„Wer als Anfänger die Gestaltungsregeln der Fotografie ignoriert, hat keinen Verstand. Wer sich aber fotolebenslang daran klammert, hat keine Fantasie.“

– Detlev Motz

Das Metier der Fotonachbearbeitung wird immer umkämpfter und bietet seinen Nutzern sowohl ein Ventil für ihre Kreativität, als auch eine Fülle an technischen Hilfsmitteln. Zuschneiden, Skalieren, Retuschieren - die Bildbearbeitung bietet zahlreiche Möglichkeiten.

Dank sozialer Medien ist es in Deutschland keine Seltenheit mehr, wenn Leute hier und da mal ihre Familienbilder und Urlaubsselfies mit ein paar Feinschliffe versehen. Bildbearbeitungsprogramme finden also überall Verwendung und müssen deswegen auch einfach in der Verwendung sein und nicht nur leistungsstark.

Mit Retuschesoftwares kannst Du ohne Probleme rote Augen korrigieren und RAW-Dateien bearbeiten.

Aber unter all den Bildbearbeitungsprogarmmen bieten einige ein vollständigeres Packet als andere. Du fragst Dich, welche das sind? Hier unsere Antwort!

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Unsere Tipps für den Start mit Photoshop!

30 Jahre! So alt ist Photoshop mittlerweile! Dieser Pionier der Bildbearbeitung kostet zwar 288 € pro Jahr, bietet dafür aber eine 30-tägige kostenlose Testversion an, mit der Wir die Bedienbarkeit des Programms kennenlernen können.

Photoshop ist vielseitig einsetzbar und zuverlässig.
Egal ob es ein Selfie ist oder ein Landschaftsbild, für Photoshop findest Du immer Verwendung! | Quelle: unsplash

Und die erweist sich als sehr gut, denn Photoshop versteht sich als Fundament der Bildbearbeitung. Die Software kann man auf der Seite adobe.com herunterladen. Dafür nötig ist nur eine Adobe ID, Du kannst also in wenigen Klicks mit Deinen Retuschearbeiten loslegen!

Die Bedienungsoberfläche von Photoshop

Wie ist sie nun aufgebaut, die Bedienungsoberfläche von Photoshop? Damit man die Grundelemente zur Nachbearbeitung schnell finden kann, ist das Programm klar strukturiert und gut aufgeteilt.

In der Mitte befindet sich die Arbeitsfläche, hier legst Du die Datei ab, die Du bearbeiten möchtest. Dadrüber findet man die Menüleiste, wo alle zur Bildbearbeitung relevanten Reiter enthalten sind, wie etwa “Datei”, “Bild” oder auch das Einstellungsmenü.

Das Programm ist zwar kostenpflichtig, bietet dafür aber auch eine Menge! Rechts von der Arbeitsfläche etwa sind noch mehr Funktionen versteckt. Beispielsweise sind hier Reiter wie “Ebenen” oder “Eigenschaften”, die dabei helfen, das letzte Quäntchen aus Deinen Fotos rauszuholen.

Die Funktionen von Photoshop

Der Einstieg in Photoshop ist also garnicht so schwer, denn das Programm ist ausgereift und konkurriert in punkto Intuitivität auch mit kostenfreien Softwares. Du kannst leere Dateien kreieren oder auch bereits bestehende Bilder aufrufen und diese nach Geschmack bearbeiten.

Um in ein Bild reinzuzoomen gibt es drei Möglichkeiten:

  • Die “Alt”-Taste gedrückt halten und mit dem Mauspad zoomen
  • Auf dem Menü “Werkzeuge” auf “Zoom” gehen und den Cursor auf die gewünschte Stelle platzieren
  • Den gewünschten Zoom-Wert in Prozent in dem kleinen Kästchen unten links am Bildschirm eingeben
Mit Photoshop gelingt Dir alles.
Die Fülle an Werkzeugen in Photoshop ist beachtlich und hilft dabei, aus jedem Foto etwas rauszuholen! | Quelle: unsplash

Wie gesagt, die Software ist unglaublich ausgereift und strotzt vor kleinen verschiedenen Funktionen. Die Bildbearbeitung war noch nie so umfassend! Zu diesen eher grundlegenden Funktionen auf Photoshop gehören folgende:

  • Einen Schritt rückgängig machen
  • Ein Bild zuschneiden
  • Ein Bild in Schwarz/Weiß färben bzw. es entsättigen
  • JPEG, GIG und PNG bearbeiten
  • Mankos ausbessern und rote Augen korrigieren

Das Bildbearbeitungsprogramm Lightroom benutzen lernen

Egal ob spiegellose Digitalkamera oder DSLR, Lightroom ist die Software schlechthin für Fotografen. Denn die kleine Fotosoftware ist nicht nur für die Bildbearbeitung gut, sondern auch noch ein exzellentes Klassifizierungsprogramm zum Sortieren von Bildern. Perfekt, wenn man seine Bilder schnell finden will!

Aber um zu lernen, wie man Lightroom benutzt, muss man einige Dinge beachten, das Programm hat sich seit seiner Entwicklung im Jahre 2002 stark entwickelt. Ähnlich wie Photoshop wird  die eigentlich kostenpflichtige Software eine kostenlose 30-tägige Testversion angeboten. 

Wenn Du nach diesen 30 Tagen Interesse daran hast, Dir Lightroom zuzulegen, dann solltest Du die Preise für die Software im Blick haben. Hier eine kleine Tabelle zu den Tarifen von Lightroom und der Adobe Creative Cloud im Allgemeinen:

Monatspreisprivate NutzerUnternehmenStudenten und LehrerSchulen und Universitäten
Foto-Abo11,59 €///
Einzellizenz23,19 €29,99 €/14,99 €
Komplette Cloud57,99 €69,99 €18,85 €34,99 €

Da Lightroom zur Adobe Suite gehört, ist der Download auch genauso einfach, wie der von Photoshop!

Mit Lightroom kann man fast nichts falsch machen.
Lightroom gehört zu den besten Bildbearbeitungsprogrammen überhaupt! | Quelle: unsplash

Die Verwendung dagegen unterscheidet sich etwas, hier kann Lightroom seine Vorteile für klassische Fotografiebearbeitung und Bildklassifizierung ausspielen, die das Programm vor Allem gegenüber anderen Programmen gleicher Funktionsweise hat.

Um ein Bild zu importieren, ist es nützlich, ein paar Schritte zu kennen, die je nach Bildquelle abweichen:

  • Um auf Adobe Lightroom Bilder von Deinem Computer oder einer Festplatte zu importieren, einfach unter “importieren” auf den Ordner klicken, der die gewünschten Bilder enthält und “hinzufügen” drücken. Dann die Bilder auswählen, die bearbeitet werden sollen und die auf der linken Seite beschriebenen Schritte durchführen, um die Einstellungen anzupassen.
  • Um Bilder von einer Kamera zu importieren, erst auf “importieren” gehen, dann die Speicherkarte der Kamera auswählen, “kopieren” drücken und die gewünschten Bilder auswählen.

Mit Lightroom kannst Du Deine Bilder kategorisieren und organisieren. Die Software ermöglicht es daher, Informationen zu jedem Bild hinzuzufügen, Sammlungen zu erstellen und Fotos nach Datum zu sortieren. So findest Du sie im Handumdrehen wieder!

Das ist aber nicht die einzige Funktion, wie mit jedem anständige Bildbearbeitungsprogramm kannst Du auch mit Lightroom Rote-Augen-Korrekturen durchführen, Presets (Ein Set an Voreinstellungen, die Deinen Bildern eine gewisse Kohärenz verleihen) anwenden, die Schärfe erhöhen oder auch Fotos zuschneiden.

Wieso GIMP als bevorzugten Fotoeditor auswählen?

Unter all den kostenlosen Bildbearbeitungsprogrammen gehört GIMP zu den Pionieren. Das schlanke Programm minimiert Bugs und lange Ladezeiten, wodurch die kreative Erfahrung in den Vordergrund gerückt wird.

1984 entwickelt konnte sich GIMP dank seiner intuitiven Bedienungsoberfläche immer mehr bewähren. Das kostenlose Programm ist eine abgespeckte Version von Photoshop und basiert auf leicht ersichtlichen Menüs mit den Grundlagen der Bildbearbeitung, wie etwa “Datei”, “Bearbeiten”, “Ebenen” oder auch “Filter”.

Die Ebenen bilden das Grundgerüst von GIMP und sollten vom Nutzer um jeden Preis verstanden werden. Bei der Nachbearbeitung wird ein Bild in mehrere Ebenen aufgeteilt, die sichtbarste davon ist diejenige, die oben liegt.

Man kann unbegrenzt viele Ebenen verwenden, ihr Inhalt besteht aus Text, Filtern oder anderen beigefügten Objekten.

GIMP wird von vielen Menschen benutzt.
Mit GIMP hat man nicht nur tolle Funktionen, sondern auch eine aktive Community! | Quelle: unsplash

Wer das verstanden hat kann GIMP professioneller und effizienter verwenden, vor Allem dank seiner Werkzeuge. Diese Werkzeuge verteilen sich über mehrere Reiter. Darunter währen:

  • Die Auswahlwerkzeuge zur Auswahl eines Teils des Bildes, auf den man sich bei der Bearbeitung fokussieren möchte
  • Die Retuschierwerkzeuge, mit denen man die Qualität der Bilder verbessert und so das Maximum an Ästhetik rausholt
  • Die Transformationswerkzeuge, etwa zum Rotieren, Vergrößern oder Zuschneiden eines Bildes

Die große Stärke von GIMP liegt in seiner Vielseitigkeit. Die äußert sich etwa in den zahlreichen Plugins, die die Benutzer kreieren und mit der ganzen Nutzercommunity teilen können.

Darktable, Pandora, Liquid Rescale - das sind alles Plugins, die man im Internet herunterladen kann und die es einem ermöglichen, andere Bildformate zu bearbeiten, Panoramas zu erstellen oder Unreinheiten auf einem Gesicht zu glätten. Gar nicht so schlecht, oder?

Auf diese Art kannst Du die Grundfunktionen erweitern und noch besser nutzen! Wie Wir finden ein guter Grund, um GIMP als Bildbearbeitungsprogramm zu verwenden!

Dank dieser drei Softwares kannst Du Dich nun ohne Sorgen in die Welt der Fotoretusche wagen. Ein unpassendes Element rausschneiden, Gesichter bearbeiten, Filter einfügen, all das ist damit möglich!

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Siad

Student der Poltikwissenschaft, Hobbiefotograf und Kochbegeisterter. Spezialität: Hummus