“Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." - Albert Einstein

Einige Techniken aus der Welt der Bildbearbeitung haben Unser Leben Schritt für Schritt leichter gemacht. Diese Techniken, wie etwa einen Baumstamm wie von Zauberhand rot färben, die Bildschärfe verbessern oder einen Zigarettenstummel vom Bürgersteig verschwinden lassen zu können, werden durch Photoshop ermöglicht.

Dieses Bildbearbeitungsprogramm, dass ein Bild im Handumdrehen schöner macht, ist mittlerweile schon 29 Jahre alt. 22 % seiner Nutzer sind der Meinung, dass das Photoshop die Industrie revolutioniert hat, es ist für Viele also schlichtweg unersetzbar.

Bildbearbeitung war noch nie so einfach und zugänglich wie heute, man muss sich nur damit auseinandersetzen. Legen Wir also los mit Unserer Photoshop Anleitung für Anfänger!

Photoshop installieren

Um beispielsweise erfolgreich mit Photoshop die Größe eines Bildes zu verändern, muss man logischerweise zuerst die Software installieren! Adobe Photoshop ist fast nie auf irgendeinem Computer (Sowohl Mac als auch PC) vorinstalliert, es kann aber je nach Bedarf eine Überlegung wert sein, sich das Programm anzuschaffen.

Vor dem Beginn mit Photoshop muss die Software installiert werden.
Wer Photoshop Einsteiger ist, muss erstmal seinen Laptop aufklappen und das Programm runterladen! | Quelle: unsplash

Photoshop ist allerdings eine kostenpflichtige Software! Früher konnte man sich die aktuellste Version des Programmes einfach kaufen, mittlerweile kann man sich eine Lizenz für einen monatlichen Preis kaufen. Der ist nicht gerade günstig, wenn man bedenkt, dass man ihn durchgehend bezahlen muss. Fotoretusche und dergleichen haben also ihren Preis. Es gibt auch die Möglichkeit mehrere Adobe Softwares im Packet zu mieten (zB Photoshop gemeinsam mit Lightroom) und so etwas Geld zu sparen.

Aber keine Sorge, für den Anfang gibt es, wie für eigentlich jedes Computerprogramm, eine kostenfreie 30-Tage Testversion! Perfekt also, um in die Welt der Bildbearbeitung mit Photoshop einzutauchen und seine Werkzeuge auszuprobieren.

Wenn Du vom Service überzeugt bist und eine Lizenz erwerben möchtest, erweist sich die tatsächliche Installation als simpel und intuitiv. Einfach auf die Seite adobe.com gehen, wo sowohl die Preismodelle, als auch die genauen Funktionen der einzelnen Programm, genau erklärt werden.

Sobald Du Dir ein Packet ausgesucht hast kannst Du die Programme mit ein paar Klicks auf Deinen Computer runterladen. Alles was nötig ist, sind eine Zahlungsmethode und ein Adobe ID Account. Aber keine Panik wenn Du noch keinen Account hast, der lässt sich in ein paar Sekunden erstellen!

Dann müssen einfach nur die Schritte befolgt werden, die angezeigt werden, und bald ist Photoshop auch schon auf Deinem Computer installiert! Der Vorteil des monatlichen Abonnements ist, dass man immer die neueste Version von Photoshop zur Verfügung hat, sobald diese angeboten wird.

Die Bedienungsfläche von Photoshop verstehen

Nach der Installation geht es darum, die das Programm zu entdecken und sich mit seiner Bedienungsfläche vertraut zu machen. Egal was Deine konkreten Anforderungen an das Bildbearbeitungsprogramm ist, Photoshop kann im Alltag eine Riesenhilfe sein.

Daher sollte man sich auch so gut es geht mit dem Programm auskennen und es mit Leichtigkeit bedienen können.

Als Anfänger bei Photoshop muss man zuerst die Grundlagen lernen
Photoshop lernen bedeutet, sich mit den ganzen Optionen und Reitern auf der Bedienungsfläche auszukennen, was für Anfänger nicht immer einfach ist! | Quelle: unsplash

Photoshop besteht aus verschiedenen Feldern, vergleichbar mit Tabs. Egal ob es nur darum geht, ein Familienfoto zu schneiden oder die Sättigung eines Urlaubsbilds zu erhöhen, das Bedienungsfeld ist Dein Arbeitsplatz.

Aber woraus besteht er denn, dieser Arbeitsplatz?

Ganz oben auf dem Bildschirm sieht man die Menüleiste, bestehend aus ein paar grundlegenden Reitern, die eigentlich in jedem Programm zu finden sind: Bei Reitern wie “Datei”, “Bearbeiten” oder auch “Bild” geht es meistens darum, den Inhalt, den man bearbeiten möchte, auszuwählen und grundlegend zu modifizieren.

Unter dieser Menüleiste gibt es die Auswahlleiste, die da ist, um das Werkzeug, das man gerade ausgewählt hat und verwenden möchte, anzupassen. Wenn man zum Beispiel ein die Größe von einem Foto verändern möchte, kann man auf dieser Leiste genau auswählen, welches Verhältnis man verwenden will. Super nützlich!

Ganz links auf dem Bildschirm ist das Feld für die “Werkzeuge”, wo alle Elemente, mit denen ein Bild retuschiert werden und eigene Illustrationen angegangen werden können, aufgelistet sind.

Ganz rechts findet man Reiter wie “Farbe”, “Ebene” und “Korrekturen”, die das machen, was ihr Name schon impliziert. Der Reiter “Ebene” ist etwa dafür da, mehrere Ebenen zu erstellen, was zu den Grundeigenschaften von Photoshop gehört. Garnicht so kompliziert, oder?

Links, rechts, oben… Überall finden sich wichtige Elemente, mit denen man Photoshop super intuitiv benutzen kann, aber auch die Mitte darf nicht vernachlässigt werden. Hier ist ganz konkret das “Dokumentfenster”, also der Bereich, in dem das Bild, Foto oder Dokument angezeigt wird, an welchem man gerade arbeitet.

Egal ob es um klassische Retusche, Umproportionierung, Verschmelzung zweier Bilder oder lediglich um leichte Farbanpassung geht, die Bedienung von Photoshop erweist sich als intuitiv. Man muss nur die Begriffe und Grundkonzepte kennenlernen und meistern. Zu diesem Zweck gibt es zahlreiche Bücher, Dokumente und Videos, die Dir das Leben erleichtern werden!

Die meisten Menschen kennen diese Bildbearbeitungssoftware, immerhin erfreut sich Photoshop heute weltweiter Bekanntheit. “Photohshopen” ist nicht ohne Grund ein geläufiges Verb, das Jeder versteht. Dementsprechend lässt sich für jedes Problem beim Umgang mit dem Programm eine Lösung finden, guter Rat ist hier nicht so teuer wie die Software selbst!

Ein Bild öffnen, um es mit Photoshop zu bearbeiten

Klar, es ist wichtig die Grundwerkzeuge für die Bildretusche kennenzulernen, aber irgendwann muss man auch auf den Punkt kommen und praktisch arbeiten! Der erste Schritt der kreativen Arbeit ist es, ein Bild öffnen und erste Bearbeitungen vornehmen zu können.

Die Grundlagen bei Photoshop ermöglichen eine effektive Bedienung.
Wenn man es meistert ist es ein tolles Werkzeug, aber zuerst muss man die Photoshop Grundlagen lernen! | Quelle: unsplash

Um zuallererst ein Bild zu öffnen, muss man einfach im Reiter “Datei” auf “Öffnen” gehen. Ein Fenster öffnet sich, das es Dir ermöglicht, das gewünschte Bild auszuwählen. Es sei anzumerken, dass man das Bild auch per Drag-and-Drop von einem Ordner auf dem Computer in die Arbeitsfläche platzieren kann.

Das Bild erscheint nun in der Mitte des Bildschirms, im “Dokumentfenster”. In diesem Fenster können aber auch eigene Kreationen erstellt und nicht nur bereits bestehende Bilder zur Bearbeitung abgelegt werden. So nutzen vor Allem Graphikdesigner, die eigenen Content herstellen wollen, das Programm.

Ein leeres Dokument zu erstellen geschieht aber nicht auf die gleiche Weise wie das Öffnen eines Fotos. Für Ersteres muss man bei “Datei” auf “Neu” klicken. Dann öffnet sich ein kleines Fenster, in welchem Du die Einstellungen für Dein Dokument anpassen kannst. 

Egal, ob Du nur ein Bild bearbeiten willst, oder von Grund auf ein Werk erstellen möchtest, der Schlüssel liegt darin, sich mit dem Programm auszukennen und das Dokument nach Belieben verändern zu können. Davor ist aber der allererste Schritt nötig, nämlich das Dokument auszuwählen!

Mit Photoshop ein Bild skalieren

Klar, zu Beginn der Arbeit mit Photohop kann es verführend wirken, große Projekte anzugehen oder jede Facette der Bedienungsfläche kennenzulernen. Aber zuerst kommen die Grundlagen und dazu gehört das Skalieren eines Bildes. Immerhin werden in verschiedenen Medien verschiedene Formate benutzt, was beim Bearbeiten eines Bildes für ein bestimmtes Medium immer berücksichtigt werden muss.

Durch das Skalieren kann ein Bild auch kompakter oder schärfer werden. Dieses Werkzeug findet also immer Verwendung!

Für die erfolgreiche Anpassung der Bildgröße solltest Du übrigens nicht nach Zentimetern arbeiten, sondern Pixel verwenden. Diese Einheit wird sowohl für Bilder, als auch für Videos und Grafiken verwendet und fungiert als Universaleinheit. Egal ob Du ein Urlaubsbild vor Dir hast oder ein eigenes Bild kreieren willst, das Skalieren wird Dir ohne Probleme gelingen, wenn Du die Grundbegriffe kennst!

Neue Dokumente werden, wie bereits kurz erläutert, direkt bei der Erstellung skaliert. Für bereits bestehende Bilder gibt es zwei Methoden: 

  • Wenn Du die genaue Größe kennst, die Dein Bild haben soll, reicht es, unter dem Menu “Bearbeiten” auf “Frei transformieren” gehen. Hier kannst Du die gewünschten Maße eingeben und die Sache ist erledigt!
  • Die zweite Möglichkeit dauert etwas länger. Hierfür musst Du unter “Bild” auf “Bildgröße” gehen, worauf sich ein Fenster öffnest. Im ersten Feld können die Bildhöhe und -breite angepasst werden. Durch das Anklicken von “Proportionen erhalten” reicht es, einen Wert zu verändern, den Rest macht Photoshop von selbst. Nicht schlecht, oder?

Ein paar grundlegende Elemente zur Bildbearbeitung mit Photoshop

Deckkraft, Duplizieren, Maskenebene, das sind alles Begriffe, die man vielleicht mal gehört hat, aber dessen Verwendung etwas Übung brauchen. Photoshop kann selbst von Anfängern verwendet Wunder wirken, aber nur, wenn man sich traut, Vorlagen hinter sich zu lassen.

Bei Photoshop gilt immer: Geduld bewährt sich.
Für Photoshop Einsteiger kann das Programm zu Beginn überfordernd sein, aber das Lernen lohnt sich! | Quelle: unsplash

Hier also ein paar Werkzeuge und Elemente, die zu jeder Photoshop Erklärung gehören:

Zoomen

Zu Allererst musst Du wissen, wie Du in ein Bild reinzoomen kannst, denn die meisten Werkzeuge bedürfen einem hohen Maß an Präzision. Mit einer Computermaus braucht man nur “Alt” gedrückt halten und das Rad drehen, um rein- oder rauszuzoomen.

Eine andere Methode ist es, im Menu “Werkzeuge” auf “Zoom” zu klicken. Dann kann man mit dem Cursor auf das Bild gehen und mit einem Rechtsklick reinzoomen und mit einem Linksklick rauszoomen.

Die einfachste, aber wahrscheinlich unpraktischste Lösung ist es, den gewünschten Zoom in Prozent in das kleine Fenster unten links auf dem Bildschirm einzugeben. Auf diese Weise wird das gesamte Bild vergrößert, und Sie können sich in diesem Maßstab auf dem Bild bewegen.

Ein Bild schwarz-weiß färben

„Wenn du Menschen in Farbe fotografierst, dann fotografierst du Ihre Kleidung. Wenn du sie in Schwarz Weiß fotografierst, dann fotografierst du Ihre Seelen“ - Ted Grant

Ein Foto oder Video schwarz-weiß zu färben ist eine beliebte Bearbeitungstechnik. Fachterminologisch nennt sich diese Technik auf Photoshop Entsättigung, denn die Essenz des Ganzen ist es, dem Bild die Farbe, also die Sättigung, zu entziehen.

Einfach im Menu “Eigenschaften” auf “Voreinstellungen” und dann auf “Schwarz-Weiß” klicken! Mit einer anderen, etwas ausgefeilteren Technik kann man auch Grautöne einstellen.

Hierfür unter “Anpassungen” auf “Schwarz-Weiß” gehen. Dann zu “Ebene” navigieren, dann “neue Anpassungsebene” und schließlich “Schwarz-Weiß” auswählen. Die Ebene kannst Du nach Bedarf umbenennen und dann die Einstellungen übernehmen. Auf diese Art kannst Du ein Standardmodell für Schwarz-Weiß einstellen.

Einen Schritt rückgängig machen

Wenn Du einen Fehler machst, brauchst Du Dir erstmal keine Sorgen machen, das lässt sich leicht lösen! So wie die meisten Softwares gibt es auch bei Photoshop mehrere Möglichkeiten, bestimmte Schritte zu überarbeiten.

  • Um den letzten Schritt rückgängig zu machen, auf “Bearbeiten” und dann “Rückgängig” gehen oder auf der Tastatur gleichzeitig “Ctrl + Z” (PC) beziehungsweise “Cmd + Z” (Mac) drücken.
  • Um diesen gelöschten Schritt wiederherzustellen, auf “Bearbeiten” und “Wiederherstellen” gehen
  • Um mehrere aufeinanderfolgende Schritte zu löschen, auf “Bearbeiten” und dann “Schritt zurück” so oft klicken, wie gewünscht ist.

Die Datei speichern

Das Ganze hat logischerweise wenig Sinn, wenn man das eigene Projekt nicht abspeichert, egal ob es sich um ein retuschiertes Foto oder eine Eigenkreation handelt. Dieser Schritt ist ziemlich simpel, es reicht einfach auf “Datei” und dann auf “Speichern” oder “Speichern unter” zu gehen.

Das Format “.psd” ist das native Grafikformat von Photoshop und speichert wesentlich mehr Informationen (zu verwendeten Ebenen, Retuschen, Farbveränderungen…) als nur die reinen Bilddateien, während Formate wie “.jpg” oder “.png” eher für eine komprimierte, auf alle Plattformen und Softwares angepasste Speicherung verwendet werden.

Mit Photoshop der eigenen Neugier folgen

Klar ist, dass Photoshop gleichzeitig eine Goldmine und ein Grund der Verzweiflung für ‘Anfänger der Bildbearbeitung und Fotomontage sein kann. Gleichwohl gilt vor Allem für Diejenigen, die ihre ersten Schritte mit Photoshop wagen wollen, dass der Schlüssel des Erfolgs in der Neugör liegt.

Denn es lässt sich nicht leugnen, dass die Fülle an Werkzeugen, seien es Sättigung, Kontrast, Beleuchtung oder auch Dinge wie Vektordateien, erst einmal im Laufe Deiner Experimente entdeckt werden müssen. Du wirst nicht Alles erlernen oder gar meistern können, aber Du kannst Dich von den verschiedenen Menüs und Reitern tragen lassen und Dich so schnell mit Photoshop vertraut machen.

Und nicht vergessen, auf Photoshop ist Deine Kreativität der Antrieb für Alles!

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Siad

Student der Poltikwissenschaft, Hobbiefotograf und Kochbegeisterter. Spezialität: Hummus