Wenn das Gespräch auf den Marathonlauf kommt, gibt es viele Sachen, über die man diskutieren kann. Sei es nun die Schwierigkeit dieser Prüfung des körperlichen Durchhaltevermögens oder wie das Marathon Training gestaltet werden sollte, aber jeder kann bestätigen, dass ein Lauf über 42,2 km für jedermann eine große Leistung ist.

Das Marathonlaufen ist auf der ganzen Welt so populär, dass fast jeder zumindest einige berühmte Marathonläufer nennen kann, die Rekorde aufgestellt und gebrochen haben.

Wer sind also diese Leute, die ihr Leben dem Training ihrer Physis widmen, um die Grenzen des menschlichen Vermögens hinauszuschieben und das scheinbar Unmögliche zu erreichen?

Marathonläufer machen sich im allgemeinen einen Namen bei großen internationalen Sportereignissen wie den Olympischen Spielen und Leichtathletikweltmeisterschaften, wo ihre körperlichen Fähigkeiten die Zuschauer in aller Welt begeistern und sogar Leute dazu bringen, selbst ihre Laufschuhe zu schnüren und joggen zu gehen.

Egal, ob sie nun einen Anteil haben an der erfolgreichen Etablierung des Marathonlaufs als Sportereignis oder bekannt sind für neue Weltrekorde, bestimmen diejenigen, die durch ihre Marathonerfolge berühmt geworden sind, die frühere und gegenwärtige Geschichte des Langstreckenlaufs.

Wenn du mehr herausfinden willst über die Leute, die den Marathon etabliert haben, oder du nach einem Vorbild für Deine Marathon Vorbereitung suchst, lies weiter, um etwas über die berühmtesten Marathonläufer der Welt zu erfahren.

Abebe Bikila

Abebe Bikila war ein äthiopischer Langstreckenläufer, der zu Berühmtheit gelangte, als er im Ziel des Marathonlaufs bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom den Weltrekord brach. Er stellte nicht nur eine neue persönliche Bestleistung und einen Marathonweltrekord auf, sondern Bikila gelang dies barfuß!

Ein Marathon Training Plan ist wichtig für den Erfolg.
Bikila war für seine Läufe in den 1960ern berühmt ¦ Quelle: isteeve on Visualhunt.com / CC BY-NC-SA

Abebe Bikila wurde anschließend Doppelolympiasieger, als er auch den Marathon vier Jahre später bei den Olympischen Spielen in Tokio gewann und dabei seinen eigenen Weltrekord verbesserte.

Bikila gilt als der Mann, der als erster dazu beitrug, den Ruf der ostafrikanischen Nationen als Herkunftsort von Weltklasseläufern zu festigen. Leider kam Bikila viel zu früh durch einen Verkehrsunfall ums Leben, doch die Erinnerung an ihn lebt weiter in der langen Liste afrikanischer Marathonläufer, die dem Marathonlauf zu so viel Popularität verholfen haben.

Rosa Mota

Rosa Mota ist eine portugiesische Marathonläuferin, die sich einen Namen in der Welt des Marathons machte, als sie ihre Serie von Siegen in Marathonläufen rund um den Erdball begann, beginnend mit dem Athen-Marathon von 1982 und endend mit dem London-Marathon von 1991.

Dank ihrer Leistungen gilt Mota bei vielen als beste Marathonläuferin aller Zeiten. Nicht nur, dass sie 15 Marathonläufe als Siegerin beendete, sie war auch die einzige weibliche Läuferin, die gleichzeitig Olympiasiegerin sowie Welt- und Europameisterin war!

Haile Gebrselassie

Wenn es um die Geschichte des Marathonlaufs geht, ist er ein echtes Schwergewicht. Der äthiopische Läufer Haile Gebrselassie war ein wahrer Champion des Marathonlaufs, der über eine lange Zeit und sehr oft erfolgreich war.

Seine größten Leistungen waren unter anderem der viermalige Sieg in Serie beim Berlin-Marathon von 2006 bis 2009 und der dreimal aufeinanderfolgende Sieg beim Dubai-Marathon von 2008 bis 2010.

Zusätzlich zu seinen Siegen hat er auch Rekorde aufgestellt und gebrochen, sein letzter lautete 2:03:59, den er beim Berlin-Marathon 2008 aufstellte. Obwohl dieser Rekord inzwischen gebrochen wurde, gilt Haile weiterhin als ein ganz Großer in der Geschichte des Langstreckenlaufs.

Paula Radcliffe

Paula Radcliffe ist eine der berühmtesten Britinnen, die für ihre Laufleistungen bekannt wurde.

Während ihrer Karriere, die 1997 begann, gelang Radcliffe eine Serie von Marathonsiegen in London, Chicago und New York City. Sie stellte beim London-Marathon 2003 mit 2:15:23 einen Weltrekord auf, der bis heute Bestand hat.

In der Welt des Sports ist Paula Radcliffe, vorne rechts, eine Laufkönigin ¦ Quelle: Conor Lawless on VisualHunt / CC BY

Zusätzlich zu ihren zahlreichen sportlichen Leistungen und Rekorden hat Paula Radcliffe eine Reihe von Auszeichnungen erhalten, unter anderem die Titel BBC Sportpersönlichkeit des Jahres und Weltsportlerin des Jahres und sogar den Orden MBE (Member of the Order of the British Empire)!

Ihre große Zahl an Erfolgen als auch ihre verschiedenen Ehrungen, die sie als eine Quelle der Inspiration für andere ausweisen, sind genau die Gründe, warum Paula Radcliffe heute immer noch als eine der ganz Großen in der Welt des Marathonlaufs im Gespräch ist, fünfzehn Jahre, nachdem sie Weltrekord gelaufen ist.

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Paul Kibii Tergat

Während seiner Marathon-Karriere, die von 2001 bis 2008 dauerte, war der kenianische Läufer Paul Tergat ein großer Name auf jeder Marathonveranstaltung, an der er teilnahm.

Bei seinen ersten drei Marathonläufen, die in London und Chicago stattfanden, kam Tergat als Zweiter ins Ziel. Nach dieser Serie von Beinahe-Siegen markierte Tergat auf dem Berlin-Marathon 2003 eine neue Weltrekordzeit für die Absolvierung der Marathonstrecke mit einer Zeit von 2:04:55. Obwohl diese Zeit im Jahr 2007 von Haile Gebrselassie unterboten wurde, setzte Tergat seine Siegesserie anderswo fort.

Irina Mikitenko

Die deutsche Langstreckenspezialistin Irina Mikitenko machte sich einen Namen im Marathonlauf als sie beim Berlin-Marathon 2007 den zweiten Platz belegte – in ihrem ersten Marathon überhaupt. Sie setzte ihren Erfolg auf dem London-Marathon im Jahre 2008 fort, wo sie den ersten Platz belegte.

Irina Mikitenkos bemerkenswertes Talent und ihre Leistungen wurden im November 2008 offiziell anerkannt, als sie zur besten Läuferin bei verschiedenen internationalen Marathonläufen in den vorangegangenen zwei Jahren gekürt wurde aufgrund ihrer hohen Erfolgsrate im Verhältnis zu ihrer begrenzten Marathon-Lauferfahrung im Vergleich zu ihren Konkurrentinnen.

Wilson Kipsang Kiprotich

Ein anderer großer Name unter der Flagge Kenias auf den Siegertreppchen von Marathonveranstaltungen in aller Welt ist Wilson Kipsang Kiprotich, der unheimlich bekannt ist für seine Lauferfolge.

Er kam häufiger als Erster ins Ziel als mit jeder anderen Platzierung. Wilson Kiprotich hielt eine Zeitlang auch die Weltrekordzeit für die absolvierten 42,195 Kilometer – ein Rekord, den er 2013 beim Berlin-Marathon aufstellte.

Wilson Kiprotich ist bis heute mit seinen Laufleistungen erfolgreich, noch vor nicht allzu langer Zeit beendet er den Tokio-, den London- und den New-York-City-Marathon als Sieger. Im Jahre 2018 jedoch, als Kiprotich sich den Weltrekord zurückholen wollte, musste er beim Tokio-Marathon an der 15-km-Marke ausscheiden, nachdem er während des Laufs Magenprobleme bekommen hatte.

Dennis Kipruto Kimetto

Konkurrent und kenianischer Landsmann der Lauflegende Wilson Kipsang Kiprotich ist Dennis Kipruto Kimetto. Er hielt den Weltrekord auf der Marathondistanz bis 2018 mit einer Zeit von 2:02:57.

Kimetto debütierte auf der Marathondistanz beim Berlin-Marathon im Jahre 2014, wo er in beeindruckender Weise den zweiten Platz belegte. Seine Zeit von 2:04:16 stellte damals den Rekord für das schnellste Marathon-Debüt in der Geschichte auf.

Dennis Kimetto war ein Kenianischer Marathonstar.
Dennis Kimetto ist einer von Kenias zahlreichen erfolgreichen Läufern ¦ Quelle: mattbuck4950 on VisualHunt/ CC BY-SA

Die Marathon-Siegesserie von Kimetto begann 2013 beim Tokio-Marathon, als er mit einer Zeit von 2:06:50 ins Ziel kam. Ein weiterer Marathonerfolg stammt vom Berlin-Marathon im Jahre 2014, als er mit 2:04:57 eine neue Weltrekordzeit lief.

Sir Mo Farah

Ein weiterer berühmter Name, der das britische Team bei verschiedenen internationalen Veranstaltungen wieder zurück auf die Landkarte gebracht hat, ist der von Sir Mohamed Farah.

Er kam im Alter von 8 Jahren nach Großbritannien als Flüchtling vor dem Bürgerkrieg in seinem Heimatland Somalia. Mo, der sich anfangs kaum auf Englisch verständigen konnte, vertrat nicht einfach nur Großbritannien auf Langstrecken-Laufveranstaltungen, sondern wurde der erfolgreichste britische Leichtathlet in der Geschichte der modernen Olympischen Spiele.

Mo Farah wurde weltweit bekannt, als er im Jahre 2012 Doppelolympiasieger bei den Olympischen Sommerspielen in London 2012 über die 10-km- und die 5-km-Strecke wurde.

Die Marathon-Karriere von Mo Farah begann erst in jüngerer Zeit, nämlich 2018, als er beim London-Marathon den dritten Platz belegte und dabei einen neuen britischen Rekord aufstellte, bevor er beim Chicago-Marathon als Sieger über die Ziellinie lief – dies war sein erster Sieg über die 42,2 km.

Der bescheidene Läufer Mo, der berühmt ist für seinen Siegesjubel, den „Mobot“, wurde für seine Verdienste im Sport mit dem Titel CBE (Commander of the Order of the British Empire) geehrt. Bewundert für seine Leistungen von zahlreichen führenden Vertretern in Politik und Sport wurde aus Mo im Jahre 2013 Sir Mo.

Eliud Kipchoge

Ein weiterer großer Name auf der langen Liste erfolgreicher kenianischer Läufer ist Eliud Kipchoge. Er ist der aktuelle Weltrekordhalter mit der Bestzeit über die Marathondistanz mit einer Zeit von 2:01:39, die er beim Berlin-Marathon 2018 erreichte.

Bereits bevor er diesen Rekord aufstellte, hatte Kipchoge sein Können als Spitzenläufer im Langstreckenlauf unter Beweis gestellt, als er bei zahlreichen internationalen Marathonläufen, einschließlich dem London-, dem Chicago-, dem Berlin-, dem Rotterdam- und dem Hamburg-Marathon Erster wurde.

Bei seinem Marathon-Debüt in Hamburg im Jahre 2013 belegte Kipchoge nicht nur den ersten Platz, sondern stellte dabei auch noch einen neuen Streckenrekord auf.

Seine Sammlung von Goldmedaillen ist noch lange nicht beendet, denn es ist klar, dass Eliud Kipchoges Karriere gerade erst begonnen hat.

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Sarah

Als Dolmetscherin und Übersetzerin sind fremde Länder und Kulturen mein täglich Brot. Wenn ich nicht gerade meine Leidenschaft für Sprachen und Reisen auslebe, bin ich auf Fußballplätzen zu finden, mit meinem Longboard unterwegs oder probiere mich wahrscheinlich gerade an einer anderen Sportart aus.