Ein gutes Bild kann viel ausdrücken. Kunst spricht eine Sprache, die jeder versteht.

Darüber hinaus hilft Dir eine kreative Tätigkeit wie Malen oder Zeichnen dabei, Stress abzubauen und für einen Moment ganz bei Dir selbst und Deinen Gedanken zu sein.

Wie zeigen Dir in diesem Artikel, wie Du ein gutes Porträt zeichnest.

Superprof bietet Dir außerdem einen Überblick über die verschiedenen Zeichenstile, erklärt ihre unterschiedlichen Eigenschaften und gibt Dir ein paar Grundlagen mit!

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Was sind die Besonderheiten eines Porträts?

Ob in der Malerei oder der Fotografie, das Porträt will das Wesen einer Person einfangen, charakteristische Merkmale wiedergeben und den Ausdruck eines Gesichts interpretieren.

Ein Portrait fängt das Wesentliche eines Menschen ein. | Quelle: Pixabay

Viele glauben, dass das Porträt eine reine Darstellung des Gesichts ist. Beim Zeichnen kann das Porträt jedoch weit über den Kopf hinausgehen. Es kann ein Porträt des ganzen Körpers sein oder ein Porträt bis zur Brust. Das entscheidet jeder Künstler individuell.

Das Porträt zeichnet sich dadurch aus, dass es eine einzelne Person darstellt. Ansonsten spricht man von einem Gruppenporträt.

Ein Porträts muss nicht unbedingt ein Gesicht von vorne zeigen. Der Kopf kann geneigt sein oder im Profil gezeichnet oder gemalt werden. In jedem Fall muss ein Porträt alle physischen Merkmale einer Person darstellen. Es kann auch Besonderheiten wie zum Beispiel den Beruf darstellen. Das Ziel ist es, mit einer einfachen Zeichnung zu verstehen, wer die Person ist.

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Die richtige Ausstattung zum Zeichnen eines Porträts

Um mit dem Zeichnen eines Porträts zu beginnen, musst Du natürlich zuerst eine Person finden, die Du porträtieren willst. Sie müssen die Person nicht unbedingt "live" zeichnen, um ein schönes Porträt zu erstellen. Im Gegenteil, es kann störend sein, unter Zeitdruck zu stehen und sich beobachtet zu fühlen, besonders als Anfänger.

Das einfachste für einen Anfänger ist das Zeichnen einer Person auf einem Foto. Sie können sich entscheiden, einen Fremden zu zeichnen oder ein Foto eines Verwandten oder Freunden zu verwenden.

Ich rate Dir, mit einem Schwarz-Weiß-Porträt zu beginnen, um die Graustufen und die Beziehung zwischen Schatten und Licht besser zu verstehen. Das ist eine sehr interessante Übung, um die Reliefs in einer Zeichnung zu meistern.

Nachdem Du das Modell ausgewählt hast, musst Du Dich für eine Zeichentechnik entscheiden, die Du verwenden möchtest. Wenn Du meinem Rat folgst und Dein erstes Porträt in Schwarzweiß erstellst, hast Du die Wahl zwischen Materialien wie Graphit, Kohle oder sogar dem Kugelschreiber, der sich manchmal sehr gut für ein Portrait eignet.

Für diese Art von Porträt genügt ein einfaches Blatt Zeichenpapier. Das Grundgewicht des Blattes sollte dick genug sein, damit Dein Blatt beim Zeichnen nicht zerknittert. Ein einfaches Druckerblatt kann jedoch ausreichen, wenn Du anfangs Kosten vermeiden möchtest.

Wenn Du nicht Dein erstes Porträt zeichnest und eine Zeichnung in Farbe bevorzugst, hast Du die Wahl zwischen verschiedenen Materialien: Buntstifte, Filzstifte, Acrylfarbe, Gouache, Aquarell, Ölgemälde usw.

Welche Materialien Du verwenden möchtest, musst Du selbst entscheiden. Probier einfach aus, was für Dich am besten funktioniert und Dir am besten gefällt. Wenn Du in Öl malen möchtest, musst Du in eine Leinwand investieren, während Du für ein Aquarell Aquarellpapier brauchst.

Du möchtest gerne Comic Zeichner werden? Bei uns findest Du findest Du einige Tipps, um Deinen eigenen Comic zu erstellen!

Beginne mit der Gesichtsachse

Die Technik des Zeichnens eines Gesichts besteht darin, einen Kreis zu zeichnen und dann Linien zu ziehen, um ihn wie in der folgenden Zeichnung in eine Kugel zu verwandeln.

Quelle: Pixus Punktus

Die erste horizontale Linie teilt die Kugel in zwei Hälften, ähnlich wie der Äquator auf der Planisphäre. Die zweite Linie ist vertikal und schneidet die Kugel ebenfalls in der Mitte. Diese Markierungen ermöglichen es, die wesentlichen Elemente des Gesichts zu erkennen.

Die Augen werden direkt unter der horizontalen Linie positioniert, Nase und Mund auf der vertikalen Linie.

Vor allem aber ermöglicht diese Technik, den Kopf zu drehen oder zu neigen und dabei immer noch genau zu wissen, wo Augen, Nase, Mund, Ohren usw. hingehören.

Natürlich passt das Gesicht nicht in eine Kugel. Um die Basis des Gesichts fertig zu stellen, muss die vertikale Linie verlängert werden, um den Kiefer zu schaffen.

Diese Technik eignet sich für die meisten Porträts. Zeichne zuerst die Hauptelemente des Gesichts.

Nachdem Du die Konstruktionslinien erstellt hast, musst Du die Gesichtskonturen entsprechend der Form Deines Modells und der Merkmale seines Gesichts (Augen, Ohren, Nase, Mund) zeichnen, um ein wenig realistischer zu werden.

Du kannst mit dem Kinn beginnen, um Deinem Porträt ein wenig mehr Charakter zu verleihen. Die Stirn  ist weniger wichtig, da Du sie später beim Zeichnen der Haare nacharbeiten musst.

Sobald der Umriss gezeichnet wurde, platzierst Du die Augen direkt unter der horizontalen Linie. Sie sollten nicht zu nah beieinander oder zu weit voneinander entfernt sein. Um die Proportionen zu kennen, schaue Dir Deine Modell genau an. Es gibt keine mathematische Regel für Gesichter. Jedes Gesicht hat unterschiedliche Proportionen.

Dann zeichnest Du die Augenbrauen, Augenlider und Pupillen. Sei vorsichtig, denn ein Gesicht hat nie wirklich eine perfekte Symmetrie. Beobachte jedes Detail und halte Dich so nah wie möglich an die Realität. Es sind manchmal die Details, die alles verändern (ein Leberfleck, eine Narbe usw.).

Dann zeichnest Du die Nase und den Mund. Diese sollten ungefähr in der Mitte zwischen der horizontalen Linie und der Unterseite des Kinns liegen.

Zum Schluss platzierst Du die Ohren, deren Spitze auf Augenhöhe beginnt.

Ein Gesicht muss nicht unbedingt frontal gezeichnet werden. | Quelle: Pixabay
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Wie Du die Haare zeichnest

Das Haar gehört zu den schwierigsten Etappen eines Portraits.  Du musst bestimmen, wie hoch die Stirn ist und wo der Haaransatz beginnt.

Zeichne dann den Umriss des Haars. Zögere nicht, Bewegung zu schaffen. Zeichne dazu ein paar weiche Linien in das Haar, um ein paar Gruppen von Locken zu erstellen.

Überlaste das Haar nicht.

In unserem Artikel zum Thema Karikaturen erläutern wir Dir die Geheimnisse einer guten Karikatur?

Der Hintergrund

Um Dein Porträt fertigzustellen, brauchst Du nicht unbedingt einen Hintergrund. Wenn Du Dich für einen Hintergrund entscheidest, kann das eine Landschaft im Hintergrund oder eine Stadt sein. Es können auch Silhouetten oder Tiere sein, was immer Dir gefällt!

Der Hintergrund eines Portraits kann symbolisch wertvolle Informationen über die porträtierte Person liefern. Er kann ihre Leidenschaften darstellen, die Menschen, die sie liebt, ihre Hobbys und so weiter.

Zwei andere Techniken, um ein Porträt zu zeichnen

Jetzt weisst Du, wie Du ein Porträt von A bis Z erstellst. Das ist jedoch nicht die einzige Technik, mit der ein Porträt geschaffen werden kann.

Während meines Zeichenunterrichts wurde mir auch beigebracht, eine Illustration oder ein Foto von einem sogenannten Raster zu reproduzieren. Diese Technik besteht darin, mit dem Lineal ein Raster auf ein Modellfoto zu zeichnen und ein leeres Raster auf einem Blatt Papier. Dann überträgst Du Dein Modell Kästchen für Kästchen auf das Blatt Papier.

Diese Technik eignet sich besonders, wenn Du den Maßstab Deiner Zeichnung ändern möchtest. Dann ist das Raster auf dem leeren Blatt Papier grösser als das Raster auf dem Modellbild.

Diese Technik wendet man nach Gefühl an, da es vor allem darum geht, das Gesicht genau so darzustellen, wie Du es auf dem Foto siehst. Du kannst mit einem Auge anfangen, dann das zweite zeichnen, die Nase, den Mund, die Kontur des Gesichts oder genau andersherum.

In diesem Fall gibt es keine Regeln, Du machst, was für Dich am besten funktioniert. Vertraue Dir selbst und habe keine Angst, Deine Zeichnung zu verpatzen.

Man kann ein Portrait mit jedem Element beginnen. |Quelle: Pixabay

Die verschiedenen Möglichkeiten, ein Gesicht zu zeichnen

Um die Grundlagen des Zeichnens zu lernen, gibt es mehrere Lösungen. Das erste ist natürlich die autodidaktische. In diesem Fall brauchst Du viele Modelle und musst regelmäßig zeichnen, um Fortschritte zu erzielen.

Du kannst auch eine Zeichenschule besuchen oder einen Privatlehrer finden.

Wie auch immer, sorge dafür, dass das Zeichnen ein Vergnügen und eine Leidenschaft bleibt, um davon zu profitieren und ein Maximum an Fortschritt zu erzielen.

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Bertine

Ich bin studierte Ethnologin und Politikwissenschaftlerin, schreibe leidenschaftlich gerne und interessiere mich besonders für Sprachen, fremde Kulturen, Geschichte und Handwerk.