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Brauche ich Mathe Nachhilfe, um Fortschritte zu machen?

Von Nelly, veröffentlicht am 28/12/2017 Blog > Nachhilfe > Mathe > Wie kann ich Alleine Mathe Lernen?

„Es ist besser, zu verstehen, als zu lernen.“ Gustave Le Bon (1841-1931)

Der französische Soziologe und Autor des berühmten Werkes Psychologie der Massen hatte eine Sache begriffen: Es ist sinnlos, etwas stumpf auswendig zu lernen, wenn man dabei den Sinn und die Anwendung nicht versteht.

Ob als Schüler der Mittel- oder Oberstufe, als Student oder wenn man sich dazu entscheidet, an einem Mathekurs für Erwachsene teilzunehmen: Früher oder später kommt der Moment, in dem man alleine vor seinen Notizen aus dem Matheunterricht sitzt und einfach nicht mehr weiter weiß.

Für viele Schüler reicht der Mathematikunterricht an der Schule nicht aus, um den Stoff zu verstehen.

Daher muss man lernen, eigenständig zurechtzukommen, um den gesamten Kursinhalt zu verstehen.

Man muss also lernen zu lernen, um sich selbst zu motivieren und Spaß am Üben zu entwickeln.

Auch muss man die dazu nötigen Ressourcen ausfindig machen. Allerdings kann es oft schwierig sein, ganz ohne die Hilfe eines Experten ein Matheproblem zu lösen.

Denn das gleicht einem zähen, langsamen Rennen gegen eine unüberwindbare Mauer; eine Mauer die man entweder bezwingen oder umgehen muss.

Alleine Mathematik Lernen fühlt sich ungefähr so an: Man arbeitet, um selbstständig logische Schlüsse zu ziehen, die es ermöglichen sollen, alle Hürden zu überwinden, alle Probleme zu lösen und ihre Funktionsweise zu verstehen.

Doch was macht man, wenn man einmal auf eine Hürde oder ein Problem stößt, die sich nicht so einfach überwinden bzw. lösen lassen? Wie bzw. wo finde ich Mathehilfe?

In diesem Artikel widmen wir uns Strategien, um selbstständig Mathe zu lernen.

Welche Voraussetzungen brauche ich, um alleine Mathe lernen zu können?

Heutzutage kann man sich alles selbst beibringen. Dennoch liegt es nicht jedermann, sich eigenständig in Mathematik weiterzubilden.

Diese sehr fordernde Disziplin setzt perfekte Umweltbedingungen des Lernenden voraus, damit dieser sich zu 100% auf Mathe konzentrieren kann.

Die Rolle der richtigen persönlichen Ressourcen

Um alleine Mathe lernen zu können, ist die erste Grundvoraussetzung, eine gute Selbstkenntnis zu haben.

So kennt der Lernende bereits seine Stärken und Schwächen, seine Fähigkeiten und deren Grenzen hinsichtlich des Lernens und ist dadurch mit den wichtigsten Grundlagen ausgestattet, um sich alleine weiterzubilden.

Alleine Mathe zu lernen ist für viele eine Herausforderung! Seid ihr in der Lage, alleine Mathe zu lernen? | Quelle: Pixabay

Damit Ihr alleine Mathe Lernen könnt, müsst Ihr eine Methode finden, die zu Euch passt!

So muss ein junger Mathematiker, um erfolgreich zu sein, beispielsweise lernen,

  • alleine zu sein,
  • sich selbst zu motivieren,
  • aus seinen Erfahrungen zu lernen,
  • mit gesundem Abstand über Erlerntes nachzudenken,
  • Ziele setzen, um seinen Fortschritt in der Mathematik zu kontrollieren.

Anscheinend war selbst der Mathematiker Albert Einstein selbst nicht gut in der Schule! Also keine Panik, alles ist möglich 😉

Vielfältige Lernmöglichkeiten nutzen

Denjenigen unter Euch, die beim Mathe Lernen die besten Karten haben wollen, empfehlen wir von Superprof, die Lernkanäle zu vervielfachen.

Dank des Internets gibt es heutzutage unzählige Möglichkeiten, alleine Mathe zu lernen. So gibt es beispielsweise Videos zum Mathe online Lernen, Tutorials, Tests und Fragebögen.

Darüber hinaus ist es möglich, Zugriff auf Abiturprüfungen aus den vergangenen Jahren zu erhalten, um sich auf den Ernstfall vorzubereiten.

Mit den beigefügten Lösungen kann man gut vorbereitet ins Lernen starten.

Mathe Nachhilfe Unterricht

Brauchst Du gelegentlich oder regelmäßig Nachhilfestunden mit einem Mathelehrer?

Wende Dich an einen unabhängigen Mathelehrer, der Dir hilft, voranzukommen – wie Du sie etwa auf Superprof findest (z.B. Mathe Nachhilfe Berlin).

Alleine Mathematik Lernen kann sich als sehr eintönig herausstellen und kann schnell frustrierend werden, wenn man nicht weiterkommt und nicht versteht, was gefragt ist. Daher ist eine kompetente Unterstützung oft die Rettung in der Not.

Mit der Unterstützung eines Mathelehrers, eines persönlichen Anleiters, der ein maßgeschneidertes Programm für Dich ausarbeitet, kannst Du ganz gelassen Mathe lernen.

Die Mathematik ist keine passive Aktivität: Es reicht nicht, Mathebücher nur zu lesen – man muss sie verstehen.

Dafür muss man zahlreiche Übungen machen, um seine Kenntnisse immer wieder auf die Probe zu stellen. Außerdem ist es wichtig, sich verschiedenen Schwierigkeitsgraden zu stellen, um sicherzustellen, dass man die verschiedenen Konzepte verstanden hat.

Ob Ihr es glaubt oder nicht: Mathe ist kein Hexenwerk! Habt also keine Angst davor!

Alleine Mathe zu lernen, kann eine Herausforderung sein. Die unendliche Welt des Matheuniversums stellt Schüler vor zahlreiche Herausforderungen. Oft hilft es, sich von einem Profi unterstützen zu lassen. | Quelle : Pixabay

Ein unabhängiger Lehrer, der Euch Privatstunden gibt, ist also eine sehr gute Lösung: Er ist Teil des Lernprozesses, achtet auf die Richtigkeit der Anwendung und stellt sicher, dass der Schüler alles Wichtige richtig verstanden hat und entsprechend anwenden kann.

Das Lernen in einen Gesamtprozess einbinden

Das Selber-Aneignen von Mathe ist machbar. Allerdings muss dies in einem gewissen Rahmen geschehen.

Just in dem Moment, in dem man sich an der Uni, bei einem Fortbildungsinstitute einer Schule oder einem sozialen Netzwerk (wie MOOC, s.u.) einschreibt, wird aus dem geplanten Solo-Projekt Wirklichkeit.

So verhält es sich beispielsweise mit dem E-Learning bzw. dem Fernstudium: Der Schüler verfügt frei über seine Zeit und seinen Lernort, um den Lernprozess anzupassen.

Dennoch ist es notwendig, von einer Art Tutor oder einer Lehrperson begleitet zu werden.

Leider scheitern diejenigen, die sich Mathe alleine vor dem Computer beibringen wollen, häufig an ihrer eigenen Motivation – diese Aufgabe alleine zu meistern ist fast unmöglich.

Die MOOC-Lösung für schnelle Fortschritte in Mathematik

Im Bereich des E-Learning sind die MOOC (Massive Open Online Courses) ein sehr interessanter Lernansatz.

Auch wenn das MOOC-Angebot mittlerweile auch in anderen Sprachen verfügbar ist, bleibt die große Mehrheit der angebotenen Kurse auf Englisch.

Um Mathe zu lernen, sind MOOC perfekt, denn bei den Mathe-Onlinekursen werden über eine gegebene Dauer Lernvideos zugänglich gemacht.

Zwar kann man seine Leistungen später nicht anhand eines MOOC-Diploms vorweisen, aber dafür bieten diese Kurse eine zusätzliche Lernmöglichkeit, die man alleine von zuhause oder dem Büro aus in Anspruch nehmen kann. Ganz zu schweigen von der Unterstützung der Community.

Die MOOC haben das Fernstudium revolutioniert. Hier ist der Nutzer im Herzen des Lernprozesses und selbst für den Prozess verantwortlich – denn hier gibt es keinen echten Mathelehrer.

Die Videos, in denen die Kursteilnehmer mathematische Operationen anzuwenden und zu meistern lernen, passen sich an das Niveau der Teilnehmer an und bieten die Möglichkeit, Übungen zu verstehen und zu wiederholen.

Natürlich sind diese Videos kein Ersatz für Unterricht, aber sie bieten eine visuelle Unterstützung, die leistungsschwächeren Schülern eine Struktur bietet. Mit dieser Hilfe können die Schüler schnell vorankommen und Stoff aufholen.

Dies unterstützt Schüler auch dabei, das Gelernte auf effiziente Art zu festigen.

5 notwendige Schritte, um alleine Mathe zu lernen

Alleine Mathe zu lernen ist deutlich schwerer als gemeinsam mit einer Klasse oder Gruppe einen Matheunterricht zu verfolgen.

Wenn Ihr daher nichts dem Zufall überlassen wollt, befolgt diese 5 Schritte und werdet Mathe-Autodidakt!

Boostet Eure Motivation

Die Grundlagen, um Mathe zu lernen, sind Motivation und Konzentration. Doch wer Mathe Alleine Lernen möchte, der sollte umso mehr davon mitbringen!

Eure Ziele müssen direkt zu Beginn festgelegt werden. Führt euch vor Augen, was Ihr in Mathe erreichen wollt | Quelle: Pixabay

Stellt Euch folgende Fragen:

  • Warum möchte ich Mathe lernen?
  • Geht dieser Wille von mir aus oder von meinem Umfeld?
  • Wieso sollte man Mathe lernen?
  • Welche sind meine Ziele?
  • Wie viel Zeit möchte ich diesem Projekt widmen?

All diese Fragen werden Euch dabei unterstützen, voranzukommen. Sie werden Eure Art zu lernen verfeinern, eure Motivation definieren und gleichzeitig Euren Stress reduzieren, der mit dem Gefühl von Versagen einhergeht.

Wie das funktioniert?

Fangt klein an. Stellt sicher, dass Ihr die erste Aufgabe versteht und meistert, und schraubt anschließend die Schwierigkeit hoch.

Bleibt am Ball

Euer Matheunterricht wird über die gesamte Dauer des Lernprozesses Eure Unterstützung sein.

Setzt Euch nicht erst in Bewegung, wenn Ihr eine schlechte Mathearbeit zurückbekommt.

Um wirklich Fortschritte zu machen, muss man regelmäßig lernen und am Ball bleiben!

Reaktiviert Euer Gedächtnis

Wer erfolgreich Mathe und die zahlreichen, oft komplizierten Theorien und Sätze lernen möchte, der muss genauso Fortschritte im Bereich des Gedächtnisses machen.

Um also beispielsweise Finanz- bzw. Wirtschaftsmathematik zu lernen, solltet Ihr zunächst Eure alten Matheunterlagen aus der Schule herauskramen.

Der Schlüssel zum erfolgreichen Lernen ist das Erinnern und Verinnerlichen. Um etwas zu verinnerlichen, muss man den Stoff erst einmal verstanden haben… und ihn wiederholen – immer und immer wieder.

Dabei geht es nicht darum, stumpf Formeln auswendig zu lernen, sondern sie zu verstehen und sich anzueignen. Dabei hilft es, Verbindungen zwischen verschiedenen Elementen herzustellen, beispielsweise zwischen verschiedenen Teilen des Kurses und zwischen unterschiedlichen Mathekursen.

Diese Vorgehensweise nennt sich Mindmapping: Man setzt jeden Begriff und jeden Kursabschnitt miteinander in Verbindung und vernetzt sie.

Wiederverwenden, was man bereits weiß

Im Laufe der vergangenen Jahre (sei es in der Schule oder im Berufs- oder Privatleben) hat sich ein Jeder eine bestimmte Menge an Informationen und Kenntnissen angeeignet.

Heute ist der Tag gekommen, all diese Informationen und Kenntnisse anzuwenden – um Mathe zu lernen.

Um dieses Ziel zu erreichen, muss man alle Informationen zusammentragen, während man neue erlernt und diese miteinander verkoppeln.

ACHTUNG: Es reicht nicht aus, nur darüber zu lesen. Es ist viel sinnvoller, Mathe direkt anzuwenden – beispielsweise spielerisch über Mathe-Websites oder über Apps, die Ihr kostenlos herunterladen könnt.

Darüber hinaus bieten auch Internet-Foren die Möglichkeit, Fragen zu stellen und an Diskussionen teilzunehmen. So könnt Ihr auch andere Versionen des gleichen Kapitels erkunden und anderen Nutzern erklären, wie Ihr zu Eurem Ergebnis gekommen seid.

Kurz gesagt: Man muss neue Ansätze finden, um Mathe zu lernen.

Man muss also seinen Horizont erweitern, seine Kenntnisse diversifizieren und somit seine eigene persönliche Art entwickeln, erfolgreich zu lernen.

Langfristig lernen

Sobald man etwas Neues lernt, verbindet unser Gehirn diese neuen Informationen mit bereits existierenden.

Damit sich diese Verbindungen im Kopf ganz alleine bilden und in unser Gedächtnis überschreiben, brauchen wir circa 3 Monate. Erst dann wird aus dieser neuen Information eine „Gewohnheit„, und verfestigt sich als automatischer Reflex.

Euer Gehirn setzt Informationen miteinander in Verbindung, und speichert sie anschließend ab Mathe lernen ist ein Verständnis- und Gedächtnistraining. | Quelle: Pixabay

Ein weiterer Tipp: Plant eure Lektionen mittel- und langfristig, um das mathematische Vokabular, das Ihr später brauchen werdet, zu lernen.

Unterstützt euer Gehirn dabei, neue Formeln und Sätze abzuspeichern:

  • Wiederholt bereits gelöste Aufgaben,
  • Versucht, die Aufgaben aus neuen Perspektiven zu betrachten,
  • Lest Eure Notizen erneut durch,
  • Benutzt das „Mindmapping“, um einen Überblick zu behalten,
  • Findet Spaß am Lernen.

Um erfolgreich alleine Mathe zu lernen, ist es auch wichtig, eine Regelmäßigkeit und Konstanz in eure Lektionen zu bringen. Es ist sinnvoller, täglich oder alle zwei Tage 20 bis 30 Minuten zu lernen, als ein mal die Woche drei Stunden am Stück.

Strukturierte Notizen zu schreiben und später erneut durchzulesen ist dabei unabdingbar.

Doch oft kann auch ein bisschen Hilfe von außen nicht verzichtet werden, besonders, wenn der Schüler bereits Probleme mit Mathe hat. Das kommt häufig vor, da Mathe nicht jedem in die Wiege gelegt wurde.

Hier kann Euch ein Privater Mathelehrer unterstützen und vieles mit auf den Weg geben.

Wer sich bei Zweifeln an Außenstehende wendet, um sein Wissen zu vertiefen und Aufgaben zu lösen, der wird neben dem inhaltlichen Fortschritt auch auf sozialer Ebene voranschreiten.

Denn wir Menschen lernen viel aus unseren Fehlern. Wer das beherzigt, der wird es schaffen, alleine Mathe zu lernen.

Wusstet Ihr, dass es sogar möglich ist, mit LEGOs Mathe zu lernen?

Wie motiviere ich mich selbst dazu, Mathe zu lernen?

Sich ganz ohne Hilfe von außen – z.B. einem Klausurtermin oder einem Lehrer oder Professor – zu motivieren, sich hinzusetzen und zu lernen, kann sich als sehr schwierig erweisen.

Vor allem, wenn es um Mathe geht!

Was tun? Hier müsst Ihr Energie schöpfen, selbst wenn alle Energiequellen bereits ausgeschöpft erscheinen! Wie man das schaffen kann und sein eigener Personal Coach in Mathe wird?

  • Denkt nie, dass Ihr dumm oder unfähig seid, denn um Intelligenz geht dabei nicht!

Vielen Lernenden kommt wiederholt der Gedanke, dass sie „einfach nicht dafür gemacht“ seien, Mathe zu lernen und ein mathematisches Problem zu lösen.

Doch eine Studie aus dem Jahr 2013, die von Kou Muramaya in Zusammenarbeit mit der Universität München (LMU) durchgeführt wurde, bewies anhand von über 3 500 bayerischen Haupt- und Realschülern sowie Gymnasiasten, dass der Erfolg in der Mathematik mehr vom Arbeitswillen und der Disziplin des Schülers abhängt als von dessen Intelligenz. 

Jene Kinder [erzielten] den größten Leistungszuwachs […], die besonders hoch motiviert waren. Die Intelligenz der Schüler spielte hingegen keine Rolle. Kou Murayama

Über 5 Jahre hinweg beobachteten Muramaya und sein Team die Testpersonen von der 5. bis zur 10. Klasse, führten in der 5. und 7. Klasse Intelligenztests mit ihnen durch und orientierten sich darüber hinaus an den Ergebnissen des Matheleistungstests PALMA.

Ein weiterer Test bestand darin, dass die Kinder individuell Fragen von Psychologen gewichten sollten. So fragten diese beispielsweise nach einem Zusammenhang zwischen dem Arbeitsaufwand und der Note. Oder nach der individuellen Verknüpfung von Spaß und Mathe.

Es stellte sich heraus, dass ein Lernerfolg besonders dann eintrifft, wenn die Lernenden eine innere Motivation haben, daran glauben, dass sich die Anstrengung auszahlt, und sie erfolgreiche Lernstrategien benutzen.

Ein Schlüsselfaktor beim Lernen von Mathe ist die also Lernstrategie.

Eine Lernstrategie, auf die viele Schüler zurückgreifen, ist das Auswendiglernen. Tatsächlich soll diese laut der Studie von Muramaya sogar schädlich sein. Auch das Lernen, das ausschließlich auf gute Noten abzielt, hilft langfristig nicht beim tatsächlichen Erlernen und Beherrschen der Mathematik.

Langfristig muss unsere Motivation also von innen kommen und wir müssen lernen, das Lernen zu genießen und Erfolge zu feiern.

  • Vertrauen in sich selbst und seine Fähigkeiten haben

Hier wird uns niemand widersprechen: Erfolgserlebnisse sind ein essentieller Faktor der Motivation.

Wir Menschen lieben es, das zu erreichen, was wir uns zum Ziel setzen. Dies stellt nicht nur Neuronenverbindungen her, sondern setzt auch den Glücksbotenstoff Dopamin frei, sodass man sich nach dem Lösen eines mathematischen Problems genauso gut fühlt wie nach einer Runde Sport.

Wer sich also alleine Mathe beibringen möchte, für den sollte das Lösen einer Matheübung ein Gefühl von Stolz hervorrufen, das dazu verleitet und motiviert, weitere Hürden zu überwinden – und so voranzukommen.

Hier haben wir einige Techniken für Euch aufgelistet, die Euch dabei unterstützen, Euch selbst zu motivieren:

  • Organisiert euren Arbeitsplatz: Ein aufgeräumter und gut organisierter Arbeitsplatz mit allen nötigen Utensilien (Taschenrechner, Geodreieck etc.) ist die Grundlage einer erfolgreichen Lernsitzung.
  • Lernen? Ja, aber ohne sich zu verbeißen: Solltet Ihr einmal eine geistige Blockade haben, versucht es doch einfach am Abend oder am nächsten Morgen nach einer guten Mütze Schlaf noch einmal.
  • Belohnt Euch! Setzt Euch Ziele (noch ein paar Polynome oder noch 10 Ableitungen) und belohnt Euch anschließend mit einer musikalischen Pause, einem kleinen Snack oder einem Spaziergang.
  • Zieht einen Rückblick und seht, was Ihr seit Beginn der Stunde oder des Kapitels gelernt habt.

Ein organisierter Schreibtisch ist das A und O Damit Ihr die Mathestunde nicht unterbrechen müsst, solltet Ihr Euch alle nötigen Materialien bereitlegen. | Quelle: Pixabay

Wer lernen will zu lernen, der braucht einen ordentlichen Motivationsschub!

Damit dies gelingt, kann Euch eine konkrete „Angriffsstrategie“ unterstützen – denn jeder gute (Lern-)Plan braucht zunächst eine gute Strategie!

Unterstützende Strategien im Mathe-Lernprozess entwickeln

Da niemand aus heiterem Himmel bei Euch an der Tür klopfen wird, um Euer Niveau zu überprüfen, müsst Ihr diese Aufgabe selbst übernehmen. Denn nur wer sich konkrete Ziele setzt, kann diese auch erreichen!

Dazu müsst Ihr zunächst die Antworten auf folgende Fragen finden:

  • Wo soll mein Lernprozess anfangen?
  • Welche Fachrichtung der Mathematik möchte ich erlernen (Algebra, Geometrie, Arithmetik, etc.)?
  • Welches Niveau möchte ich erreichen? (Universitätsniveau, das Kopfrechnen verbessern, fit im Kopf bleiben, oder als Freizeitgestaltung)?

Mathe zu lernen ähnelt dem Fremdsprachenerwerb: Man muss Ziele und Ambitionen anvisieren (zweisprachig werden, übersetzen können, das Alphabet und Vokabular beherrschen oder einfach nur einige Wörter kennen, um im Urlaub mit Einheimischen kommunizieren zu können etc) und verfolgen! 

Hier findet Ihr eine Liste von Ansätzen, die Euch helfen werden, einen Einstieg in Mathe zu finden und alleine voranzukommen:

  • Wählt ein Kursprogramm aus: das Schul- oder Universitätsprogramm, ein Fachbuch, eine Webseite zum Mathelernen, etc.
  • Stellt Euch einen Zeitplan auf: wer sich im Vorhinein einen konkreten Termin für eine Lernstunde festlegt, der hat bessere Chancen, sein tägliches, wöchentliches oder monatliches Pensum einzuhalten.
  • Haltet zwischen zwei Lernstunden Abstände ein: lasst Euch Zeit, das Gelernte zu verarbeiten und abzuspeichern.
  • Haltet euer nötiges Equipment bereit und sorgt dafür, dass Ihr immer alles vorrätig habt: Millimeterpapier, Geodreieck, Zirkel, Lineal, Bleistift und Radiergummi, Taschenrechner und Batterien, etc.
  • Wiederholt das bereits Erlernte, bevor Ihr eine neue Lektion anfangt: das erleichtert das Abspeichern des Lernprozesses.
  • Lasst Euch nicht von neuen Aufgaben einschüchtern!
  • Macht den Selbsttest und überprüft anhand von Quizfragen, Probeklausuren und ähnlichen Tests euer Wissen und Können. Unterlagen dieser Art findet Ihr ganz einfach im Internet.

Nicht nur das Erlernen eines Faches ist wichtig. Man muss es auch Abspeichern. Mit Hilfe von Probeklausuren könnt Ihr Euren Fortschritt überprüfen – und ganz nebenbei das Gelernte verfestigen | Quelle: Pixabay

Um erfolgreich Mathe zu lernen, müsst Ihr die abstrakten Rechnungen auf die Realität übertragen: Wie kann mir diese Rechnung im echten Leben helfen?

Das ist jedoch – wie beispielsweise beim Übergang von der Algebra in die Trigonometrie – nicht immer einfach.

Daher ist es wichtig, sich eine logisches Denkweise anzueignen, damit Ihr diesen Transfer von Theorie zu Praxis automatisch macht.

Auch solltet Ihr auf keinen Fall ein neues Kapitel anbrechen, wenn Ihr das vorherige noch nicht vollständig verstanden habt. Denn um eine Variationstabelle aufstellen zu können, müsst Ihr zunächst verstanden haben, wie Ihr eine Funktion ableitet.

Genau so müsst Ihr auch die Grundlagen der Prozentrechnung verstanden haben, um später einen Prozentsatz, einen Index oder einen Verlauf kalkulieren zu können.

Das ist die goldene Regel in der Mathematik: Man fängt beim Einfachen an und arbeitet sich dann bis zum Schwierigen voran.

Hier ein weiterer FUNDAMENTALER Tipp: Wenn Ihr vor einer schwierigen Aufgabe steht, schaut die Lösung nicht nach, bevor Ihr nicht selber versucht habt, einen Lösungsweg zu finden.

Ansonsten könnte sich der gesamte Lernprozess als kontraproduktiv herausstellen. In dem Fall könnt Ihr ebenso gut das Buch zuklappen und anderen Hobbies nachgehen.

Ein Matheproblem zu lösen ist nicht so schwer, wie häufig angenommen wird. Um sich in Mathe zu verbessern, hilft nur eins: Nachdenken und einen logischen Lösungsweg finden.

Wie kann ich im Alltag Alleine Mathe Üben?

Im Alltag Mathe üben? Na klar geht das! Denn nicht nur vor einem dicken Mathebuch oder auf einer Nachhilfeseite könnt Ihr Mathe üben.

Kann man Sport wirklich nur zuhause machen? Auch während Ihr Sport macht, könnt Ihr Matheaufgaben lösen und Euer Kopfrechnen verbessern. | Quelle: Pixabay

So könnt Ihr beispielsweise ganz nebenbei auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule das Einmaleins im Kopf durchgehen.

Hier eine kleine Liste mit weiteren Ideen, wie Ihr alleine im Alltag Mathe Üben könnt:

  • Errechnet die Fläche und das Volumen eines Raumes, den Ihr einrichten wollt,
  • Messt während Renovierungsarbeiten Fenster, Türen oder Ähnliches ab,
  • Um einen Überblick über Eure Finanzen zu bewahren, könnt Ihr im Kopf addieren, was für Ausgaben Ihr diesen Monat haben werdet… und diese direkt von Eurem (Netto-)Einkommen abziehen. Seht dabei, wie viel Geld Ihr diesen Monat zurücklegen könnt, oder verfolgt die Veränderung eures Gehaltes in Prozentzahlen,
  • Errechnet das Alter eines Bekannten, indem Ihr sein/ihr Geburtsjahr vom aktuellen Jahr abzieht,
  • Berechnet die Spannweite eines Sonnenschirms, den Ihr zwischen Hauswand und Terrasse aufbaut. So könnt Ihr den Satz des Pythagoras wiederholen,
  • Während eines Auslandsaufenthalts in einem Land außerhalb der EU-Zone könnt Ihr den Wechselkurs zwischen den beiden Währungen im Kopf errechnen, um den Preis eines Produkts zu erfahren.

Vielleicht wirken diese Vorschläge auf Euch belanglos, aber dennoch unterstützen sie Euch dabei, in allen Lebenslagen Mathe zu wiederholen.

Heutzutage ist es sehr einfach, Internetseiten zu finden, auf denen Ihr Mathe lernen könnt. Dies kann, gerade wenn man alleine lernt, von sehr großer Hilfe sein.

So bietet die Webseite der Khan Academy englischsprachigen Lernern eine Plattform, auf der Ihr alle Bereiche der Mathematik lernen könnt:

  • Rechengrundlagen,
  • Arithmetik,
  • Algebra,
  • Geometrie,
  • Trigonometrie,
  • Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik,
  • Limes und Ableitungen,
  • Integralrechnung,
  • Funktionen,
  • Differentialrechnung,
  • Vektoren, Matrizen etc.

Tatsächlich kann Mathe Lernen auch ein echtes Sprungbrett für eine professionelle Umorientierung in die Richtung der Web-Berufe darstellen.

Wie das?

Dazu müsst Ihr zunächst die Grundlagen der Programmiersprachen erlernen, um später beispielsweise Programmierer oder Webdesigner UI/UX werden zu können!

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