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Warum lohnt sich Nachhilfe Geben als Student?

Von Eva, veröffentlicht am 13/08/2018 Blog > Privatunterricht > Nachhilfe geben > Warum lohnt sich Nachhilfe Geben als Student?

Schlechte Nachricht für deutsche und ausländische Studenten: Der Wintersemesterbeginn 2017/2018 hat die Mieten in einigen deutschen Hochschulstädten im Vergleich zum Vorjahr noch einmal ansteigen lassen.

Ein WG-Zimmer kostete im Jahr 2016 nach Zahlen von Empirica 23% mehr als noch 2012.

Die Konsequenz? Zwei Drittel aller Studenten arbeiten neben dem Studium.

Für die Hälfte der Studierenden in Deutschland ist das Studium nur mit einem Nebenjob zu finanzieren, 10% finanzieren ihr Studium durch einen Kredit (Statistisches Bundesamt; Reemtsma Begabtenförderungswerk) und fast alle leben unterhalb der Armutsgrenze.

Eine Lösung, um dieser unstabilen Lebenssituation zu entfliehen: Nachhilfe geben!

Findet heraus, wie Ihr als Studierende als Nachhilfelehrer arbeiten und so ein stabiles monatliches Einkommen bekommen könnt, das höher ist als das der meisten Studentenjobs.

Studenten geben Nachhilfe, um ihr Studium zu bezahlen

Die Wirtschaftskrise 2009 haben wir überstanden. Aber die Lebenshaltungskosten in Deutschland steigen immer weiter an.

Schwierig wird es vor allem nach dem Verlassen des gemütlichen elterlichen Kokons, mal eben über Nacht völlig unabhängig zu sein, auch finanziell. Willkommen im Studentenleben!

Und willkommen bei all seinen Höhen, aber auch manchmal Tiefen, die diese brandneue Unabhängigkeit mit sich bringt.

Es ist ganz schön schwierig, ein ganzes Studienjahr Ausgaben zu decken.

Und das trotz zahlreicher Erleichterungen für Studenten, wie zum Beispiel geringer Mieten für kleine Wohnungen und Zimmer in Studentenwohnheimen, oder Stipendien, die nicht nur Semester für Semester Studiengebühren übernehmen, sondern auch einen Teil der Lebenshaltungskosten.

Nicht zu vergessen sind natürlich auch BAföG und Kindergeld.

Einiges muss als Student bezahlt werden. Das Studentenleben kann ganz schön teuer sein. | Quelle: Unsplash

Wie aber die restlichen Kosten tragen? Natürlich gibt es viele „Studentenjobs“, wie man so schön sagt. Oft sind die allerdings hart und schlecht bezahlt. Interessant ist deshalb, sich nach Alternativen umzuschauen, die mitunter lukrativer und spannender sein können…

Wie zum Beispiel die Möglichkeit, als Privatlehrer bzw. Nachhilfelehrer zu arbeiten! So könnt Ihr neugierigen Schülern, die zusätzlich zum Schulunterricht Stoff wiederholen wollen, Online Nachhilfe geben oder Private Nachhilfe zu Hause erteilen.

Wenn auch nur hinsichtlich des Stundenlohns sind Nachhilfe und Privatunterricht immer besser als jeder andere Studentenjob. Die Durchschnittspreise einer Unterrichtsstunde auf Superprof liegen je nach Fach, das Du unterrichtest, aktuell bei folgenden Beträgen:

  • Englisch Nachhilfe: 18€
  • Mathe Nachhilfe: 16€
  • Physik Nachhilfe: 17€
  • Hausaufgabenbetreuung: 15€
  • Französischunterricht: 19€
  • Spanischunterricht: 18€
  • Philosophieunterricht: 16€
  • Klavierunterricht: 27€
  • Musiktheorieunterricht: 26€
  • Informatikunterricht: 13€
  • Zeichenkurse: 27€
  • Gesangsunterricht: 28€
  • Personal Training: 44€

Zweifelsohne sind das beneidenswerte Stundenlöhne, die sicherlich eine Erklärung für die Vorliebe von Studenten liefern, Nachhilfe oder andere Kurse zu Hause zu geben.

Nachhilfe geben, um die Lebenshaltungskosten in Deutschland zu bestreiten

Immer mehr Menschen greifen auf Privatunterricht zurück. Sei es zur Hausaufgabenhilfe, zur Begleitung und Wiederholung des Unterrichtstoffs oder einfach nur zur Nachhilfe.

Deutschland ist übrigens ganz vorne mit dabei: Gleich nach Frankreich führt Deutschland mit rund 1,5 Milliarden Euro pro Jahr die Spitze der Ausgaben für zusätzlichen Unterricht an.

Allein auf Superprof finden sich heute weltweit schon mehr als 4 Mio. Lehrer für Privatunterricht und in den letzten 6 Monaten wurden mehr als 2.500 Anfragen von Schülerinnen und Schülern gestellt.

Das zeigt: Hier handelt es sich um ein Geschäftsmodell, das funktioniert.

Andererseits: Wenn Du dabei bist, einen Bachelor in Fremdsprachen (Englisch, Deutsch, Spanisch, Chinesisch, Russisch, Japanisch, Portugiesisch) oder in Mathe zu machen, wenn Du ein Instrument lernst, um Musiker zu werden, oder wenn Du internationale Wirtschaft oder Ingenieurswissenschaft studierst – hast Du dann wirklich Zeit, Dich stundenlang einem kleinen Nebenjob zu widmen?

Nein, denn das Ziel ist ja, ein paar Deiner Freizeitstunden für Unterricht zu nutzen, um am Ende Dein Einkommen zu maximieren.

Abends in Bars zu gehen, ist nicht immer billig. Wer abends weg gehen will, braucht gerade in Studentenstädten ein bisschen Geld. | Quelle: Unsplash

Vor allem, wenn Du in einer Studentenstadt studierst, die ja oft nicht zu den günstigsten gehören. Aus verkehrstechnischer Sicht, im Hinblick auf Mieten, auf Verpflegung und Kosten für Freizeitaktivitäten.

Privatlehrer zu werden ist daher oft DER beste Plan für Studenten.So kannst Du Grundschülern und Schülern weiterführender Schulen, aber auch anderen Studenten, Erwerbstätigen und sogar Rentnern Privatunterricht zu Hause geben.

Auch in Gruppenunterricht, z.B. in Deutsch als Fremdsprache unterrichten kann eine gute Verdienstmöglichkeit sein.

Eine riesige Zielgruppe wartet da auf Dich – voller Durst nach Wissen, das dann für berufliche Zwecke, die persönliche Entwicklung oder die Schule und Uni verwendet wird.

Die Brandbreite der möglichen Bereiche und Fächer ist zudem unendlich:

  • Akademische Nachhilfe: Fremdsprachen wie zum Beispiel Französisch, Geschichte, Erdkunde, Technik, Biologie, Wirtschaft, Mathe, Latein, Vorbereitung aufs Abitur oder die Mittlere Reife, Rechtschreibung, Grammatik, …
  • Musikunterricht:Klavier, Gitarre, Gesang, Musiktheorie, Schlagzeug, Geige, …
  • Sportkurse:Personal Training, Fitness, Yoga, Stretching, Pilates, Kraftsport, Ausdauertraining, Fahrrad fahren, …
  • Informatik Kurse:Photoshop, Excel, Word, Programmieren, Webseitengestaltung, Browsen im Internet, …

Und Deine Talente? Welche davon kannst Du einsetzen, um Dein Studium zu bezahlen?

Privatunterricht geben bedeutet auch, seine eigenen Fähigkeiten & Kompetenzen zu erweitern

Wenn man beim Studium ganz in ein Fach eintaucht, dabei ist, sich auf ein wichtiges Diplom für die anstehende Karriere vorzubereiten oder auch sein Abitur vorbereitet, kann es sehr interessant sein, das Lernen ein bisschen vielfältiger zu gestalten.

Was heißt das konkret?

Wir denken hier an all jene, die unerbittlich ihrem Lernstoff verfallen sind, und an diejenigen, die hoffnungslos versuchen, sich auf ihre Unterlagen zu konzentrieren. Wieso nicht ein bisschen anders lernen?

Zum Beispiel über die Möglichkeit, als Teilzeit-Privatlehrer den eigenen Stoff bei der Nachhilfe zu wiederholen!

Du bist tief eingetaucht in Mathe, Geschichte, Geographie, Englisch, Französisch oder sonst ein Fach und findest es schwer, mal Abstand zu nehmen? Genau das führt dazu, dass Du eine Lernblockade entwickelst und plötzlich ein ganz anderes Problem hast.

Gleichzeitig kann die Lösung doch so einfach sein!

Oft ist es ja auch unheimlich schwer, in einem Fach in die Tiefe zu gehen, wenn die Grundlagen nicht fest genug sitzen. Kommt Dir das bekannt vor?

Um sein Wissen wirklich zu vervollständigen, ist es manchmal sinnvoll, nochmal in die Grundlagen einzutauchen. Nachhilfe ist dafür ausgezeichnet!

Mit einem Schüler im Gymnasium oder der Realschule, aber auch mit einem Studenten kannst Du Dich nochmal in die elementarsten Grundprinzipien Deines Fachs zurückversetzen.

Einem blutigen Anfänger das Ganze nochmal von A bis Z zu erklären hilft am allerbesten, um selbst Grundlagen zu wiederholen.

Bist Du begeistert von Deinem Fach? Und reicht das, um Nachhilfe geben zu können?

Privatlehrer sein, um sich für den Beruf vorzubereiten. Du willst später Lehrer werden? Mit Nachhilfe kannst Du schon mal üben. | Quelle: Unsplash

Als Privatlehrer arbeiten, solange Du noch kein Vollzeitlehrer bist

Du bist auf dem besten Weg, verbeamteter Lehrer zu werden? Dann bilde Dich doch selbst aus! Und zwar mit Privatunterricht in Deutsch, Wirtschaft, Englisch oder Mathe.

Dank Nachhilfe und Privatunterricht zu Hause kannst Du Dein Studium um jede Menge Praxis erweitern.

Manchmal ist das sogar schwieriger, als eine Klasse mit 30 Schülern zu unterrichten. Individuell auf den Schüler einzugehen, Dein Wissen an ihn weiterzugeben und eventuelle psychische Blockaden in den Griff zu kriegen kann eine echte Übung sein!

Du möchtest zu den mehr als 750.000 Schullehrern in Deutschland gehören?

Dann wird Nachhilfe zu Hause sehr nützlich für Dich sein, um ein perfektes maßgeschneidertes Programm zu entwickeln: Sowohl im Einklang mit dem Lehrplan, als auch an die individuellen Stärken und Schwächen des Schülers angepasst.

Bei Nachhilfe kannst Du mit Deinem Schüler die Früchte der gemeinsamen Arbeit ernten.

Du begleitest ihn über einen längeren Zeitraum und siehst seine sich verändernden Noten. Natürlich wirst Du auch mal einen Fehler beim Unterrichten machen, aber gleichzeitig wirst Du nach und nach erkennen, was gut funktioniert.

Wichtig ist natürlich auch, dass das Nachhilfeunterricht Geben dabei hilft, besser vor einer Klasse zu sprechen.

Obwohl oft gesagt wird, dass Unterrichten eine Berufung sei, solltest Du Deinen Inhalt ständig überarbeiten, um Fortschritte zu machen.

Nachhilfe – eine lohnende Erfahrung auf dem Lebenslauf

Privatunterricht: ein Plus für den Lebenslauf?

Was auch immer Dir für Deine berufliche Zukunft vorschwebt, profitierst Du von der Erfahrung als Nachhilfelehrer. Auch, wenn Du gar nicht planst, Lehrer oder Lehrbeauftragter zu werden.

Die einfache Tatsache, dass Du schon mal maßgeschneiderten individuellen Unterricht gegeben und entwickelt hast, sagt schon eine Menge über Deine Fähigkeiten aus.

Und das wird keinem Personaler entgehen.

Dein Projekt als Nachhilfelehrer ist, dass Dein Schüler Fortschritte macht. Als Privatlehrer übernimmst Du Verantwortung für die Fortschritte Deiner Schüler. | Quelle: Unsplash

Die Fähigkeit, sein Fach an andere weiterzugeben, ist der wohl beste Beweis dafür, dass Du es in- und auswendig kennst.

Darüber hinaus weist Du pädagogische Fähigkeiten vor, die Dir auch im Beruf helfen können, wenn Du es einmal mit verunsicherten Personen zu tun hast oder mit Menschen, die gerade in ihrer Arbeit komplett blockiert sind.

Letztendlich kannst Du mit Deinen Erfahrungen aus dem Privatunterricht vielleicht etwas Positives erreichen!

Zu guter Letzt zeigst Du, dass Du Dein eigenes Projekt leiten kannst, indem Du einen Schüler zu Hause unterrichtest.

Du widmest Dich ganz und gar Deinem Schüler, erkennst ein anfängliches Problem, setzt Ziele und meisterst mit ihm Herausforderungen. Das zu schaffen, zeigt Dein Talent für Management und Projektleitung!

Finde nun auch noch heraus, warum Privatunterricht zu geben völlige Freiheit bedeutet …

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