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4 Gründe, wieso Ihr einen Fotografie Kurs machen solltet

Von Lea, veröffentlicht am 23/01/2019 Blog > Kunst & Freizeit > Fotografie > Der Einstieg in die Fotografie: Motive, Tipps und Tricks

Seit mehreren Jahren sind Smartphones eine große Konkurrenz für Spiegelreflexkameras und andere Fotoapparate. Schließlich sind in unsere Handys immer bessere Kameras eingebaut und viele Fragen sich, ob es überhaupt noch Vorteile mit sich bringt, eine richtige Kamera zu besitzen.

Doch haben die Smartphones wirklich die normalen Kameras ersetzt? Kann man mit einem Handy die gleiche Qualität und Präzision in seinen Fotos erreichen, wie mit einer Spiegelreflexkamera?

Die meisten professionellen Fotografen sind der Meinung, dass Kameras noch einige glorreiche Jahre vor sich haben.

Ihr fragt Euch, ob sich eine Investition in eine Spiegelreflexkamera lohnt, wenn Ihr mit Eurem Smartphone schon schnell und einfach gute Fotos schießen könnt? Ja es lohnt sich, denn mit einer professionellen Kamera könnt Ihr einen Schritt weiter gehen und Eure Möglichkeiten in der Fotografie erweitern.

In einem Fotografiekurs lernt Ihr die wichtigsten Techniken, Vokabeln, Möglichkeiten und Eure Kreativität auszuleben. Seid Ihr bereit? Lest hier, wieso es sich noch heute lohnt, Fotografieren zu lernen.

Über Fotografie reden wie ein Profi

Auch in der Fotografie gibt es Fachwörter, die nur die Experten kennen. Es ist schwierig, zu improvisieren, ohne die richtigen Termini zu kennen. Wir stellen Euch jetzt einige der wichtigsten Wörter vor, die Ihr als Fotograf kennen solltet.

  • Die Blende

Die Blende sitzt im Objektiv und mit ihr könnt Ihr einstellen, wie viel Licht durch Eure Linse dringt. Das wirkt sich übrigens auch auf Eure Tiefenschärfe aus.

  • Die Öffnungsweite

Hierbei handelt es sich um den Durchmesser Eures Objektives, den Ihr mit der Blende einstellt. So könnt Ihr kontrollieren, wie viel Licht Ihr einfangt und stellt die Tiefenschärfe ein.

  • Der Fokus

Mit dem Fokus stellt Ihr bestimmte Elemente auf Eurem Foto scharf oder weniger scharf. So könnt Ihr zum Beispiel das wichtigste Element fokussieren, um dieses hervorzuheben. Der Hintergrund wird häufig als vergleichsweise unscharf eingestellt.

  • Die Belichtungszeit

Die Belichtungszeit entscheidet, wie lange Euer Sensor Licht ausgesetzt wird. Ihre Dauer hängt stark von der Belichtung und den Bewegungen Eures Subjektes ab. Wenn Ihr also z.B. ein Objekt fotografiert, das sich schnell bewegt, solltet Ihr eine kurze Belichtungszeit wählen.

  • Die ISO-Empfindlichkeit

Dies ist die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors. Je höher die Empfindlichkeit, desto weniger künstliches Licht braucht Ihr für gute Fotos. Aber Achtung, auch mit einer hohen Sensibilität besteht das Risiko, dass bei einer zu geringen Beleuchtung ein Bildrauschen auf Euren Fotos entsteht.

Lernt die wichtigsten Begriffe der Fotografie. Objektiv, Linse und Blende werden bald keine Fremdwörter mehr für Euch sein. | Quelle: Pixabay

  • Bildrauschen

Bildrauschen oder ISO-Rauschen beschreibt Fotos, die körnig aussehen, da ihre Schärfe gestört ist.

  • Die Belichtung

Hierbei handelt es sich um die Belichtung Eures Fotos. Eure gewünschte Belichtung stellt Ihr mit der Blende, der Öffnungsweite, der Belichtungszeit und der ISO-Empfindlichkeit ein. Natürlich ist die optimale Belichtung abhängig von dem natürlichen Licht in Eurer Umgebung. Ihr könnt aber auch mit dem Licht spielen, um besondere Effekte zu erreichen.

Wenn Ihr noch mehr Techniken für professionelle Fotografie lernen und weitere Begriffe aus der Fotografie kennen wollt, dann solltet Ihr einen Fotokurs machen.

Erweitert Euer Vorstellungsvermögen

Momentan macht Ihr wahrscheinlich ein Foto, wenn es gerade dazu eine Gelegenheit gibt oder Ihr einen Moment festhalten möchtet. Versucht doch mal, Euren Standpunkt diesbezüglich zu verändern.

Sucht Euch aktiv interessante Orte und Dinge heraus, die Ihr fotografieren könnt!

Ihr müsst nicht auf die Gelegenheit warten, sondern Gelegenheiten schaffen. Macht zum Beispiel einen Spaziergang, nur mit dem Ziel, Fotografieren zu üben. Ihr werdet Eure Stadt, Euer Viertel oder gewohnte Landschaften neu entdecken und mit anderen Augen sehen – den Augen eines Fotografen! Ab jetzt seid Ihr viel aufmerksamer, wenn Ihr unterwegs seid.

Probiert außerdem verschiedene Perspektiven aus. Bleibt nicht nur in Eurer persönlichen Sicht stecken und versucht mal ein Foto aus der Höhe eines Kindes, eines Riesen, eines Hundes oder einer Ameise zu schießen. Plötzlich habt Ihr so viele weitere Möglichkeiten…Eine Landschaft oder Szene kann sich nämlich komplett verändern, wenn man den Winkel des Fotos wechselt.

Selbst wenn Ihr gerade keine Kamera dabeihabt, solltet Ihr anfangen, so oft wie möglich als Fotograf zu denken. Auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn, auf der Straße, beim Einkaufen – sucht Euch ein Subjekt aus und überlegt Euch, wie Ihr es fotografieren könntet.

  • Aus welchem Winkel?
  • Welche Perspektive?
  • Welche Einstellungen?

Ja, auch imaginäre Fotos können Euch dabei helfen, weiterzukommen. Versucht auch mal, neue Orte zu entdecken, an denen Ihr normalerweise nicht unterwegs seid. Das ist eines der besten Mittel, um Eure Kreativität zu erweitern und neue Ideen für Fotos zu bekommen. Ein Wald, ein neues Viertel in Eurer Stadt…Egal welche Art von Ort Ihr Euch aussucht, alles ist perfekt als Inspiration für etwas Neues.

Der Winkel zählt! Auf der Straße sitzen zu müssen kann einem Fotografen schon mal passieren. | Quelle: Pixabay

Habt außerdem auf gar keinen Fall Angst davor, Euch auch mal lächerlich zu machen. Als Fotograf müsst Ihr manchmal in der Öffentlichkeit komische Posen einnehmen, Euch auf den Boden legen oder ewig in die Ferne starren. Ihr werdet jedoch schnell merken, dass niemand das merkwürdig oder blöd findet, da man ja Eure Kamera sieht und genau weiß, wieso Ihr Euch so verrenkt.

Meistert die Belichtung, damit Ihr keine Filter mehr braucht

Für Fotofilter gibt es heute hunderte von Apps und Tools, mit denen Ihr Eure Fotos schnell und einfach bearbeiten könnt. Aber wusstet Ihr, dass Ihr auch ohne künstliche Filter die gleichen Ergebnisse erzielen könnt?

Dafür müsst Ihr nur lernen, mit Licht umzugehen. Um Profi Fotograf zu werden solltet Ihr alle Techniken der Belichtung beherrschen. Wir haben Euch die grundlegenden Informationen zur Belichtung von Fotos herausgesucht.

  • Die Farbtemperatur

Das wird Euch vielleicht überraschen, aber Licht ist niemals durchsichtig! Es hat Farben, deren Temperatur in Kelvin gemessen wird. Die Farbtemperatur könnt Ihr auf Eurer Kamera einstellen, indem Ihr den Weißabgleich verändert. Je mehr Ihr die Einstellungen in Richtung Rot / Orange richtet, desto wärmer wird Euer Foto erscheinen. Umgekehrt scheint ein Bild kälter, wenn Ihr Richtung Blau geht.

  • Hartes und weiches Licht

Diese Unterscheidung ist die Grundlage für die Belichtung eines Fotos. Hartes Licht wirft viele Schatten, die klare Kanten haben. Das beste Beispiel hierfür ist die Sonne. Weiches Licht habt Ihr z.B., wenn Ihr sehr nah an ein Objekt herangeht. Es gibt so gut wie gar keine Schatten und das Licht kommt aus vielen Richtungen.

  • Die Größe der Lichtquelle

Indem Ihr die Größe Eurer Lichtquelle verändert, könnt Ihr mit den Kontrasten auf Eurem Foto spielen. Je größer die Quelle, desto klarer wird Euer Subjekt erscheinen. Umgekehrt wird Euer Subjekt weniger klar mit mehr Kontrasten und einer kleineren Lichtquelle.

Ihr könnt außerdem die Größe der Lichtquelle verändern, indem Ihr ihre Entfernung zu dem Objekt verändert, das Ihr fotografiert. Je näher die Quelle, desto mehr Kontraste werdet Ihr bemerken.

  • Natürliches Licht nutzen

Wenn Ihr nicht so viel Zubehör habt, könnt Ihr natürlich auch mit natürlichem Licht arbeiten. Dazu müsst Ihr zuerst lernen, die Veränderungen der Farben im Laufe des Tages zu beobachten und Euch an diese anzupassen.

  • Die Golden Hours

Nutzt die goldenen Stunden. Morgens und abends wirft die Sonne ein ganz besonderes Licht. | Quelle: Pixabay

Anders als mittags, wenn das Licht sehr hart ist und viele Schatten wird, sind die Lichtverhältnisse bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sehr weich und sorgen für unglaublich beeindruckende Farben. Diese nennt man die goldenen Stunden und Ihr solltet sie unbedingt für Eure Fotos nutzen!

Heutzutage gibt es unendlich viele Möglichkeiten, Eure Fotografien zu zeigen

Die Zeit der physischen Ausstellungen als einziges Mittel, seine Fotos bekannt zu machen, ist vorbei. Genau wie in vielen anderen Bereichen unseres Lebens hat das Internet es Künstlern um einiges leichter gemacht, ihre Werke mit anderen zu teilen.

Auch wenn eine richtige Fotografie Ausstellung noch immer eine geniale Option ist, benötigt man viel Zeit, Geld und Kontakte hierfür, was viele Amateurfotografen nicht aufbieten können. Einfacher ist es, wenn Ihr z.B. einen Blog startet. Es gibt heutzutage super einfache Lösungen, seine eigene Webseite zu erstellen, ohne einen Informatiker zu Rate ziehen zu müssen.

Euer Blog wird nur Eure Welt und Eure Fotos zeigen. Hier könnt Ihr Eure Fotos mit Beschreibungen veröffentlichen, und wieso nicht auch ein paar Fotos, die Euch inspiriert haben?

Instagram eignet sich super für Fotografen. Im Internet könnt Ihr Eure Fotos kostenlos veröffentlichen. | Quelle: Pixabay

Doch auch soziale Netzwerke können ein perfektes Mittel sein, um Eure Fotos bekannt zu machen. Schließlich sind Fotos das Zentrum vieler sozialen Medien. Neben Instagram gibt es noch viele weitere Netzwerke, die auf Fotografie spezialisiert sind, darunter 500px, DeviantArt oder Flickr.

Überzeugt?

Egal ob Ihr einen online Fotografie-Kurs macht oder Euren Tutor persönlich treffen wollt, legt am besten jetzt gleich damit los, richtig fotografieren zu lernen!

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