Der 2.Weltkrieg kann rückblickend nur als eine einzigartige Katastrophe bezeichnet werden. Die Folgen und die Art und Weise wie er geführt wurde, sind unbeschreiblich und an Brutalität und Skrupelosigkeit nicht zu überbieten. Bis heute strahlen diese unheilvollen Ereignisse noch aus und dieses Makel der deutschen Geschichte darf und wird niemals vergessen werden.

Warum konnte nur rund zwei Jahrzehnte nach dem Ersten Weltkrieg bereits ein weiterer Krieg in Europa ausbrechen? Welche Auswirkungen hatten die Weltwirtschaftskrise oder auch die russische Revolution? Hätte der Zweite Weltkrieg vermieden werden können? Welche Bedeutung hatte der Hitler-Stalin-Pakt für den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und wäre der Krieg ohne diesen Pakt denkbar gewesen?

Welche Kriegsziele verfolgte Hitler und haben die Westmächte Hitler unterschätzt? Hat Stalin mit einem Angriff auf die Sowjetunion gerechnet und war Hitler alleine verantwortlich für den Ausbruch  und Verlauf des Zweiten Weltkriegs? Wann begann, wie lange dauerte und wann endete der zweite Weltkrieg.

Sich mit diesem Thema zu befassen ist ein absolutes Muss. Hier hast Du die Gelegenheit dazu Antworten zu bekommen oder vorhandenes Wissen darüber zu vertiefen. Also bleib dran!

Auswirkungen des  1. Weltkrieges

Der Erste Weltkrieg endete mit dem Vertrag von Versailles und war ein Schuldspruch der Alliierten mit gravierenden Konsequenzen für Deutschland und Österreich-Ungarn. Die harten Reparationszahlungen und die territorialen Verluste führten in der deutschen Bevölkerung zu einem tiefen Misstrauen gegen die neu gegründete Weimarer Republik.

Die folgende Weltwirtschaftskrise und die damit verbundene Massenarbeitslosigkeit waren ein idealer Nährboden für Nationalsozialismus und Faschismus. Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiter Partei  setzte sich für die rassische Reinheit des deutschen Volkes sowie der Schaffung eines neuen erweiterten Lebensraums ein. Seit den späten 20er Jahren stieg der Einfluß der NSDAP stark an und 1933 etablierte sie sich als stärkste Partei.

Der Weg in den Krieg

Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler, nachdem Koalitionsbestrebungen von Papens und Schleichers  im Reichstag scheiterten. In seiner ersten außenpolitischen Regierungserklärung betonte Hitler seinen vermeintlichen Willen zum Frieden. Wenig später trat er aus dem Völkerbund aus und verließ die zweite internationale Abrüstungskonferenz in Genf.

Hitler ließ keine Zeit verstreichen und 1934 bei der sogenannten Röhm-Affäre die gesamte SA-Führung ermorden. Er schaltete so die Konkurrenz der Reichswehr aus und erweiterte durch die Eliminierung der politischen Gegner seine Macht. Die neue Eidformel der Beamten und der Soldaten schrieb vor, Adolf Hitler, dem Führer des deutschen Volkes und dem Oberbefehlshaber der Wehrmacht unbedingten Gehorsam zu leisten.

1935 wurde die allgemeine Wehrpflicht in Deutschland eingeführt und der Aufbau der Luftwaffe begonnen. Wirtschaftsminister Hjalmar Schacht wurde Generalbevollmächtigter und damit beauftragt die Volkswirtschaft zu Kriegszwecken umzustellen.

1936 begannen deutsche Truppen mit dem Einmarsch ins Rheinland und verstießen damit gegen die Verträge von Locarno von 1925, in denen das Deutsche Reich einer entmilitarisierten Zone zugestimmt hatte. Mussolini verkündete die Achse Berlin-Rom und dem Antikominternpakt zwischen Deutschland und Japan traten 1937 Italien und weitere Länder bei.

In den Jahren 1937 und 1938 erläuterte Hitler die Leitlinien seiner expansionistischen Außenpolitik. Hitler übernahm das Oberkommando der Wehrmacht. Es folgte der Einmarsch in Österreich und damit der Anschluss ins Großdeutsche Reich. Auf der Münchner Konferenz gaben Frankreich und Großbritannien Hitlers Forderung nach, das Sudentenland von der Tschechoslowakei abzutrennen.

Der Kriegsverlauf 1939

Nach fingierten Grenzzwischenfällen begann am 1. September 1939 der deutsche Überfall auf Polen, damit der 2. Weltkrieg. Mit der geballten Kraft der technisch hochgerüsteten Wehrmacht wurde die polnische Armee bis zum 6. Oktober vernichtend geschlagen. Die Wehrmacht führte den Krieg in Polen vom ersten Tag an mit grausamer Härte.

Gemäß eines geheimen Zusatzprotokoll des "Hitler-Stalin-Pakts" war die Rote Armee am 17. September in Ostpolen einmarschiert. Am 28. September unterzeichnete Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop in Moskau den deutsch-sowjetischen Grenz- und Freundschaftsvertrag. Etwa die Hälfte des besetzten polnischen Gebiets wurde dem Deutschen Reich eingegliedert.

Ribbentrop und Stalin unterzeichnen den Nichtangriffspakt | Quelle: Visualhunt
Die Unterzeichnung des Nichtangriffpaktes 1939 zwischen dem deutschen Reich und Russland. | Quelle: Visualhunt

Zwei Tage nach Beginn des Angriffs auf Polen erfolgten die Kriegserklärungen Frankreichs und Großbritanniens an das Deutsche Reich. In Überschätzung der militärischen Stärke der Wehrmacht unterließen sie jedoch einen Angriff. Die Regierungen in Paris und London setzten ganz auf den Erfolg einer umfassenden Wirtschaftsblockade gegen Deutschland.

Der Kriegsverlauf 1940

Der Krieg weitete sich 1940 auf Nord- und Westeuropa aus. Unabhängig von dem britischen Vorhaben, zur Durchsetzung der Wirtschaftsblockade Norwegen zu besetzen, plante auch das Oberkommando der Wehrmacht seit Kriegsbeginn aus rüstungswirtschaftlichen und militärstrategischen Gründen die Besetzung Norwegens.

Aus Furcht vor einem Festsetzen der Alliierten in Skandinavien und einer Front im Norden des Reiches, begann am 9. April die Landung von sieben deutschen Divisionen entlang der norwegischen Küste. Gleichzeitig erfolgte die Besetzung Dänemarks, das angesichts der militärischen Übermacht der Deutschen nahezu kampflos kapitulierte.

Britische, französische und exilpolnische Verbände unterstützten sechs norwegische Divisionen, die zwei Monate erbitterten Widerstand leisteten. In der heftig geführten Schlacht um Narvik erlitt die deutsche Kriegsmarine erhebliche Verluste. Die Kapitulation Norwegens erfolgte am 10. Juni, nachdem  britische und französische Einheiten durch die deutsche Westoffensive gegen Frankreich und die Benelux-Staaten Anfang Juni 1940 abgezogen worden waren.

 

Bedeutende Schlacht um Rohstoffe | Quelle: Visualhunt
Die Schlacht um Narvik in Norwegen. | Quelle: Visualhunt

Nach dem Vorstoß durch die Ardennen erreichten deutsche Panzerverbände nach zehn Tagen die Mündung der Somme und die französische Kanalküste. Belgien kapitulierte daraufhin am 28. Mai. Die Niederlande hatten nach deutschen Luftlandeunternehmen und der Bombardierung von Rotterdam bereits am 15. Mai ihre Kapitulation erklärt.

Am 5. Juni setzte mit der Schlacht um Frankreich die zweite Phase der Offensive ein. In mehreren Stoßrichtungen rückte die Wehrmacht nach Süden und Südosten vor. Das deutsche Heer erreichte am 9. Juni die untere Seine und fünf Tage später erfolgte kampflos der deutsche Einmarsch in Paris. Die aussichtslose militärische Lage zwang die französische Regierung am 17. Juni, um Waffenstillstand nachzusuchen.

Der fünf Tage später im Wald von Compiègne unterzeichnete Waffenstillstandsvertrag stellte drei Fünftel Frankreichs mit den wichtigsten Industriestädten unter deutsche Besatzung. Das unbesetzte südliche Gebiet wurde dem Vichy-Regime unterstellt. In London bildete Charles de Gaulle die französische Exilregierung.

Das Deutsche Reich schien die Kontrolle über weite Teile Europas errungen zu haben. Einen herben Rückschlag erlitten die deutschen Expansionsgelüste jedoch durch das Scheitern der geplanten Invasion in Großbritannien. In der Luftschlacht um England scheiterte die deutsche Luftwaffe bei dem Versuch englische Rüstungsindustrien zu zerstören.

Der Kriegsverlauf 1941

Die deutsche Führung war auf Bitte von Benito Mussolini gezwungen, dem in Nordafrika bedrängten italienischen Bündnispartner zu helfen. Um das Mittelmeer und die damit verwundbare europäische Südflanke nicht den Briten zu überlassen, landete im Februar das deutsche Afrikakorps in Tripolis.

Deutsche Truppen unter Führung von Erwin Rommel wurden nach anfänglichen Erfolge gegen überlegene britische Streitkräfte bis Ende des Jahres in die Ausgangsstellungen zurückgedrängt. Im Frühjahr starteten die Deutschen den Balkanfeldzug, um die Südostflanke für den  geplanten Russlandfeldzug mit einem Angriff auf Griechenland und Jugoslawien zu sichern. Die jugoslawische Armee kapitulierte am 17. April bedingungslos.

Nach zum Teil erbittert geführten Kämpfen wehte am 27. April die Hakenkreuzfahne auf der Akropolis und bald war  auch das griechische Festland vollständig besetzt. Anfang Juni befand sich die strategisch wichtige Mittelmeerinsel Kreta durch die Luftlandeoperation Merkur in der Hand deutscher Fallschirmjäger.

1941 verlangte Hitler die Durchführung des ursprünglich für Herbst 1940 vorgesehenen Krieg gegen die Sowjetunion, die Eroberung von Lebensraums im Osten und die Zerschlagung des Bolschewismus. Die militärischen Anfangserfolge der Wehrmacht nach der Offensive vom 22. Juni 1941 wurden begünstigt durch militärisch strategische Fehler der Roten Armee.

Die sowjetische Luftwaffe war bereits nach wenigen Tagen zerstört und in den ersten Wochen gelang es deutschen Panzereinheiten große Teile der Roten Armee zu besiegen. Hunderttausende Soldaten gerieten in deutsche Kriegsgefangenschaft, die kaum einer der russischen Soldaten überlebte.

Die Besetzung des Baltikums sowie große Teile der Ukraine und Weißrusslands mit ihren riesigen landwirtschaftlichen Anbauflächen sollten die Lebensmittelversorgung im Deutschen Reich sicherstellen. In den eroberten Gebieten begann man mit der systematischen Ermordung von Juden. Daraufhin wurde ein erbitterter Partisanenkrieg gegen die deutschen Besatzer geführt.

Wider besseren Wissens führender Militärs versuchte Hitler das Erz- und Industrierevier im Donezbecken sowie kaukasische Erdölgebiete zu erobern. Gleichzeitig begann er mit der Eroberung der Ostseebasen und der 900 Tage andauernden Belagerung Leningrads. Hunderttausende eingeschlossene Menschen starben.

Doch im Winter wendete sich das Blatt , da das  deutsche Heer in keiner Weise für die eisigen Temperaturen des russischen Winters ausgerüstet war. Die Winterschlacht 1941/42 endete für die Wehrmacht in einer Katastrophe und die sowjetische Gegenoffensive setzte unmittelbar ein.

Der Kriegsverlauf 1942

Weltkrieg - USA und Japan betreten die Bühne

Der weitgehend auf Europa beschränkte Krieg weitete sich um die Jahreswende 1941/42 zu einem Weltkrieg aus. Vier Tage nach dem japanischen Angriff auf den US-Stützpunkt Pearl Harbour erklärte Hitler in völliger Überschätzung der militärischen Situation seinerseits am 11. Dezember 1941 den USA den Krieg.

Nach einem erfolgreichen Vorstoß des Afrikakorps bis nach Ägypten wurden die Deutschen am 2. November in El-Alamein von den Briten überrannt. Im Westen Nordafrikas eröffnete die Landung alliierter Streitkräfte in Marokko und Algerien eine zweite Front.Um dort einer möglichen Invasion der Alliierten entgegenzutreten, reagierte Deutschland mit dem Einmarsch in die unbesetzte südliche Hälfte Frankreichs.

In der Sowjetunion konnte die Wehrmacht bis zum Frühjahr 1942 nur unter enormen Verlusten den Zusammenbruch der Front verhindern. Die Kesselschlacht bei Charkow und die Eroberung von Sewastopol brachten noch einmal kurzzeitige Erfolge für das deutsche Heer. Die deutsche Machtausdehnung erreichte im Spätsommer 1942 ihren Höhepunkt.

Doch die Wende zeichnete sich bereits zu diesem Zeitpunkt ab. Am 22. November schlossen die Sowjets die deutsche 6. Armee im Kessel von Stalingrad ein. Der Nachschub war unterbunden und damit wurde sowohl die militärische- und als auch die Willenskraft der Soldaten entscheidend geschwächt. Zur selben Zeit zogen sich die Wehrmachtsverbände aus dem Kaukasus zurück.

Belagerung Stalingrad | Quelle: Visualhunt
Die Belagerung von Stalingrad 1942. | Quelle: Visualhunt

Aus deutscher Sicht war der Kriegsverlauf im Jahr 1942 ein Debakel. Die massiven Luftangriffe der britischen Royal Air Force führten  in der Bevölkerung zu  massiven Bedenken. An sämtlichen Fronten gewannen die Alliierten die Oberhand und nach der deutschen Kapitulation in Stalingrad, rief Joseph Goebbels als finales Mittel den Totalen Krieg aus.

Der Kriegsverlauf 1943

Die alliierten Flächenbombardements dehnten sich über ganz Deutschland aus. Amerikanische Tagesangriffe und die Nachteinsätze der Briten prägten das Alltagsleben der Großstadtbewohner und die Folgen waren verheerend. Die Bombardierung von Hamburg im Juli 1943 forderte über 30.000 Menschenleben.

An der Ostfront geriet die Wehrmacht vollständig in die Defensive. Die Rückzugsstrategie der "verbrannten Erde" und das sinnlose Verteidigen von nicht haltbaren Stellungen endete mit der letzten deutsche Großoffensive "Zitadelle", die in der gegnerischen Verteidigung steckenblieb.

Weite Teile der Ukraine einschließlich Kiews  wurden von der Roten Armee zurückerobert. Die Winteroffensive 1943/44 führte die Sowjets weiter unaufhaltsam nach Westen. Die Kampfkraft der deutschen Infanterie war  aufgrund der schlechten Versorgung und anhaltender Nachschubprobleme auf dem Nullpunkt angelangt.

Verlegungen der Wehrmachtsverbände von Osten nach Italien, um die europäische Südflanke zu stabilisieren führten zur weiteren Schwächung. Das kriegsmüde Italien putschte im Juli 1943 Mussolini staatsstreichartig weg und erklärte Deutschland im Oktober den Krieg. Die geschwächte Wehrmacht musste sich dem alliierten Vormarsch allein entgegenstellen.

Der Kriegsverlauf 1944

Auf der Konferenz von Teheran beschlossen die Alliierten die gemeinsame Invasion in Frankreich. Sämtliche Bündnispartner Deutschlands bis auf Ungarn zogen sich zurück. Der vom NS-Regime unermüdlich propagierte Endsieg  konnte angesichts der Situation nur noch belächelt werden und das gescheiterte Attentat vom 20. Juli 1944 auf Hitler verschärfte den innenpolitischen Terror durch die Gestapo.

Die sowjetische Frühjahrsoffensive 1944  endete mit der Rückeroberung der Krim und der restlichen Ukraine. Die Sommeroffensive ließ die Rote Armee Richtung Ostpreußen und Weichsel vorstoßen. Nach ihrem Vordringen über Rumänien und Bulgarien stand die Rote Armee auch in Jugoslawien und Ungarn.

Sämtliche Frontabschnitte zwischen Ostpreußen und Karpaten konnten von den Deutschen Ende des Jahres ein letztes Mal stabilisiert werden. Im Westen stießen 1,5 Millionen alliierte Soldaten nach der Invasion in der Normandie vom 6. Juni aufgrund einer enormen Luftüberlegenheit und unterstützt durch Sabotageaktionen der Résistance unaufhaltsam Richtung Deutschland vor.

Nach der Befreiung Frankreichs scheiterte zunächst die Eroberung des Ruhrgebiets durch die Alliierten. Mit der Ardennenoffensive Mitte Dezember versuchte die Wehrmacht in einer letzten Kraftanstrengung dem Kriegsverlauf im Westen eine Wende zu geben. Doch trotz der sich abzeichnenden Niederlage und der schwindenden Kampfkraft gab es kaum Auflösungserscheinungen im Heer.

Das Kriegsende 1945

Endlich besetzten die Alliierten das linksrheinische Gebiet und das Ruhrgebiet. Angesichts der Bedrohung der deutschen Waffenschmiede gab Hitler den Nero-Befehl , der die vollständige Zerstörung sämtlicher Industrie-, Verkehrs- und Versorgungseinrichtungen vorsah. Die deutschen Befehlshaber missachteten den Befehl und  kapitulierten stattdessen.

Bis Mitte April waren nahezu die gesamten nordwestlichen Reichsgebiete von den Alliierten erobert worden. Am 25. April trafen sich Amerikaner und Sowjets in Torgau an der Elbe. Die Grausamkeiten sowjetischer Soldaten an deutschen Zivilisten lösten eine Massenflucht aus Ostpreußen, Pommern und Schlesien in das westliche Reichsgebiet aus.

Am 16. April begann die erbittert geführte Schlacht um Berlin, die Hitler in seinem Wahn mit einem letzten Aufgebot an Hitlerjungen und schlecht ausgerüsteten Wehrmachtseinheiten noch glaubte gewinnen zu können. Erst als sich Soldaten der Roten Armee an die verteidigte Reichskanzlei herankämpften, verübte Hitler am Abend des 30. April Selbstmord.

Im Hauptquartier des britischen Oberbefehlshabers Bernard L. Montgomery  erfolgte am 4. Mai die Kapitulation der deutschen Truppen in Dänemark, Nordwestdeutschland und den Niederlanden. Nach massivem Drängen der Alliierten erfolgte drei Tage später in Reims die bedingungslose Kapitulation aller deutschen Streitkräfte durch Generaloberst Alfred Jodl, die später vom Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Wilhelm Keitel bestätigt wurde.

Atombombe auf Hiroshima | Quelle: Visualhunt
Das Wahrzeichen des Atomangriffs von Hiroshima. | Quelle: Visualhunt

Weltweit fielen dem Zweiten Weltkrieg mehr als 50 Millionen Soldaten und Zivilisten zum Opfer. Über sechs Millionen Juden starben in den Vernichtungs- und Konzentrationslagern Nazideutschlands. Das Deutsche Reich verlor schätzungsweise 4 Millionen Soldaten und 1,65 Millionen Zivilisten. Die weitaus meisten Toten beklagte mit über 25 Millionen Menschen die Sowjetunion. Rund 6 Millionen tote Polen entsprachen etwa 17 Prozent der Vorkriegsbevölkerung.

Beim Abwurf  der Atombombe Little Boy durch die Amerikaner  auf die japanische Stadt Hiroshima wurden schätzungsweise 90.000 Menschen sofort getötet. An den Spätfolgen starben weitere 166.000 Menschen. In Nagasaki war Fat Man die zweite Atombombe, die über Japan explodierte. Sie tötete etwa 36.000 der 200.000 Einwohner. Infolge der Strahlung starben hier schätzungsweise etwa 140.000 Menschen.

Historische Ereignisse, wie der beschriebene 2. Weltkrieg hinterlassen auch Positives, das bis in die heutige Zeit anhält. Die viel zitierte deutsch amerikanische Freundschaft rührt aus der Nachkriegszeit, in der Deutschland aktiv  durch Amerika unterstützt wurde. Auch die Freundschaft zwischen Amerika und Frankreich ist durch den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg  u.a. begründet.

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Karl Heinz

Hi, it`s me - Karl Heinz, not really new, but still active . My pasions are outdoor activities. I love the nature, riding the bike, hiking trough the mountains preferred with my wife and my dog . This are opportunities to let flow my thoughts and get inspiration for writing comments and blogs.