch Dir der Nachhilfelehrer während der Abiturvorbereitung Mathe jederzeit zur Verfügung stehen kann.

Egal, welche Schwerpunkte Ihr Euch in der Oberstufe gesetzt habt, das Abitur ist für jeden Schüler die erste wichtige Hürde auf dem Weg in die berufliche Zukunft.

Unter den von Schülern oftmals gefürchteten Prüfungen sorgt Mathe häufig ganz besonders für Kopfzerbrechen.

Egal auf welcher Schule und in welchem Bundesland Du bist, es gibt einige wichtige Tipps, die es zu befolgen gilt, um eine gute Note im Mathematik-Abitur zu schaffen.

1.    Für das Mathe-Abitur solltet Ihr bei der Vorbereitung nicht spekulieren oder auf Lücke lernen

Die Prüfung ist oft relativ anspruchsvoll und deckt den ganzen Stoff, nicht nur aus der Oberstufe, sondern der kompletten Gymnasialzeit, ab.

Bleib also wenn möglich schon vorher am Ball, und versuche nicht, auf den letzten Drücker alles reinzupressen. Das ist in 99% der Fälle zu viel Stoff in zu wenig Zeit und führt nur zu unnötigem Stress.

2.    Erstell Dir einen Hefter mit allen Wiederholungen und Aufgaben und ordne sie nach Kapiteln an

So behältst Du stets die Übersicht und kannst den Lernstoff strukturiert wiederholen.

3.    Üb mit korrigierten Abi-Prüfungen aus den vergangen Jahren

Dadurch weißt Du, welche Art von Aufgaben sich in jedem Jahr wiederholen, und kannst so einen besonderen Fokus darauf legen.

4.    Nimm Dir wenn nötig rechtzeitig privaten Mathe-Nachhilfeunterricht

Eine exzellente Alternative bzw. Ergänzung zu Deiner persönlichen Stoffwiederholung, um Dich optimal auf das Mathematik-Abitur vorzubereiten!

Der Lehrer oder die Lehrerin (z.B. Student*in oder Schüler*in, ehemalige*r Mathelehrer*in etc.) sind für Dich zur Stelle, um bei Deinen ganz individuellen Schwachpunkten zu unterstützen.

5.    Optimier Deine Organisation beim Lernen

Während der Schulzeit solltest Du pro Woche etwa 2-4 Stunden Mathe üben. Behalte diesen Rhythmus in den Ferien bei und versuch nebenbei sogar, Mathe in Deinen Alltag einzubauen (z.B. durch Kopfrechenübungen, s. unten).

Um Dich zu organisieren, musst Du zunächst einmal lernen, methodisch vorzugehen und ein Kapitel nach dem anderen zu behandeln.

Beginn mit der Wiederholung des Matheunterrichts und versuche, die Lernziele des Kurses zu erfassen und den Gedankengang, der zum Ziel führt, zu verstehen. Hier kann sich die im Artikel beschriebene Hefter-Methode als nützlich erweisen.

Und natürlich ist oft auch aus dem Lehrplan und Schul-Buch ersichtlich, was erwartet wird.

Kopfrechnen: Tipps & Tricks für schnelleres Rechnen

Ob beim Zahlen der Rechnung im Restaurant, beim Mischen von Zutaten aus dem Koch-Buch eines Sterne-Kochs oder beim Ausfüllen der Steuererklärung: Mathe ist im Alltag omnipräsent.

Doch nur wer auch kopfrechnen kann, beherrscht Mathe wirklich!

Verbessert Du Dich in diesem Bereich stetig, kann sich das in vielerlei Hinsicht auszahlen:

  • Du steigerst Deine Schnelligkeit im Durchführen von Aufgaben und im Nachdenken.
  • Du sparst Zeit.
  • Du erhöhst Deine Konzentrationsfähigkeit und Motivation.
  • Du entwickelst ein besseres Verständnis für Zahlen.
  • Du erkennst schneller neue Situationen.
  • Nicht zuletzt gewinnst Du auch an Selbstvertrauen.
Trainiere Kopfrechnen, wenn Du besser in Mathe werden willst
Wie fit bist Du im Kopfrechnen? | Quelle: Visualhunt

Um besser im Rechnen zu werden und fürs Kopfrechnen Üben gibt es einige Tipps & Tricks. Oft ist es etwa hilfreich, Zahlen in kleinere Einheiten aufzuteilen, um sie einfacher zu machen.

Willst Du z.B. wissen, was 74+27 ergibt, kannst Du wie folgt vereinfachen: (70+20) + (4+7) = 90 + 11 = 101.

Diese Vereinfachungstechnik eignet sich hervorragend für Additionen, da so jede einzelne Rechnung zugänglich gemacht wird: 73+98 = 73 + (100-2) = 173 – 2 = 171.

Taschenrechner und Smartphone haben dazu geführt, dass wir die Gewohnheit, Aufgaben im Kopf zu lösen, nach und nach verloren haben.

Ähnlich wie beim Joggen verbessert sich Kopfrechnen nur durch Übung und Gewohnheit.

Und, mal ehrlich: Willst Du wirklich jedes Mal Dein Smartphone zücken müssen, wenn Du berechnen willst, wie viel Rückgeld Du beim Bäcker bekommen solltest?

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Hoffentlich helfen unsere Tipps & Tricks auch Dir, Mathe besser zu verstehen und in der Schule und im echten Leben anwenden zu können! 👍

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Anna

Man lernt nie aus ...