Jedes Kind sollte einen wohlwollenden Erwachsenen in seinem Leben haben. Das muss nicht immer ein Verwandter oder ein Mitglied seiner biologischen Familie sein. Es kann sich auch um einen Freund oder Nachbarn handeln. Oftmals ist es ein Lehrer. - Joe Manchin

Für einen Schüler kann ein Schuljahr je nach seinen Kenntnissen schnell zu einem Spießrutenlauf werden. Seien es Matheübungen, die man kaum versteht, eine Definition, die man sich nicht einprägen kann, oder wenig effektive Arbeitsmethoden. Kurz gesagt gibt es viele Aspekte, die dem Verständnis oder dem schulischen Erfolg im Weg stehen können.

Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e. V. (DIW) nehmen in Deutschland 18 Prozent der Schüler aus Sekundarstufe I und sechs Prozent der Grundschüler Nachhilfe in Anspruch. Insgesamt ist der Anteil der 17-Jährigen, die erklären jemals Zusatzunterricht in Anspruch genommen zu haben, zwischen 2000 und 2016 um knapp 75 % gestiegen.

Und wenn so viele Leute Nachhilfe in Anspruch nehmen, dann nur, weil es funktioniert! Es funktioniert und ist sogar sehr gefragt. Ein Privatlehrer hat den Vorteil, dass man sich an ihn wenden kann wann man möchte und Unterricht nehmen kann wo man möchte. Doch wie kann man problemlos Nachhilfe geben?

Genau wie eine Hausaufgabenbetreuung fungiert der Privatlehrer als Unterstützung für den Schüler.  Er ermöglicht es ihm, Unterrichtsinhalte strukturiert zu wiederholen und das Gelernte auch während der Ferien nicht zu vergessen.

Aber stellt man sich natürlich die Frage, wie ein Nachhilfekurs sich aufbaut, vor allem, wenn man Unterricht geben möchte! Interessiert euch das? Hier erfahrt ihr, wie ihr euren Nachhilfeunterricht am besten organisiert und strukturiert, ganz gleich, ob es sich um Nachhilfeunterricht zu Hause handelt oder nicht.

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Die ersten Stunden Hausaufgabenbetreuung

Eine Privatstunde, egal ob es sich um eine Mathematikstunde oder um privaten Französischunterricht handelt, ist die Gelegenheit für einen Schüler, all die Fragen zu stellen, die er sich im Unterricht nicht immer zu stellen traut. Es ist auch der Moment, in dem der Lehrer neben seinen Unterrichtsmethoden auch sein pädagogisches Feingefühl einsetzen kann.

Eine Bestandsaufnahme hilft euch einzuordnen, wo der Schüler gerade steht.
Ein Nachhilfekurs zählt zu den persönlichen Dienstleistungen. Um ein guter Lehrer zu sein, sollte man zunächst herausfinden wo der Schüler gerade steht, bevor man mit dem Unterricht beginnt. | Quelle: Cathryn Lavery via Unsplash

Dafür ist es aber wichtig, ein erstes Gespräch zu führen! Denn wie in jeder Beziehung gilt: Wenn die Kommunikation zwischen dem Schüler und seinem Lehrer nicht gut ist, bleiben natürlich auch die Erfolge aus.

Eine erste Unterrichtsstunde (habt im Hinterkopf, dass diese manchmal auch kostenlos ist!), ermöglicht es euch zu sehen, ob eure Methoden den Erwartungen des Schülers entsprechen, ob der Lehrplan an eure Fähigkeiten angepasst ist und ob der Unterricht so gestaltet ist, dass eine Hausaufgabenhilfe möglich ist.

Denn so erfahren die Lehrer auch sein mögen, manchmal läuft nicht immer alles nach Plan!

Denn neben gesundem Selbstvertrauen und Spaß an den Hausaufgaben solltet ihr dem Schüler eine angenehme Lernatmosphäre vermitteln. Um so gut wie möglich voranzukommen, und natürlich so schnell wie möglich!

Und wenn die Dinge gut laufen und eure Zusammenarbeit Früchte trägt, könnt ihr den Schüler fest in euren Stundenplan aufnehmen und die Nachhilfe über einen längeren Zeitraum einplanen. Außerdem könnt ihr Hausaufgabenhilfe auch online auf einer Website geben.

Der Ablauf einer klassischen Nachhilfestunde

Ein Lehrer ist ein Kompass, der die Magneten der Neugier, des Wissens und der Weisheit in den Schülern weckt - Ever Garrison

Privatunterricht bedeutet, seine Unterrichtszeit so aufzubauen, dass der Schüler möglichst viel daraus mitnehmen kann. Denn eine Nachhilfestunde ist in mehrere Abschnitte gegliedert, die man vor Beginn im Kopf haben sollte.

Hausaufgabenbetreuung ist in allen möglichen Fächern erwünscht.
Nachhilfe oder Privatunterricht ist nicht nur Schülern mit Schwierigkeiten ein guter Kompass im Leben, sondern auch für Grund- oder Oberstufenschüler eine echte Bereicherung! | Quelle: Jordan Madrid via Unsplash

Die Herausforderung? Dem Schüler ermöglichen, bestmöglich in den Kurs einzusteigen und mit möglichst viel Informationen zu beenden. Ein bisschen wie ein Yogakurs, den man mit einer Entspannungsübung abschließt.

Bilanz ziehen

Zunächst kann ein Nachhilfekurs nicht gleich mit fiesen und gemeinen Übungen starten, im Gegenteil!  Es ist in erster Linie wichtig, eine Bestandsaufnahme der Woche oder des Tages zu machen, je nachdem wie oft ihr Unterricht erteilt. Es gibt viele gute Gründe, Hausaufgabenhilfe geben zu wollen.

In diesem ersten Teil des Kurses, der 5 - 15 Minuten in Anspruch nehmen kann, überprüft ihr das Verständnis des Schülers und versucht zu erfahren und zu verstehen, was der Schüler kürzlich im Unterricht gelernt hat.  In diesem Zusammenhang findet ihr zusammen mit dem Schüler die Punkte heraus, die er gerne wiederholen möchte und besprecht Konzepte, die er noch nicht richtig verstanden hat.

Kurz gesagt versucht ihr zu erarbeiten, wie sich der Kurs zusammensetzen wird, bzw. wie ihr alles am besten umsetzt.

Die Umsetzung

Jetzt kommt der Teil, der meistens als der "eigentliche" Unterricht bezeichnet wird.  Auch wenn die anfängliche Bestandsaufnahme unabdingbar ist, so beginnt nun die "konkrete" Nachhilfe (die den größten Teil ausmacht). Von Mathematikaufgaben über Chemie Nachhilfe bis hin zu Englisch Kursen... das ist der praktische Teil!

Im Zusammenhang mit Nachhilfe zu Hause haben wir im vorigen Schritt schon gesehen, auf welche Punkte man achten muss, damit die Unterrichtsstunde sich für den Schüler auszahlt. Diese Punkte können sowohl während der Schulferien als auch einmal pro Woche während des Kurses wiederholt werden.

Das kann der Schüler auf Grundlage eurer Ratschläge entscheiden.

Wichtig ist letztlich, dass ihr mit Eurer Arbeitsmethode dafür sorgt, dass er so gut wie möglich lernt, dass er sein Selbstvertrauen zurückgewinnt, und, dass er auf den Geschmack der Mathematik kommt. Wenn dies der Fall ist, ist die Challenge erfolgreich gemeistert!

Ihr könnt auch überlegen, ob ihr zusätzlich zu den Übungen, die euer Schüler im Unterricht machen muss, andere Übungen mitbringen möchtet. Am besten holt ihr diese Übungen hervor, wenn ihr das Gefühl habt, dass euer Schüler noch nicht ganz verstanden hat, um was es geht.

Die Nachbereitung

Privatunterricht zu Hause (oder woanders) endet oftmals mit einer kurzen Nachbesprechung. Für ein paar Minuten (es gibt keinen festgelegten Plan, alles hängt vom jeweiligen Schüler ab) geht es darum zu rekapitulieren, was gerade geübt wurde, wo der Schüler steht und herauszufinden, ob der Schüler wirklich alles verstanden hat oder nicht.

Privatunterricht kann euren Schüler motivieren.
Nachhilfe zu Hause oder als Kurs zu geben ermöglicht es euch sicherzustellen, dass eure Schüler Fortschritte machen. | Quelle: The Climate Reality Project via Unsplash

Damit kann man herausfinden, was man beim nächsten Kurs besser machen kann, welches Thema man eventuell vertiefen und welche Definiton besser erklären muss.

Die Nachbereitung ist auch der Moment, in dem der Lehrer eine Bestandsaufnahme seines Unterrichts machen kann. Indem man sich auf seine Erinnerungen aus der Schulzeit stützt, als man selbst noch im Matheunterricht saß, indem man genau beobachtet, wie und ob der Schüler Fortschritte macht kann man seine Hausaufgabenbetreuung an die Bedürfnisse des Schülers anpassen.

Denn wir dürfen nicht vergessen, dass die Beziehung zwischen Privatlehrern und ihren Schülern keine Einbahnstraße ist! Wenn der Schüler glücklich ist, dann habt ihr gut gearbeitet.

Die Dauer eines Nachhilfeunterrichts

Bevor man sich fragt, wie lange eine Nachhilfestunde dauert, solltet ihr euch zunächst fragen, wie viel Zeit der Schüler benötigt, um die Hausaufgaben zu erledigen. Diese Zeit variiert je nach Niveau, Alter und Arbeitsweise des Lehrers an der Schule.

Im Durchschnitt kann man von 30 Minuten Hausaufgaben pro Abend für einen Schüler ausgehen. Dies aber nur als Durchschnittswert!

Und wenn man sich die Privatstunden ansieht, versteht man schnell, dass sie im Durchschnitt... bis zu eine Stunde dauern! Eine gute Möglichkeit, das Wissen mit dem Schüler zu vertiefen, was dem Beruf des Nachhilfelehrers seine ganze Bedeutung verleiht.

Wer Nachhilfe erteilen will, muss sich einen Plan machen.
Ein Nachhilfelehrer steht einem Schüler unterstützend zur Seite, wenn dieser es nicht schafft, seine Hausaufgaben zu meistern. Aber Vorsicht, Nachhilfelehrer ist und bleibt ein Beruf und die Zeit ist begrenzt! | Quelle: Annie Spratt via Unsplash

Denn ja, es geht mehr darum eine Hilfe und Unterstützung zu sein als Befehle zu erteilen. Nur eine Stunde später wird ein schlecht verstandener Matheunterricht nur noch eine schlechte Erinnerung für den Schüler sein.

Von der Oberstufe über Biologie, Physik oder Chemie Kurse: Nachhilfeunterricht ist die Gelegenheit, eine Bestandsaufnahme der Kenntnisse eines Schülers zu machen und es ihm dabei zu ermöglichen, sich neues Wissen anzueignen.

Auch wenn der Lehrer der Schlüssel zum Erfolg beim Unterrichten ist, muss der Kurs bestmöglich aufgeteilt sein, um dem Schüler zum bestmöglichen Erfolg zu verhelfen. Das Bildungssystem ist so aufgebaut, dass sich z.B. einige Schüler der Oberstufe unsicher oder einfach nur verloren fühlen.

Daher ist es wichtig zu wissen, wie man seinen Privatunterricht aufbaut, um sein Selbstbewusstsein zu stärken. Bei Superprof oder Nachhilfeorganisationen ist es wichtig, seinen Beruf mit Leidenschaft auszuüben und stets sein Bestes zu geben. Finde heraus, was ein Nachhilfelehrer verdient.

Fühlt ihr euch nun bereit, euch in die Nachhilfe oder Hausaufgabenbetreuung zu stürzen? Eure Schüler erwarten euch!

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Stefanie

Sprachen sind meine große Leidenschaft! Da ich zweisprachig aufgewachsen bin, habe ich mich schon früh für Sprachen und Kulturen interessiert. Ich liebe Reisen und entdecke gerne neue Länder.