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Finanz- & Wirtschaftsmathe Lernen: Tipps fürs Studium & darüber hinaus

Von Nelly, veröffentlicht am 28/12/2017 Blog > Nachhilfe > Mathe > Wirtschaftsmathematik: Die wichtigsten Formeln & Lerntipps

Das gesamte Mathe-Universum ist sehr komplex. In fast allen Lebenslagen wendet man – bewusst oder unbewusst – Mathe an.

Neben den klassischen Anwendungsfeldern Wissenschaft und Technik spielt die Mathematik auch in der Finanzwelt eine ausschlaggebende Rolle. In diesem Zusammenhang spricht man von Finanzmathematik oder Wirtschaftsmathematik.

Wer in der Schule schon kein Freund von Mathematik war, wird sich sicherlich davor hüten, einen entsprechenden beruflichen Weg in die Richtung einzuschlagen. Und doch ist die Finanzmathe in diversen Studiengängen ein wichtiger Grundbaustein.

Wie kann ich also Finanzmathematik lernen?

Erhaltet im Folgenden einige wertvolle Tipps, die Euch beim Mathe Lernen – egal ob allein oder mit Nachhilfelehrer – weiterhelfen können!

Finanzmathe? Was war das noch gleich?

Die Finanz- oder Wirtschaftsmathematik ist ein Gebiet der angewandten Mathematik.

Das Ziel der Finanzmathe ist es, die Funktionsweise des Finanzmarktes und der Börse zu erklären.

Die am häufigsten benutzten Mittel sind, neben der Zins- und Wahrscheinlichkeitsrechnung, die Statistik und die Differentialrechnung.

All diese finanzmathematischen Rechenoperationen beziehen sich auf das Ver- und Entleihen von Geld mit Rücksicht auf die spezifischen Umweltbedingungen. Das Hauptmerkmal von Börsen- und Bankkursen ist ihre Flüchtigkeit; man muss ununterbrochen die veränderten Zinsraten einbeziehen.

Doch nicht jeder empfindet Finanzmathe als großes Vergnügen, denn das setzt ein Interesse an Zahlen und Prozentsätzen voraus, welches nicht jedem gegeben ist. Daher kann es durchaus ratsam sein, in diesem spezifischen Bereich Mathe Privatunterricht zu nehmen.

Bulle und Bär - an der Börse geht es tierisch zur Sache Der Bulle steht an der Börse symbolisch für steigende Aktienkurse | Quelle: Pixabay

Die 10 wichtigsten Formeln der Wirtschaftsmathematik

Um einen ersten Überblick über die einzelnen Bereiche zu erhalten, gibt es 10 Finanzmathematik Formeln und Rechenoperationen, von denen ihr schon einmal gehört haben solltet.

  • Zinsrechnung
  • Lineare Verzinsung
  • Exponentielle Verzinsung
  • Unterjährige Verzinsung
  • Gemischte Verzinsung
  • Barwert/Endwert
  • Ewige Rente
  • Annuitätenanleihe/Tilgungsplan
  • Kursrechnung
  • Rentabilitätsrechnung

Das finanzmathematische Grundvokabular

Natürlich geht mit dem Lernen der Finanzmathe auch ein fachspezifischer Jargon einher. Um einige Begriffe werdet ihr nicht herum kommen, daher stellen wir euch hier die wichtigsten vor:

  • Zinsen: Zinsen sind die Kosten für das Entleihen von Geld. Dabei bezieht sich der Zinssatz (bspw. 5%) auf die entliehene Summe. Die Höhe der Zinsen kann variieren und wird durch den Markt bestimmt.
  • Zinseszinsen: Bei den sog. Zinseszinsen werden auf ein Kapital (Geld in der Bank) und seine Zinsen erneut Zinsen berechnet. Meist wird dies quartalsweise oder jährlich verrechnet.
  • Barwert: Der Barwert ist der heutige Wert einer zukünftigen Zahlung. Wenn ich Ende des Jahres 100€ auf dem Konto haben will, wie viel Geld muss ich heute auf mein Sparbuch einzahlen, damit durch Zinswirkungen am Ende des Jahres daraus 100€ werden?
  • Endwert: Der zukünftige Wert einer heutigen Zahlung. Wenn ich heute 100€ auf mein Sparbuch einzahle, wie viel Geld habe ich durch Zinswirkungen am Ende des Jahres?

Dies sind Beispiele für den Gebrauch von Vokabeln, die in der Finanzmathematik immer wieder auftauchen.

Für diejenigen unter Euch, die sich mit Hilfe von Mathebüchern weiterbilden wollen, empfehlen wir Euch die Autoren Peter Albrecht oder Jürgen Tietze als Referenzen in der Finanzmathematik.

Daneben gibt es natürlich auch noch vielfältige weitere Methoden, um im Selbststudium Mathe Lernen zu können.

Formeln über Formeln - behaltet den Überblick! Eine gute Formelsammlung ist die Grundlage für das Lernen der Finanzmathematik | Quelle: Pixabay

Weitere Begriffe der Wirtschaftsmathematik

Es gibt noch weitere finanzmathematische Begriffe, die Ihr kennen solltet, um den Durchblick zu haben.

  • Risikokosten: Durch diese Kosten deckt die Bank das Risiko, dass der Kreditnehmer die Rückzahlung nicht tätigen kann.
  • Tilgungsplan: Nimmt man einen Kredit auf, so muss man diesen auch wieder zurückzahlen, also „tilgen“. In welcher Höhe, zu welchem Zinssatz und in welchem zeitlichen Abstand diese Rückzahlungen erfolgen, wird im Tilgungsplan festgelegt.
  • Anleihe: Eine Anleihe ist eine andere Art von Kapital. Es ist ein Wertpapier, das eine Laufzeit von bis zu 30 Jahren haben kann.

Wo und wie kann ich Finanzmathematik Lernen?

Wer sich für Finanzmathe interessiert, und später in diesem Bereich arbeiten möchte, für den bietet sich ein Studium dieses Fachs an. Unter welchen Bedingungen dieser Studiengang der Richtige für Euch ist, was Euch für Kurse erwarten und wo Ihr in Deutschland studieren könnt, erfahrt Ihr hier!

In Deutschland gibt es viele Möglichkeiten, Wirtschaftsmathematik zu lernen. Ihr könnt dieses Fach beispielsweise im Haupt- oder Nebenfach an Universitäten und Fachhochschulen studieren.

Ist ein Finanzmathe-Studium die richtige Wahl für mich?

Wer Finanzmathe studieren möchte, sollte auf jeden Fall bereits im Vorfeld ein Interesse an Mathe und der Wirtschaft haben.

Denn das Finanzmathematik-Studium kombiniert genau diese beiden Felder: Mathematische Probleme werden in einen wirtschaftlichen Kontext eingebettet und wollen von Euch auf logische, analytische Art und Weise gelöst werden.

Der Vorteil an Wirtschaftsmathe? Ihr werdet verstehen, warum Ihr diese Aufgaben löst, denn die Rechnungen haben alle einen praktischen Hintergrund. Die Verbindung zwischen Theorie und Anwendung ist naheliegend und unterstützt das Verständnis.

Wenn Ihr also schon immer Interesse daran hattet, was einem Mathekenntnisse im Leben wirklich bringen, könnte ein Finanzmathe-Studium genau das richtige für Euch sein!

Das erwartet euch in eurem Finanzmathe Habt ihr die richtigen Voraussetzungen für ein Finanzmathe-Studium? | Quelle: Pixabay

Welche Kurse erwarten mich in einem Finanzstudium?

In einem Finanzstudium lernt Ihr vertiefte Formen der Mathematik und Wirtschaft kennen. So lernt Ihr beispielsweise Analysis, Algebra, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Statistik und vieles mehr.

Damit Ihr die mathematischen Kenntnisse in der Finanzwelt umsetzen könnt, sind auch Wirtschaftskurse wie Rechnungswesen, Unternehmensführung oder Risikomanagement Teil des Studiums.

Wie und wo kann ich Finanzmathe studieren?

Viele deutsche Unis und Hochschulen bieten Finanzmathematik und ähnliche Studiengänge an. Hier findet Ihr einen Überblick über finanzwirtschaftliche Bachelorstudiengänge in Deutschland.

Häufig bieten auch private Business Schools Finanzmathe-Studiengänge an. An der International School of Management könnt Ihr beispielsweise den Studiengang Finance & Management belegen.

Wer sich von Anfang an auf Finanzmathe spezialisieren möchte, kann das beispielsweise an der TU Chemnitz (Finanzmathematik), der Universität Konstanz (Finanzmathematik) oder der TU Braunschweig (Finanz- und Wirtschaftsmathematik) tun. Auch ein Studiengang der Hochschule Bremen (European Finance & Accounting) spezialisiert sich darauf.

Wer gerne Finanzmathe im Nebenfach belegen möchte, für den empfiehlt sich ein allgemeines BWL-Studium. Im Grundstudium lernt Ihr dort unter anderem die Grundlagen der Finanzmathematik und könnt euch später gegebenenfalls weiter darauf spezialisieren.

Eine Übersicht aller deutschen Unis und Hochschulen, an denen ihr BWL im Bachelor studieren könnt, findet ihr hier.

Natürlich kann man sich auch dafür entscheiden, sich Mathe selbst beizubringen

Neue Alternativen: Mathe Nachhilfe mit Finanzmathe-Schwerpunkt

Mit all den Möglichkeiten, die das Internet heutzutage bietet, ist es natürlich auch möglich, sich selbst Finanzmathe beizubringen – beispielsweise durch ein Fernstudium oder Online Mathe Lernen mit Tutorien im Netz.

So gut diese Alternativen auch sind (beispielsweise die MOOC-Kurse, die durch Videos Sachinhalte erklären), so reichen sie dennoch nicht ganz aus, um Finanzmathematik vollständig zu verstehen und zu lernen.

Alleine Finanzmathe lernen kann frustrierend sein Zu zweit lernt man besser als allein. Lasst Euch von einem Profi unterstützen! | Quelle: Pixabay

Zusätzlich dazu oder unabhängig davon könnt Ihr Euren Lernprozess auch durch Privatunterricht boosten!

Es gibt zahlreiche erfahrene Privatlehrer mit starken Mathekenntnissen, die Euch die nötige Unterstützung geben, um diesen spezifischen Bereich der Mathematik besser zu verstehen.

Ein unabhängiger Lehrer für Nachhilfe Mathe, der entweder ein pensionierter Lehrer oder Mathe-Student ist, kommt zu Euch nach Hause und entwickelt auf der Grundlage eurer Lücken und Bedürfnisse ein persönliches Lernprogramm für Euch.

Natürlich ist es auch möglich, einen Mathelehrer über Kleinanzeigen oder andere Wege zu finden.

Wenn Ihr allerdings Wert auf seriöse, regelmäßige Unterstützung legt, die bezahlbar ist, solltet Ihr Euch eher an Nachhilfe-Plattformen wenden.

Superprof ist solch eine Plattform, auf der Ihr Mathe Nachhilfelehrer aus der ganzen Republik – und sicherlich auch bei Euch in der Nähe – finden könnt!

Schaut Euch doch hier gleich einmal das aktuelle Angebot für Mathe Nachhilfe Berlin an.

Diese dienen als Vermittler zwischen Euch und dem Lehrer, sie wählen in Abhängigkeit von Eurer Motivation, Erfahrung und Euren Bedürfnissen sorgfältig einen Lehrer aus – um Euch in Euren vier Wänden die bestmögliche Erfahrung zu bieten.

Wirtschaftsmathematik ist keine der leichtesten Disziplinen der Mathematik – hier reichen ein paar Grundlagenkurse also nicht aus, um Finanzmathe alleine zu lernen und zu verstehen.

Also verschafft Euch selbst einen Vorteil und lasst Euch von einem geschulten Lehrer dabei unterstützen und von den Ergebnissen überzeugen!

Für Kinder besteht die Möglichkeit, bereits früh den Grundstein für Mathe zu legen … und zwar mit LEGOs, einfach und verständlich.

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