Wer einmal auf Spotify nach guten Playlists gesucht hat, hat es bereits gemerkt: Hip-Hop wird immer beliebter und gesellschaftsfähiger. Kein Wunder also, das Modus Mio zu den meist gehörten deutschen Playlists auf Spotify gehört. Und die Tendenz ist eher steigend als alles andere.

Ihr seid auch Fans von Rap und wollt gerne Rap Texte Schreiben lernen? Hier sind zehn Fehler, die Ihr vermeiden solltet, wenn Ihr Rapper*innen werden wollt!

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1. Sich nicht mit der Hip-Hop Kultur und Geschichte auskennen

Egal von welchem Genre wir sprechen, wenn Ihr Musik machen wollt, solltet Ihr Euch mit der Geschichte des Musikstils von seinen Anfängen bis zur heutigen Zeit auskennen. Das mag für einige Anfänger*innen eine Trivialität sein, aber alle berühmten Rapper*innen kennen sich mit den Anfängen und der Geschichte des Raps aus.

Schon lange vor Hayiti und der 187 Straßenbande gab es eine Fülle an krassen deutschen Rapper*innen: Die Fantastischen 4, Freundeskreis, die Beginner, Sido, Kool Savas, Bushido, Schwester Ewa, Samy Deluxe, Sabrina Setlur, Afrob… Und natürlich die großen Name aus den USA: Tupac, Biggy, Jay-Z, Snoop Dogg, Lil Wayne, Tupac, Drake, Kanye West, Lil Wayne…

Hip-Hop ist nicht nur Musik, sondern ein Lebensstil.
Hip-Hop-Kultur ist reich an Schätzen, von DJing und Rap, über Graffiti, bis hin zu Breakdance! | Quelle: unsplash

Und dennoch kennen viele Einsteiger*innen im Rap diese Namen nicht. Informiert Euch, lernt über die Ursprünge des Raps, schaut Euch die verschiedenen Rapströmungen (Oldschool, Trat, Ghetto) und die Entwicklungen in Deutschland und den USA an… Ihr solltet Euch gut mit der Szene auskennen, die den Hip-Hop ausmacht.

Dadurch wisst Ihr, wovon Ihr sprecht und wirkt demnach authentischer. Außerdem macht Ihr es Euch so leichter, Euren Stil weiterzuentwickeln und die Musik, die Ihr mögt, herauszufiltern. Wenn Ihr Eure eigenen Rap Texte schreiben wollt, könnt Ihr Euch von diesen Künstler*innen inspirieren lassen.

2. Nur Rap hören

Rap hören und sich mit ihm auskennen ist essentiell. Deshalb hören viele Rapper*innen nur Hip-Hop und schließen sich metaphorisch in dem Genre ein. Wie viele andere Musikstile zeiht aber auch der Rap schon seit seinem Beginn viele Einflüsse von anderen Genres wie Funk, Jazz, Reggae und zum Teil sogar klassischer Musik.

Es lohnt sich also, sich nicht nur auf eine Disziplin und einen Musikstil zu konzentrieren. Hört Euch gerne andere Musikgenres an, um vor allem für’s Schreiben Inspiration zu sammeln. Alles kann, nichts muss, denn Lieder aller Stilrichtungen können positive und negative Emotionen auslösen und Eure Texte so beeinflussen.

Bleibt also offen und verschließt Euch nicht, auch was andere Kunstdisziplinen angeht: Malerei, Tanz, Musik, Kino… Beim Gesang kommt die Inspiration nicht selten dann, wenn man sie am wenigsten erwartet.

3. Zu wenig Rap hören

Auf der anderen Seite des Spektrums kann auch passieren, dass Ihr zu wenig Rap hört. Es reicht nicht nur, die Ursprünge und Geschichte des Raps zu kennen, wir empfehlen darüber hinaus auch, viele Hip-Hop Tracks zu hören, sowohl aus seinen Anfangszeiten, als auch neuere Hits. Auch hier gilt, dass Ihr authentischer wirkt und Euren eigenen Stil entwickelt, wenn Ihr viel Rap hört.

Hört viel Rap, dann entwickelt Ihr Euren eigenen Hip-Hop-Stil.
Wenn Ihr Euch mit Rap auskennt, lauft Ihr auch nicht Gefahr, ein oberflächliches Rap-Klischee abzubilden. | Quelle: unsplash

Achtet auch darauf, verschiedene Raprichtungen zu hören, die Texte und Beats zu analysieren und auch die Texte der Rapper*innen auf ihre spezifische Art nachzurappen. So wird Euer Fortschritt immer schneller!

Niemand wird ein Superstar im Rapgame, nur wie die Person Eminem, Cardi B, SXTN oder Yung Hurn feiert. Es braucht Hingabe, viel Arbeit und Übung, um voranzukommen und dazu gehört eben auch aufmerksames Zuhören.

4. Zu schnell rappen

Vergesst es, beim ersten Versuch so schnell rappen zu wollen wie ein Eminem oder Kollegah. Wer schnell in etwas sein möchte, muss zuerst wissen, wie es langsam geht. Ihr habt ja auch nicht direkt in Höchstgeschwindigkeit angefangen, Eure Schnürsenkel zu binden, oder etwa doch? Na also! Übung macht auch beim Rap den Meister und wir empfehlen Euch, erst langsam Rappen zu lernen, bevor Ihr auf Double Time umsteigt.

Schnell Rappen heißt übrigens nicht automatisch gut rappen. Genau wie beim Poetry Slam vortragen ist es für gute Rapper*innen wichtig, dass der Text gut verständlich ist. Deshalb werdet Ihr auch Hip-Hopper*innen wie Marteria, Fettes Brot oder RIN nicht notwendigerweise schnell rappen hören und trotzdem gehören sie zu den bekanntesten Rap-Künstler*innen Deutschlands.

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5. Nicht am Flow arbeiten

Beim ersten Mal Rappen werdet Ihr sehen, dass Eure Stimme noch nicht bereit für die große Bühne ist. Das ist ganz normal! Ihr werdet noch an Eurem Klangbild und Eurem Selbstbewusstsein arbeiten müssen. Die Stimme von Anfänger*innen ist häufig schwächlich, daran merkt man auch, wie lange eine Person schon rappt.

Rapper*innen sollten viel üben, um besser zu werden.
Auch beim Hip-Hop gilt: Übung macht den Meister! | Quelle: unsplash

Fangt zuerst damit an, die Texte, die Ihr rappen wollt, zu analysieren: Wovon handelt er? Was sind Hauptthema und Hauptemotion? Geht es um Freude, Angst, Trauer, Liebe, Wut? Ihr müsst Euch richtig in den Text einfühlen und ihn verstehen, um seine Message bestmöglich rüberbringen zu können.

Indem Ihr Euch auf den Text einlässt, verwandelt Ihr Ihn zu etwas ganz persönlichem. Dann wirkt Eure Interpretation um einiges überzeugender!

6. Nicht Singen lernen

Es heißt nicht umsonst Rap-Lied: Wer Rappen lernen möchte, sollte auch singen können. Das garantiert, dass Ihr Euch mit Rhythmus, Intonation, Lautstärke und Höhen und Tiefen auskennt. Rapper*innen die auch singen können, fühlen sich am Mic meistens wohler. Sie können ohne größere Probleme Ihre Lieder anpassen und Gesang mit Rap vermischen.

Raf Camora, Jan Delany, Alligatoah - Alles Rapper, die auch gut singen und trotzdem gute Punchlines landen können! Wer gut singen kann hat einen Riesenvorteil, auch wenn es darum geht, Rap zu lernen, obgleich die Technik dahinter etwas anders ist. Außerdem erreicht Ihr so ein größeres Publikum. Hip-Hop ist heute nicht mehr eine Nische für ein paar Jugendliche, sondern die neue Popmusik!

7. Sich beim Rappen nicht aufnehmen und anhören

Egal wie gut Ihr seid, Ihr solltet Euch beim Rappen immer aufnehmen und anhören, um Fehler zu korrigieren und Schritt für Schritt besser zu werden. Daraus soll kein Album oder Charthit entstehen, sondern ein Überblick über Euren Fortschritt. Dann wisst Ihr, was an Eurem Freestyle oder einem bestimmten Track, den Ihr interpretieren wollt, noch verbessert werden kann.

Das Aufnehmen ermöglicht Euch, mit mehr Distanz ranzugehen und herauszufinden, was nicht funktioniert. Dann könnt Ihr mit der Zeit einzelne Fehler beheben und Euch verbessern, bevor Ihr Euren Song gleich auf YouTube hochlädt.

8. Wenn Ihr Rap Texte schreibt: Schlampig arbeiten

Vielleicht reicht es Euch nicht, nur Interpret*in zu sein? Ihr wollt gerne einen eigenen Rap Song schreiben? Arbeitet sorgfältig! Flow ist wichtig beim Hip.Hop, aber auch eigene Rap Texte schreiben will gekonnt sein.

Wer selber Rapper*innen wie Nicki Minaj, Lizzo, Kendrick Lamar oder Skepta feiert, weiß, dass es nicht nur Flow und Beat sind, die sie besonders machen, auch der Text kann bewegen und Anklang finden.

Arbeitet sorgfältig beim Rap Texte Schreiben.
Wer im Studio überzeugen will, muss auch gute Texte liefern! | Quelle: unsplash

Rap ist nichts ohne gute Texte, die eine Geschichte erzählen. Dabei kommt es nicht zwingend auf tolle Reime, sondern vor allem auf die Emotionen an. Achtet also auf Eure Texte, arbeitet an Ihnen und entwickelt sie so weit, dass sie Emotionen eine Message überbringen können. Auch eine private Lehrkraft für Gesang oder Hip-Hop kann Euch beim Rap Texte schreiben lernen helfen. Es ist schließlich kein Geheimnis: Je mehr Ihr schreibt, desto besser werden Eure Texte.

9. Wenn Ihr Rap Texte schreibt: Ein zu langes oder zu kurzes Versmaß schreiben

Wenn Ihr mit dem Schreiben von einem Text anfangt, solltet Ihr darauf achten, ein gleiches Versmaß beizubehalten, weder zu kurz, noch zu lang.

Wenn das Versmaß zu lang ist, müsst Ihr schneller rappen, um im Rhythmus der Musik zu bleiben, wodurch Ihr eventuell Wörter verschluckt und Euren Text unverständlich vortragt. Wenn Ihr andererseits ein zu langes Versmaß habt, müsst Ihr langsamer rappen und dadurch an Dynamik einbüßen.

Versucht also, beim Versmaß konstant zu bleiben und macht Euch das Leben einfacher, die Zuhörer*innen werden Euch später dankbar dafür sein!

10. Wenn Ihr Rap Texte schreibt: Einfach Reime verwenden

Vermeidet einfache Reime mit Infinitiven auf “en”. Dadurch wirkt Euer Text eintönig und uninspiriert. Für einen guten Rap Text solltet Ihr abwechslungsreiche Reime haben und rhetorische Mittel nutzen, etwa:

  • Den Vergleich: “Ey, ich bin der Beste weit und breit, werd' als der King of Rap gefeiert / Dabei mach ich meine Arbeit mal eben so mit links, wie Webdesigner” Kollegah - Legenden
  • Die Metapher: “Und das Mondlicht hängt im Netz der Atomenergie“ Maeckes - Niemandsland
  • Die Assonanz (Wiederholung eines Vokals): “Wo sind deine Tiefbettschlappen? / Weed-Packs handeln aus Eastpak-Taschen” SSIO - 0,9
  • Die Übertreibung: “Ich denke was und in 10 Jahren steht's in der Vice / Maxim, ich bin so etwas wie Jesus in weiß” K.I.Z - Wir
  • Die Alliteration (Wiederholung eines Anfangsbuchstabens): “Sonne im Zenit und das Sess schmeckt süß” Trettmann - Knöcheltief

Also, jetzt seid Ihr bereit, Rapper*innen zu werden!

Auf der Suche nach einer Lehrkraft für Gesang?

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Siad

Student der Poltikwissenschaft, Hobbiefotograf und Kochbegeisterter. Spezialität: Hummus