„Bewahre deine Liebe zur Natur, denn das ist der richtige Weg zu immer besserem Kunstverständnis.“

Vincent Van Gogh

Vincent Van Gogh und Pablo Picasso zählen zu den bekanntesten Malern in Deutschland und der Welt. Allein am Malstil erkennt man ihre Bilder sofort und bis zum heutigen Tag faszinieren sie die Kunstwelt. Ihre Werke sind in den bedeutendsten Museen der Welt ausgestellt.

Doch Picasso und Van Gogh sind nicht die einzigen großen Künstler, die die Kunstwelt nachhaltig geprägt haben.

Wir stellen Dir im Folgenden einige berühmte Künstlernamen vor, die man kennen sollte, wenn man sich für Kunst interessiert oder vielleicht sogar Kunst studieren will.

Dabei sei allerdings darauf hingewiesen, dass es so viele berühmte Malernamen gibt, dass wir natürlich nicht alle nennen können. Wir erheben also keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern haben uns einfach einige bekannte Künstler herausgepickt.

Und: Die Reihenfolge der hier vorgestellten Liste bekannter Maler hat nichts mit deren Bedeutung oder Wichtigkeit zu tun, sie ist rein zufällig gewählt.

Die wichtigsten Informationen zum Thema Malerei sowie berühmte Maler und Gemälde im Überblick gibt es übrigens in unserem Guide!

1. Vincent Van Gogh

Der Niederländer Vincent Van Gogh ist einer der großen Maler des 19. Jahrhunderts, sein Stil einzigartig und unverwechselbar. Besonders bekannt ist er für seine Stillleben und Landschaften.

Sein Stil wird der Kategorie des Post-Impressionismus (mit Elementen des Pointillismus) zugeordnet.

Van Gogh wurde im Jahr 1853 geboren und nahm sich 1890 auf einem Feld das Leben – nachdem er noch ein letztes Gemälde gemalt hatte. Außerdem tragisch an seiner Geschichte: Van Gogh ist heute weltberühmt, war zu seinen Lebzeiten allerdings kaum bekannt und geschätzt.

Wofür war Van Gogh bekannt?
Der Maler mit der tragischen Geschichte war vor allem für seine Selbstporträts bekannt. | Quelle: Pixabay

Du möchtest mehr über die großen Werke von Van Gogh und Co. erfahren? Dann stellen wir euch  in einem unserer anderen Artikel verschiedene berühmte Gemälde der Kunstgeschichte vor!

Und wenn Du Bilder von Vincent van Gogh mal live erleben willst, kannst Du das auch mit einem Trip nach New York verbinden: ein Besuch im "The Museum of Modern Art" lohnt sich allemal!

2. Paul Gauguin

Paul Gauguin wurde 1848 in Paris geboren. Er ist mit der exotischste unter den französischen Malern. Bevor er nach Französisch-Polynesien auswanderte, wo er bis zu seinem Tod blieb, war er einer der großen Maler der Schule von Pont-Aven.

Sein Stil ist vom Impressionismus und der japanischen Druckgrafik inspiriert und seine großen Gemälde werden heutzutage in wichtigen Museen wie beispielsweise dem Musée d’Orsay ausgestellt. Der berühmte Maler verstarb 1903 auf den Marquesas-Inseln.

Um mehr über die Geschichte der Malerei zu erfahren, schau Dir unseren Artikel zu diesem Thema an!

3. Claude Monet

Claude Monet ist insbesondere für sein Gemälde „Impression, Sonnenaufgang“ bekannt und ist einer der Gründungsväter des Impressionismus im 19. Jahrhundert. Er wurde 1840 in Paris geboren und verstarb 1926 in Giverny. Seine ersten Schritte in der Malerei unternahm er in der französischen Hauptstadt. In der Folge studierte er an der Académie Suisse. Im Laufe seiner Karriere umgibt sich Monet regelmäßig mit anderen großen Malern wie Pissarro oder Eugène Boudin.

Monet sagte einmal ganz bescheiden:

 „Was gibt es über mich zu sagen? Was kann es schon zu sagen geben über einen Mann, den nichts auf der Welt interessiert außer seine Malerei – und sein Garten und seine Blumen?“

Apropos Blumen: Du willst lernen, wie Du selbst einen Seerosenteich à la Monet malen kannst? Dann besuche doch einen Zeichenkurs!

4. Édouard Manet

Sein bekanntes Gemälde „Das Frühstück im Grünen“ ist heutzutage weltweit bekannt. Edouard Manets Vater wollte aber eigentlich, dass er Jura studiert, doch Manet weigerte sich und begann Studien der Malerei bei Thomas Couture. Er gibt in der Strömung des Impressionismus mit den Ton an, nicht zuletzt aufgrund der Motive, die er sich zu malen entschließt: Porträts, Landschaften, Stillleben oder das Pariser Leben. Obwohl er sich mit Intellektuellen umgab (z.B. Émile Zola oder Charles Baudelaire), wurde er lange von seinen Zeitgenossen kritisiert. Doch heutzutage zählt er ohne Zweifel zu den ganz Großen seiner Zeit.

Wo kann man Manets Werke bewundern?
"Das Frühstück im Grünen" hängt heutzutage im Musée d'Orsay in Paris. | Quelle: Pixabay

5. Paul Cézanne

Paul Cézanne (1839-1906) wird von vielen als der Vater der modernen Malerei bezeichnet, dabei begann er seine Karriere eigentlich als Bänker. Schließlich, in Paris, tritt sein malerisches Talent an den Tag und er sucht sich seinen Platz im Künstlermilieu. Paul Cézanne ist vor allem für seine Landschaftsgemälde aus Aix-en-Provence bekannt, wo er seine Kindheit verbracht hatte.

6. Auguste Renoir

Auguste Renoir (1841-1919), der mit vollem Namen Pierre-Auguste Renoir hieß, ist ein Maler, der seit Ende des 19. Jahrhunderts für seine Werke bewundert wird. Er ist ursprünglich der Strömung des Impressionismus zuzuordnen, löst sich aber immer weiter davon und malt immer realistischere Bilder. Aktbilder, Porträts, Landschaften oder auch Stillleben – Renoir ist ein versierter und vielseitiger Maler, der sich keine Pausen gönnt. Selbst die letzten Jahre seines Lebens, als er an starkem Rheuma litt und viele Körperteile nicht mehr bewegen konnte, malte er noch weiter, indem er sich die Pinsel an seine Handgelenke band.

7. Pablo Picasso

Pablo Picasso wurde 1881 in Malaga geboren und verstarb 1972 in Mougins, Frankreich. Der Maler, aber auch Bildhauer, Graveur und Keramiker prägte den Beginn des Surrealismus. Nachdem er an der Kunstakademie in Barcelona ausgebildet wurde, ging Picasso im Alter von 23 Jahren nach Paris. In der französischen Hauptstadt trifft er George Braque und die beiden begründen in der Folge den Kubismus.

Welche Bedeutung hat Picasso?
Picassos Art zu malen fasziniert und inspiriert bis heute. | Quelle: Visualhunt

Pablo Picasso gehört zu den größten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Doch welchen Preis würdest Du für eines seiner Werke im Original zahlen?

8. Jan Vermeer

Ein weiterer berühmter Maler, dessen Bilder weltweit Ansehen genießen, ist Jan Vermeer. Der Niederländer lebte von 1632 bis 1675 und wirkte in der Epoche des Goldenen Zeitalters der Niederlande (Barock).

Er ist vor allem bekannt für seine Porträts von weiblichen Personen mit verschiedenen Schmuckstücken oder anderen Gegenständen:

  • "Mädchen mit dem Perlenohrgehänge"
  • "Dienstmagd mit Milchkrug"
  • "Briefleserin am offenen Fenster"

Doch auch biblische Darstellungen oder Szenen aus Legenden und Mythologie finden sich in seinem Werk.

9. Henri Matisse

Henri Matisse wurde 1869 in Südfrankreich geboren. Eigentlich hätte er den elterlichen Hof übernehmen sollen, doch Matisse entschloss sich dazu, in Paris Rechtswissenschaften zu studieren. 1889 arbeitete er eine kurze Zeit lang als Anwaltsgehilfe und belegte gleichzeitig am frühen Morgen Zeichenkurse an der École Quentin de la Cour.

Im Jahr 1890 begann er dann richtig mit der Malerei und wollte sich auf die Aufnahmeprüfung für die École des Beaux-Arts vorbereiten, bestand sie jedoch nicht.

Den Sommer 1905 verbrachte Matisse mit André Derain und gemeinsam entwickelten sie einen neuen Stil, der als Fauvismus in die Kunstgeschichte eingehen sollte.

10. Frida Kahlo

Leider ist es so, dass wenn man über die Kunst und die Künstler des 15. bis 20. Jahrhunderts spricht, kaum weibliche Künstlernamen fallen. Das liegt keinesfalls daran, dass Frauen früher nicht malten, sondern ist lediglich der Tatsache geschuldet, dass ihrer Kunst keine oder kaum Beachtung geschenkt wurde (ähnlich verhält es sich leider mit der Kunst von Nicht-Europäern).

Eine Künstlerin ist allerdings schon damals herausgestochen: Frida Kahlo.

Welchen Preis haben Kunst-Artikel?
Frida Kahlo hat es in die Popkultur geschafft und ist ein beliebtes Motiv für Graffiti und verschiedenste Artikel. | Quelle: Pixabay

Die Mexikanerin lebte von 1907 bis 1954. Ihre Werke werden zur Kunst-Richtung des Surrealismus gezählt, wobei Kenner auch Elemente der Neuen Sachlichkeit in einigen ihrer Werke erkennen.

Sie ist besonders bekannt für ihre Selbstporträts und ihre charakteristische "Monobraue", die auch heute noch gerne aufgegriffen wird. Frida Kahlo erlebte in den letzten Jahren eine Art Renaissance und wir in der Popkultur gefeiert. Als Graffiti ziert sie viele Wände auf der ganzen Welt und im Handel sind verschiedenste Artikel (wie Amulette oder Schminktäschchen) mit ihrem Konterfei zu erhalten.

Übrigens: In Frida Kahlos Heimatort, Coyoacán (Mexiko-Stadt), gibt es ein extra Museum zu ihren Ehren! Das sog. "Blaue Haus" ist ganz der besonderen Künstlerin gewidmet. Aber auch in deutschen Museen gibt es immer wieder Sonderausstellung zu dieser besonderen Frau, z.B. im Kunstmuseum Gehrke-Remund in Baden-Baden. Ticket-Preis Standard: 13€, ermäßigt: 11€.

11. Gustav Klimt

Auch Gustav Klimt gehört zu den berühmten Malern Europas. Der Österreicher ist vor allem für seine Goldene Phase bekannt, während der er verschiedene Bilder mit Gold- und Glitzerelementen malte.

Besonders bekannt ist sein Bild "Der Kuss". Es ist unter anderem so bekannt, weil es neben Kunst-Drucken auch zahlreiche Merchandise-Artikel (teilweise zum kleinen Preis) damit gibt: Von Puzzles über Poster und Tassen kann man alles mögliche mit dem Kuss von Gustav Klimt erwerben.

Kennst Du noch ein weiteres Bild von Gustav Klimt? Mir fällt da spontan "Der Lebensbaum" ein, auch ein beliebter Artikel in Kunst-Kopie-Shops (z.B. ab einem Preis von 20,12€ inkl. MwSt. auf kunstkopie.de).

12. Edvard Munch

Edvard Munch wurde 1863 in Løten, Hedmark (Norwegen) geboren und verstarb 1944 in Oslo. Er ist berühmten Künstler der Moderne und gilt als Bahnbrecher für die expressionistische Richtung der Malerei in der Kunstepoche der Moderne.

Den Künstler Edvard Munch kennt man außerhalb der Kunst-Welt vor allem für sein Bild "Der Schrei". Dabei handelt es sich aber eigentlich um eine Serie verschiedener Bilder, die alle das gleiche Motiv darstellen.

Das Bild bzw. Motiv "Der Schrei" von Edvard Munch wurde vielfach wieder aufgegriffen, so z.B. mutmaßlich auch für die Maske aus der bekannten Filmreihe "Scream". Dementsprechend gibt es auch davon verschiedene Merchandise-Artikel, die heute wahrscheinlich bekannter sind als der Künstler selbst.

Wenn man Originalwerke von Edvard Munch sehen möchte, lohnt sich ein Besuch Oslos (und nicht nur deswegen!). Dort gibt es nämlich unter anderem das Munch-Museum. Es enthält zahlreiche Werke, die der berühmte Maler der Stadt Oslo vermacht hat.

Welchen Preis würdest Du für den Schrei von Edvard Munch zahlen?
Bilder von berühmten Malern wie Edvard Munch sind quasi unbezahlbar. | Quelle: Pixabay

13. Edgar Degas

Edgar Degas (1834 – 1917) studierte seinem Vater zuliebe zunächst Jura, kehrte dann allerdings zu seiner großen Liebe zurück: der Malerei.

Er lernte das Malen nicht etwa in einem Malkurs wie unsereins, sondern indem er die großen Werke aus dem Louvre nachmalte.

In der Regel wird er zur Kunstrichtung des Impressionismus gezählt, diese Zuordnung bleibt aber umstritten. Er folgt nicht allen Charakteristiken dieser Strömung, sondern erlaubt sich einige avantgardistische Freiheiten. Der Maler ist insbesondere für seine Porträtgemälde und Tanzszenen bekannt.

14. Leonardo da Vinci

Leonardo da Vinci (1452 – 1519) ist einer der berühmtesten Maler der Renaissance und insbesondere für seine „Mona Lisa“ bekannt – eines der bedeutendsten Gemälde der Kunstgeschichte. Wie ein echter Wissenschaftler wollte da Vinci seine Umgebung sowie den menschlichen Körper genauestens studieren, um alles so getreu wie möglich abbilden zu können. Außer Maler war Leonardo da Vinci auch Ingenieur, Botaniker, Erfinder, Schriftsteller, Anatomiker, Bildhauer, Architekt, Städteplaner, Musiker, Dichter und Philosoph – ein echtes Allround-Talent!

15. Albrecht Dürer

Ein weiterer sehr berühmter Maler der Renaissance, aber auch im Allgemeinen, ist Albrecht Dürer. Gerade wenn man aus Deutschland kommt bzw. dort zur Schule gegangen ist, hat man zumindest im Kunstunterricht sicherlich schon mal von ihm gehört.

Albrecht Dürer ist 1471 in Nürnberg geboren und verstarb dort im Jahr 1528. Sein berühmtestes Werk ist sein Selbstbildnis, das im typischen Stil der Renaissance gemalt ist, und auf den ersten Blick auch ein Bild von Jesus sein könnte.

Das Gemälde ist in Öl auf Leinwand gemalt und das Bild hängt im berühmten deutschen Museum Alte Pinakothek in München. Einen Besuch der bayrischen Landeshauptstadt können wir so oder so empfehlen, doch insbesondere die Alte Pinakothek, Neue Pinakothek und Pinakothek der Moderne sind absolut sehenswert!

So gibt es in der Neuen Pinakothek zum Beispiel die "Vase mit zwölf Sonnenblumen" von Vincent van Gogh zu sehen, während man in der Pinakothek der Moderne das „Stilleben mit Geranien“ von Henri Matisse bewundern kann.

Dir ist München nicht spektakulär genug? Dann kannst Du natürlich auch nach New York reisen ins "The Museum of Modern Art" und zahlreiche berühmte Maler (bzw. natürlich deren Werke) im Original bewundern!

16. Rembrandt van Rijn

Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606 – 1669) ist ein niederländischer Künstler aus der Barockzeit. Sein Schaffen im 17. Jahrhundert fiel in die Periode des Goldenen Zeitalters in den Niederlanden. Er prägte die Kunstwelt insbesondere durch seine Serie an Selbstporträts. Er ließ sich vor allem von der Hell-Dunkel-Malerei Caravaggios inspirieren, was seiner Malerei besondere Kontraste verleiht.

17. Sandro Botticelli

Woher kennt man Boticelli?
Sandro Botticelli ist wie Michelangelo für seine Arbeit in der Sixtinischen Kapelle bekannt. | Quelle: Pexels

Sandro Di Mariano Filipepi, oder einfach Botticelli genannt, war ein italienischer Maler, der 1445 geboren wurde und im Jahr 1510 starb. Ursprünglich war Botticelli Goldschläger, er lernte dann aber die Malerei in verschiedenen italienischen Künstlerateliers. Im Jahr 1481 wurde er von Papst Sixtus IV. mit der Verzierung der Sixtinischen Kapelle beauftragt. Seite an Seite mit Cosimo Rosselli, Domenico Ghirlandaio und Perugino prägt Botticelli in der Folge die Geschichte der italienischen Malerei. Seine Werke werden heute noch täglich von Tausenden von Besuchern bestaunt.

18. Paul Rubens

Der flämische Maler Pierre Paul Rubens (1577-1640) ist einer der größten Maler seiner Epoche. Da so viele Maler für ihn arbeiten wollten, hatte Rubens eines der größten Malereiateliers seiner Zeit. Er malte zahlreiche Porträts und religiöse Gemälde wie die „Kreuzabnahme“ und inspirierte landauf, landein weitere Maler. Er wird als der Meister der flämischen Barockmalerei gesehen.

19. Michelangelo

Michelangelo – oder eigentlich Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni – wurde 1475 in Caprese geboren und verstarb 1564 in Rom. Er wird zur italienischen Hochrenaissance gezählt, ja prägte diese Epoche mit. Der Künstler ist insbesondere für seine religiösen Werke bekannt, vor allem natürlich für sein Deckengemälde in der Sixtinischen Kapelle. Seine Technik und sein Stil werden später wieder aufgenommen und führen so zum Beginn des Manierismus.

20. Francisco Goya

Francisco Goya (1746-1828) ist ein großer spanischer Künstler der Rokoko-Epoche und gleichzeitig einer der Vorreiter im Bereich der zeitgenössischen Malerei in Europa. Goya ist dafür bekannt, Spanien so wie es zu seinen Zeiten war, gemalt zu haben – als echter Zeitzeuge also. Seine Lieblingsmotive sind kritische Darstellungen von Krieg und Ungerechtigkeit sowie Bilder über das spanische Alltagsleben.

21. Gustave Courbet

Gustave Courbet wurde 1819 geboren und starb 1877. Er war ein französischer Maler des Realismus. Zeit seines Schaffens versucht der Künstler, die Welt seiner Epoche und seiner Zeitgenossen darzustellen und geht dabei sogar soweit, dass er Tabus bricht und die Menschen schockt – z.B. mit seinem Werk „Der Ursprung der Welt“, das das weibliche Geschlechtsteil zeigt und heutzutage im Musée d’Orsay ausgestellt ist. So bricht er sehr schnell mit romantischen Werken und stellt die Kunstwelt auf den Kopf.

22. Salvador Dalí

Der für seinen psychedelischen Malstil unverwechselbar erkennbare Salvador Dalí (oder Salvador Domingo Felipe Jacinto Dalí i Domènech) wird 1904 geboren und verstirbt 1989. Der große spanische Künstler verführt die Kunstwelt im Nu und wird DAS Aushängeschild der Strömung des Surrealismus. Seine Gemälde zeigen die unterschiedlichsten Träume, einer wirrer als der andere. Dalí zählt unbestritten zu den berühmtesten Malern des 20. Jahrhunderts.

Kennst Du berühmte Maler und ihre Werke?
Salvador Dalí ist insbesondere für seine surrealistischen fließenden Uhren bekannt. | Quelle: Pixabay

23. Henri de Toulouse-Lautrec

Henri de Toulouse-Lautrec – 1864 in Südfrankreich geboren und 1901 mit nur 36 Jahren verstorben – ist ein großer Künstler der Ende des 19. Jahrhunderts das Pariser Leben prägte. Der Maler und Zeichner wohnt und lebt im berühmten Pariser Viertel Montmartre – DAS Künstlerviertel der französischen Hauptstadt schlechthin. Das Pariser Alltagsleben ist im Übrigen auch eines seiner beliebtesten Motive – sei es das Pariser Kabarett oder auch Szenen aus dem Rotlichtviertel rund um Moulin Rouge.

24. Marc Chagall

Marc Chagall wurde 1887 unter dem Namen Moïche Zakharovitch Chagalov in Weißrussland geboren, erhält aber 1937 die französische Staatsbürgerschaft. Im Jahr 1985 verstirbt er. Chagall passt nicht so ganz in die Strömungen des 20. Jahrhunderts, bedient sich aber Elemente des Surrealismus und Neoprimitivismus. Heutzutage ist Marc Chagall Teil zahlreicher Ausstellungen zu den großen Malern des 20. Jahrhunderts.

25. Paul Klee

Wenn man über die Themen Kunst, Malerei und damit auch über berühmte Maler und bekannte Künstler spricht, kann man auch einen Deutsch-Schweizer Maler nennen: Paul Klee.

Der berühmte Künstler Paul Ernst Klee wurde 1879 im Kanton Bern geboren und verstarb 1940 im italienischsprachigen Teil der Schweiz, im Tessin. Sein Vater war Deutsche und seine Mutter Schweizerin.

Der Maler und Grafiker war während seiner Schaffenszeit nicht nur sehr produktiv, sondern auch extrem Vielfältigkeit in seiner Kunst und Malerei. So können seine Werke ganz verschiedenen Kunstrichtungen zugeordnet werden:

  • Expressionismus
  • Konstruktivismus
  • Kubismus
  • Primitivismus
  • Surrealismus

Pau Klee war im Übrigen ein Freund von Wassily Kandinsky (ein weiterer berühmter Maler, s. unten). Genau wie Kandinsky lehrte Klee ab 1921 am Bauhaus in Weimar und später in Dessau. Nach der Machtergreifung durch die Nazis wurde er entlassen und ging daraufhin zurück nach Bern.

26. Wassily Kandinsky

Ein weiterer berühmter Maler, den es zu nennen gilt, ist Wassily Kandinsky. Er wurde 1866 in Moskau geboren und verstarb 1944 in Neuilly-sur-Seine Frankreich.

Fur, uber, the, and – was bedeutet das?
Fur-the-fur!, The-and-uber!, Uber-and-fur!, And-the-and! – abstrakte Kunst ruft die komischsten Assoziationen hervor. | Quelle: Unsplash

Gemeinsam mit anderen berühmten Künstlern wie Paul Klee (s. oben) und Franz Marc war er Teil der Künstlergruppe "Blauer Reiter", ja hatte sie zusammen mit Franz Marc sogar gegründet (als Gegenbewegung bzw. Abspaltung der Neuen Künstlervereinigung München, N.K.V.M.).

Sein Stil ist dementsprechend dem Expressionismus zuzuordnen. Außerdem war zusammen mit anderen berühmten Malern einer der Wegbereiter der abstrakten Kunst.

Wie bereits erwähnt, war auch er als Lehrer am Bauhaus in Weimar und auch in Dessau tätig, wo er gemeinsam mit Paul Klee einer der Bewohner der Meisterhäuser des Bauhauses war.

Nach der Schließung des Bauhauses durch die Nationalsozialisten (1933) wanderte Kandinsky zusammen mit seiner Ehefrau nach Frankreich aus.

27. Caravaggio

Michelangelo Merisi da Caravaggio, einfach nur „Caravaggio“ genannt, ist ein italienischer Maler, der 1571 geboren wurde und 1610 starb. Wie oben bereits erwähnt, ist sein Markenzeichen die Hell-Dunkel-Malerei, die seinen Gemälden einen besonders eindrücklichen Kontrast verleiht. Zahlreiche Künstler lassen sich davon inspirieren (wie erwähnt auch Rembrandt), sodass draus sogar ein eigener nach ihm benannter Stil entsteht: der Caravaggismus. Seine manchmal  sehr realistischen Bilder haben seine Zeitgenossen genauso wie zukünftige Generationen geprägt.

28. Eugène Delacroix

Der französische Maler Eugène Delacroix erblickte 1798 das Licht der Welt und verstarb im Jahr 1863. Er prägte insbesondere die Strömung der Romantik des 19. Jahrhunderts. Der Maler wird unter anderem vom französischen Staat mit zahlreichen Porträts beauftragt, aber auch mit architektonischen-dekorativen Aufgaben betraut. Sein Gemälde „Die Freiheit führt das Volk“ ist eines der berühmtesten überhaupt im Zusammenhang mit der Geschichte Frankreichs und ist heutzutage im Louvre in Paris zu bewundern.

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Anna

Man lernt nie aus ...