Nicht allen Studierenden ist klar, was sie beachten müssen, um ein Plagiat zu vermeiden. Daher löst das Wort Plagiatsprüfung am Ende einer wissenschaftlichen Arbeit wohl bei nicht Wenigen Bauchschmerzen aus.

Durchaus entstehen die meisten Plagiate unbewusst und ohne böse Absicht – Zitierregeln werden nicht eingehalten oder wichtige Grundsätze zum wissenschaftlichen Arbeiten missachtet. Oft handelt es sich einfach um Flüchtigkeitsfehler oder Unwissenheit. Doch, wie allseits bekannt, schützt Unwissenheit nicht automatisch vor Strafe.

Damit du mit deiner Haus- oder Abschlussarbeit auf der richtigen Seite bist, befolge am besten unsere nachfolgenden Tipps zum Plagiat vermeiden!

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Was ist ein Plagiat?

Der Duden definiert ein Plagiat als eine „unrechtmäßige Aneignung von Gedanken, Ideen o. Ä. eines anderen auf künstlerischem oder wissenschaftlichem Gebiet und ihre Veröffentlichung“ sowie als „Diebstahl geistigen Eigentums“.

Du bedienst dich also an den Ideen bzw. Forschungsergebnissen anderer Wissenschaftler und übernimmst ganze Sätze, Abschnitte oder gar Kapitel in deine eigene Arbeit, ohne die entsprechende Quelle als Beleg anzugeben.

Was ist ein Plagiat?
Ein Plagiat entsteht durch Fehler oder Nachsichtigkeit beim Zitieren | Bildquelle: Unsplash

Der wichtigste Grundsatz einer wissenschaftlichen Arbeit ist der, dass jegliche Sachverhalte mit Quellen belegt sein müssen. Missachtest du diesen und zitierst nicht korrekt, kann man dir später ein Plagiat unterstellen.

Verschiedene Arten des Plagiats

Es wird dabei jedoch zwischen unterschiedlichen Plagiatsformen unterschieden:

  • Vollplagiat: Du gibst eine vollständige, fremde Arbeit unter deinem eigenen Namen ab.
  • Teilplagiat (Copy-and-Paste-Plagiat): Du übernimmst Teile fremder Texte in deine eigene wissenschaftliche Arbeit.
  • Selbstplagiat: Du reichst von dir verfasste Texte erneut ein. Beispielsweise kopierst du Teile einer Hausarbeit in deine Bachelorarbeit. Die sichere und erlaubte Form, frühere eigene Ausarbeitungen zu verwenden, ist das Selbstzitat – du nennst dich also selbst als Quelle.
  • Strukturplagiat: Du kopierst die Gliederung einer fremden Arbeit.
  • Ideenplagiat: Du gibst eine Idee eines anderen Autors als deine eigene aus. Das kann auch das Studiendesign oder die Argumentationslinie einer anderen wissenschaftlichen Arbeit betreffen.
  • Übersetzungsplagiat: Du übersetzt Sätze oder Abschnitte aus einer fremdsprachigen Quelle, ohne diese zu belegen.

Eine weitere Form des Plagiats wäre das Ghostwriting: Du beauftragst einen Schreiberling, der dir deine Hausarbeit oder Abschlussarbeit gegen Bezahlung verfasst und auf die Nennung seines Namens verzichtet.

Woran erkennt man ein Plagiat?

An vielen Hochschulen erfolgt nach Abgabe einer Abschlussarbeit eine Plagiatsprüfung mithilfe einer speziellen Software. Solche Softwares verfügen über riesige Datenbanken mit sämtlichen bereits publizierten Arbeiten. Mit diesen gleichen sie deine Arbeit ab und markieren Stellen, bei denen du plagiiert hast.

Wenn es sich um offen zugängliche Internetquellen handelt, reicht schon deinen Professoren schon eine Suchmaschine, um ein Plagiat zu erkennen.

Doch auch ohne technische Unterstützung sind Professoren in der Lage, grobe Plagiate zu erkennen, beispielsweise anhand des Schreibstils.

Wie erkennt man ein Plagiat?
Ein offensichtliches Plagiat erkennen Professoren in der Regel sehr schnell | Bildquelle: Unsplash

Wenn an einer oder mehreren Stellen in deiner Arbeit ein plötzlicher Stilbruch zu erkennen ist, liegt der Plagiatsverdacht auf der Hand. Dann braucht es nur noch eine kurze Recherche, um die Originalquelle auszumachen.

Besonders auffällig sind dabei auch Formatierungsfehler – wenn du also beim Copy-und-Paste nicht bedacht hast, Schriftgröße und Schriftart anzupassen.

Sei dir darüber im Klaren, dass dein Professor großen Wert auf die Quellenangaben und dein Literaturverzeichnis legen wird. Den meisten sind diese Aspekte wichtiger als ein herausragender Schreibstil. Immerhin sollst du mit deiner Arbeit beweisen, dass du im Stande bist, wissenschaftlich zu arbeiten. Dazu gehört eben das korrekte Zitieren.

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Wieso Studierende plagiieren

Wie eingangs bereits angesprochen, entstehen nicht alle Plagiate bewusst und beabsichtigt. Beim Vollplagiat, dem Selbstplagiat und dem Ghostwriting ist das natürlich anders – hier plagiierst du mit voller Absicht und nimmst die Gefahren in Kauf.

Mögliche Gründe für das absichtliche Plagiieren sind die folgenden:

  • Wirtschaftlichkeit – du möchtest deine Arbeit möglichst schnell und ohne großen (Eigen-)Aufwand fertigstellen und abgeben
  • Statusstreben – du möchtest mit deiner Arbeit in erster Linie einen Abschluss (Bachelor / Master / Doktor) erlangen und so einen gesellschaftlich höheren Rang
  • Überforderung – das wissenschaftliche Arbeiten überfordert dich und du siehst keine andere Möglichkeit als zu plagiieren

Häufiger ist aber nach wie vor das Versehen, das zu einem Plagiat führt. Dahinter steht Unwissenheit über korrekte Zitierregeln und Quellenangaben sowie Flüchtigkeit, die zu Fehlern führt.

Mögliche Konsequenzen

Unabhängig vom Grund, warum Studierende ein Plagiat einreichen, kann dieser Tatbestand ernsthafte Konsequenzen haben. Es handelt sich dabei immerhin nicht um einen Kavalierdelikt, sondern um Diebstahl von fremden geistigen Eigentum.

Für Studierende kann ein Plagiat – je nach Umfang und Absicht – nicht nur zum Durchfallen des jeweiligen Fachs oder der Abschlussarbeit, sondern sogar zum Verlust des Studienplatzes führen.

Was passiert bei einem Plagiatsvorwurf?
Ein Plagiatsvorwurf kann dir im schlimmsten Fall den Studienabschluss kosten | Bildquelle: Unsplash

Grundsätzlich verstößt du mit einem Plagiat gegen das Urheberrechtsgesetz (UrhG). Der Verfasser der Originalquelle hat damit das Recht, Klage einzureichen oder Unterlassen sowie Schadensersatz zu verlangen. Da das jedoch hauptsächlich publizierende Wissenschaftler betrifft und bei Hochschularbeiten quasi nie vorkommt, sei das hier nur am Rande zum Zwecke der juristischen Einordnung erwähnt.

In jedem Fall aber schädigst du bei jedem Plagiieren der Glaubwürdigkeit der Wissenschaft. Schon allein deshalb ist den Lehrenden an der Universität so viel daran gelegen, dass Studierende eigenständige Arbeiten verfassen und saubere Quellenarbeit leisten.

3 Schritte, um ein Plagiat zu vermeiden

Um einen Plagiatsvorwurf zu vermeiden, musst du dich beim wissenschaftlichen Schreiben im Prinzip nur an folgende Schritte halten.

  1. Richtig paraphrasieren: Paraphrasieren bedeutet, fremde Inhalte zusammengefasst in eigenen Worten wiederzugeben. Man kann hier auch vom indirekten Zitat sprechen. Du setzt deinen Textabschnitt dabei nicht in Anführungszeichen, gibst aber am Ende der Paraphrase in Klammern oder als Fußnote die Quelle (Autor, Jahr, Seitenzahl) an.
  2. Richtig zitieren: Für ein direktes Zitat übernimmst du wörtlich einen Teilsatz, Satz oder Abschnitt eines fremden Autors. Das Zitat wird in Anführungszeichen gesetzt und direkt dahinter mit der Quellenangabe versehen.
  3. Vollständiges Literaturverzeichnis: Am Ende deiner Hausarbeit befindet sich dein Literaturverzeichnis, welches sämtliche (!) verwendete und zitierte Quellen beinhaltet. Hier gibst du die vollständigen Quellenangaben an, also nicht nur die im Fließtext angegebene Kurzfassung.

Weitere Tipps für das Vermeiden von Plagiaten

Über diese Schritte hinaus helfen dir die folgenden Tipps dabei, eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit zu verfassen, die sämtlichen Plagiatskontrollen Stand hält.

Bemühe dich um die Originalquellen

Die Literaturrecherche kann eine lästige Angelegenheit sein. Insbesondere bei manchen Themen lassen sich oft in erster Linie Quellen finden, die sich selbst an den Erarbeitungen anderer Wissenschaftler bedienen. Bei solchen spricht man von Sekundärquellen.

Um aber die Gefahr auszuschließen, dass die Sekundärquellen die Originalquelle nicht richtig wiedergegeben haben oder du beim Umschreiben wieder nah an den Originaltext gelangst, solltest du stets bemüht sein, selbst die Originalquelle (sogenannte Primärquelle) ausfindig zu machen.

Setz dich umfassend mit deinem Thema auseinander

Umso besser du dich mit deinem gewählten Thema auskennst und quasi einen Expertenstatus erreichst, desto leichter wird es dir fallen, Quellen in eigenen Worten wiederzugeben. Das Verwenden der Originalquellen / direkten Zitaten ist oft ein Zeichen dafür, dass der Autor nicht tief genug im Thema drin ist, um den Inhalt eigenständig zu reproduzieren.

Nimm dir außerdem so viel Zeit für deine Hausarbeit bzw. Abschlussarbeit, dass du nicht aufgrund von Zeitnot in Versuchung gerätst, unsauber mit deinen Quellen umzugehen oder schnell ganze Sätze oder Abschnitte zu kopieren.

Kenne die Zitierregeln

Bevor du überhaupt mit dem Schreiben beginnst, solltest du dich intensiv mit den von deiner Hochschule geforderten Zitierregeln beschäftigt haben. In der Regel gibt deine Uni einen eigenen Leitfaden für wissenschaftliches Arbeiten heraus, an den du dich halten musst.

Indem du weißt, wo und wie du zitieren musst, verhinderst du, aus Unwissenheit ein Plagiat zu produzieren.

Führe selbst eine Plagiatsprüfung durch

Gerade wenn es sich um eine Abschlussarbeit handelt, kannst du davon ausgehen, dass dein Professor deine Arbeit durch eine Plagiatsprüfung laufen lässt. Und zwar noch bevor er sie liest.

Um dort eine unangenehme Überraschung für alle Beteiligten zu umgehen, kannst du deine Arbeit auch vorab schon selbständig auf Plagiate prüfen – entweder manuell oder elektronisch.

Mindestens eine Korrekturrunde solltest du dafür einplanen, all deine Quellen im Fließtext und im Literaturverzeichnis zu überprüfen. Ist jede Quellenangabe im Text auch im Literaturverzeichnis angegeben? Stimmen die Autoren und Jahreszahlen überein? Hast du (wenn zutreffend) auch die Seitenzahl angegeben? Befindet sich an jedem fremden Gedanken ein Beleg?

Anschließend kannst du ein kostenloses Programm im Internet verwenden, um eine Plagiatsprüfung durchzuführen.

Bleib gelassen

Da es sich „nur“ um eine Studienarbeit handelt, darfst du getrost eine gute Portion Gelassenheit beibehalten. Mir ist kein Fall bekannt, bei dem ein Studierender aufgrund von einzelnen, versehentlichen Plagiatsfehlern ernsthafte Konsequenzen hatte.

Das ist natürlich etwas anderes, wenn du eine komplette fremde Arbeit abgibst oder einen Ghostwriter beauftragst. In einem solchen Fall bist du an einem Hochschulverweis oder dem Nicht-Bestehen selbst schuld.

Dass eine elektronische Plagiatsprüfung bei der Arbeit eines Studierenden aber immer eine gewisse Anzahl an kleineren Plagiaten ausfindig machen wird, ist den Professoren bewusst. Meist gibt es eine gewisse Toleranzgrenze.

Wie vermeide ich ein Plagiat?
Entspann dich! Wenn du kein absichtliches Plagiat erstellst, musst du meist nicht viel befürchten | Bildquelle: Unsplash

Fazit: Mit Sorgfalt auf der sicheren Seite

Es ist durchaus empfehlenswert, sich beim Verfassen einer Studienarbeit mit den Hintergründen und Konsequenzen von Plagiaten auseinanderzusetzen. In Sorge verfallen musst du aber nicht.

Wenn du dich gut mit den Zitierregeln auskennst und diese anwendest, dir Zeit für deine Arbeit nimmst und Experte in deinem Themengebiet bist, wird das auch dein Professor merken. Hier und da eine kleine Ungenauigkeit in der Quellenangabe hat noch niemandem den Abschluss gekostet.

Arbeite mit viel Sorgfalt und Genauigkeit und hab vor allem das Selbstvertrauen, dass du in der Lage bist, eigenständig eine wissenschaftliche Arbeit zu verfassen, ohne auf das Klauen fremder Inhalte und Gedanken zurückgreifen zu müssen.

Wenn du weitere Tipps hast, hinterlass sie gerne in den Kommentaren.

Viel Erfolg!

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Miriam

Miriam arbeitet als freie Autorin & Yogalehrerin. Getrieben von großer Neugier liebt sie es, Neues zu entdecken und zu erlernen; sich selbst weiterzuentwickeln und anderen dabei zu helfen.