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Ferienkurse: Die Vorteile als Privatlehrer während der Sommerferien

Von Valentin, veröffentlicht am 19/06/2017 Superprof Blog DE > Privatunterricht > Nachhilfe geben > Warum Nachhilfe in den Schulferien geben?

Sobald das Schuljahr vorbei ist, haben alle Schüler nur noch eine Sache im Kopf: die Ferien genießen, mit Freunden ausgehen und entspannen.

Sie brauchen nicht an die Hausaufgabenhilfe, die Mathestunden (oder Mathe Nachhilfe), an Physik und Chemie, den Sprachunterricht, an Geographie oder an Biologie denken…

Schluss mit dem Stress, dem Klausurendruck, dem ewigen Lernen, der Vorbereitung von Bewerbungsmappen und den Noten!

Aber für einige unter Euch heißt Ferien auch mehr Zeit, um Privatunterricht zu geben. Denn der Sommer ist eine gute Möglichkeit für einen Ferienjob als Privatlehrer.

Hier findest Du jede Menge Argumente, die Deinen Blick auf die Sommerferien ändern werden…

Wie füllt man seinen Terminplan mit Kursen während der Sommerferien?

Ob Schüler oder Berufstätige, die Sommerzeit verbinden viele mit Freizeit. Deshalb kannst Du Dir als Privat- und Hauslehrer die Sommerferien zunutze machen und mehr Unterrichtsstunden einplanen.

Aber wie füllt man seinen Terminplan und kann ausreichend regelmäßige Unterrichtsstunden absichern?

Zunächst sollte man nicht bis August warten, um Kleinanzeigen zu posten. Ein Tipp: Mach’ Dich mit Deiner nett gestalteten Anzeige und ein bisschen Klebeband auf den Weg zu den Schulen vor dem Schuljahresende. Am besten bereits im Mai oder Juni.

So können die Eltern der Schüler, aber auch die Schüler selbst, einige Wochen im Sommer für Privatunterricht einplanen.

Außerdem können sie Dich dadurch ein oder zwei Wochen vor dem Beginn der Unterrichtsstunden kennenlernen und einen gemeinsamen Plan erstellen.

Damit du die Übersicht behältst, solltest Du Dir einen guten Plan zu Deinen Kursen erstellen. Als Nachhilfe-Lehrer solltest Du einen organisierten Kurs-Plan haben.

Denke auch daran, in Deinem Umfeld davon zu erzählen. Denn sowas spricht sich sehr gut herum. Wenn Du einen guten Eindruck bei den Eltern eines Schülers machst, werden sie Dich vielleicht an andere weiterempfehlen.

Vergiss’ außerdem nicht Deine Familie und Freunde. Jeder brauchte doch zum Beispiel schon mal Nachhilfe in Mathematik, oder? Sei Aufmerksam!

Auch die sozialen Netzwerke sind ein guter Ort, um regelmäßig Anfragen zu erhalten. Die Kleinanzeigen für Nachhilfeunterricht funktionieren wirklich gut.

Und reagiere auf die Nutzer, die um Hilfe bitten. Auf Facebook existieren Gruppen, in denen nach Nachhilfelehrern gesucht wird. Über das professionelle Netzwerk LinkedIn kannst Du außerdem Schüler und selbst Angestellte finden, die Nachhilfekurse nehmen möchten.

Natürlich bieten Dir auch die großen Plattformen für Nachhilfeunterricht (wie Superprof) ein gutes Netzwerk für neue Kontakte.

Solltest Du alle Methoden verwendet haben, wirst Du schon bald ein Adressbuch so dick wie ein Lexikon haben. Prima!

Jetzt musst Du nur noch Deinen Kalender auspacken und Deinen Terminplan für Privatunterricht systematisch organisieren. Du musst genau wissen, welche Tage im Sommer Du für Deine Aktivität als Privatlehrer verwenden willst, um anschließend Deine Schüler anzurufen.

Plane dafür bis zu vier Stunden am Tag ein, das ist bereits einiges. Vergiss nicht, Dich auch zu entspannen, es ist ja trotzdem Ferienzeit!

Der Sommer ist die beste Zeit für Nachhilfe

Du hast also verstanden, dass die Sommerzeit ideal für Privatunterricht ist. Es ist ein guter Zeitpunkt zum Nachhilfe geben. Warum?

Sobald die Schüler das Schuljahr abgeschlossen haben, sehen sie manchmal eine Vielzahl von Lücken in verschiedenen Fächern. Es ist kein Zufall, dass jeder fünfte Schüler Nachhilfe benötigt, so eine Studie des Bertelsmann-Verlags.

Oft trauen sich Schüler nicht, den Lehrern Fragen zu Themen zu stellen, die Sie nicht verstanden haben. Die Wochen vergehen und die Probleme häufen sich an… Die Schüler kommen nicht mehr hinterher…

Als Privatlehrer eines Schülers, der Nachhilfe benötigt, ist es also wichtig, die Wissenslücken genau zu erkennen. Dafür sollte man erstmal mit dem Schüler reden. Austauschen ist keine Zeitverschwendung, ganz im Gegenteil!

Der Sommer ermöglich Dir und Deinem Schüler, ganz bestimmte Themen stressfrei zu wiederholen. Im Sommer kannst Du individuell angepassten Privatunterricht geben.

Du kannst dem Schüler also die folgenden Fragen stellen:

Was interessiert Dich in der Schule?

Magst Du lieber die naturwissenschaftlichen oder die kulturellen Fächer?

Hast Du gute Noten in Mathe, in Sprachen?

… eine kleine Befragung, die Dich auf die entsprechenden Lücken aufmerksam machen wird.

Und im Sommer hast Du Zeit, Du kannst also individuell angepassten Privatunterricht geben. So kannst Du Dir Zeit nehmen, mathematische Probleme verständlich zu erklären und anschaulich darzustellen. Sei ein wahrer Pädagoge und nimm’ Dir die Zeit.

Wenn der Schüler eine Aufgabe am Montag noch nicht vollständig versteht, wird er sie vielleicht am Dienstag besser verinnerlichen. Denn oft planen Eltern in der Sommerzeit mehr Privatunterricht ein.

Aber vergiss’ nicht, dass das Lernen unterhaltsam sein sollte. Warum geht ihr nicht in den Garten zum Lernen? Oder in die Sonne auf der Terrasse… Den Sommer soll man natürlich auch beim Lernen genießen können.

Nachhilfe geben im Sommer, um Geld zu verdienen

Der Sommer ist eine beliebte Zeit für Ferienjobs, gerade für junge Schüler und Studenten.

Für junge Studenten ist es also sehr praktisch, Privatunterricht zu geben, um sich möglicherweise die nächste Reise zu finanzieren. Auch Personen im Ruhestand können Privatunterricht geben, um etwas zusätzlich zur Rente zu verdienen.

Als Nachhilfelehrer im Sommer kann man sich so einiges dazuverdienen: Wenn man alle Fächer und Lehrer zusammennimmt, kostet ein Privatunterricht auf Superprof durchschnittlich 22,50 €.

Ein Unterricht in den Sommerferien kann doppelt so viel einbringen! Doch dieser Tarif variiert natürlich von Lehrer zu Lehrer, je nach Alter, Erfahrung, Ort, Lehrmethode…

Warum nicht auch in den Sommerferien dazulernen? Ob klassische Mathe-Nachhilfe oder doch lieber ein Surfkurs: Der Sommer ist die ideale Zeit für Privatunterricht! | Quelle: Unsplash

In Deutschland geben Eltern jährlich etwa 900 Millionen Euro für Nachhilfe aus. Diese gewaltige Summe zeigt die starke Nachfrage nach Privatunterricht in Deutschland. Als Privatlehrer musst Du Dir also keine Sorgen machen.

Privatlehrer sollten in der Sommerzeit möglichst viele Schüler haben. Auf unserer Superprof Webseite steigt die Anzahl der Anfragen für Privatunterricht um 68% in den Monaten August und September.

Du hast es erraten: Der August kann Dir einiges, wirklich einiges einbringen, wenn Du die oben genannten Methoden anwendest.

Nachhilfe im Sommer geben, um über die schulischen Lehrpläne hinauszugehen

In der Sommerzeit sollte sich der Nachhilfelehrer Zeit nehmen und mit seinem Schüler reden.

Privatunterricht in der Sommerzeit kann verschiedene Ziele haben: Nachhilfe, vollständige Wiederholung eines Fachs, Revision von bestimmten Prüfungen…

…aber auch die Vorbereitung auf das Programm des nächsten Schul- oder Studienjahres: Denn als Privatlehrer hat man nicht immer Schüler mit Lernschwierigkeiten. Es gibt ebenfalls Studenten – oft bereits im Hochschulstudium -, die vorarbeiten möchten, um ihre Freizeit bestmöglich zu optimieren. Für sie ist die schulische Leistung ebenfalls eine gute Vorbereitung auf das nächste Studienjahr.

Dafür haben Studenten oft Zugriff auf das Material der älteren Jahrgänge. Sie können ebenfalls Freunde, die das Fach bereits belegt haben, um Mitschriften bitten.

Wenn Du auf ein bestimmtes Fachgebiet spezialisiert bist (naturwissenschaftlich, gesellschaftswissenschaftlich, ökonomisch), kannst Du die Jahrgangsstufe unter Dir ebenfalls bei den Fächern unterstützen. Das ist ein guter Kompromiss: Unterricht, aber gleichzeitig festigen.

Denn wenn man es gut erklären kann, hat man es auch gut verstanden.

Solltest Du älter als Deine Schüler sein, kannst Du Dich ebenfalls über die zukünftigen Inhalte informieren und bereits im Voraus ein Programm in Abhängigkeit der neuen Fächer erstellen.

Du wirst also Zeit haben, die neuen Inhalte vorzustellen, die noch bestehenden Wissenslücken durch Fragen zu erkennen und zusammen mit Deinem Schüler in das neue Jahr einzutauchen. Du wirst nach und nach Übungen finden, mit denen Dein Schüler die neuen Fächer verinnerlicht.

Der Schüler wird also einen guten Vorsprung für die Fächer haben und mit Vertrauen in das neue Schuljahr starten. Er wird bereits einige Inhalte beherrschen oder gehört haben. Eine gute Voraussetzung für das neue Jahr oder um sich auf eine Prüfung vorzubereiten.

Weniger gestresste Schüler im Sommer

Im Sommer können die Schüler endlich durchatmen: Keine Klausuren und Noten mehr, das Zeugnis ist durch…

Puhh, der Druck sinkt für rund anderthalb Monate. Diese gelassenere Einstellung ist wirklich wichtig für den privaten Unterricht. Dieser findet oft auch zu Hause statt, sodass die Schüler sich im gewohnten Umfeld beim Lernen wohlfühlen.

Im Sommer können Deine Schüler aufatmen und sich wesentlich entspannter mit Themen beschäftigen. In der Sommerzeit werden Deine Schüler weniger gestresst sein!

Außerdem weiß Dein Schüler, dass Du ihn nicht quälen willst, sondern ihn dabei unterstützt, die Inhalte zu verstehen und gute Noten zu bekommen – ohne das Damoklesschwert über dem Kopf am Ende der Woche. Er wird also selbstbewusst und konzentrierter sein.

Er wird nicht wie im Klassenzimmer seine Freunde haben, die ihn ablenken. Er wird mit Dir zusammensitzen und sich auf das konzentrieren, was Du sagst.

Ein weniger gestresstes Kind ist ein aufmerksames und sehr neugieriges Kind. Er wird weder Angst noch Scham haben, Dir möglicherweise einfache Fragen zu stellen. Er wird Dir aufmerksam zuhören.

Sehr praktisch sind die Ferien auch zum Deutsch als Fremdsprache Unterrichten, da die Schüler sich nicht zusätzlich auf die Schule konzentrieren müssen.

Denk’ auch immer daran, dass Schulferien sind, also nimm’ Dir Zeit mit dem Schüler und setze ihn nicht unter Druck.

Das Ziel ist es nicht, schnell zu sein, sondern ihm ausreichend Zeit zugeben, bis er die Inhalte wirklich versteht.

Und es gibt nichts Besseres, als Mathe oder die ägyptische Geschichte mit einer leckeren Limo zu lernen!

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