"Wir wissen, was wir sind, aber wir wissen nicht, was wir sein könnten."

- William Shakespeare

Wenn Du es liebst, beruflich mit Menschen zusammenzuarbeiten und andere gerne bei allen Herausforderungen, die das Leben so bringt, unterstützt, dann hast Du vielleicht schon mal darüber nachgedacht, psychologischer Berater zu werden. Aber was genau ist das eigentlich?

Es ist ja schon für viele unter uns nicht ganz einfach, zwischen Psychiater, Psychotherapeut und Psychologe zu unterscheiden. Was macht also ein psychologischer Berater?

Der Begriff "psychologischer Berater" gehört - genauso wie "Life-Coach" - nicht zu den in Deutschland gesetzlich geschützten Berufsbezeichnungen. Jeder, der möchte, kann sich also leider psychologischer Berater nennen.

Idealerweise machst Du also aus Gründen der Glaubwürdigkeit eine Ausbildung an einem seriösen, zertifizierten Institut. Eine Fernausbildung zum psychologischen Berater kann man bei verschiedenen Instituten absolvieren, die sich hinsichtlich ihrer Schwerpunktsetzung, der Dauer und der Kosten unterscheiden. Für die Teilnahme an einem Fernlehrgang in psychologischer Beratung sind ausserdem verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen.

Ein Computerbildschirm, ein aufgeschlagenes Notizbuch - das Internet bietet Informationen zur Ausbildung zum Psychologischen Berater.
Um Psychologischer Berater zu werden, gibt es Fernlehrgänge. | Unsplash
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Warum psychologischer Berater eine gute Berufswahl ist

Psychologische Berater erfreuen sich auch aufgrund der vielen Herausforderungen, die der Alltag und das Leben mit sich bringt, grosser Beliebtheit. In einer Zeit, die geprägt ist von existenziellem Druck, ständigen Konkurrenzsituationen, zwischenmenschlichen Problemen und zunehmender Einsamkeit, steigt der Beratungsbedarf stetig an. Menschen in schwierigen Lebenssituationen ist nicht unbedingt geholfen, wenn sie sich mit ihren Problemen an Familienmitglieder oder Freunde wenden und dort nach Lösungen suchen. Denn eine objektive und neutrale Betrachtung der Problemsituation kann nur durch einen aussenstehenden, neutralen Berater erfolgen, der hilft, nachhaltige Lösungen zu finden und den Menschen dadurch eventuell vor langfristigen psychischen Erkrankungen bewahrt.

Nicht nur Privatpersonen, sondern auch immer mehr Unternehmen setzen auf psychologische Berater, um psychischen Erkrankungen vorzubeugen. Ein psychologischer Berater setzt mit seiner Arbeit deutlich früher an als beispielsweise ein Psychologe, Psychotherapeut oder Psychiater, die erst zum Einsatz kommen, wenn bereits ein Krankheitsbild vorliegt. Deshalb sind die Leistungen eines psychologischen Beraters sehr gefragt und der Beruf wird immer wichtiger.

Was macht ein psychologischer Berater?

Ein psychologischer Berater macht keine Psychotherapie und er ist auch kein Arzt wie ein Psychiater. Er ist ein Lebensberater, der präventiv zum Einsatz kommt, um die seelische Gesundheit seiner Klienten zu wahren. Der Aufgabenbereich eines psychologischen Beraters liegt zwischen Seelsorge und vorsorglicher Unterstützung für das psychische Wohl ihrer Kunden. Ein psychologischer Berater hilft in schwierigen Lebenssituationen bei der Lösungsfindung und verliert dabei das Ziel, das geistige Wohlbefinden des Kunden zu steigern, nie aus den Augen. Er unterstützt seine Klienten beratend durch einmalige oder kurzfristige psychologisch herausfordernde Lebenslagen. Die Beratung ist immer ziel- und lösungsorientiert. Sie unterstützt professionell beim Abbau bestehender Probleme, Belastungen und Störungen im Privat-, Partner-, Familie- und Arbeitsbereich. Durch lösungsorientiertes Erarbeiten von Strategien zur Bewältigung von Problemen, Störungen und Belastungen in allen Lebensbereichen kommt es letztendlich zur Verbesserung der Situation und einem Gewinn an Lebensqualität. Ein psychologischer Berater behandelt also keine psychische Störung oder Erkrankung.

Ein psychologischer Berater unterstützt Kunden dabei

  • die für sie richtige Entscheidung zu treffen
  • Probleme befriedigend zu lösen
  • durch Gespräche neue Denkanstösse zu vermitteln

Psychologische Berater richten sich an alle Menschen, die Unterstützung in einer schwierigen Lebenssituation suchen, ob beruflich oder privat.

Ein freundlich aussehender junger Mann mit Brille, Locken und Bart lächelt in die Kamera. Psychologische Berater helfen Menschen in Schwierigkeiten.
Wenn Du gerne mit Menschen arbeitest, könnte Psychologischer Berater das Richtige für Dich sein! | Unsplash
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Wie wird man psychologischer Berater?

Psychologische Beratung kann nur wirksam umgesetzt werden, wenn der Berater über ein solides psychologisches Grundlagenwissen in Theorie und Praxis verfügt. Um als psychologischer Berater zu arbeiten, empfiehlt sich deshalb eine grundlegende Ausbildung bei einem zertifizierten Ausbildungsinstitut. Um psychologischer Berater zu werden musst Du häufig einige Grundvoraussetzungen mitbringen:

  • Du musst mindestens 23 Jahre alt sein,
  • einen mittleren Bildungsabschluss und /oder eine Ausbildung vorweisen können und
  • psychisch in guter Verfassung sein.

Allerdings variieren diese Voraussetzungen je nach Schule, da der Lehrgang des psychologischen Beraters ebensowenig einheitlich geregelt ist wie die Berufsbezeichnung selbst.

Manche Anbieter verlangen auch ein Mindestalter von 25 Jahren sowie mindestens 1 Jahr Berufserfahrung. Andere wiederum stellen gar keine besonderen Anforderungen an Interessenten.

Es lohnt sich also, die spezifischen Voraussetzungen der einzelnen Schulen miteinander zu vergleichen, um eine Schule zu finden, deren Kriterien Du erfüllst. Ausserdem besteht oft die Möglichkeit, dass Du, selbst wenn Du die Zugangsvoraussetzungen einer bestimmten Schule für die Ausbildung des psychologischen Beraters nicht erfüllst, Dich aber für deren Ausbildung z.B. aufgrund eines bestimmten Schwerpunktes besonders interessierst, Deinen besonderen Fall durch das Institut prüfen zu lassen.

Wer bereits einen Beruf ausübt, kann sich nebenbei zum psychologischen Berater im Fernstudium ausbilden lassen. Wenn Du Dich nebenberuflich zum psychologischen Berater ausbilden lassen möchtest, gibt es mehrere Fernschulen, die diese Ausbildung im Angebot haben. Auch hier ist es von Schule zu Schule sehr unterschiedlich, wie lange die Ausbildung dauert, da es sich um einen freien Beruf ohne einheitliche Ausbildungsregelung handelt. Nicht nur die Ausbildungsdauer, sondern auch inhaltliche Schwerpunkte, Schulmaterialien und die Anzahl an Seminaren kann variieren. Um das geeignetste Institut für Dich zu finden, solltest Du also nicht nur die Zugangsvoraussetzungen, sondern auch alle anderen Punkte bis hin zur Schwerpunktsetzung berücksichtigen. Wenn Du nach Abschluss Deiner Ausbildung als Life Coach arbeiten möchtest, kommt natürlich eher eine Fernschule in Frage, die den Schwerpunkt auf Coaching und die Vermittlung von Coaching-Methoden legt. Darüber hinaus lassen sich an vielen Schulen aber auch mehrere Schwerpunkte kombinieren.

Erfahre, was der Unterschied zwischen einem Life Coach und einem psychologischen Berater ist.

An folgenden Stellen kannst du im Fernstudium eine Ausbildung zum psychologischen Berater mit einer staatlichen Prüfung absolvieren:

  • www.hamburger-akademie.de
  • www.ils.de
  • www.fernakademie-klett.de
  • www.laudius.de
  • www.btb.info
  • www.sgd.de

In der Regel liegt die Ausbildungsdauer der Ausbildung zum psychologischen Berater bei vielen privaten Schulen durchschnittlich etwa zwischen 12 und 15 Monaten. Allerdings kann sich die Ausbildungsdauer je nach Leistung verkürzen oder verlängern. Anbieter, die eine Ausbildung zum psychologischen Berater in unter 12 Monaten anbieten, solltest Du eher meiden. Immerhin wirst Du im Anschluss an Deine Ausbildung auf Menschen "losgelassen" - da solltest Du schon wissen, was Du tust und deshalb eine lieber eine anspruchsvolle Ausbildung absolviert haben. Seriöse Anbieter geben Dir ohnehin in der Regel die Möglichkeit, die Ausbildungsdauer ohne zusätzliche Kosten zu verlängern und den Lehrgang anfangs einige Wochen lang kostenlos zu testen.

Eine unzufrieden aussehende Frau sitzt gelangweilt vor ihrem Computer. Eine Umschulung zumPsychologischen Berater ist jederzeit möglich.
Wenn Dein Job Dich langweilt - als psychologischer Berater langweilst Du Dich sicher nicht! | Unsplash

Die Ausbildung zum psychologischen Berater

Einer der ersten und wichtigsten Themenschwerpunkte im Rahmen der Ausbildung zum psychologischen Berater stellt wichtige Begriffe der psychologischen Beratung vor sowie die Inhalte üblicher Coachingausbildungen. Später geht es um konkrete Zielentwicklung, Problemidentifizierung und den sinnvollen Einsatz von persönlichen Ressourcen.

Anschliessend werden die Grundlagen der sogenannten kognitiven Verhaltenstherapie erlernt sowie Grundkenntnisse in der Psychosomatik, in der es im die psychischen Ursachen körperlicher Beschwerden geht.

Ein weiterer wichtiger Bereich der Ausbildung zum psychologischen Berater beinhaltet die sogenannte systemische Beratung. Dabei wird den Auszubildenden erklärt, wie die systemische Organisationsberatung bei Klienten konkret angewendet wird.

Da Dir im Laufe Deiner Karriere als psychologischer Berater auch immer wieder Menschen in schweren Lebenskrisen begegnen werden, widmet sich die Ausbildung auch den Grundlagen der Krisenintervention.

Nach Abschluss der Ausbildung zum psychologischen Berater folgt oft der Eintritt in einen Berufsverband für psychologische Berater und Personal Coaches, wie zum Beispiel die Deutsche Gesellschaft für Gesundheit und Prävention (DGGP) e. V. Durch die Zugehörigkeit zu einem Berufsverband bekennen sich psychologische Berater und Coaches auch offiziell zu den hohen Ansprüchen und der Qualität in der Aus- und Weiterbildung, der Ausübung des Berufes sowie auch den ethischen Werten des jeweiligen Verbandes. Ausserdem erhalten Mitglieder über ihren Verband auch Angebote zur Weiterbildung zwecks Erweiterung ihrer Kompetenzen.

Wo arbeiten psychologische Berater?

Für einen psychologischen Berater bieten sich nach der Ausbildung eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten und beruflichen Perspektiven. Viele psychologische Berater arbeiten in einer eigenen Praxis für psychologische Beratung oder als Coaches oder auch als Moderatoren für Gruppengespräche in Unternehmen. Im pädagogischen Bereich arbeiten ebenfalls psychologische Berater, die Kurse zur Selbsterfahrung, Persönlichkeitsentwicklung, Entspannungsverfahren etc. leiten oder im Bereich der Sozialpädagogik in der Sozial- und Erziehungsberatung.

In der Wirtschaft findet man psychologische Berater im Bereich der Führungskräfteschulung, der Teambildung und Teamentwicklung sowie in der Arbeits- und Organisationspsychologie.

Viele psychologische Berater arbeiten auch in Beratungsstellen zur Familienplanung, Kindererziehung, Paarberatung oder auch in der Seelsorge mit arbeitslosen Menschen.

Auch in psychotherapeutischen Praxen, Kliniken oder Kuranstalten kommen psychologische Berater zum Einsatz.

Neben diesen vielen verschiedenen Berufsfeldern, hast Du ausserdem die Möglichkeit, als selbstständiger Berater zu arbeiten oder Dich für eine Festanstellung entscheiden.  Egal, ob Du Dich beruflich weiterentwickeln oder völlig neu orientieren willst -  das Berufsbild eines psychologischen Beraters bietet einiges an Auswahl!

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Bertine

Ich bin studierte Ethnologin und Politikwissenschaftlerin, schreibe leidenschaftlich gerne und interessiere mich besonders für Sprachen, fremde Kulturen, Geschichte und Handwerk.