Nicht Jede*r kann in die Fußstapfen von Notorious B.I.G., Eminem, Sido oder Kool Savas folgen, vor allem nicht ohne die notwendige Hingabe. Rap ist eine Kunst, die viel Übung verlangt und Rapalben brauchen nicht selten Jahre, bis sie fertig produziert und der Öffentlichkeit zugänglich sind. Essentieller Teil für ein gelungenes Album: Ihr müsst gut Rappen lernen!

In der Geschichte des Raps gibt es zahlreiche Beispiele dafür, dass der Erfolg nur denen gegönnt ist, die ihn wirklich wollen. Egal ob Tupac, Jay-Z, Kollegah, Trettman oder Gzuz, sie alle mussten hart für Ihren Durchbruch kämpfen und viele Rückschläge einstecken. Wenn Ihr also den nächsten You-Tube Hit landen wollt, müsst Ihr viel üben. Das ist zwar nicht immer einfach, aber dafür braucht Ihr viel Durchhaltevermögen.

“Damals als ich jung war, bin ich geflogen / Hin und wieder Richtung Boden, aber mit dem Blick nach oben” - Sido

Wir schauen uns deshalb heute an, was Ihr auf dem Weg an die Rap-Spitze neben SSIO, Ufo361 und RIN oder Hayiti beachten müsst, sei es beim Schreiben von Rap-Texten, beim Singen oder häufige Fehler, die Ihr vermeiden solltet. Eines ist klar: Mit der richtigen Arbeitseinstellung kann Jede*r rappen!

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Und los geht's

Rapper werden für Anfänger

Sowohl im US-amerikanischen als auch im deutschen Hip-Hop müssen aspirierende Rapper*innen viel Energie aufwenden, um gut zu Rappen und sich einen Namen zu verschaffen. Wer einen eigenen Stil entwickeln möchte, sollte einiges beachten und eine eigene Vorstellung von Rap schaffen. Hier also ein paar Tipps für Rapanfänger*innen!

Wer Rappen lernen möchte, sollte zuerst einmal viel Rapmusik hören. Rapper*innen beeinflussen sich stets gegenseitig, wie beispielsweise Travis Scott, der sich explizit auf Kid Cudi beruft.

Hört also viel Rap, egal ob Oldschool oder neu, deutsch oder amerikanisch, um einen eigenen Sound und einen eigenen Flow zu entwickeln. Überspringt ja nicht die Klassiker, wie zum Beispiel Life After Death, das zweite Album von Biggie oder Stadtaffe von Peter Fox.

Rapper*innen sollten auch Grundlagen im Gesang drauf haben.
Zum Rap gehört nicht zuletzt auch Gesang. Wer besser rappen möchte, muss auch das lernen! | Quelle: unsplash

Auch solltet Ihr es vermeiden, Euch zu sehr auf Rap einzuschießen und andere Musikgenres komplett außen vor zu lassen, da Euch sonst viel Inspiration und Musikwissen abhanden kommt. Funk, Jazz, Soul, Rock, RnB oder auch Elektro sind alles spannende Genres, die auch im Rap Einfluss haben. Man denke nur an einen Rapper wie Kanye West, der regelmäßig die Grenzen des Hip-Hops ausreizt und verschiedenste Genres kombiniert!

Dann gibt es einige Aspekte, an die Ihr arbeiten müsst, um Euch musikalisch wirklich weiterzubilden:

  • Lernt mit Rhythmus und Tempo umzugehen, sowie die richtigen Textstellen sprachlich zu unterstreichen.
  • Verbessert die Stabilität und den Flow Eurer Stimme, um Punchlines besser rüber zu bekommen.
  • Übt Eure Aussprache, um Eure Rap-Texte verständlicher rappen zu können.
  • Arbeitet an Eurer Atmung
  • Versucht, schneller zu rappen, ohne Silben und Wörter zu verschlucken
  • Erweitert Euren Wortschatz und Eure lyrischen Fähigkeiten, indem Ihr Gedichte und andere Raptexte lest
  • Übt anhand von bekannten Rapsongs

Für letzteren Schritt gibt es zahlreiche Optionen, angefangen bei Die Beginner oder Die Fantastischen Vier, über amerikanische Legenden wie Jay Cole und Kendrick Lamar bis hin zu Trettmann und Yung Hurn. Am besten nutzt Ihr Songs, die Ihr gut versteht, um deren emotionale Eben besser transportieren zu können. Für den Beginn eignen sich eher langsame Tracks wie Power von Kanye West oder So lala von RAF Camora.

Mit all diesen Tips seid Ihr bereit für Euren ersten eigenen Rap-Song!

Poetry Slam schreiben lernen

Zwischen Rap und Poesie gibt es noch eine stark textbasierte Kunstform, bei denen die Texte eher gesprochen als gesungen werden: Der Poetry Slam. Dieses Format eignet sich hervorragend, um Emotionen zu transportieren. Wenn Euch das interessiert, findet Ihr hier unsere Tipps zum Poetry Slammer*in werden!

Um erfolgreich im Poetry Slam zu sein, müsst Ihr gute Texte schreiben.
Poetry Slam und Rap erfordern viele ähnliche Fähigkeiten, wie etwa in Sachen Lyrik und Emotionalität. | Quelle: unsplash

Zuerst einmal solltet Ihr Euch, wie auch beim Rap, viel Poetry Slam anhören. Die Slammer*innen sind nicht so bekannt wie Rapper*innen namens Future, Drake oder Nicki Minaj, aber nichtsdestotrotz finden Ihre zum Teil vom Rap inspirierten Texte weltweit Anklang. Deutsche und amerikanische Bekanntheiten sind:

  • Sebastian 23
  • Julia Engelmann
  • Florian Wintels
  • Anke Fuchs
  • Saul Williams
  • IN-Q
  • Aranya Johar
  • Dominique Christina

Hier ein Video von Sebastian 23, um Euch eine grundlegende Idee zu verschaffen:

Dann solltet Ihr einen Poetry Slam heraussuchen und ihn gut analysieren, um ihn im Anschluss selber zu interpretieren. Dafür müsst Ihr den Sinn des Textes verstehen. Im letzten und wohl auch schwierigsten Schritt versucht Ihr dann, einen eigenen Poetry Slam Text zu schreiben. Durch wiederholtes Überarbeiten schafft Ihr dann ein einzigartiges Stück Literatur.

Wenn Ihr denkt, Ihr seid bereit selber zu slammen, könnt Ihr bei Open Mic Nights mitmachen. So prüft Ihr, ob Message, Reime und Eure Bühnenpräsenz sitzen. Aber lasst Euch Zeit und überstürzt nichts, da Ihr sonst schlechte Erfahrungen machen könntet.

Fehler im Rap, die man vermeiden sollte

"Diese Internetrapper reden irgendwas von Kilos strecken / Ich will mich fetzen, doch die Vögels woll'n nur Videobattlen" - Bass Sultan Hengzt

Wenn Ihr nicht wollt, dass man so über Euch rappt, dann solltet Ihr auf ein paar Dinge achten. Genau wie bei jedem Musikgenres gibt es auch beim Hip-Hop Fehler, die Ihr vermeiden solltet, um nicht immer auf dem gleichen Niveau stecken zu bleiben und endlich die Durchbruch zu schaffen. Passt also gut auf und merkt Euch, was jetzt kommt!

Anfänger*innen im Rap sollten auf diese Fehler achten.
Ihr werdet als Rapeinsteiger*innen immer einige Fehler machen. Viele lassen sich aber vermeiden! | Quelle: unsplash

Zuerst geht es wieder um Hip-Hop Kultur. Ihr kommt nicht drumrum, die großen Figuren des Raps zu hören: Tupac, Dr. Dre oder Snoop Dogg von der West Coast, The Notorious B.I.G., Nas oder Puff Daddy von der East Coast und natürlich Legenden wie den Wu-Tang Clan oder Eminem… Die USA hat in diesem Bereich schon echte Schwergewichte hervorgebracht!

Wenn Ihr Euch zum ersten Mal mit Rap beschäftigt und keine Ahnung von den Klassikern habt, fangt mit Juicy, Dear Mama, Still D.R.E. oder Lose Yourself auf der amerikanischen Seite oder Schlechtes Vorbild, Füchse, Jein oder Rhythmus meines Lebens auf deutscher Seite an.

Auch die deutschen Rapper*innen solltet Ihr nicht übersehen, das gilt genauso für die OGs wie für neuere Acts wie Luciano, Shirin David oder Nimo! Wichtig ist trotzdem, nicht nur Rap zu hören. Auch andere Musikrichtungen sollten in Euren Playlists landen, sei es Pop, Blues, Techno oder sogar Metal.

Für den Anfang eignet sich dieser Track:

Darüber hinaus gibt es einige technische Punkte, auf die Ihr achten solltet:

  • Versucht nicht, zu schnell zu Rappen: Schnell rappen heißt nicht zwingend gut rappen.
  • Arbeitet an Eurem Flow und Eurer Stimme, um Eure Message besser rüberzubringen.
  • Lernt Grundlagen im Gesang (Rhythmus, Intonation, Stimmvolumen).
  • Zeichnet Euch beim Rappen auf und hört die Aufnahme, um Fehler auszumerzen.
  • Gebt Euch mit den Texten Mühe und gebt Euch nicht mit einer Abfolge von Adlibs zufrieden.
  • Schreibt gleiche Takte oder passt Eure Geschwindigkeit beim Rappen an.
  • Vermeidet einfache Reime und nutzt rhetorische Mittel.

Wir können Euch zwar weder einen Grammy noch ein Platinalbum versprechen, wenn Ihr diese Tipps befolgt, aber sie bilden zumindest einen guten Einstieg, um Euch Schritt für Schritt zu entwickeln und vielleicht bald sogar ein Mixtape oder ein Album aufzunehmen!

Eigene Hip-Hop Texte schreiben lernen

Ein*e Songwriter*in zu sein kann echt schwierig sein. Beim Rap aber ist Textgewandtheit eine Grundvoraussetzung, denn das Genre beruht zu großen Teilen auf seinen Texten. Ihr müsst also wissen, wie man einen Hip-Hop Song schreibt. Die dafür notwendigen Fähigkeiten solltet Ihr gut kultivieren!

Zum einen solltet Ihr wissen, dass eine Rapstrophe meistens aus 16 Takten besteht, die wiederum jeweils aus vier Grundschlägen bestehen. Diese Grundschläge sind im Rap meistens durch einen Beat markiert, entweder Snares oder Bass.

Eine Rapstrophe besteht also aus 64 Grundschlägen, deren Länge auf das Tempo ankommt. Im Normalfall besteht ein Lied aus 16 Takten und Refrain in Abwechslung. Es gibt aber natürlich auch Ausnahmen, wie es bei Das Urteil von Kool Savas oder Diamant von Kool Savas der Fall ist.

Lernt gute Rap Texte schreiben und erntet die Früchte Eurer Arbeit.
Klar ist, ohne gute Texte kommt Ihr im Rap nicht weit! | Quelle: unsplash

Dann müsst Ihr noch ein Instrumental finden: Im Internet gibt es diesbezüglich einige kostenlose Möglichkeiten, beispielsweise auf beatbruecke.de. Stellt Euch bei der Auswahl einfach vor, wie Ihr zu dem Beat rappt, dann wisst Ihr, ob er sich für Euch eignet. Dann könnt Ihr Euch ans Schreiben machen!

Dafür braucht Ihr:

  • Das Thema des Lieds (Ihr habt freie Wahl, weder Gangsta Rap noch Conscious Rap sind Pflicht)
  • Die Struktur des Lieds (Wie ist es aufgebaut? Wieviele Strophen und Refrains kommen vor? Wohin wollt Ihr die Zuschauer*innen hinführen?)
  • Strophen, die Aufmerksamkeit generieren und im Kontrast zum Refrain stehen
  • Punchlines, die Eure Message rüberbringen, Wortwitze beinhalten oder zum Lachen bringen
  • Rhetorische Figuren, die in jedem guten Text zu finden sind
  • Abwechslungsreiche Reime

In diesem Sinne solltet Ihr Euch Die Beginner anhören und analysieren, im Allgemeinen sowieso, aber vor allem in diesem Song:

Jetzt wisst Ihr alles, was Ihr braucht, um selber Rapper*in zu werden. Um mehr über die Hip-Hop Kultur oder die wichtigsten Fähigkeiten von Rapper*innen zu erfahren, schaut Euch gerne unsere anderen Artikel an. Auf unserer Seite findet Ihr außerdem private Kurse von professionellen Gesangslehrer*innen, die Euch auch beim Rap helfen werden!

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Siad

Student der Poltikwissenschaft, Hobbiefotograf und Kochbegeisterter. Spezialität: Hummus