Körperliche Grenzen können das Potenzial eines genialen Geistes nicht beschränken! Das war das Leben von Stephen Hawking, dem englischen Physiker, der aufgrund einer degenerativen Nervenkrankheit querschnittsgelähmt war und trotz dessen große Entdeckungen für die moderne Physik machte.

Seine wissenschaftlichen Arbeiten wurden weltweit für ihre Relevanz und Einzigartigkeit anerkannt und du hast höchstwahrscheinlich schon von ihm im Physikunterricht gehört.

Hawking hatte den Lucasischen Lehrstuhl der Cambridge University inne, ein Amt, das zuvor bereits Isaac Newton ausübte. Außerdem war er Direktor der Fakultät für angewandte Mathematik und theoretische Physik (DAMTP) und Gründer des Zentrum der theoretischen Kosmologie an der Cambridge University.

Wenn man von diesem für seine Intelligenz bekannten Genie hört, macht es direkt Lust, tiefer in die Physik einzutauchen, stimmt’s?

Hawking lehrte in Cambridge.
Hawking war eine bedeutende Figur der Physik, auch als Lehrer. Quelle: Unsplash.

Wenn du mehr über das Leben und die Entdeckungen von Stephen Hawking erfahren möchtest, dann lies weiter. In diesem Artikel setzen wir uns mit seinem Leben auseinander.

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Und los geht's

Die Geschichte von Stephen Hawking

Stephen Hawking wurde in Oxford, England, am 8. Januar 1942 geboren. Als Sohn eines Mediziners und einer Philosophin, Wirtschaftswissenschaftlerin und Politikerin (beide in Oxford ausgebildet) hatte er eine gewöhnliche Kindheit. Schon sehr früh, mit sechs Jahren, zeigte er Interesse daran, Spielzeugzüge zu bauen, und wurde als ein Kind erkannt, dass seinen Altersgenossen voraus war. Das führte sogar dazu, dass er in der Schule den Spitznamen Einstein erhielt.

Entgegen dem Wunsch seines Vaters, der davon träumte, dass der Sohn Arzt werden würde (zur damaligen Zeit wurde es Männern nahegelegt, in die Fußstapfen ihrer Väter zu treten) zog Hawking ein Mathematikstudium in Betracht (obwohl er Mathematik als „sehr schwierig“ ansah) und entschloss sich schließlich für die Physik, da seine erste Wahl an der Oxford University nicht verfügbar war.

So erhielt er mit 17 Jahren ein Stipendium, um zu studieren. Nach seiner Ausbildung wurde zu einem Masterstudium an der Cambridge University zugelassen. Sein Studium schritt voran und er wurde zunächst Doktor, dann Professor und Forscher.

In der Zwischenzeit stellten sich mit 21 Jahren unerwartete Widrigkeiten ein. Nach einem Sturz auf Rollschuhen wurde Hawking mit Amyotropher Lateralsklerose diagnostiziert, einer degenerativen Krankheit, die nach und nach alle Muskeln lähmt. Die Lebenserwartung lag dem Arzt zufolge bei drei Jahren.

Drei Jahre später war er nicht nur immer noch am Leben, er hatte auch das erste Mal geheiratet. Damals ging er bereits am Stock.

1970 hatte er bereits drei Söhne und arbeitete am California Institue of Technology in den USA. 15 Jahre später zog er sich bei einer Schweizreise eine Lungenentzündung zu. Aufgrund seines schlechten Gesundheitszustands schlugen die Ärzte Sterbehilfe vor, seine Frau war damit jedoch nicht einverstanden und nahm ihn mit nach Hause nach Cambridge. Obwohl er sein Leben behielt, verlor Hawking dabei seine Stimme aufgrund eines Luftröhrenschnitts. Von diesem Moment an nutzte er einen Computer mit elektronischer Stimme, um sich auszudrücken.

Sein erstes Buch wurde 1988 veröffentlicht und in 30 Sprachen übersetzt. 1995 ließ sich Hawking von seiner Frau scheiden und lebte fortan mit seiner Pflegerin, die er später heiratete. Diese Ehe hielt bis 2006, als die Noch-Ehefrau der Misshandlung beschuldigt wurde.

Sein Leben war von wissenschaftlichen Entdeckungen, Theorien, Forschung und Auszeichnungen geprägt. 2018 verstarb Hawking im Alter von 76 Jahren infolge von Komplikationen nach einer Krankheit. Er lebte die letzten Jahre seines Lebens im Rollstuhl und konnte nur noch die recht Wange bewegen, weshalb es ihm noch immer gelang, über den Computer zu kommunizieren.

Interessanterweise wurde Hawking am 300. Todestag von Galileu Galilei geboren und starb am 139. Geburtstag von Albert Einstein, am 14. März 2018. Seine Familie bestätigte, dass er friedlich verstorben sei und bei seiner Beerdigung zollten ihm Studenten und Berühmtheiten ihren Tribut.

Schwarze Löcher und Hawking-Strahlung

Schwarze Löcher sind Strukturen im Weltraum, deren Schwerkraft sehr groß ist.  Um dir eine Vorstellung zu geben: Selbst das Licht kann sich ihrer Anziehungskraft nicht entziehen. Sie entstehen, wenn einem Stern der Kraftstoff ausgeht und dieser in sich zusammenfällt, bis nicht mehr als ein Partikel übrigbleibt.

Die Entdeckung schwarzer Löcher geht wesentlich auf Hawking zurück. Quelle: Unsplash.

Albert Einstein zufolge ist alles, was in ein schwarzes Loch fällt, für immer verloren. Selbst das Licht verliert sich in dieser Struktur, weshalb es seinen Namen erhalten hat.

1970 postulierte Hawking dann nach einer Reihe von Untersuchungen, dass nicht alles in einem schwarzen Loch verloren ist. Seiner Theorie zufolge ist die Strahlung in der Lage, aus dieser Struktur auszutreten, in dem die Gesetze der Quantenmechanik greifen.

Jedes Teilchen, das von innen nach außen aus dem schwarzen Loch tritt, trägt in sich ein kleines Stück seiner Energie. Solche Strukturen können also mit der Zeit verschwinden. Wie kann man also beweisen, dass sie existiert haben? Die elektromagnetische Strahlung, die von ihnen ausgeht, bleibt bestehen und es ist eben diese Strahlung die Hawking-Strahlung genannt wird.

Es ist nicht möglich, die einzelnen Objekte zu bestimmen, die von einem schwarzen Loch eingenommen wurden und dort verloren gegangen sind. Diese Daten wären für immer verloren.

Diese Frage stellt eine Kontroverse der modernen Physik dar. Dieser zufolge ist es immer möglich, die Zeit zurückzudrehen. Hawking selbst war überzeugt, dass einige Informationen vollständig verloren gehen könnten, nachdem sie in ein schwarzes Loch eintreten, als ob ein Stück Zeit verloren gegangen sei.

Im Laufe der Zeit und nach einer Reihe von Debatten gab Hawking zu, dass keine Information vollständig verloren gehen kann und dass es immer möglich ist, Muster zu rekonstruieren.

Jahre später entdeckte Hawking, dass die schwarzen Löcher eine Art Härchen besitzen, wo die Informationen auch nach der Auslöschung einer Sache gespeichert würden.

Die Werke von Stephen Hawking und ihre Bedeutung für die moderne Physik

Im Laufe seines Lebens hat Stephen Hawking verschiedene Bücher geschrieben:

  • Das erste wurde 1988 unter dem Titel „Eine kurze Geschichte der Zeit“
  • Acht Jahre später erschien ein weiteres Werk über schwarze Löcher: “Black Holes, Baby Universes and other Essays”
  • 1996 veröffentlichte er gemeinsam mit Roger Penrose „Was sind Raum und Zeit“
  • „The Universe in a Nutshell” erschien 2001 und wurde ein Jahr später in Mandarin übersetzt
  • „The Future of Spacetime” schrieb er gemeinsam mit Alan Lightman, Kip Thorne, Igor Novikov und Timothy Ferris
  • Er schrieb auch Versionen, wie es bei „Eine kürzere Geschichte der Zeit” der Fall ist
  • Die Ideen und Konzepte der Physik und Astrophysik hat er in Zusammenarbeit mit Lucy Hawking für Kinder in „Der geheime Schlüssel zum Universum” aufbereitet
  • „Der große Entwurf“, zusammen mit Leonard Mlodinow  geschrieben und 2011 veröffentlicht
  • Zwei Jahre später veröffentlichte er „Meine kurze Geschichte”
  • Ein Jahr vor seinem Tod veröffentlichte er „Kurze Antworten auf große Fragen“
Hawking hat eine Reihe an Büchern veröffentlicht. Quelle: Unsplash.

Wie ersichtlich wird, lässt sich sein gesamtes Forschungswerk in seinen Büchern wiederfinden. Einige seiner Werke wurden in mehr als einem Land herausgebracht und in verschiedene Sprachen übersetzt. Das hat seine Bekanntheit weltweit nur weiter ansteigen lassen.

Die größten Beiträge Hawkings für die Kosmologie und die Astrophysik

2004 sagte Hawking in einem Interview mit der New York Times, dass seine Bücher das Ziel verfolgen, die Kosmologie so zu erklären, dass jeder sie verstehen kann. Er wollte, dass seine Werke an sehr gewöhnlichen Orten wie an Flughäfen verkauft würden.

Dabei bezog er sich in erster Linie auf „Eine kurze Geschichte der Zeit”. Nachdem die Verkaufszahlen nicht direkt darauf hindeuteten, dass das Werk von einer großen Leserschaft gekauft und verstanden wurde, veröffentlichte er eine leichtere Version einige Jahre nach der Erstveröffentlichung.

Er wusste Kosmologie, Thermodynamik, Quantentheorie, Gravitationslehre und die Theorie der Information so miteinander zu verbinden, dass es nicht nötig war, ein Genie zu sein oder großes Physikwissen zu haben, um es zu verstehen.

Hawking trug auch stark zur Astrophysik bei. Beweis dafür ist seine Entdeckung der Strahlung in schwarzen Löchern.

Er war auch Co-Autor der neuen Theorie der Raumzeit, die erklärt, was vor dem Urknall existierte. Ihm zufolge ist die Existenz von allem auf das Phänomen zurückzuführen, davor existierte einfach nichts.

Vorkommnisse, die vor dem Urknall stattgefunden haben, sind definitiv außer Reichweite und werden deshalb bei dieser Theorie außen vor gelassen.

Weltraum
Auch in der Astrophysik hat Hawking einen bedeutenden Beitrag geleistet. Quelle: Unsplash.

Wie deutlich wird, wurde Stephen Hawking eine große Bedeutung in der Erklärung verschiedenster wissenschaftlicher Ansätze zuteil. Seine Krankheit hielt ihn nicht davon ab, der Menschheit einen großen Beitrag zu leisten und mit seinen Entdeckungen etwas zu bewegen. Er kann mit den großen Physikern wie Max Planck verglichen werden.

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Sarah

Als Dolmetscherin und Übersetzerin sind fremde Länder und Kulturen mein täglich Brot. Wenn ich nicht gerade meine Leidenschaft für Sprachen und Reisen auslebe, bin ich auf Fußballplätzen zu finden, mit meinem Longboard unterwegs oder probiere mich wahrscheinlich gerade an einer anderen Sportart aus.