Programmieren zu lernen ist wie eine neue Sprache zu lernen: Du musst üben und zwar regelmäßig. Genau das ist im Alltag oft der Knackpunkt, weil du nicht ständig am Laptop sitzen kannst und Tutorials allein noch keine Praxis ersetzen.
| Name | Programmiersprachen / Inhalte | Lernansatz | Zielgruppe | Plattform | Kosten |
|---|---|---|---|---|---|
| Mimo | HTML, CSS, JavaScript, Python, SQL, Java | Gamified Lernpfade | Anfänger | iOS, Android | Basis gratis, Pro 30 bis 50 € pro Jahr |
| SoloLearn | HTML, CSS, JS, Python, Java, C++, PHP | Kurse, Quizzes, Community | Anfänger & Fortgeschrittene | iOS, Android | Basis gratis, Pro ca. 7 € pro Monat |
| Enki | Python, JavaScript, Web, Data, Tech-Basics | Micro-Learning / Lerncoach | Anfänger & Fortgeschrittene | iOS, Android | Basis gratis, Pro ca. 38 € pro Jahr |
| Programming Hub | Python, Java, C++, JS, KI u.a. | Story-basierte Kurse | Anfänger–Fortgeschrittene | iOS, Android | Teilweise gratis, Abo/Lifetime |
| Codecademy Go | Web, Python, SQL | Üben & Wiederholen | Anfänger & Fortgeschrittene | iOS, Android | Basis gratis, Pro ca. 110 € pro Jahr |
| Khan Academy | JavaScript, HTML, CSS, SQL | Strukturierte Grundlagen | Anfänger | iOS, Android, Browser | Komplett gratis |
| Exercism | 50+ Sprachen | Übungsaufgaben + Mentoring | Fortgeschrittene | Browser | Gratis |
| DataCamp | Python, SQL, R | Data- & Praxisorientiert | Fortgeschrittene | iOS, Android, Browser | Ca. 160 € pro Jahr |
| ScratchJr | Block-basiert | Spielerisches Denken | Kinder 5–7 | iOS, Android | Gratis |
| Scratch | Block-basiert | Kreatives Lernen | Kinder 8–12 | Browser | Gratis |
| code.org (Hour of Code) | Block & Grundlagen | Kurze Lerneinheiten | Kinder & Schule | Browser | Gratis |
| Hopscotch | Block / Übergang zu Code | Spielerisches Programmieren | Kinder | iOS | Basis gratis, Pro ca. 80 € pro Jahr |
| MIT App Inventor | Block-basiert | App-Entwicklung | 12+ | Browser | Gratis |
| CodeCombat | Python, JavaScript | Game-basiertes Lernen | 10+ | Browser, App | Basis gratis, Pro ca. 99 € pro Jahr |
Hier kommen Coding-Apps ins Spiel: Sie machen es leicht, unterwegs in kleinen Einheiten dranzubleiben, Code zu schreiben, Fehler zu verstehen und Schritt für Schritt sicherer zu werden. Bei uns findest du eine Auswahl der besten Programmierlern-Apps und browserbasierte Lernplattformen für iOS und Android.
Die besten Apps und Anwendungen zum Programmieren lernen für Anfänger
Es ist nicht einfach, aber auch nicht unmöglich, sich das Programmieren selbst beizubringen. Der Einstieg fällt am leichtesten, wenn Lerninhalte gut strukturiert sind, kleine Übungseinheiten bieten und echtes Ausprobieren ermöglichen.
Die folgenden Apps eignen sich besonders gut für Anfänger*innen ganz ohne Vorkenntnisse.
Mimo
Mimo ist eine der beliebtesten Programmier-Apps für Einsteiger. Die App arbeitet mit klaren Lernpfaden und kurzen, gut verständlichen Lektionen, die sich an konkreten Zielen orientieren, z.B. Websites bauen oder erste Programme schreiben.
Unterstützt werden unter anderem HTML, CSS, JavaScript, Python, SQL, Java und weitere Sprachen. Besonders motivierend wirkt die Gamification: Streaks, Auszeichnungen und tägliche Ziele helfen dabei, dranzubleiben.
SoloLearn
SoloLearn bietet eines der breitesten Kursangebote unter den Coding-Apps. Von HTML und CSS über Python, JavaScript und SQL bis hin zu C++, Java oder PHP ist fast alles vertreten.
Die App kombiniert kurze Tutorials mit Quizzes und einem integrierten Code-Editor. Besonders stark ist die Community-Funktion: Dort kannst du Fragen stellen, Lösungen teilen und man kann sich gegenseitig helfen.
SoloLearn eignet sich sowohl für absolute Anfänger als auch für Lernende, die über die Grundlagen hinausgehen möchten. Die App ist kostenlos nutzbar, zusätzliche Funktionen sind über ein Abo erhältlich.
Hier haben wir dir die besten Youtube-Tutorials zum Programmieren lernen rausgesucht.
Enki
Enki verfolgt einen Micro-Learning-Ansatz und versteht sich als persönlicher Lerncoach. Statt langer Kurse bekommst du kurze, tägliche Lerneinheiten zu Themen wie Python, JavaScript, Webentwicklung, Datenanalyse oder auch allgemeinen Tech-Skills.
Die Benutzeroberfläche ist sehr aufgeräumt und motivierend gestaltet. Ein Großteil der Inhalte ist kostenlos verfügbar, der Pro-Plan mit vollem Zugriff wird aktuell mit rund 7,99 US-Dollar pro Monat beworben (Stand: App Store / Play Store).
Programming Hub
Programming Hub ist eine attraktive Programmier-App, die einen cleveren Ansatz verfolgt, um Programmieren und andere technische Themen zu lernen. Jeder Kurs präsentiert seine Lektionen in einer Art Geschichtenformat und bietet nach jedem Abschnitt Verständnistests.
Nicht jede Coding-App passt zu jedem Ziel. Achte bei der Auswahl besonders auf diese Punkte:
🔍 Ziel und Programmiersprache
Willst du Websites bauen (HTML, CSS, JavaScript), Apps entwickeln (Swift, Kotlin) oder in Data Science einsteigen (Python, SQL)? Gute Apps sagen klar, wohin die Reise geht.
⌨️ Code-Playground statt nur Theorie
Lesen allein reicht nicht. Eine gute App lässt dich selbst coden, Fehler machen und ausprobieren.
🔁 Feedback und Unterstützung
Quizzes, Fehlermeldungen, Hinweise oder sogar Community & Mentoring helfen dir, dranzubleiben und wirklich zu verstehen, warum etwas funktioniert (oder nicht).
📚 Didaktik
Kurze Lektionen, Wiederholungen, kleine Projekte: So lernst du auch mit wenig Zeit kontinuierlich weiter.
🌍 Sprache
Fühlst du dich auf Englisch wohl, oder lernst du lieber auf Deutsch? Beides ist okay, Hauptsache, du kommst ins Tun.
💸 Kostenmodell
Viele Apps sind kostenlos startbar. Pro-Versionen lohnen sich meist dann, wenn du regelmäßig lernst und tiefer einsteigen willst.
Was Programming Hub jedoch wirklich hervorhebt, ist Breite des Kursangebots. Du kannst zum einen Kurse belegen, um Programmiersprachen wie Java, JavaScript, Python, C++, Scala, Julia und mehr zu lernen. Du kannst aber auch Kurse zu Themen wie Ethical Hacking, App-Entwicklung, KI, Materialdesign, Edge Computing, digitales Marketing, SEO und vieles mehr belegen.
Ein zusätzlicher Vorteil der Benutzeroberfläche von Programming Hub ist die Text-in-Sprache-Funktionalität. Das ist eine nette Geste, die das Erlernen des Programmierens einem viel größeren Publikum zugänglich macht.
Viele Inhalte sind kostenlos, für erweiterte Funktionen gibt es In-App-Käufe bzw. Abos.
Codecademy Go
Codecademy Go ist die mobile Ergänzung zur bekannten Codecademy-Plattform. Die App eignet sich besonders gut, um bereits Gelerntes unterwegs zu wiederholen und Wissen zu festigen.
Statt kompletter Projekte stehen hier kurze Übungen, Wiederholungskarten und Mini-Tests im Vordergrund. Die App ist im Store grundsätzlich kostenlos erhältlich, zusätzliche Inhalte sind an ein Pro-Abo gekoppelt.
Khan Academy
Die Khan Academy ist seit Jahren eine feste Größe im Online-Lernen und das komplett kostenlos. Auch im Bereich Programmieren bietet sie solide Grundlagenkurse zu JavaScript, HTML, CSS und SQL.

Die Inhalte sind besonders gut erklärt, ruhig aufgebaut und ideal für alle, die sich systematisch an das Thema herantasten möchten. Für absolute Anfänger*innen ist die Khan Academy ein sehr verlässlicher Startpunkt.
Gut zu wissen: Die Khan Academy ist streng genommen keine App zum mobilen Programmieren, sondern eine browserbasierte Lernplattform. Da sie aber kostenlos, sehr gut erklärt und ideal für Einsteiger ist, wollten wir sie dir auf keinen Fall vorenthalten.
Apps und Plattformen für fortgeschrittene Programmierer
Sobald die Grundlagen sitzen, verändert sich auch der Anspruch an Lern-Apps. Jetzt geht es weniger darum, was eine Variable ist, sondern darum, Probleme zu lösen, Code zu verbessern und praxisnah zu üben. Gute Apps für Fortgeschrittene helfen dabei, Denkweisen zu schärfen, Algorithmen zu trainieren oder reale Entwicklungsprozesse kennenzulernen.
Exercism
Das ist zwar keine App im klassischen Sinne, sondern eine browserbasierte Lernplattform mit Mentoring-Fokus. Sie richtet sich an Lernende, die nicht nur Aufgaben lösen, sondern Feedback auf ihren Code bekommen möchten. Die Plattform kombiniert Übungsaufgaben in zahlreichen Programmiersprachen mit Mentoring durch erfahrene Entwickler*innen.
Gerade für Fortgeschrittene ist das extrem wertvoll: Du lernst nicht nur, dass dein Code funktioniert, sondern auch, wie er sauberer, effizienter oder besser lesbar wird. Exercism ist kostenlos nutzbar und ideal, um Coding-Gewohnheiten auf ein professionelleres Niveau zu bringen.
Hier haben wir dir noch weitere Websites zum Programmieren lernen zusammengestellt.
SoloLearn (auch für Fortgeschrittene)
Auch wenn SoloLearn oft als Einsteiger-App wahrgenommen wird, bietet die Plattform auch für Fortgeschrittene weiterhin Mehrwert. Vor allem die Community, Challenges und Diskussionsfunktionen machen es möglich, Wissen zu vertiefen und alternative Lösungsansätze kennenzulernen.
Für gezieltes Training einzelner Themen oder als Ergänzung zu Projekten bleibt SoloLearn daher auch über das Anfängerlevel hinaus interessant.
Auch bei Superprof kannst du übrigens Python Nachhilfe nehmen.
DataCamp
Wer sich in Richtung Data Science, SQL, Python oder Analyse entwickeln möchte, findet mit DataCamp eine spezialisierte Lernplattform. Die App legt großen Wert auf praxisnahe Übungen, interaktive Aufgaben und reale Datensätze.

DataCamp eignet sich besonders für Fortgeschrittene, die bereits programmieren können und ihr Wissen gezielt auf datengetriebene Anwendungsfälle ausbauen wollen. Die Inhalte sind größtenteils kostenpflichtig, dafür aber sehr strukturiert und berufsnah.
Coding-Apps und Lernplattformen für Kinder
Programmieren ist längst nicht nur etwas für Erwachsene oder Technikprofis. Auch Kinder können schon früh lernen, logisch zu denken, Probleme zu lösen und kreativ mit digitalen Ideen umzugehen – und zwar spielerisch. Gute Coding-Apps holen Kinder genau da ab, wo sie stehen, und machen aus Lernen ein Spiel.
Aber Achtung: Nicht jedes Kind ist gleich. Altersempfehlungen helfen bei der Orientierung, ersetzen aber kein gemeinsames Ausprobieren.
Bist du auf der Suche nach einem Lehrer, der dir beim Programmieren Lernen Berlin hilft?
Für 5–7 Jahre
ScratchJr
Mit ScratchJr können Kinder ganz ohne Text programmieren. Statt Code zu schreiben, schieben sie bunte Blöcke zusammen und bringen Figuren zum Laufen, Springen oder Tanzen.
So lernt dein Kind spielerisch, was Reihenfolgen, Ursachen und einfache Abläufe sind und das ganz ohne Leistungsdruck und ohne lesen zu müssen. Ideal für den allerersten Kontakt mit dem Thema Programmieren.
Für 8–12 Jahre
Scratch
Scratch ist der nächste Schritt. Hier kannst du in einer browserbasierten Lernumgebung eigene Spiele, Animationen oder kleine Geschichten bauen. Das passiert immer noch mit Block-Code, aber schon deutlich komplexer.
Du lernst dabei ganz nebenbei wichtige Grundlagen wie Schleifen, Bedingungen oder Variablen. Dabei kannst du deine Projekte mit anderen teilen und sehen, was sie gebaut haben.
Wusstest du, dass du auch einen Programmierkurs online belegen kannst?
Hopscotch (iOS)
Mit Hopscotch kannst du eigene Spiele programmieren und kreativ experimentieren. Die App ist besonders gut für Kinder, die gerne ausprobieren und ihre eigenen Ideen umsetzen wollen.
Der Übergang von spielerischen Bausteinen zu echtem Code ist hier besonders sanft.
Für 12 Jahre und älter
MIT App Inventor
Das ist zwar auch ein Browser Game, aber mit App Inventor kannst du direkt im Browser deine eigenen Smartphone-Apps bauen. Du setzt Programmierelemente per Drag-and-Drop zusammen und siehst sofort, was deine App kann.
Das ist super, wenn du verstehen willst, wie Apps wirklich funktionieren, ohne gleich eine komplizierte Programmiersprache lernen zu müssen.
CodeCombat
Hier wird Programmieren zum Spiel: Um im Game weiterzukommen, musst du Befehle in echten Programmiersprachen wie Python oder JavaScript schreiben.
Perfekt, wenn du Games liebst, aber gleichzeitig „richtig“ programmieren lernen willst.
Mit KI zusammenfassen:










Sehr gut