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Die Vorbereitung von Klausuren und Abschlussprüfungen mit Privatunterricht unterstützen

Von Valentin, veröffentlicht am 22/06/2017 Blog > Privatunterricht > Nachhilfe geben > Nachhilfelehrer werden: Spezialisierung auf die Prüfungsvorbereitung

Allein im Jahr 2016 haben 453 000 Gymnasiasten in Deutschland erfolgreich das Abitur absolviert. Ein wichtiger Schritt, um an Hochschulen und Universitäten zugelassen zu werden.

Für so manchen Schüler sind diese Prüfungen jedoch eine schwere und vor allem äußerst stresshafte Hürde.

Hierfür gibt es zwei zentrale Gründe:

  • Die Schüler haben Angst davor, durchzufallen und das Schuljahr zu wiederholen, wenn sie die Prüfung nicht bestehen.
  • Andere kennen ihre Schwächen und Wissenslücken. Sie ahnen (oder befürchten) bereits im Vorhinein, dass sie einige Prüfungen nur knapp bestehen werden können.

Im zweiten Fall ist ein Privatlehrer, der auf die Vorbereitung von Prüfungen im jeweiligen Fach spezialisiert ist, genau das Richtige zur Prüfungsvorbereitung.

Durch die Nachhilfestunden unterstützt Du den Schüler mit Tipps und methodischem Lernen, sodass er sich mit Dir an der Seite nicht unter Druck fühlt und erfolgreich die Hochschulreife erwirbt.

Als Nachhilfelehrer bist Du die nötige Unterstützung und solltest bereit sein, Deine Schüler bestmöglich auf die Klausuren vorbereiten.

Ein Privatlehrer muss als Spezialist für die Klausurvorbereitung gut vorbereitet sein. Denn Du wirst motivierte und lernbereite Schüler treffen, die eine ganz individuelle Nachhilfe benötigen.

Erfahre hier, wie Du Privatlehrer für die Prüfungsvorbereitung werden kannst!

Sich über die jüngsten Veränderungen von Prüfungen informieren

Als Nachhilfelehrer für die Klausurvorbereitung bist Du eine sehr wichtige Unterstützung für den Schüler. Ob für Mathematik, Biologie, Physik, Chemie, den Englisch- oder Französisch-Unterricht, Geschichte oder Geographie…

Das Ziel der Nachhilfestunden soll sein, dass die Schüler mit der gemeinsamen Vorbereitung die Prüfungen bestehen. Das kann durch die wiederholte Anwendung verschiedener Konzepte, die Festigung der gelernten Elemente oder durch das Lernen einer guten Methodik geschehen.

Dafür musst Du über die jüngsten Veränderungen im Rahmen der Prüfungen immer informiert sein.

Denn jedes Jahr werden die Abschlussprüfungen leicht geändert: der Fokus auf bestimmte Themengebiete, die Umstellung von Aufgaben im Vergleich zur Prüfung vom Vorjahr, die erlaubten Hilfsmittel etc.

Du solltest immer auf dem Laufenden zu möglichen Änderungen bleiben, um Deinen Schüler so effektiv wie möglich vorzubereiten.

Bist Du über die Änderungen bzgl. eines möglichen zentralen Abiturs in Deutschland auf dem Laufenden? Als Nachhilfelehrer musst Du über alle Veränderungen der verschiedenen Abschlussprüfungen gut informiert sein. | Quelle: Visualhunt

Dafür gibt es mehrere Methoden:

  • Zunächst kannst Du Deinen Schüler fragen, denn seine Lehrer informieren ihn über die neuesten Veränderungen und den Fokus der Prüfungen.
  • Zögere nicht, Deinen Schüler zu fragen, wie die einzelnen Aufgaben bewertet werden (zum Beispiel der Lösungsweg in Mathematik oder die Argumentationsstruktur in Deutsch).
  • Du solltest den Bewertungsmaßstab verinnerlichen, damit Dein Schüler weiß, worauf er mehr Achtung legen soll und bei welchen Aufgaben er Zeit sparen kann.
  • Du kannst außerdem eine Google Suche starten, um die neuesten Artikel oder Foren-Einträge über Veränderungen von Prüfungen zu lesen.

Gut informiert zu sein heißt eine sichere Vorbereitung Deines Schülers auf seine Prüfungen.

Tipp: Frage den Schüler nach seinen Vorprüfungen. Dadurch kannst Du sehen, welche Wissenslücken und methodischen Schwächen er noch ausgleichen muss.

Ein angepasstes Programm zur Prüfungsvorbereitung erstellen

Der Schüler sollte sich gut auf anstehende Prüfungen vorbereiten.

Wenn Du Nachhilfelehrer werden willst, solltest Du motiviert sein, Deinen Schüler durch kontinuierliches Lernen, die Wiederholung von Prüfungsinhalten und die Anwendung von anderen methodischen Kompetenzen erfolgreich zum Abschluss zu begleiten.

Die Vorbereitungsstunden sollten bereits im Voraus geplant sein, damit Du dich gut organisieren kannst. Das Programm zur Prüfungsvorbereitung sollte an die Wissenslücken und methodischen Schwächen jedes Schülers angepasst sein.

Warum nicht eine kleine Testprüfung mit Deinem Schüler zu Beginn der Vorbereitungsstunden? Das sollte den Schüler nicht unsicher machen, sondern die kleinen methodischen, orthographischen oder auch Wissenslücken aufdecken.

So kannst Du ein durch und durch angepasstes Programm anbieten, um den Schüler bestmöglich auf seine schriftlichen und mündlichen Prüfungen vorzubereiten.

Dein Schüler hat Prüfungsangst? Vielleicht fehlt ihm einfach nur die richtige Lernmethode! Nachhilfe kann helfen, Prüfungsängste mit effektiven Lehrmethoden zu überwinden. | Quelle: Visualhunt

Du kannst wöchentliche Nachhilfestunden am Nachmittag planen oder auch einen Intensivkurs während der Schulferien anbieten.

Biete Deinen Schülern verschiedene Nachhilfemodelle an, damit auch sie sich darauf einstellen können.

Schüler können außerdem ganz unterschiedliche Erwartungen an die eigenen Prüfungsergebnisse haben:

  • Schüler, die sich auf einen Studiengang mit Numerus Clausus bewerben wollen: Diese Schüler benötigen einen bestimmten Abitur-Durchschnitt, um im Wunschstudiengang nach den Sommerferien angenommen zu werden. Der Leistungsdruck kann dadurch in der Prüfungsphase steigen. Die Nachhilfe sollte hier auf die Perfektion der prüfungsrelevanten Inhalte und eine sichere Methodik über die Anforderungen hinaus abzielen, um ebenfalls den Druck abzubauen.
  • Schüler, die einen möglichst guten Abschluss anvisieren: Viele Schüler bewerben sich auf NC-freie Studiengänge oder planen ein Auslandsjahr nach dem Abschluss und wollen sich durch einen guten Abschluss alle zukünftigen Möglichkeiten offenhalten.
  • Schüler, die Angst davor haben, die Prüfungen nicht zu bestehen: Einige Schüler haben Angst, in einem oder mehreren unterschiedlichen Prüfungsfächern nicht zu bestehen. Das kann an einer allgemeinen Prüfungsangst, an größeren Wissenslücken oder methodischen Schwächen liegen. Hier ist es wichtig, die Schwächen genau zu erkennen und effizient daran zu arbeiten.

Diese 3 Schülerprofile zeigen, dass Du Dich methodisch an den jeweiligen Schüler anpassen solltest. So fokussierst Du Dich stärker auf Nachhilfe, auf die Vertiefung von Themenfeldern oder auf die Wiederholung von Grundlagen.

Der Vorteil der Privatstunden zur Prüfungsvorbereitung für Dich und Deinen Schüler: ein schnellerer Fortschritt, wenn Du intensive und an den Schüler angepasste Kurse anbietest.

Die Rolle des Privatlehrers: seine Lernmethodik weitergeben

Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Abschluss ist die Methodik. Egal, ob für den Englischunterricht, eine Erörterung in Deutsch oder das Lösen mathematischer Gleichungen: Man benötigt eine gute Lernmethodik!

Als privater Nachhilfelehrer solltest Du Deinen Schülern verschiedene Lernmethoden zeigen. Das ist wichtig für Gymnasiasten, Mittelschüler, Realschüler und selbst für Grundschüler.

Ob auf Papier oder im Internet, Anzeigen erweitern Deinen Kundenstamm. Für eine gute Nachhilfe solltest Du organisiert sein und die Kurse im Voraus planen! Quelle: Visualhunt

Beinahe unumgänglich ist wohl die Technik, mit Karteikarten zu arbeiten. Dies gilt nicht nur für Lehrer, die z.B. Deutsch als Fremdsprache unterrichten und ist nicht, wie viele denken, nur für Vokabeln nützlich.

Du kannst Deinem Schüler beim Erstellen der Karten helfen, indem Du seine Mitschriften nimmst und alle wichtigen Inhalte unterstreichst, die er auf die Karteikarten übernehmen soll: Das können Konzepte, geographische Daten oder mathematische Formeln sein.

Dabei solltest Du Deine Schüler daran erinnern, die Mitschriften bis zum ersten gemeinsamen Kurs zu aktualisieren. Denn durch geordnete und saubere Mitschriften gewinnt ihr enorm Zeit.

Du kannst Deinen Schülern ebenfalls empfehlen, die Mitschriften laut vorzulesen. So können Schüler mit einem akustischen Gedächtnis die Kursinhalte wiederholen und besser aufnehmen. Dies impliziert die Aufrechterhaltung auditiver Wahrnehmungen.

Auf einen Studiengang mit Numerus Clausus vorbereiten

Der Privatunterricht zur Prüfungsvorbereitung sollte ebenfalls auf die Erwartungen des Schülers eingestellt werden. Einige Studiengänge sind mit einem bestimmten Numerus Clausus im Abitur (kurz: NC) versehen, den interessierte Schüler mindestens erreichen müssen (sog. „zulassungsbeschränkte Studiengänge“).

Als Privatlehrer solltest Du die Prüfungsvorbereitung Deiner Schüler so gut wie möglich planen, denn die Prüfungszeit kann durch den Notendruck umso stressintensiver werden.

Damit sich Deine Schüler vom Durchschnitt abheben und die gewünschten Ziele problemlos erreichen, gibt es einige Tipps und Methoden:

  • Methodische Techniken: Du kannst Deine Schüler Übersichtsblätter zu den Inhalten eines Kapitels erstellen lassen. Achtung… Diese Blätter sind Zusammenfassungen, keine Kopien des Stoffs.
  • Tests & Abfragen: Du kannst Deine Schüler auch mit Beispielaufgaben, wie etwa „Teilprüfungen“, „Multiple Choice“, „Logikaufgaben“ oder den Prüfungen der letzten Jahre, testen und so den aktuellen Wissenstand in den besprochenen Fächern bewerten. Durch diese kleinen Tests wird Dein Schüler die verschiedenen Aufgaben verinnerlichen und seinen Wissenstand verbessern.

Privatunterricht kann Schülern ermöglichen, mit den guten Prüfungsergebnissen in den Wunschstudiengang aufgenommen zu werden. Quelle: Visualhunt

Schüler, die einen Studiengang mit Numerus Clausus anstreben, bei der Prüfungsvorbereitung zu unterstützen, ist eine große Verantwortung. Bevor Du Dich in diesen Privatunterricht stürzt, solltest Du Dich selbst gut über die Anforderungen informieren!

Dafür kannst Du verschiedene Internetseiten besuchen, die Dir einen Überblick über die bestehenden NCs geben sowie die Prüfungsanforderungen und -inhalte beschreiben. Die gesammelten Informationen solltest Du vor den Nachhilfestunden mit deinem Schüler besprechen und Dir bestätigen lassen.

Im Zweifelsfall solltest Du die jeweilige Hochschule anrufen, um Dich über die Inhalte, Anforderungen und Bewertungen der Prüfungen zu informieren.

Dem Schüler bei der Abiturvorbereitung helfen

Bevor Du mit der Nachhilfe zur Abiturvorbereitung beginnst, sollte Dein Schüler einen kleinen Einstufungstest machen, um seine Schwächen in den verschiedenen Fächern zu erkennen und mögliche Gründe dafür abzuleiten.

Nach diesem ersten Schritt kannst Du Deinen Nachhilfeplan erstellen.

Du solltest die mündlichen Prüfungen außerdem nicht unterschätzen. Beispielsweise kannst Du Deine Schüler während der Osterferien Prüfungen aus vorherigen Jahren lösen lassen.

Hier sind einige Tipps für Deine Gymnasiasten:

  • Nichts vernachlässigen: Schüler sollten sich so gut wie möglich auf alle Fächer vorbereiten.
  • Mit Musteraufgaben trainieren, aber nicht immer auf die Korrektur zurückgreifen: Er sollte die Aufgaben bearbeiten, anschließend korrigierst und analysierst Du die Ergebnisse gemeinsam mit ihm, um die Fehler zu erkennen und Deinen Kurs noch stärker anzupassen.
  • Nicht vergessen, Hinweise zum Schreibstil zu geben: Die schriftliche und mündliche Ausdrucksweise und Form sollte ebenfalls verfeinert werden. Bei der Korrektur wird auch auf die Schrift geachtet. Eine saubere Arbeit ist für die Prüfer und auch für Dich viel angenehmer zu lesen!

Vergiss’ nicht: Deine Rolle als Privatlehrer ist es, Deine Schüler bestmöglich auf das Abitur vorzubereiten, welches für Sie die Eintrittskarte für ihre weitere Ausbildung und das Berufsleben ist.

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