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Wie werde ich Fotografie-Lehrer?

Von Nelly, veröffentlicht am 23/01/2019 Blog > Kunst & Freizeit > Fotografie > Fotografiekurse Geben: Hilfreiche Ratschläge für angehende Fotografie-Lehrer

Du hast eine Leidenschaft für Ästhetik und Kunst und bist erfahren im Umgang mit der Kamera? Dann werde Fotografielehrer für Anfänger! Der Beruf des Fotolehrers im Rahmen von Privatunterricht ist allen Fotografen frei zugänglich, da keine Diplome vorgewiesen werden müssen. Wenn Ihr also eine pädagogische Ader habt und Schülern Eure Leidenschaft vermitteln möchtet, könnt Ihr Anfängern in nur wenigen Sitzungen die Grundlagen der Fotografie beibringen.

Folgt diesem Leitfaden und werdet private Fotografie-Lehrer!

Wie finde ich als Lehrer Fotografie-Schüler?

Die Fotografie wird immer beliebter. Auch in Deutschland gibt es Tausende Anfänger, die lernen wollen, wie man fotografiert und auf der Suche nach dem passenden Lehrer dafür sind.

Wer also Lehrer der digitalen Fotografie werden möchte und Schülern die Bildbearbeitung oder die Portraitfotografie beibringen will, der muss zunächst ein wenig Vorarbeit leisten.

Dazu gehört auch das Identifizieren der Zielgruppe.

Um die Aufmerksamksamkeit potentieller Schüler auf sich zu ziehen, sollte das Angebot des Lehrers (beispielsweise im Rahmen einer Kleinanzeige) besonders klar und prägnant sein!

Es gibt verschiedene Möglichkeiten für professionelle Fotografen, Schüler zu finden:

  • Schaltet eine Anzeige in Geschäften (z.B. Supermarkt)
  • Betreibt Mundpropaganda
  • Schaltet eine Anzeige in örtlichen Zeitungen
  • Schaltet eine Anzeige in Fachzeitschriften
  • Schaltet eine Anzeige am schwarzen Brett von Fotoschulen oder Kunstschulen (z.B. Bildende Kunst oder Angewandte Kunst)
  • Erstellt ein Lehrerprofil auf privaten Nachhilfe-Websites (wie beispielsweise Superprof)

Über Kleinanzeigen könnt Ihr potenzielle Schüler über Eure Kurse in Kenntnis setzen. Um Schüler zu finden, könnt Ihr Annoncen an Pinnwände und schwarze Bretter hängen. | Quelle: pixabay

Viele Fotografie-Studenten geben neben ihren Unikursen privaten Fotografie-Unterricht oder entwickeln sogar den Wunsch, sich nach dem Studium hauptberuflich dem Unterrichten dieser Kunst zu widmen. Diese Art von Kursen ist bei Fotografie-Schülern auch wegen der allgemein recht niedrigen Preise sehr beliebt.

Landschaftsfotografie, Studiofotografie, Portraitfotografie oder Makrofotografie: Ganz gleich, auf welches Fachgebiet Ihr Euch spezialisiert habt – Ihr werdet problemlos Schüler für Euren Fotokurs finden. Es gibt zahlreiche Menschen, die den Umgang mit einer Spiegelreflexkamera erlernen möchten!

Also, schnappt Euch Euer Stativ, Eure beste Objektivblende und Euren Reflektor und werdet Fotolehrer. Es bleibt Euch überlassen, ob Ihr gelegentlich (zum Beispiel zur Finanzierung des Studiums) oder hauptberuflich als professioneller Fotograf in Vollzeit arbeiten möchtet!

Wie werde ich Privatlehrer für Fotografie?

Die Schritte zum Job als privater Fotolehrer

Ihr habt Lust, eine Karriere als Privatlehrer zu starten?

Wie bereits erwähnt steht es jedem frei, privaten Fotografie-Unterricht zu geben. Die Spezialisierung (Kochfotografie, Fotojournalismus oder Tierfotografie) legt Ihr dabei selber fest.

Der erste Schritt besteht darin, dass Ihr Euch selbstständig meldet. Das könnt Ihr bei Eurem Gewerbeamt machen und dauert nur ein paar Minuten. Ihr entscheidet selbst, wann Eure Selbstständigkeit beginnt. Ab diesem Zeitpunkt könnt Ihr Eure Tätigkeit als Fotolehrer legal aufnehmen!

Wir legen Euch ans Herz, Privatlehrer im Bereich Fotografie zu werden!

Tatsächlich sind aktuell nur wenige Kunsthochschulen auf der Suche nach Fotografielehrern. Darüber hinaus werden von Lehrern an Fotografie-Schulen und -Universitäten auch häufig anerkannte Abschlüsse und jahrelange Erfahrung in diesem Fach verlangt. Zum Beispiel könnte vorausgesetzt werden, dass Ihr bereits Fotos an Einzelpersonen verkauft, Bilder in Galerien ausgestellt oder an einer Fotomesse teilgenommen habt.

Daher bietet es sich für „Lehrer-Einsteiger“ an, erste Erfahrungen im Rahmen von Privatunterricht zu sammeln. Häufig finden Lehrer über Online-Kleinanzeigen Schüler für Ihre Kurse.

Der zweite und letzte Schritt besteht in der Erstellung eines Profils auf Superprof. Dort können Schüler mit Lehrern in Kontakt treten und die Bedingungen des Unterrichts abklären.

Ob Ihr nun den Weißabgleich, die Geschichte der Fotografie, die Verschlusszeit oder sogar die Silberfotografie unterrichten möchtet, Ihr werdet über diese Seite für Tausende von Schülern sichtbar sein, die an Euren Fähigkeiten und Eurem Wissen interessiert sein könnten!

Wie finde ich einen Fotokurs in München?

Welche Informationen müssen in meine Kleinanzeige als Fotolehrer?

In den letzten Jahren ist der Markt für Privatunterricht fächerübergreifend explodiert. Um sich in diesem wettbewerbsintensiven Markt einen Platz zu sichern, müssen Lehrer durch ein besonderes Merkmal (beispielsweise attraktive Werbung) herausstechen!

Folgendes solltet Ihr in Eurer Anzeige erwähnen: 

  • Eure Diplome und Abschlüsse
  • Eure Erfahrungen als professionelle Fotografen
  • Das stündliche Honorar
  • Mögliche Angebote (beispielsweise 10 Kurse zum Preis von 8)
  • Die Art des Unterrichts (Kleingruppen- oder Einzelunterricht)
  • Ob die Möglichkeit eines „Online-Fotokurses“ besteht
  • Der Inhalt Eures Fotokurses
  • Die Dauer des Fotokurses (4-stündiger Fotoworkshop, kurze Fotosession….)

Ein Diplom weist Eure Kenntnisse in der Fotografie nach! Wenn Ihr ein Diplom von einer Fotoschule oder -Universität habt, solltet Ihr das auf jeden Fall in Eurem Profil erwähnen! | Quelle: pixabay

Vergesst nicht, ein Profilfoto beizufügen, um die Aufmerksamkeit so vieler Schüler wie möglich auf Euer Profil zu ziehen. Noch besser wäre es, Eure eigenen Werke hochzuladen, um interessierten Schülern einen Überblick über Eure Arbeit zu geben.

Um ein beliebter Privatlehrer für Fotografie zu werden, solltet Ihr Eurem Schüler während der ersten Fotoeinführungsstunde gut zuhören und eine tolle Stunde abliefern. So könnt Ihr Euch auf Superprof einen Ruf aufbauen und tolle Bewertungen einholen!

Wie bestimme ich den Preis für meinen Fotokurs?

Die Durchschnittspreise für private Fotokurse

Ihr möchtet also Fotografielehrer werden, kennt aber den aktuellen Marktpreis für eine Fotostunde nicht?

Bei Superprof entscheidet Ihr selbst, wie viel Ihr für Kurse im Bereich der Fotoshootings, Hochzeitsfotografie oder Silberfotografie nehmen möchtet. Der Preis ist in der Regel das erste, worauf Schüler bei der Suche nach Lehrern achten. Daher ist es wichtig, den Preis nicht zu hoch anzusetzen. Gleichzeitig solltet Ihr Euch aber auch nicht unter Eurem Wert verkaufen – das könnte dazu führen, dass Schüler Euch und Euren Unterricht nicht ernst nehmen!

Hier eine kleine Liste der Durchschnittspreise für Fotokurse auf Superprof:

  • Fotokurs Hamburg: 48€
  • Fotokurs Berlin: 40€
  • Fotokurs Frankfurt: 30€
  • Fotokurs München: 10€
  • Fotokurs Stuttgart: 15€
  • Fotokurs Saarbrücken: 15€
  • Fotokurs Freiburg: 25€
  • Fotokurs Heidelberg: 18€
  • Fotokurs Kassel: 22€
  • Fotokurs Leipzig: 40€

Die geographische Lage Eures Kurses und der örtliche Durchschnittspreis sind daher wichtige Kriterien, die bei der Festlegung des Preises für den Fotokurs berücksichtigt werden sollten. Dennoch ist es in Ordnung, wenn sich Euer Kurs preislich von anderen Superprof-Lehrern unterscheidet. Vielleicht bietet Ihr ja ein Spezialgebiet an, für das es wenige Lehrer gibt?

Wir empfehlen Euch, selbst eine kleine Marktanalyse durchzuführen. Findet heraus, wie andere Fotolehrer den Preis für Ihren Kurs festlegen und vergesst dabei nicht, auch den Kursinhalt zu vergleichen. So könnt Ihr für Euch selbst eine Preisspanne identifizieren, die Ihr für den Kurs verlangen könnt.

Auf der Suche nach einem Fotokurs in Stuttgart?

Passt Euer Honorar an Euer Lehrerprofil an

Um den endgültigen Preis Eures Fotokurses zu bestimmen, solltet Ihr neben dem lokalen Durchschnittspreis auch weitere Kriterien berücksichtigen.

Bringt Euren Schülern die Natur- und Landschaftsfotografie näher! Ihr seid Experten der Naturfotografie? Lehrer mit vertieften Fähigkeiten können mehr Geld für Ihre Kurse verlangen. | Quelle: pixabay

So wird ein „Fotolehrer-Anfänger“ logischerweise weniger verlangen können als ein erfahrener Lehrer. Daher sollten weniger erfahrene Fotolehrer Ihre Preise leicht unterhalb des Durchschnitts ansetzen.

Aber auch die Fachrichtung und die im Kurs gelehrten Fototechniken können den Preis beeinflussen:

  • Schärfentiefe
  • Lange Belichtungszeit
  • Fotoretuschierung in der Nachbearbeitung
  • Schwarz-Weiß-Fotos
  • Beherrschung von Schärfe und künstlerischer Unschärfe
  • Framing
  • Manueller oder automatischer Modus
  • Naturfotos
  • Familienfotos
  • Spiegelreflexkameras

Wenn Ihr also vertiefte Kenntnisse und Erfahrungen in einem bestimmten Bereich habt, könnt Ihr den Kurspreis gegenebenfalls ein wenig anziehen.

Wir raten Euch dazu, auch Online-Kurse anzubieten, um ein breiteres Publikum zu erreichen. Auch hier gilt: je ausgefallener die Fachrichtung, desto höher der Preis. Tatsächlich kann die Angabe von Spezialgebieten fortgeschrittenere Schüler interessieren, die gerne dazu bereit sind, ein wenig mehr zu bezahlen, um von einem Meister des Fachs unterrichtet zu werden und die Kunst des Fotografierens zu perfektionieren.

Des Weiteren könnt Ihr den Preis ebenfalls anheben, wenn das Fachgebiet eine spezielle Fotoausrüstung erfordert. Indem Ihr über diese Ausrüstung verfügt, müssen Eure Schüler nicht selbst die Investition tätigen.

Kurz gesagt, Ihr solltet einen originellen, unterhaltsamen und lehrreichen Kurs anbieten. Denn nur so werdet Ihr langfristig damit Geld verdienen und Spaß am Job haben.

Wie gebe ich Online-Fotokurse mit der Webcam?

Richtig gelesen, Ihr könnt Euch die Vernetzung des Internets zu Nutze machen und über Eure Webcam Fotografie-Kurse geben.

In den letzten Jahren haben sich Online-Lernplattformen immer mehr durchgesetzt. Viele junge Menschen nutzen im Alltag gerne digitale Tools, was diese Form des Lernens attraktiv macht.

Die Technik, die Ihr für Online-Kurse braucht, habt Ihr bestimmt schon zuhause. Über Online-Kurse könnt Ihr noch mehr Schüler erreichen! Dazu braucht Ihr Computer, Kamera und Mikrofon! | Quelle: pixabay

Die meisten Schüler und Lehrer verfügen bereits über die notwendige Ausrüstung, um einen Online-Fotokurs zu geben oder zu nehmen. Über Online-Kurse können Schüler aller Fächer bares Geld sparen.

Hier eine kleine Liste der Geräte, die Ihr für ein Online-Foto-Tutorial braucht:

  • Ein Laptop oder Desktop-Computer, ob Windows oder Mac kann je nach gewünschter Nachbearbeitung relevant sein
  • Eine hochwertige Webcam, am besten nicht in den Computer eingebaut (zwischen 20 und 30 Euro solltet Ihr für eine externe Webcam bezahlen, um eine ausreichende Qualität zu erzielen)
  • Ein in den Computer oder die Webcam integriertes Mikrofon oder ein externes Mikrofon (beispielsweise in Kopfhörer eingebaut)
  • Eine gute Internetverbindung (Wir empfehlen eine Glasfaser-Verbindung)
  • Chat-Software mit Bildschirmteilung (Google Hangouts, Skype….)
  • Bildbearbeitungssoftware für die Nachbearbeitung

Der Webcam-Kurs ist besonders für Fotografie-Anfänger zu empfehlen!

Die Online-Kurse entlasten oft Schüler und Lehrer: bei Fragen können Schüler direkt mit Ihrem Fotolehrer in Kontakt treten, was die Kommunikation und den Lerneffekt verstärken kann.

Na, interessiert? Probiert es aus, werdet Privatlehrer der Fotografie und übertragt Eure Leidenschaft auf Eure Schüler! 

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