Selbstverwaltung gegen Merkantilismus

Die Amerikanische Revolution kam nicht vollkommen überraschend, sondern war vielmehr das Resultat einer langwierigen Entwicklung, die sich über einen Zeitraum von mehr als 150 Jahren erstreckt hatte. Die Laissez-faire-Politik der Engländer schien den Kolonien genügend Freiheiten zu geben oder täuschte dieser Eindruck?

War die Eigenverwaltung durch die Unterhäuser nicht ein Privileg der Kolonialisten? Und wenn es Probleme gab warum sprach man sie nicht an? Woran es lag, dass die Kolonien nach Freiheit strebten?  All diese Fragen wollen wir hier klären. Also bleib dran und vertiefe dein Wissen dieser interessanten Thematik.

Die Vorgeschichte

Mitte des 18. Jahrhunderts  hatte sich eine koloniale Verwaltung der amerikanischen Bevölkerung etabliert, die durch die lockere Politik Englands "salutary neglect" begünstigt und geduldet wurde. Selbstverwaltende Instanzen, die auf finanzpolitischer Ebene über die Befugnis zur alleinigen Steuerkontrolle verfügten, ging mit dem Autoritätsverlust der englischen Gouverneure einher.

Die englische Krone sah ihrerseits die Kolonien hauptsächlich als wirtschaftlichen Umschlagplatz und Rohstoffquelle an, die ihr Profit bescheren sollten. Die Erhebung von  Steuern in den Kolonien war für sie genauso selbstverständlich, wie der Merkantilismus, der die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Großbritannien und den Kolonien regelte.

Keine Steuererhebung ohne politische Mitsprache

Der Siebenjährigen Krieg  hatte die britische Staatsverschuldung auf das alarmierende Niveau von 133 Millionen Pfund  angehoben.  Der neu gekrönte König Georg III. beteiligte  die amerikanischen Kolonien an der Tilgung der Schuldenlast, indem er neue Steuergebühren und Zölle in den Kolonien erhob und nicht im Entferntesten die politischen Folgen bedachte.

Durch das am 5. April 1764 erlassene Zuckergesetz und das am 22. März 1765 folgende  Stempelgesetz waren große Teile der Bevölkerung betroffen, die mit heftigen Protesten in allen Kolonien reagierten. Eine Forderung war “no taxation without representation”,  keine Besteuerung ohne eine Möglichkeit der politischen Mitsprache und freie Wahl ihrer Handelspartner.

Das britische Parlament lehnte die Wünsche der Kolonien ab. In einem Scharmützel zwischen Kolonialisten und britischen Soldaten, die im Hafen von Boston patrouillierten, kam es zu einem Schusswechsel. Es starben fünf Zivilisten  und die amerikanische Presse bezeichnete den Vorfall vom  5. März 1770 als Massaker von Boston.

Das Boston Massaker
Das Boston Massaker Anfang amerikanischer Unabhängigkeitsbestrebungen. | Quelle: Visualhunt

In den folgenden Jahren kamen die Kolonien nicht zur Ruhe. Am 16. Dezember 1773  kam es zu einem Vorfall, der als Boston Tea Party in die Geschichte einging. Patrioten, als Indianer verkleidet, warfen eine riesige Teeladung im Bostoner Hafen über Board und provozierten die englische Krone erneut.

Die lloyalität gegenüber dem König, insbesondere durch die Kolonie Massachusetts und Boston, führten zu den Intolerable Acts (1774), einer Reihe von Strafmaßnahmen, die darauf abzielten, die Bevölkerung zum Gehorsam zu zwingen. Als Reaktion solidarisierten sich  alle 13  Kolonien  und es  kam am  5. September 1774 zum  ersten Kontinentalkongress in Philadelphia.

Gemeinschaftlich beschloss man eine Export- und Importsperre  gegen England und Maßnahmen gegen das Einquartierungsgesetz. Zu diesem Zeitpunkt gab es eine breite Mehrheit im Kongress, die für  mehr Eigenständigkeit und Mitspracherechte stimmte, jedoch  nicht für Bestrebungen zur Unabhängigkeit.

Der Startschuss zum Krieg

Am 14. April 1775 erhielt der damalige Oberbefehlshaber Gage den Auftrag eine offene Revolte zu stoppen. Etwa 700 britische Soldaten verließen  am Abend des 18. April 1775  Boston mit dem Befehl, das koloniale Waffenlager in Concord zu erobern.

Die englischen Soldaten überquerten den Charles River nach Cambridge und erreichten Lexington. Auf dem Dorfplatz standen 77 Milizkämpfer den englischen Soldaten gegenüber. Die Situation war gespannt und es war unklar, wer "den Schuss abgefeuert hatte, der auf  ganzen  Welt gehört wurde". Es entbrannte ein Gefecht, bei dem acht Amerikaner starben. Der Unabhängigkeitskrieg hatte begonnen.

Die Briten zogen nach Concord weiter, und fielen dabei amerikanischen Scharfschützen zum Opfer. Die Schlachten von Lexington und Concord forderten auf beiden Seiten viele Opfer.  Es war ein Krieg entstanden, aus dem es kein Zurück mehr gab.

Erste Kriegshandlung im Unabhängigkeitskrieg

Der Kontinentalkongress in Philadelphia, an dem alle 13 Kolonien teilnahmen, stimmte für allgemeine Abwehrmaßnahmen und dies bedeutete, dass man Waffen benötigte. Fort Ticonderoga lag  an  einem strategisch wichtigen Punkt und verfügte über ein großes Waffenarsenal.

Ethan Allen, Führer der  Green Mountain Boys und Benedict Arnold, überraschten eine kleine britische Besatzung im Fort. Die Schlacht von Ticonderoga fand am frühen Morgen des 10. Mai 1775  statt und war die erste bedeutende Kampfhandlung im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.

Fort Ticonderoga war häufig umkämpft | Quelle: Visualhunt
Fort Ticonderoga: Ein strategisch wichtiges Waffenlager. | Quelle: Visualhunt

Das Imperium schlägt zurück

London reagierte auf diesen Affront und entsandte die Generäle Sir William Howe, Sir Henry Clinton und John Burgoyne mit einer Armee nach Boston, um mit entsprechender Härte die Kolonialisten in ihre Schranken zu weisen. Gage wurde seines Postens enthoben.

General Howe  unternahm am 17. Juni 1775 einen britischen Frontalangriff, weil er erkennen musste, dass die Platzierung der amerikanischen Artillerie auf der Höhe von Breed's Hill die britische Position in Boston unhaltbar machte.

Zweimal wurden die Briten zurückgeschlagen, bevor die Patrioten ihre Stellungen bei  Bunker Hill  aufgeben mussten. Obwohl die Gegenoffensive der Engländer erfolgreich war, hatten sie hohe Verluste zu verzeichnen. Diese Niederlage war ein moralischer Sieg für die Amerikaner.

Am 5. Juli 1775 wurde eine Petition des Zweiten amerikanischen Kontinentalkongresses  an den britischen König Georg  gesendet , die Probleme der  Wirtschafts- und Steuerpolitik beizulegen. Im Oktober lehnte der König ab und schickte stattdessen eine riesige Armee nach Amerika.

Washington übernimmt das Kommando

Am 3. Juli übernahm Washington das Kommando über die amerikanischen Streitkräfte in Cambridge. Er stand vor einer Mammutaufgabe, denn er musste sich nicht nur den Briten in Boston stellen, sondern auch eine kontinentale Armee aufbauen, die in einem miserablen Zustand war.

Hilfe kam für Washington im Januar 1776 durch Oberst Henry Knox , der Waffen und Kanonen aus Fort Ticonderoga  nach einem beschwerlichen Treck an ihn übergab. Washington verfügte damit über eine beträchtliche Feuerkraft.

Die Kanonen wurden auf den Dorchester Heights in einer gut getarnten Aktion, oberhalb von Boston in Stellung gebracht. Die Geschütze zwangen Howe Boston samt aller Loyalisten  am 17. März 1776  zu evakuieren. Dies war ein riesiger Erfolg der Kolonisten, der ohne einen Schuss abzugeben, zustande kam.

Die euphorische Stimmung  in der Bevölkerung nutzte Washington  und rekrutierte 20.000 Soldaten und ließ zusätzlich auf und um Manhattan Island schwere Befestigungen bauen. Eine Hälfte seiner Truppen stationierte  er auf  den befestigten Brooklyn Heights, und überließ Manhattan Generalmajor Israel Putnam.

"Wer die Segnungen der Freiheit genießen will, muss sich der Mühe unterziehen dafür einzutreten." | Thomas Paine

Jefferson und Paine - Die Unabhängigkeitserklärung Amerikas

Im Januar 1776 veröffentlichte Thomas Paine  den  Common Sense. Darin legte er dar, dass es Aufgabe Amerikas sei, die Unabhängigkeit zu erringen und ein neues, demokratisches Regierungssystem einzuführen, das auf den Prinzipien der Menschenrechte basierte.

Thomas-Paine-Common-sense-Moral
Thomas Paine verfasst "The Common Sense" und beflügelt die Moral der Armee und der Bevölkerung. | Quelle: Visualhunt

Dieses Papier soll bewirkt haben, dass die Truppen neu motiviert wurden und nicht den Dienst quittierten, sondern im Dezember 1776 bei Trenton einen ersten Sieg errangen, der das Überleben der Unabhängigkeitsbestrebungen erst ermöglichte.

Paine war der erste, der vorschlug, die neue Nation „Vereinigte Staaten von Amerika“ zu nennen. Jefferson, der im Auftrag des Kontinentalkongresses die amerikanische  Unabhängigkeitserklärung  im Juni 1776 verfasste, war sich über die Problematik der Sklavenhaltung in Amerika bewusst.

Die von Jefferson verfasste Unabhängigkeitserklärung wurde am 4. Juli 1776  von allen Kolonien in Philadelphia unterzeichnet. Die Reaktion der Bevölkerung in allen Kolonien war überwältigend.

Tiefpunkt der Revolution

New York und der Hudson River fallen an die Briten

August 1776 hatte General Howe mit der Unterstützung der Flotte 32.000 britische und deutsche Berufssoldaten aus Hessen auf Staten Island stationiert. 20.000 von Howes Männern landeten auf Long Island, die die Kontinentaltruppen angriffen. Die amerikanische Front brach schnell zusammen und  die Verluste der Patrioten waren hoch.

Die Briten setzten nicht entschieden nach und Washington ordnete den unverzüglichen Rückzug der Truppen in der Nacht an, der von den Briten unbemerkt blieb. Im Laufe des Septembers  und Oktobers trafen die gegnerischen Armeen in Kips Bay, in Harlem Heights und in White Plains aufeinander. Mit Hilfe der hessischen Söldner nahmen die Briten Fort Lee und Fort Washington ein und gewannen damit die Kontrolle über den Hudson River und ganz New York .

Führungskrise - George Washington unter Druck

General Lee machte Washington nach den zahlreichen Niederlagen die Führungsposition streitig, bezichtigte ihn der Fehlentscheidungen und zettelte eine Intrige an. Er versagte ihm die Unterstützung, doch durch eine Unachtsamkeit wurde Lee von den Briten gefangengenommen.

1776 war die Revolution auf dem Tiefpunkt. England versuchte die Stimmung auszunutzen und verfasste eine Proklamation, die die Zerrissenheit zwischen Loyalisten und Patrioten anheizte und bürgerkriegsähnliche Zustände provozierte.

Die Schlacht bei Trenton 1777

Thomas Paine veröffentlichte ein Krisenpapier, das so ermutigend war, dass Washington es all seinen Truppen vorlesen ließ. Die Reaktion der Armee war so überwältigend, dass die Truppen motiviert ihren Militärdienst leisteten. Mit einer brillanten Gegenreaktion überquerte Washington mit 2.400 Mann den eisbedeckten Delaware und besiegte die hessische Garnison in Trenton.

Die britische Strategie des Jahres 1777 verfolgte zwei Ziele. Zunächst sollte Neuengland von Kanada aus von den restlichen Kolonien abgetrennt werden. Dann sollten sich die Truppen von Howe und Burgoyne vereinigen, um anschließend Philadelphia im Süden erobern.

General Burgoyne führte seine Truppen entlang des Hudson Rivers zum Fort Ticonderoga. Ohne Gegenwehr zwangen sie 2500 Soldaten der  Kontinentaltruppen sich zurückzuziehen. Burgoyne marschierte weiter auf Albany zu und vertraute immer noch auf die versprochene Verstärkung aus dem Süden, die niemals eintreffen würde.

Howe hatte andere Pläne und verließ New York im Sommer und brachte seine Armee auf dem Seeweg an den Kopf der Chesapeake Bay. Burgoyne überquerte den Hudson bei Saratoga und erzielte bei Freeman’s Farm noch einen Achtungserfolg.

Aus der Umzingelung der Amerikaner in der Schlacht von Bemis Heights  konnte er sich nicht mehr befreien. Am 17. Oktober kapitulierte Burgoyne mit  insgesamt 5.000 Mann.

Frankreich tritt in den Krieg ein

Das Blatt wendet sich

Die Schlachten von Saratoga  galten als Wendepunkt im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Benjamin Franklins Verhandlungsposition verbesserte sich die Franzosen  von einem amerikanisch-französischen Bündnis zu überzeugen. Die französische Flotte beteiligte sich am Krieg und Erzfeind England verlor seine maritime Vormachtstellung.

General Howe, der sich eigenmächtig mit seiner Armee südwärts orientierte,  besiegte Washington  am 11. September 1777 mit einer taktischen Meisterleistung am Brandywine Creek schwer.  Am 25. September betrat er Philadelphia, die amerikanische Hauptstadt.

Der Winter  in Valley Forge war überaus hart und  Misswirtschaft, Korruption und mangelnde Bereitschaft zur Hilfe sorgten für katastrophale Zustände  in der kontinentalen Armee. Freiherr von Steuben, ein preußischer Offizier im Dienste Frankreichs, führte ein Trainingsprogramm ein und unterwies neue Kampfstrategien, Taktiken und Grundlagen.

Die Niederlage von Saratoga und die strategischen Fehler bei Brandywine und Germantown waren ausschlaggebend, dass Howe durch General Henry Clinton ersetzt wurde. Dieser entschloss sich zu einer Verlegung seiner stationierten Truppen nach Norden.

Die Schlacht von Monmouth | Quelle: Visualhunt
George Washington in der Schlacht von Monmouth am 28. Juni 1778. | Quelle: Visualhunt

Mommouth Juni 1778

Eine amerikanische Vorhut griff die britische Armee in Monmouth Courthouse, New Jersey und  General Lee zog seine Truppen zurück . Washington änderte die Taktik und kämpfte bis in die Abendstunden gegen Clinton. Die Schlacht von Monmouth hatte keinen eindeutigen Sieger.

Charleston 1780

Die britische Strategie änderte sich und war von nun an darauf ausgelegt die Flexibilität der Seemacht und die loyalistische Stimmung im Süden zu nutzen. Die Briten rechneten sich aus, engeren Kontakt zur Royal Navy zu halten und die finanzstarken südlichen Kolonien zu kontrollieren. Dadurch hätte man den Nachschub der Kolonialarmee unterbinden können.

Im Mai 1780 gelang es Henry Clinton Charleston zu übernehmen samt 5.000 amerikanischer Soldaten. Damit war die kontinentale Armee im Süden  praktisch zerstört. Am 29. Mai brach der amerikanische Widerstand zusammen, als Banastre Tarleton die zurückgezogenen Amerikaner in Waxhaws brutal besiegte.

Im Juni kehrte Clinton nach New York zurück  und überließ Charles Cornwallis das Kommando in Charleston. In der Schlacht von Camden trafen die Amerikaner auf  britisch-hessische Soldaten unter General Cornwallis und wurden vernichtend geschlagen.

Washington erteilte General Nathanael Greene das Kommando, der mit Hilfe der Armee von Daniel Morgan im Januar 1781  bei Cowpens die Briten besiegte. Die Vernichtung Tarletons Kavallerie war ein wesentlicher strategischer Vorteil.  Im  März kämpften Greene und Cornwallis am Guilford Courthouse in North Carolina. Cornwallis  erlitt so schwere Verluste, dass er sich nach Wilmington zurückziehen musste.

Die Schlacht um Yorktown und das Ende des Krieges

Washington entschied sich aber auf Anraten der Alliierten die Kräfte im Süden einzusetzen und die französische Flotte nach Yorktown zu schicken. Am 5. September siegten die Franzosen und erlangten die Kontrolle  der Seeherrschaft um Yorktown. Damit war für die Briten der Seeweg für Verstärkungen und Nachschub abgeschnitten.

Cornwallis musskapitulieren der Krieg war verloren | Quelle: Visualhunt
Im Oktober 1781 muss Cornwallis in Yorktown kapitulieren. - 1783 erlangt Amerika die Unabhängigkeit | Quelle: Visualhunt

Am 25. September  1781 begannen die französischen Truppen unter Comte de Rochambeau und den aus New York angekommenen amerikanischen Truppen George Washingtons  mit der Belagerung Yorktowns. 8500 Briten unter Kommando Lord Charles Cornwallis waren somit eingekesselt.

Der Versuch, der Belagerung über den Fluss am Gloucester Point zu entkommen, misslang. Am 19. Oktober 1781 wurde die britische Kapitulation in Yorktown unterzeichnet. Am 30. November 1782 wurde zwischen den Vereinigten Staaten und Großbritannien ein Vorfrieden unterzeichnet. Im Frieden von Paris (1783) erkannte Großbritannien die Unabhängigkeit der ehemals britischen Kolonien an.

In der Geschichte haben historische Ereignisse, existenzielle Nöte, Unzufriedenheit und wirtschaftliche  Depressionen in der Bevölkerung schon häufig zu Umstürzen der Regierungen geführt. Charismatische Personen wie Lenin, dem die Menschen in die russische Revolution folgten oder Hitler, der ein menschenverachtendes Nazideutschland aufbaute und den 2. Weltkrieg auslöste, nutzten die Situationen um ihre Ideologien durchzusetzen.

Häufig sind es auch ethnische Konflikte oder territoriale Interessenskonflikte, die Situationen eskalieren lassen und schlimmstenfalls in Kriege wie dem 1. Weltkrieg münden. Die Konsequenzen dieser militärischen Auseinandersetzungen bringen zumeist weitere Armut über die Menschen und Elend, das keiner braucht.

Auf der Suche nach einer Lehrkraft für de Geschichte?

Dir gefällt unser Artikel?

5,00/5, 1 votes
Loading...

Karl Heinz

Hi, it`s me - Karl Heinz, not really new, but still active . My pasions are outdoor activities. I love the nature, riding the bike, hiking trough the mountains preferred with my wife and my dog . This are opportunities to let flow my thoughts and get inspiration for writing comments and blogs.