Nicht nur Autoren, Journalisten und Dichter kennen es, sondern auch jeder Studierende, der schon einmal eine wissenschaftliche Arbeit wie eine Bachelorarbeit verfassen musste: die berühmtberüchtigte Schreibblockade.

Du sitzt vor deinem Laptop, die Finger tippbereit, das Dokument geöffnet – und nichts passiert. Die Worte wollen nicht fließen, der Blick wandert ziellos aus dem Fenster und die Gedanken lassen sich einfach nicht sammeln.

So eine Schreibblockade ist nicht nur ein unangenehmes Gefühl der Unproduktivität und Zeitverschwendung, sondern kann auch schnell dafür sorgen, dass du nicht mehr im gesteckten Zeitplan liegst. Dem persönlichen Wohlbefinden und deiner Deadline zuliebe ist es also wünschenswert, sie schnellstmöglich zu überwinden.

Wie du deine Schreibblockade lösen kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel!

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Wie äußert sich eine Schreibblockade?

Als Schreibblockade wird landläufig die Unfähigkeit zu schreiben bzw. die Unfähigkeit, Gedanken in Worte zu fassen, bezeichnet. Diese kann unterschiedliche Ausprägungen annehmen: Vielleicht hapert es bei dir vor allem mit dem ersten Satz, vielleicht aber auch mit jedem Satz.

Die einen bleiben in solchen Momenten frustriert vor dem Bildschirm sitzen und starren auf das leere Blatt – in der Hoffnung und dem Warten auf die richtige Eingebung. Wiederum andere verlassen den Arbeitsplatz und lenken sich anderweitig ab, zum Beispiel mit Aufräumen, Wäsche waschen oder sonstiger Hausarbeit. In der Fachsprache wird dieses Vermeidungsverhalten als Prokrastination bezeichnet.

In einigen Fällen äußert sich eine Schreibblockade auch durch diverse körperliche Symptome, wie beispielsweise:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Innere Unruhe

Übrigens muss sie sich nicht zwangsweise schon vor dem Schreiben einstellen. Es kann auch passieren, dass du mitten im Schreibprozess an einer Stelle plötzlich nicht weiterkommst und beginnst, dich gedanklich im Kreis zu drehen.

Wie entsteht eine Schreibblockade?
Eine Schreibblockade löst bei den Betroffenen Frust aus | Bildquelle: Unsplash

Mögliche Ursachen von Schreibblockaden

Die Ursachen für Schreibblockaden können grundsätzlich in zwei Kategorien eingeteilt werden: inhaltliche oder psychologische Probleme.

Inhaltliche Gründe sind zum Beispiel, wenn das zu bearbeitende Thema sehr komplex und umfangreich ist. Dir liegen so viele Informationen vor, dass du gar nicht weißt, wo du mit dem Strukturieren und Sortieren anfangen sollst, um auch nichts Wichtiges zu übersehen. Doch auch das Gegenteil kann der Fall sein: Es gibt zu deinem (Unter-)Thema so wenig Informationen und Literatur, dass du kaum zwei Sätze zu Papier bringst. Du hast das Gefühl, überhaupt nicht genug dazu zu wissen.

Psychologische Gründe äußern sich in der Regel durch Gefühle der Selbstzweifel, Versagensängste und Druck. Du bildest dir ein, dass alles, was du schreibst, nicht gut genug ist und deine Arbeit ein Reinfall wird. Vielleicht hast du auch in der Vergangenheit im Studium Kritik von deinem Professor einstecken müssen und hast nun Sorge, dass sich dies wiederholt. In jedem Fall fühlst du dich überfordert und bist davon überzeugt, den Anforderungen an deinen Text nicht gerecht zu werden. Angst ist ein wahrer Killer von Kreativität – wie du vielleicht selber schon feststellen musstest.

10 Tipps gegen Schreibblockaden

Ganz egal, wann dich deine Schreibblockade erwischt – mit diesen Tipps schaffst du es sicher, sie schnellstmöglich wieder loszuwerden!

Setz dich unter Zeitdruck

Der US-Professor Robert Boice hat herausgefunden, dass das beste Mittel gegen Schreibblockaden tatsächlich Zeitdruck ist! Jene, die im Rahmen eines Experiments ständig unter Druck gesetzt wurden, schreiben deutlich produktiver als diejenigen, die nach den Launen ihrer eigenen Kreativität schreiben durften.

Was das für dich heißt? Setz dir Deadlines – ob künstliche oder tatsächliche. So hast du klare Termine und musst dich im Zweifel zur Disziplin zwingen. Zeitdruck kann dir helfen, dich endlich zu fokussieren und keine Ausreden mehr zuzulassen.

Wie kann ich eine Schreibblockade lösen?
Setz dich unter (Zeit-)Druck! | Bildquelle: Unsplash

Wechsel den Raum

Eine frische Umgebung bringt nicht selten frischen Wind in die Gedanken. Wenn du am Schreibtisch nicht weiterkommst, zieh in die Küche um! Vielleicht kannst du sogar noch einen Schritt weitergehen und den Laptop mit in die Bibliothek, ein Café oder gar den Park nehmen. Vielleicht findest du an einem anderen Ort neue Inspiration und kannst mit dem Schreiben fortfahren.

Wechsel das Kapitel oder die Textstelle

Eine andere Möglichkeit ist es, zunächst die Textstelle zu ändern. Vielleicht hat deine Schreibblockade etwas mit dem Kapitel zu tun, an dem du heute arbeiten möchtest – weil es beispielsweise entweder zu kompliziert ist oder du zu wenig Literatur zur Verfügung hast. Zwar mag es manchmal sinnvoll sein, sich dazu zu zwingen, einen Plan einzuhalten (siehe oben), jedoch kann genau das manchmal auch blockierend sein.

Erlaub dir im Zweifel, heute an einem anderen Kapitel zu arbeiten. Such dir eines aus, zu dem dir direkt etwas einfällt, so dass du (wieder) in den Schreibfluss kommst. Später kannst du immer noch zum eigentlich geplanten Kapitel zurückkehren. Genauso gut kannst du auch einfach statt am Kapitelanfang in der Mitte des Textes beginnen (ja, das ist erlaubt!). Manchmal fällt der Anfang leichter, wenn es eben nicht der Anfang ist.

Ein Blick ins Nähkästchen: Ich wollte heute eigentlich einen ganz anderen Artikel schreiben. Da sich aber schon beim Gedanken an diesen mein Bauch zusammengezogen hat, bin ich beim Artikel über Schreibblockaden gelandet – um eine ebensolche zu verhindern.

Beginne mit der Struktur

Möglicherweise kann es auch helfen, deinen Text (oder dein Kapitel) zunächst bloß zu strukturieren. Wie möchtest du den Text gliedern, welche Informationen sind wann für das Leseverständnis nötig und welche Argumente bauen aufeinander auf? Schreib dir selbst einen Fahrplan, an dem du dich dann entlanghangeln kannst. So ist ein wesentlicher Teil der Gedankenleistung schon erbracht und du musst die Abschnitte „nur noch“ mit Inhalt füllen.

Schreib einfach drauf los und erlaub dir Fehler

Wie eingangs erläutern, basieren viele Schreibblockaden an zu hohen Erwartungen an sich selbst. Natürlich möchtest du eine gute gute wissenschaftliche Arbeit schreiben und am Ende eine gute Note bekommen. Lass dich von diesen Anforderungen jedoch nicht lähmen!

Stattdessen erlaub dir, einfach drauf loszuschreiben. Autor und Lektor sind in der Regel aus gutem Grund zwei verschiedene Gründe. Und auch, wenn du deine wissenschaftliche Arbeit am Ende selbst lektorieren musst, heißt das nicht, dass du beides zur selben Zeit machen musst. Mach dir also keine Gedanken über Grammatik, Satzzeichen und Rechtschreibung, ebenso wenig wie über die Schlüssigkeit und Vollständigkeit deiner Ausführungen.

Ergänzen und ändern kannst du nachher immer noch. Und lass dir gesagt sein – einen stehenden Text zu korrigieren oder lektorieren ist um einiges einfacher, als ihn zunächst selbst zu verfassen. Daher lass deinem inneren Lektor ruhig noch etwas Arbeit übrig und sieh erst einmal zu, überhaupt einen Text zustande zu bringen. An deinen Formulierungen und dem Schreibstil kannst du am Ende noch feilen.

Was hilft gegen eine Schreibblockade?
Vielleicht hilft es dir, einfach anzufangen! | Bildquelle: Unsplash

Schreibe dich warm mit Free Writing

Beim Freewriting (zu Deutsch: freies Schreiben) handelt es sich um eine Methode, bei der du einfach alles aufschreibst, was dir durch den Kopf geht. Nimm dir ein Blatt Papier, einen Stift und fünf Minuten Zeit und leg los: Ohne drüber nachzudenken, schreibst du alles auf, was dir in den Sinn kommt. Das muss weder stichhaltig sein noch zusammenhängen oder grammatikalisch schön sein.

So wärmst du dich auf und gelangst in den Prozess des Schreibens hinein. Außerdem ist es eine gute Möglichkeit, alle Gedanken, die dir im Kopf herumschwirren, niederzuschreiben und damit loszuwerden. So ist dein Kopf hoffentlich um einiges leerer, wenn es dann ans wissenschaftliche Schreiben geht.

Lies andere Texte

Auch der beste Schreiber muss irgendwo seine Inspiration hernehmen. Sicherlich hat auch Goethe das ein oder andere Gedicht gelesen und sich davon inspirieren lassen (Achtung: es gibt einen Unterschied zwischen Inspiration und Plagiat! ;))… Gedichte helfen dir für deine wissenschaftliche Arbeit zwar nicht weiter, du kannst die Schreibblockade aber nutzen, gezielt ein anderes Buch oder andere wissenschaftliche Texte zu lesen.

Das kann Recherche bedeuten oder aber auch ganz themenfremd sein, einfach, um in den wissenschaftlichen Schreibstil hereinzukommen. Möglicherweise kommst du auf neue Ideen oder du stolperst über genau den Zusammenhang, der dir gefehlt hat. Probier es aus!

Lass dich nicht stören

Es ist dir wahrscheinlich nicht unbekannt, aber hier trotzdem nochmal als Erinnerung: Whatsapp und soziale Medien halten dich vom Schreiben ab! Versuch, jegliche Störfaktoren zu beseitigen. Mit „kurz mal bei Instagram reinschauen“ sollte jetzt Schluss sein, denn meist merkst du 20 Minuten später, dass du deinen Fokus komplett verloren und gleichzeitig ziemlich viel Zeit vertrödelt hast.

Also unser Tipp: Handy aus, oder zumindest das Internet. Am besten sagst du auch deiner Familie oder deinen Mitbewohnern Bescheid, dass sie dich für die nächsten Stunden nicht stören sollen. So kannst du dich mit deiner vollen Konzentration deiner wissenschaftlichen Arbeit widmen.

Was hilft gegen eine Schreibblockade?
Manchmal ist eine Pause das Einzige, das hilft! | Bildquelle: Unsplash

Leg eine Pause ein

Zugegeben: Manchmal hilft einfach keiner dieser Tipps. Dann ist das beste, was du machen kannst, eine Pause. Schalte den Laptop aus, geh raus und vertreib dir anderweitig die Zeit. Versuche dabei, auch wirklich gedanklichen Abstand zu deiner Arbeit zu finden. Wir Menschen brauchen regelmäßig Pausen – von egal was. In der Pause sammelst du neue Kraft und kannst dich dann mit frischer Inspiration wieder an deine Arbeit setzen. Ob das zwei Stunden oder zwei Tage später ist, kannst nur du entscheiden.

Brauchst du auch Hilfe beim Zitieren? Dann lies dir unseren Leitfaden dafür durch!

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Miriam

Miriam arbeitet als freie Autorin & Yogalehrerin. Getrieben von großer Neugier liebt sie es, Neues zu entdecken und zu erlernen; sich selbst weiterzuentwickeln und anderen dabei zu helfen.