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Die 20 berühmtesten Maler der europäischen Kunstgeschichte

Von Anna, veröffentlicht am 03/07/2019 Blog > Kunst & Freizeit > Malerei > Wer sind die größten Maler der Geschichte?

„Bewahre deine Liebe zur Natur, denn das ist der richtige Weg zu immer besserem Kunstverständnis.“ –Vincent Van Gogh

Vincent Van Gogh und Pablo Picasso zählen zu den bekanntesten Malern in Deutschland und der Welt. Allein am Malstil erkennt man ihre Bilder sofort und bis zum heutigen Tag faszinieren sie die Kunstwelt. Ihre Werke sind in den bedeutendsten Museen der Welt ausgestellt. Doch Picasso und Van Gogh sind nicht die einzigen großen Künstler, die die Kunstwelt nachhaltig geprägt haben.

Wir stellen Dir einige der wichtigsten Maler überhaupt vor.

Vincent Van Gogh

Der Niederländer Vincent Van Gogh ist einer der großen Maler des 19. Jahrhunderts, sein Stil einzigartig und unverwechselbar. Besonders bekannt ist er für seine Stillleben und Landschaften. Sein Stil wird der Kategorie des Pointilismus zugeordnet. Van Gogh wurde im Jahr 1853 geboren und nahm sich 1890 auf einem Feld das Leben – nachdem er noch ein Gemälde gemalt hatte. Außerdem tragisch an seiner Geschichte: Van Gogh ist heute weltberühmt, war zu seinen Lebzeiten allerdings kaum bekannt und geschätzt.

Wofür war Van Gogh bekannt? Der Maler mit der tragischen Geschichte war vor allem für seine Selbstporträts bekannt. | Quelle: Pixabay

Paul Gauguin

Paul Gaugin wurde 1848 in Paris geboren. Er ist mit der exotischste unter den französischen Malern. Bevor er nach Französisch-Polynesien auswanderte, wo er bis zu seinem Tod blieb, war er einer der großen Maler der Schule von Pont-Aven. Sein Stil ist vom Impressionismus und der japanischen Druckgrafik inspiriert und seine großen Gemälde werden heutzutage in wichtigen Museen wie beispielsweise dem Musée d’Orsay ausgestellt. Der berühmte Maler verstarb 1903 auf den Marquesas-Inseln.

Claude Monet

Claude Monet ist insbesondere für sein Gemälde „Impression, Sonnenaufgang“ bekannt und ist einer der Gründungsväter des Impressionismus im 19. Jahrhundert. Er wurde 1840 in Paris geboren und verstarb 1926 in Giverny. Seine ersten Schritte in der Malerei unternahm er in der französischen Hauptstadt. In der Folge studierte er an der Académie Suisse. Im Laufe seiner Karriere umgibt sich Monet regelmäßig mit anderen großen Malern wie Pissarro oder Eugène Boudin.

Monet sagte einmal ganz bescheiden:

 „Was gibt es über mich zu sagen? Was kann es schon zu sagen geben über einen Mann, den nichts auf der Welt interessiert außer seine Malerei – und sein Garten und seine Blumen?“

Édouard Manet

Sein bekanntes Gemälde „Das Frühstück im Grünen“ ist heutzutage weltweit bekannt. Edouard Manets Vater wollte aber eigentlich, dass er Jura studiert, doch Manet weigerte sich und begann Studien der Malerei bei Thomas Couture. Er gibt in der Strömung des Impressionismus mit den Ton an, nicht zuletzt aufgrund der Motive, die er sich zu malen entschließt: Porträts, Landschaften, Stillleben oder das Pariser Leben. Obwohl er sich mit Intellektuellen umgab (z.B. Émile Zola oder Charles Baudelaire), wurde er lange von seinen Zeitgenossen kritisiert. Doch heutzutage zählt er ohne Zweifel zu den ganz Großen seiner Zeit.

Wo kann man Manets Werke bewundern? “Das Frühstück im Grünen” hängt heutzutage im Musée d’Orsay in Paris. | Quelle: Pixabay

Paul Cézanne

Paul Cézanne (1839-1906) wird von vielen als der Vater der modernen Malerei bezeichnet, dabei begann er seine Karriere eigentlich als Bänker. Schließlich, in Paris, tritt sein malerisches Talent an den Tag und er sucht sich seinen Platz im Künstlermilieu. Paul Cézanne ist vor allem für seine Landschaftsgemälde aus Aix-en-Provence bekannt, wo er seine Kindheit verbracht hatte.

Auguste Renoir

Auguste Renoir (1841-1919), der mit vollem Namen Pierre-Auguste Renoir hieß, ist ein Maler, der seit Ende des 19. Jahrhunderts für seine Werke bewundert wird. Er ist ursprünglich der Strömung des Impressionismus zuzuordnen, löst sich aber immer weiter davon und malt immer realistischere Bilder. Aktbilder, Porträts, Landschaften oder auch Stillleben – Renoir ist ein versierter und vielseitiger Maler, der sich keine Pausen gönnt. Selbst die letzten Jahre seines Lebens, als er an starkem Rheuma litt und viele Körperteile nicht mehr bewegen konnte, malte er noch weiter, indem er sich die Pinsel an seine Handgelenke band.

Pablo Picasso

Pablo Picasso wurde 1881 in Malaga geboren und verstarb 1972 in Mougins, Frankreich. Der Maler, aber auch Bildhauer, Graveur und Keramiker prägte den Beginn des Surrealismus. Nachdem er an der Kunstakademie in Barcelona ausgebildet wurde, ging Picasso im Alter von 23 Jahren nach Paris. In der französischen Hauptstadt trifft er George Braque und die beiden begründen in der Folge den Kubismus.

Welche Bedeutung hat Picasso? Picassos Art zu malen fasziniert und inspiriert bis heute. | Quelle: Visualhunt

Edgar Degas

Edgar Degas (1834 – 1917) studierte seinem Vater zuliebe zunächst Jura, kehrte dann allerdings zu seiner großen Liebe zurück: der Malerei. Er lernte das Malen, indem er die großen Werke aus dem Louvre nachmalte. In der Regel wird er zur Kunstrichtung des Impressionismus gezählt, diese Zuordnung bleibt aber umstritten. Er folgt nicht allen Charakteristiken dieser Strömung, sondern erlaubt sich einige avantgardistische Freiheiten. Der Maler ist insbesondere für seine Porträtgemälde und Tanzszenen bekannt.

Leonardo da Vinci

Leonardo da Vinci (1452 – 1519) ist einer der berühmtesten Maler der Renaissance und insbesondere für seine „Mona Lisa“ bekannt – eines der bedeutendsten Gemälde der Kunstgeschichte. Wie ein echter Wissenschaftler wollte da Vinci seine Umgebung sowie den menschlichen Körper genauestens studieren, um alles so getreu wie möglich abbilden zu können. Außer Maler war Leonardo da Vinci auch Ingenieur, Botaniker, Erfinder, Schriftsteller, Anatomiker, Bildhauer, Architekt, Städteplaner, Musiker, Dichter und Philosoph – ein echtes Allround-Talent!

Rembrandt

Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606 – 1669) ist ein niederländischer Künstler aus der Barockzeit. Sein Schaffen im 17. Jahrhundert fiel in die Periode des Goldenen Zeitalters in den Niederlanden. Er prägte die Kunstwelt insbesondere durch seine Serie an Selbstporträts. Er ließ sich vor allem von der Hell-Dunkel-Malerei Caravaggios inspirieren, was seiner Malerei besondere Kontraste verleiht.

Sandro Botticelli

Sandro Di Mariano Filipepi, oder einfach Botticelli genannt, war ein italienischer Maler, der 1445 geboren wurde und im Jahr 1510 starb. Ursprünglich war Botticelli Goldschläger, er lernte dann aber die Malerei in verschiedenen italienischen Künstlerateliers. Im Jahr 1481 wurde er von Papst Sixtus IV. mit der Verzierung der Sixtinischen Kapelle beauftragt. Seite an Seite mit Cosimo Rosselli, Domenico Ghirlandaio und Perugino prägt Botticelli in der Folge die Geschichte der italienischen Malerei. Seine Werke werden heute noch täglich von Tausenden von Besuchern bestaunt.

Woher kennt man Boticelli? Sandro Botticelli ist wie Michelangelo für seine Arbeit in der Sixtinischen Kapelle bekannt. | Quelle: Pexels

Paul Rubens

Der flämische Maler Pierre Paul Rubens (1577-1640) ist einer der größten Maler seiner Epoche. Da so viele Maler für ihn arbeiten wollten, hatte Rubens eines der größten Malereiateliers seiner Zeit. Er malte zahlreiche Porträts und religiöse Gemälde wie die „Kreuzabnahme“ und inspirierte landauf, landein weitere Maler. Er wird als der Meister der flämischen Barockmalerei gesehen.

Michelangelo

Michelangelo – oder eigentlich Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni – wurde 1475 in Caprese geboren und verstarb 1564 in Rom. Er wird zur italienischen Hochrenaissance gezählt, ja prägte diese Epoche mit. Der Künstler ist insbesondere für seine religiösen Werke bekannt, vor allem natürlich für sein Deckengemälde in der Sixtinischen Kapelle. Seine Technik und sein Stil werden später wieder aufgenommen und führen so zum Beginn des Manierismus.

Francisco Goya

Francisco Goya (1746-1828) ist ein großer spanischer Künstler der Rokoko-Epoche und gleichzeitig einer der Vorreiter im Bereich der zeitgenössischen Malerei in Europa. Goya ist dafür bekannt, Spanien so wie es zu seinen Zeiten war, gemalt zu haben – als echter Zeitzeuge also. Seine Lieblingsmotive sind kritische Darstellungen von Krieg und Ungerechtigkeit sowie Bilder über das spanische Alltagsleben.

Gustave Courbet

Gustave Courbet wurde 1819 geboren und starb 1877. Er war ein französischer Maler des Realismus. Zeit seines Schaffens versucht der Künstler, die Welt seiner Epoche und seiner Zeitgenossen darzustellen und geht dabei sogar soweit, dass er Tabus bricht und die Menschen schockt – z.B. mit seinem Werk „Der Ursprung der Welt“, das das weibliche Geschlechtsteil zeigt und heutzutage im Musée d’Orsay ausgestellt ist. So bricht er sehr schnell mit romantischen Werken und stellt die Kunstwelt auf den Kopf.

Salvador Dalí

Der für seinen psychedelischen Malstil unverwechselbar erkennbare Salvador Dalí (oder Salvador Domingo Felipe Jacinto Dalí i Domènech) wird 1904 geboren und verstirbt 1989. Der große spanische Künstler verführt die Kunstwelt im Nu und wird DAS Aushängeschild der Strömung des Surrealismus. Seine Gemälde zeigen die unterschiedlichsten Träume, einer wirrer als der andere. Dalí zählt unbestritten zu den berühmtesten Malern des 20. Jahrhunderts.

Henri de Toulouse-Lautrec

Henri de Toulouse-Lautrec – 1864 in Südfrankreich geboren und 1901 mit nur 36 Jahren verstorben – ist ein Künstler der Ende des 19. Jahrhunderts das Pariser Leben prägte. Der Maler und Zeichner wohnt und lebt im berühmten Pariser Viertel Montmartre – DAS Künstlerviertel der französischen Hauptstadt schlechthin. Das Pariser Alltagsleben ist im Übrigen auch eines seiner beliebtesten Motive – sei es das Pariser Kabarett oder auch Szenen aus dem Rotlichtviertel rund um Moulin Rouge.

Kennst Du das Moulin Rouge in Paris? Das Moulin Rouge steht wie kein anderes Gebäude für das Rotlichtviertel in Paris. | Quelle: Pexels

Marc Chagall

Marc Chagall wurde 1887 unter dem Namen Moïche Zakharovitch Chagalov in Weißrussland geboren, erhält aber 1937 die französische Staatsbürgerschaft. Im Jahr 1985 verstirbt er. Chagall passt nicht so ganz in die Strömungen des 20. Jahrhunderts, bedient sich aber Elemente des Surrealismus und Neoprimitivismus. Heutzutage ist Marc Chagall Teil zahlreicher Ausstellungen zu den großen Malern des 20. Jahrhunderts.

Caravaggio

Michelangelo Merisi da Caravaggio, einfach nur „Caravaggio“ genannt, ist ein italienischer Maler, der 1571 geboren wurde und 1610 starb. Wie oben bereits erwähnt, ist sein Markenzeichen die Hell-Dunkel-Malerei, die seinen Gemälden einen besonders eindrücklichen Kontrast verleiht. Zahlreiche Künstler lassen sich davon inspirieren (wie erwähnt auch Rembrandt), sodass draus sogar ein eigener nach ihm benannter Stil entsteht: der Caravaggismus. Seine manchmal  sehr realistischen Bilder haben seine Zeitgenossen genauso wie zukünftige Generationen geprägt.

Eugène Delacroix

Der französische Maler Eugène Delacroix erblickte 1798 das Licht der Welt und verstarb im Jahr 1863. Er prägte insbesondere die Strömung der Romantik des 19. Jahrhunderts. Der Maler wird unter anderem vom französischen Staat mit zahlreichen Porträts beauftragt, aber auch mit architektonischen-dekorativen Aufgaben betraut. Sein Gemälde „Die Freiheit führt das Volk“ ist eines der berühmtesten überhaupt im Zusammenhang mit der Geschichte Frankreichs und ist heutzutage im Louvre in Paris zu bewundern.

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