Das wissenschaftliche Arbeiten nimmt an akademischen Hochschulen und Universitäten einen großen Stellenwert ein. Je nach Studienfach stehen bereits in den ersten Semestern die ersten Hausarbeiten oder Studienberichte an. Spätestens mit der Bachelorarbeit holt es dann auch die letzten Studierenden ein.

Um dein Studium erfolgreich abzuschließen, lohnt es sich also, sich intensiv mit den Anforderungen an wissenschaftliches Arbeiten auseinanderzusetzen. Und sei beruhigt: So schlimm, wie es zunächst scheinen mag, ist es keinesfalls.

Die wichtigsten Zutaten lauten Disziplin und Strukturiertheit. Worauf es bei deiner Abschlussarbeit oder Hausarbeit noch ankommt, erfährst du in diesem Artikel!

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Was bedeutet wissenschaftliches Arbeiten?

Bei einer wissenschaftlichen Arbeit handelt es sich um einen Forschungstext mit systematischem Aufbau. Die Arbeit baut auf einer Hypothese oder Forschungsfrage auf, welche im Zuge der Arbeit mit passenden Methoden schematisch überprüft wird. Am Ende steht dementsprechend ein Forschungsergebnis.

Solche Forschungsarbeiten betreffen Studierende, aber auch Doktoranden, Professoren und andere Wissenschaftler. Wir beziehen uns nachfolgend in erster Linie auf Tipps für Studenten.

In einigen Punkten unterscheiden sich die Anforderungen an Seminararbeiten jedoch von Hochschule zu Hochschule. In der Regel wird dir ein individueller Leitfaden zur Verfügung gestellt, nach dem du dich beim Verfassen deiner Arbeit und beim Zitieren richten solltest.

Warum gibt es wissenschaftliche Arbeiten im Studium?
Mit einer wissenschaftlichen Arbeit beweist du, dass du in der Lage bist, zu denken und zu forschen wie ein Wissenschaftler | Bildquelle: Unsplash

Das Ziel einer wissenschaftlichen (Abschluss-)Arbeit im Studium ist immer zu beweisen, dass du in der Lage bist, eine konkrete Fragestellung wissenschaftlich zu beleuchten und kritisch, aber objektiv zu argumentieren.

Es geht nicht darum, die von dir genannte Fragestellung zu belegen. Viel wichtiger als das Ergebnis ist der Weg dorthin. Selbst wenn am Ende der Arbeit herauskommt, dass du deine Hypothese weder beweisen noch widerlegen kannst, führt dies allein nicht zu einem Punktabzug.

Grundsätzlich kann bei Studienarbeiten zwischen Literaturarbeiten und empirische Arbeiten unterschieden werden. Viele Unis stellen Studenten bei Abschlussarbeiten im Bachelor beide Optionen zur Auswahl.

Bei einer Literaturarbeit bezieht sich deine Forschung auf bereits vorhandene Literatur und Forschungsergebnisse anderer Wissenschaftler, die du zur Beantwortung deiner Fragestellung zurate nimmst.

Für eine empirische Arbeit wirst du selbst aktiv und führst eine eigene empirische Untersuchung durch. Viele Studierende wählen dazu klassische Datenerhebungen oder qualitative Interviews. Möglich sind aber auch andere Experimente – stets abhängig vom jeweiligen Studiengang und der Forschungsfrage.

Recherche: Das Fundament deiner wissenschaftlichen Arbeit

Den Grundstein für deine Studienarbeit legst du in der Recherchephase. Diese sollte weder zu kurz kommen noch zu ausschweifend werden.

Einige Studierende treten in die Falle, zu umfassend und unpräzise zu recherchieren. In dem Fall verschwenden sie viel Zeit für die Recherche, von welcher sie am Ende nur einen Bruchteil für das Schreiben benötigen. Daher: Gehe so strukturiert und systematisch wie möglich vor!

Grundsätzlich stehen dir zur Literaturrecherche neben dem klassischen Buch auch andere Publikationen, Online Quellen, Sachtexte, Zeitschriftenartikel etc. zur Verfügung. Es gilt: Lesen, lesen, lesen!

Eine erste Recherche hast du bereits für die Themenfindung durchgeführt. Diese hat dir einen Einblick in die Thematik und damit verbundene Fragestellungen gegeben, worauf du deine eigene Hypothese basiert hast.

Wie wichtig ist die Literaturrecherche?
Die Literaturrecherche ist ein wesentlicher Teil der wissenschaftlichen Arbeit, mit ihr legst du den Grundstein | Bildquelle: Unsplash

Im Allgemeinen solltest du mit deiner Arbeit verdeutlichen, dass du umfassend über den aktuellen Forschungsstand in Bezug auf dein Thema informiert bist und dich gleichzeitig auf relevante Informationen beschränken kannst.

Eine Möglichkeit ist es, während des Schreibprozesses punktuell weiter zu recherchieren. Du nimmst dir also ein (Unter-)Kapitel vor und recherchierst ganz konkret, was du für dieses wissen und aufnehmen musst.

Nicht wenige Studierende und Hochschulen empfehlen außerdem Literaturprogramme wie Citavi. Diese helfen dir, deine Rechercheergebnisse strukturiert zu sammeln und zu organisieren. Du kannst Zitate, Zusammenfassungen etc. abspeichern und nach Kategorien und Schlagwörtern sortieren. Außerdem lassen sich diese Programme direkt mit Microsoft Word verknüpfen, was den Quellennachweis enorm vereinfacht.

Wie sieht eine gute Gliederung aus?

Zwischen erster Recherche und dem eigentlichen Schreibprozess steht als weiterer Schritt das Erstellen deiner Gliederung. Wenn du eine gute Gliederung hast, kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass du deine Gliederung ausführlich mit deinem Professor oder Betreuer besprichst und absegnen lässt. Deine Gliederung lässt bereits deine Argumentationslinie erkennen und zeigt an, ob du alle relevanten Aspekte des Themas bedacht hast.

Im Wesentlichen besteht eine wissenschaftliche Arbeit stets aus:

  • Einleitung
  • Hauptteil
  • Schluss
  • Quellenverzeichnis
  • Anhang

Vor der Einleitung kannst du ein Abbildungsverzeichnis und/oder ein Tabellenverzeichnis unterbringen, wenn dies für deine Arbeit notwendig ist.

Der Knackpunkt der Gliederung ist aber selbstverständlich der Hauptteil. Die ersten ein oder zwei Kapitel des Hauptteils befassen sich mit den inhaltlichen Grundlagen deiner Forschungsfrage. Beziehst du dich auf Fachbegriffe oder grundlegende Konzepte, so müssen diese eingangs definiert und beschrieben werden.

In den anschließenden Kapiteln steht deine eigenständige Untersuchung oder Verknüpfung diverser Sachverhalte im Vordergrund – es handelt sich nicht mehr nur um reine Reproduktion.

Wie viele Kapitel deine Gliederung haben sollte, hängt sowohl vom zugelassenen Seiten Umfang der Arbeit wie auch der Komplexität deines Themas ab.

Versuche, die Gliederung so detailliert wie möglich zu gestalten. Du kannst durchaus Unterkapitel auf mehreren Ebenen einfügen (1.1 / 1.1.1 / 1.1.1.1 etc.).

Achtung: Berücksichtige, dass auf jeder Ebene mindestens zwei Unterkapitel existieren müssen! Wenn du also beispielsweise ein Kapitel 1.1.1 hast, brauchst du mindestens auch 1.1.2. Ansonsten rechtfertig das Kapitel keine eigenständige Unterebene.

Im Schlussteil der Arbeit kannst du sowohl deine Forschungsfrage beantworten (also ein Fazit ziehen) als auch einen Ausblick geben. Der Ausblick kann zum Beispiel beinhalten, an welchen Punkten weiterführende Forschungen empfehlenswert sind.

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Ein wissenschaftlicher Schreibstil: Sachlich, objektiv und prägnant

Der Schreibstil beim wissenschaftlichen Arbeiten unterscheidet sich selbstverständlich deutlich von anderen Textformen wie Prosa, Erzählungen oder Erfahrungsberichte. Du möchtest mit jedem Satz Fachkompetenz, aber auch Objektivität und Sachlichkeit vermitteln.

Dazu hat sich ein passiver Stil durchgesetzt: Vermeide Personalpronomen wie „ich“ oder „wir“ und sprich zudem die Leser nicht direkt an. Stattdessen bedienst du dich unpersönlicher und passiver Formulierungen. Wenn du aus eigener Sicht sprechen möchtest, so sollte sich das maximal auf Einleitung und/oder Schlussteil beziehen.

Wie schreibt man eine wissenschaftliche Arbeit?
Der wissenschaftliche Schreibstil ist sachlich und objektiv | Bildquelle: Unsplash

Beachte auch, dass du beim wissenschaftlichen Schreiben nicht zwangsweise jedwede Wortwiederholung vermeiden solltest. Zwar solltest du dich auch hier um einen abwechslungsreichen Sprachstil bemühen. Gerade in Bezug auf Fachtermini ist es aber sogar wünschenswert, konstant dieselben Begriffe zu verwenden. So verdeutlichst du, dass du dich auf ein bestimmtes Konzept oder Sachverhalt beziehst.

Halte dich außerdem an die folgenden Hinweise zum wissenschaftlichen Schreibstil:

  • Formuliere kurze, prägnante Sätze. Vermeiden solltest du lange und verschachtelte Satzkonstrukte.
  • Überprüfe deine Arbeit sorgfältig auf Rechtschreibfehler, Grammatikfehler und Tippfehler. Diese erwecken gleich einen negativen Eindruck.
  • Verzichte auf Ironie, Umgangssprache und regionale Dialekte.
  • Auch wenn du Kompetenz ausstrahlen und Wissen vermitteln möchtest, brauchst du dich dafür nicht kompliziert auszudrücken. Versuche, selbst komplexe Sachverhalte leicht verständlich wiederzugeben.
  • Gewisse Fachbegriffe solltest du dem Leser erklären – entweder im Fließtext oder in einer Fußnote.

Wissenschaftlichkeit steht im Vordergrund

Eine wissenschaftliche Arbeit lebt von ihrer Wissenschaftlichkeit. Das bedeutet: Sämtliche Aussagen müssen von Quellen gestützt und belegbar sein.

Das bedeutet, dass du an Stellen, an denen du dich auf Literatur oder die Forschung anderer Wissenschaftler beziehst, entsprechende Zitate oder Kennzeichnungen einbauen solltest.

Bediene dich niemals an den Ergebnissen oder Aussagen anderer Forscher, ohne es deutlich zu kennzeichnen – sonst kann deine Arbeit der Plagiatsprüfung nicht standhalten!

Um wissenschaftlich zu schreiben, solltest du zudem Wertungen und Meinungen beiseitelassen. Schreibe sachlich und deskriptiv. Deine Argumentation muss schlüssig, logisch und nachvollziehbar sein. Verwende eine neutrale und sachliche Schreibweise und bemühe dich um vielfältige Perspektiven und Sichtweisen.

Am Ende deiner Arbeit musst du ein Quellenverzeichnis einfügen, das alle verwendeten Quellen auflistet. Diese können sowohl Fachliteratur, Fachzeitschriften, Publikationen, Forschungsberichte, seriöse Onlinequellen etc. beinhalten. Bei der Zitierweise und Darstellung der Quellen solltest du dich an die Vorgaben deines Betreuers bzw. deiner Universität halten.

Beispiele für wissenschaftliche Formulierungen

Die nachfolgenden Beispiele sollen dir einen Einblick geben, wie du in wissenschaftlichen Arbeiten formulieren solltest.

Negativ-Beispiel 1:

„In dieser Arbeit möchte ich dazu Stellung beziehen, wie sich die Corona-Pandemie auf Studierende und ihre Leistungen ausgewirkt hat.“

Besser:

„Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Studierende und ihre Leistungen.“

(Verzicht auf Selbstreferenz)

Negativ-Beispiel 2:

„Die Corona-Pandemie, durch die Studierende seit März 2020 überwiegend digital studieren, führt dazu, dass Studierende mehr Selbstdisziplin brauchen und ihnen der Ausgleich durch soziale Kontakte fehlt, so dass es, meinem Wissensstand nach, zu schlechteren Leistungen und häufigeren Studienabbrüchen kommen kann und hier seitens der Universitäten und Bundesregierung Nachbesserungen bedarf.“

Besser:

„Aufgrund der Corona-Pandemie finden Vorlesungen und andere Veranstaltungen für Studierende weitestgehend digital statt. (s. Quelle X) Dadurch benötigen Studierende ein höheres Maß an Selbstdisziplin, um den veränderten Anforderungen gerecht zu werden. Zudem fehlt ihnen der wichtige Ausgleich durch soziale Kontakte sowie der Austausch mit Kommilitonen. (s. Quelle Y) In Folge kommt es zu verschlechterten Leistungen und einer höheren Zahl an Studienabbrüchen. (s. Quelle Z) Universitäten sowie die Bundesregierung sollten Maßnahmen erarbeiten, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

(kürzere, prägnantere Sätze; Quellenangaben; Verzicht auf Selbstreferenz)

Abschließende Tipps & Tricks für wissenschaftliche Arbeiten

Wie eingangs bereits erwähnt, erfordert wissenschaftliches Arbeiten vor allem jede Menge Selbstdisziplin. Dazu hilft es, dir einen konkreten Zeitplan zu erarbeiten und diesen auch einzuhalten. Setze dir persönliche Deadlines, wann du welche Kapitel fertig schreiben möchtest.

Plane beim Zeitplan auf jeden Fall genügend Puffer für mehrere Korrekturschleifen ein. Es ist auch empfehlenswert, deine wissenschaftliche Arbeit mindestens zwei Personen zum Korrekturlesen vorzulegen. Diese sind weniger im Thema als du, so dass ihnen Lücken in der Argumentation oder eine fehlerhafte Schlüssigkeit in deinen Texten eher auffallen können.

Was ist wichtig bei einer Abschlussarbeit?
Halte deinen Zeitplan beim Schreiben stets fest im Blick! | Bildquelle: Unsplash

Verabschiede dich von der Hoffnung, deinen Text von vorne nach hinten durchschreiben zu können. Viele Professoren empfehlen beispielsweise ohnehin, die Einleitung zum Schluss zu schreiben. In der Regel arbeitest du dich kreuz und quer durch deine Gliederung hindurch – keine Sorge, das ist völlig normal!

Hab‘ deine Gliederung während des Schreibens stets griffbereit und scheue dich nicht, Anpassungen vorzunehmen, wenn diese nötig werden.

Falls große Fragen oder Zweifel aufkommen, kontaktiere deinen Betreuer und sprich diese durch. Du wirst sehen – wenn du strukturiert und geduldig an das wissenschaftliche Arbeiten herangehst, nähert sich das Ende der Abschlussarbeit schneller als du erwartest!

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Miriam

Miriam arbeitet als freie Autorin & Yogalehrerin. Getrieben von großer Neugier liebt sie es, Neues zu entdecken und zu erlernen; sich selbst weiterzuentwickeln und anderen dabei zu helfen.