Du stehst am Ende deines Studiums und es fehlt nur noch eins: die Abschlussarbeit. Eine Bachelorarbeit oder Masterarbeit führt bei vielen Studierenden zunächst zu Anspannung und Druck. Doch das muss es gar nicht.

Los geht es mit der Themenfindung. Hier solltest du dir Zeit lassen, gemeinsam mit deinem Betreuer brainstormen und ein Thema finden, was dich wirklich interessiert. Immerhin wirst du eine Menge Zeit mit der Thematik verbringen. Umso höher dein persönliches Interesse, desto leichter wird dir das Erstellen der wissenschaftlichen Arbeit fallen.

Viele Professoren verlangen für die Themenfindung bereits ein kurzes Exposé und eine grobe Gliederung mit erster Literaturrecherche. Für dich hat das den Vorteil, dass du bereits vor Beginn erkennen kannst, ob sich die Fragestellung überhaupt für eine umfassende wissenschaftliche Arbeit eignet.

Stimmt dein Professor anschließend deinem Themenvorschlag zu, kann es losgehen – mit der Gliederung. Nimm dir Zeit, dich ins Thema einzulesen und deine Arbeit zu strukturieren. So kannst du dich im Schreibprozess ganz einfach an deiner Gliederung entlanghangeln.

Worauf es beim Schreiben der Abschlussarbeit sonst noch ankommen, erfährst du in diesem Leitfaden!

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Was bedeutet wissenschaftliches Schreiben überhaupt?

Deine Bachelorarbeit oder Masterarbeit stellt eine wissenschaftliche Arbeit dar. Das bedeutet der Definition nach, dass es sich um einen Forschungstext mit systematischem Aufbau handelt.

Anders ausgedrückt, möchtest du mit deiner Arbeit eine neue Erkenntnis zum aktuellen Forschungsstand der Wissenschaft beitragen. Du gehst dazu systematisch vor und verwendest eine geeignete Methodik.

An Hochschulen und Universitäten sind in der Regel zwei verschiedene Arten von Abschlussarbeiten möglich:

  • Literaturarbeit
  • Empirische Arbeit

Für eine Literaturarbeit stützt du dich bei deiner Recherche und Forschung ausschließlich auf bereits vorhandene Literatur und Publikationen. Für eine empirische Arbeit hingegen betreibst du selbst eine eigene Forschung, beispielsweise im Rahmen einer Datenerhebung, Experteninterviews oder Experimenten.

Zu Beginn deiner Arbeit definierst du deine Forschungsfrage und eine Hypothese. Diese gilt es nun zu belegen oder eben zu widerlegen. Beides sind akzeptierte Ergebnisse deiner Abschlussarbeit! Selbst, wenn du am Ende zu deiner Erkenntnis kommst, dass du deine Forschungsfrage mit der verwendeten Methode nicht beantworten kannst, ist das ein wissenschaftliches Ergebnis.

Viel wichtiger ist nämlich „der Weg dorthin“, also das wissenschaftliche Arbeiten an sich. Du sollst mit deiner Arbeit beweisen, dass du zu ebendiesem in der Lage bist und verstanden hast, auf welche Prinzipien es ankommt.

Was ist eine wissenschaftliche Arbeit?
Eine wissenschaftliche Arbeit basiert - wie der Name schon sagt - auf der Wissenschaftlichkeit. | Bildquelle: Unsplash

Zu diesen Prinzipien zählt allen voran die Wissenschaftlichkeit. Du solltest daher einen wissenschaftlichen Schreibstil wählen. Dieser zeichnet sich wie folgt aus:

  • Sachlich, objektiv, prägnant
  • Verständliche Wiedergabe komplexer Sachverhalte
  • Kurze Sätze statt langer Schachtelsätze
  • Unpersönliche und passive Formulierungen (Verzicht auf die 1. oder 2. Person)
  • Verwendung relevanter Fachbegriffe
  • Keine Umgangssprache, Dialekte oder Ironie
  • Keine Rechtschreib-, Zeichensetzungs- oder Grammatikfehler

Wissenschaftlichkeit umfasst außerdem eine sorgsame Quellenarbeit. Sobald du dich an fremdem Gedankengut und bereits vorhandenen Informationen bedienst, musst du dies kenntlich machen. Das richtige Zitieren und die Literaturangaben spielen also mit die wichtigsten Rollen in deiner Abschlussarbeit.

Wie du richtig zitierst

Um das Zitieren richtig zu verstehen, musst du zunächst die verschiedenen Zitatarten kennen:

  • Direktes / wörtliches Zitat
  • Indirektes Zitat / Paraphrase
  • Sekundärzitat / Zitat im Zitat

Beim direkten Zitat übernimmst du wortwörtlich die Aussage eines fremden Autors, setzt dieses in Anführungszeichen und gibst den Quellennachweis an. Für das indirekte Zitat formulierst du die fremde Aussage in eigene Worte um, ohne die Bedeutung zu verändern. Man spricht dabei auch vom Paraphrasieren. Du kannst in dem Fall auf die Anführungszeichen verzichten, gibst aber selbstverständlich dennoch den Quellennachweis an.

Wie zitiere ich richtig?
Halte dich beim Zitieren an die Vorgaben deiner Hochschule | Bildquelle: Unsplash

Weniger vertraut sind viele Studierende mit dem sogenannten Sekundärzitat. Dieses umfasst jene Fälle, bei denen der Autor der von dir verwendeten Literatur sich selbst auf eine fremde Quelle bezieht und diese zitiert. Wenn dir diese Ursprungsquelle nicht vorliegt, kannst du auf das Sekundärzitat zurückgreifen. Die Quellenangabe sieht dann zum Beispiel so aus:

„vgl. Müller 2020 nach Meier 2018“

Das genaue Format und die Syntax der Literaturangaben sind stets von den Vorgaben deiner Hochschule bzw. deines Professors abhängig. Die gängigsten Zitierformen sind die folgenden:

  • Harvard-Zitierweise
  • APA-Zitierweise
  • Deutsche Zitierweise

Während die Harvard-Zitierweise und die APA-Zitierweise die Quellenangabe im Kurzformat direkt in Klammern im Fließtext liefern, arbeitet der Deutsche Zitierstil mit Fußnoten. Dort werden ausführlichere Quellenangaben aufgeführt. Im Text dienen hochgestellte Zahlen (durchnummeriert) als Verweis auf die entsprechende Fußnote.

Im Literaturverzeichnis am Ende deiner Abschlussarbeit befinden sich dann die ausführlichen Angaben zu allen verwendeten Quellen. Du kannst diese entweder bloß alphabetisch sortieren oder aber nach unterschiedlichen Quellenarten (Monographie, Sammelband, Zeitschrift, Internetquelle etc.) unterteilen.

Halte dich bei der Formatierung deiner Literaturangaben stets an die Vorgaben deiner Universität! In der Regel geben die Unis einen eigenen Leitfaden für Studierende heraus, der als Orientierung für wissenschaftliches Schreiben dient.

Sehr hilfreich für die Quellenarbeit sind diverse Literaturprogramme wie Citavi, Scribbr & Co. Diese helfen dir bei der Organisation deiner Quellen und Zitate und lassen sich direkt mit Microsoft Word verknüpfen. So musst du nicht alles händisch erstellen, sondern kannst dein Literaturverzeichnis automatisch einfügen.

Achtung: Wie du ein Plagiat vermeidest

Die größte Befürchtung sämtlicher wissenschaftlicher Schreiber ist wohl der Vorwurf eines Plagiats. Ein Plagiat bezeichnet den Diebstahl des geistigen Eigentums anderer. Im schlimmsten Fall kann dieser auf Grundlage des Urheberrechts rechtlich verfolgt werden.

So weit kommt es aber bei Studierenden nicht. Diese befürchten vielmehr das Nicht-Bestehen ihrer Prüfungsleistung oder gar den Verlust ihres Studienplatzes.

Auch diese Konsequenzen haben aber nur wirklich gravierende Fälle des Plagiats. Dazu schauen wir uns zunächst die unterschiedlichen Formen von Plagiaten an:

  • Vollplagiat: Du übernimmst eine gesamte fremde Arbeit
  • Teilplagiat: Du übernimmst Teile einer fremden Arbeit
  • Selbstplagiat: Du gibst eine früher verfasste eigene Ausarbeitung nochmal ab
  • Strukturplagiat: Du übernimmst den Aufbau einer fremden Arbeit
  • Ideenplagiat: Du gibst eine fremde Idee als deine eigene aus
  • Übersetzungsplagiat: Du übersetzt einen fremdsprachigen Text, ohne die Ursprungsquelle anzugeben
  • Ghostwriting: Du beauftragst einen Dritten mit dem Schreiben deiner Arbeit
Wann begehe ich ein Plagiat?
Um ein Plagiat zu vermeiden, solltest du sorgsam bei deiner Quellenarbeit sein | Bildquelle: Unsplash

Vor allem ein Vollplagiat, Selbstplagiat oder das Ghostwriting unterliegen der Absicht und Wissentlichkeit und werden in der Tat schwerwiegende Konsequenzen haben.

Anders ist das, wenn es durch Zitierfehlern oder das Vergessen der Quellenangaben zu einem Teilplagiat kommt. Hier gibt es für Studierende in der Regel einen gewissen Spielraum, innerhalb dessen kleinere Fehler und Ungenauigkeiten zulässig sind.

Dennoch solltest du dich um ein fehlerfreies Zitieren und korrektes wissenschaftliches Arbeiten bemühen!

Schreibblockade – und nun?

Die meisten Autoren machen wohl zu irgendeinem Zeitpunkt die Erfahrung einer echten Schreibblockade – so auch Studierende beim Schreiben einer Hausarbeit oder Abschlussarbeit.

Du sitzt vor deinem Laptop, starrst auf den Bildschirm – und nichts passiert. Die Konzentration ist im Urlaub und die Gedanken lassen sich weder ordnen noch strukturieren. Mit dem wissenschaftlichen Schreiben wird das so natürlich schwer, stattdessen kommt Frustration auf.

Wenn aber die Abgabe deiner Abschlussarbeit näher rückt, kann dich eine solche Schreibblockade ganz schön aus dem Zeitplan bringen. Bestenfalls hast du in diesen genug Puffer für genau diese Fälle eingeplant, aber dennoch wünschen sich die meisten Schreiberlinge, ihre Blockade schnellstmöglich zu überwinden.

Falls dich also eine Schreibblockade erwischt hat, probiere es mit den folgenden Tipps:

  • Wechsel den Raum – ein verändertes Umfeld kann die Inspiration wieder wecken.
  • Probiere es mit einem anderen Kapitel – vielleicht fällt dir das Schreiben dort leichter.
  • Erstelle lediglich eine Struktur für den Text – und verschieb das eigentliche Schreiben.
  • Schreib einfach drauf los – selbst wenn du Fehler machst und das Geschriebene am Ende womöglich nochmal komplett überarbeiten musst.
  • Lies andere Texte – das sorgt für Inspiration und Input.
  • Sorg für komplette Ruhe und Ungestörtheit – für volle Konzentration.
  • Mach eine Pause – manchmal ist es das Beste, den Laptop für heute zu schließen und morgen einen neuen Versuch zu wagen.
Wie beende ich eine Schreibblockade bei der Abschlussarbeit?
Eine Schreibblockade löst sich oft, indem du einfach anfängst! | Bildquelle: Unsplash

Die Ursachen für eine Schreibblockade können übrigens sowohl inhaltlicher als auch psychologischer Natur sein. Möglicherweise handelt es sich um eine besonders herausfordernde Textstelle, die inhaltlich viel von dir abverlangt. Vielleicht liegen dir zu viele Informationen vor, die sich nur schwer strukturieren lassen – oder im Gegenteil viel zu wenig Informationen.

Psychologische Ursachen sind Gefühle von Selbstzweifel, Stress, Druck oder Versagensängste. Du bildest dir ein, der Aufgabe nicht gewachsen zu sein und am Ende kein gutes Ergebnis liefern zu können.

Was auch immer der Auslöser deiner Schreibblockade ist – letztendlich überwindest du sie nur, in dem du irgendwann wieder anfängst (wissenschaftlich) zu schreiben!

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Miriam

Miriam arbeitet als freie Autorin & Yogalehrerin. Getrieben von großer Neugier liebt sie es, Neues zu entdecken und zu erlernen; sich selbst weiterzuentwickeln und anderen dabei zu helfen.