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Alles rund um die Boxshorts

Von Elissa, veröffentlicht am 30/04/2019 Blog > Sport > Boxen > Boxshorts: Alles, was Du über die Boxhose wissen solltest!

„Ich glaube nicht an das Leben nach dem Tod, aber für alle Fälle nehme ich immer Unterwäsche zum Wechseln mit. – Woody Allen

Und warum nimmt man nicht auch seine Boxshorts und das restliche Sportzubehör mit?

NBA-Champion Michael Jordan glaubte 1982, damals noch im Trikot der North Carolina Tar Heels, dass ihm seine Shorts zum Sieg verholfen haben. Als Glücksbringer trug er sie deshalb auch noch später während seiner Zeit bei den Chicago Bulls immer unter den Shorts seiner Mannschaft.

Damit löste er unwillentlich den Trend der lockeren Shorts aus. Bis zu den Jahren 1970-1980 waren die Basketball-Shorts immer eng, erst 1989 – mit der Ankunft von „Air Jordan“ bei den Chicago Bulls – kamen die lockeren Baggy-Hosen in Mode.

Heutzutage muss sich jeder Boxer, der in einem Boxstudio an seiner Fitness trainieren möchte, eine komplette Boxausrüstung kaufen: 

Jeder aufstrebende Boxer, der seine Fitness im Boxraum aufrechterhalten will, muss sich heute eine sehr komplette Boxausrüstung kaufen: Boxhandschuhe, Unterhandschuhe, Mundschutz, Schienbeinschützer, Tiefschutz, Brustschutz, Boxhelm, Ellenbogenpolster, Knieschützer und Knöchelschutz (für Thai-Boxing und Vollkontakt), Boxershorts und Boxschuhe.

Welche Kleiderordnung gibt es für den Boxring oder das Boxstudio im im 20. Jahrhundert?

Wir interessieren uns für die kurze Shorts: Länge, Stil, modische Entwicklung, Marken und Preise. Erfährt alles rund um die Boxershorts, von der Geschichte bis zu aktuellen Angeboten.

Die geschichtliche Entwicklung von kurzen Hosen hin zu Shorts

Shorts, wie wir sie heute beim Sport tragen, traten erst Ende des 19. Jahrhunderts in Erscheinung. Und erst in den 1930er Jahren wurde die kurze Hose zu einem bequemen Kleidungsstück, auf das bei gutem Wetter niemand verzichten möchte.

Beim Training oder in Wettkämpfen trug man kurze Shorts. Kurze Hosen waren früher vor allem für Athleten gedacht. |Quelle: Visualhunt

Früher waren Shorts ausschließlich den Männern vorbehalten und sie bedeckten die Oberschenkel hin zu den Knien. Später variierte die Länge gemäß der Mode und Gewohnheit der einzelnen Epochen.

Bis in die 1950er Jahre waren Shorts ein beliebtes Kleidungsstück, mit dem man Jungen bis in die Pubertät, im Sommer und im Winter einkleidete.

Der Übergang von Shorts zu Hosen stellte früher den Übergang eines Jungen zum erwachsenen Mann dar. 

Heute kann man sich nicht mehr vorstellen in etwas anderem als einer Short ins Fitness- oder Boxstudio zu gehen, egal ob für Kampfsport oder Kontaktsport – französisches Boxen, klassisches Boxen, Thai-Boxen, Kung Fu, Vollkontakt-Boxen, MMA oder für irgendeinen anderen Sport.

Früher waren die kurzen Hosen für den wohlhabenden und adligen Teil der Gesellschaft reserviert, während die Arbeiter lange Hosen trugen. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Shorts langsam als leichte Kleidung akzeptiert, die getragen wird, wenn man eine sportliche Aktivität ausübt.

Im 19. Jahrhundert war Großbritannien die führende Macht der Welt: neben dem kulturellen Einfluss, beeinflusste das Königreich auch die Mode.

Und so verbreitete sich die Kunst des Anziehens von den aristokratischen und gutbürgerlichen Schichten bis in alle gesellschaftlichen Klassen.

Im 20. Jahrhundert durfte die britische Armee, die damals in Bermuda im Einsatz war, ihre Uniform verkürzen, um etwas gegen die heißen tropischen Temperaturen zu tun: So entstand die Bermuda-Shorts.

Je mehr Zeit verging, desto kürzer wurde die Shorts, bis sie um die 1920er-Jahre nur noch zur Mitte der Oberschenkel reichte. 

Shorts wurden jedoch ausschließlich von Athleten getragen.

In den 1950er bis 1970er Jahren wurde die Mode schick, eng und sehr kurz. Die kurzen Hosen waren jetzt aus Wolle, Laken, Samt, Flanell oder Leder genäht und damit deutlich feiner als die Sportshorts.

Es gibt mehrere gesellschaftliche Ursachen dafür, dass die Shorts als Komfortkleidung so populär wurde: Die Einführung von bezahlten Urlauben im Jahr 1936 und das Aufkommen der Konfektionsmode, das zur Erschließung neuer Märkte führte.

Die Entwicklung von Shorts und Sportzubehör

Sportbekleidung für alle Disziplinen – Fußball, Basketball, Volleyball, Tennis usw. – hat sich im 20. Jahrhundert enorm weiterentwickelt.

Als der Fußball zum Beispiel 1860 in England unter der Herrschaft von Königin Victoria immer mehr an Beliebtheit gewann, trugen die Mannschaften noch keine Trikots, sondern ihre eigene Kleidung.

Früher trugen die Fußballer normale Kleidung. Die Fußballtrikots, wie wir sie heute kennen, gab es nicht immer. |Quelle: Visualhunt

Die Spieler trugen lange Hosen und „Baggys“, die sie mit Ledergürteln befestigten – es gab noch keinen elastischen Bund oder Hosenträger -, aber sie hatten noch keine Shorts.

Erst als die Football Assosciation gegründet wurde, wurde in einem ausführlichen Regelwerk festgelegt, dass die Spiele Hosen bis zu den Knien tragen müssen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sind die Vereinigten Staaten die Gläubiger Europas: Die florierende US-Wirtschaft beherrscht den internationalen Handel, finanziert den Wiederaufbau nach dem Krieg und exportiert die amerikanische Kultur massiv.

Multinationale Sportunternehmen und Sponsoren starten die Produktion und Vermarktung von Sportklamotten und -zubehör, einschließlich Trikots und Sportbekleidung.

Egal ob Boxschuhe, Schienbeinschoner, T-Shirts, Sporttaschen, Trainingsanzüge, die Marken überbieten sich mit neuen Modellen und neuen Materialien, das macht auch bei der Shorts keinen Halt.

In den 1970er bis 1990er Jahren trugen die Spieler kurze oder sehr kurze Sporthosen, die oft nur bis zu den Oberschenkeln reichten.

Diese Mode spiegelte auch den damaligen Prozess der Liberalisierung und Emanzipation wider – der Mai 1968 war noch frisch – und der Wunsch nach Freiheit wurde auch auf Sportbekleidung für den Alltag übertragen.

Heute, wo die Gesellschaft in Bezug auf die öffentlichen Freiheiten eher freizügig ist, erleben wir eine Rückkehr zu langen Boxershorts.

Die Boxshorts sollten die Beweglichkeit nicht einschränken. Bei allen Arten von Kampfsport ist es wichtig, beweglich und schnell zu sein. |Quelle: Pixabay

Beim klassischen Boxen oder beim Savate sind die Shorts locker und gehen bis zum Knie hinunter. Der Vorteil von lockeren Boxshorts ist, dass sie die Beweglichkeit nicht einschränken oder durch enge Nähte stören.

Sie haben einen breiten elastischen Bund, der über den Hüften getragen wird, um zu verhindern, dass Gegner unter die Taille schlagen und somit letztlich auch, um den Gegner nicht zu verletzen.

Im thailändischen Boxen dagegen sind die Shorts der Sportler oft enger und kürzer.

Welche Art von Boxershorts zu welchem ​​Preis kaufen?

Wenn man in einem Boxstudio die ersten Trainingseinheiten absolviert hat und entschieden hat, den Sport dauerhaft zu betreiben, bleibt der wichtige Schritt, die richtige Boxbekleidung zu kaufen: Boxschuhe, Shorts, T-Shirts, Schutzteile…

Okay, aber was soll man wählen?

Es gibt viele Arten von Shorts in Sportgeschäften und man möchte als Anfänger nicht mit der falschen auf der Matte erscheinen.

Den Kauf einer klassischen Boxshorts sollte man vermeiden, wenn man Kung Fu lernen möchte.

Und welche Marke?

Muss man Shorts von einer Marke kaufen? Man braucht keine teuren Shorts von Venum, wenn auch günstigere Modelle ihren Zweck erfüllen.

Im Internet findet man viele Anbieter von Boxausrüstung.

Am besten wäre es natürlich, seine Ausrüstung direkt in seinem Boxstudio zu kaufen, aber der Mensch ist eine homo-oeconomicus, der gerne Preise vergleicht und deshalb haben wir hier einen kleinen Preisvergleich für Shorts im Internet vorbereitet.

Die meisten Sportartikelhersteller bieten auch Boxausrüstung an, aber es gibt auch spezielle Anbieter:

  • Decathlon
  • Fight4less.de
  • Paffen-sport.com
  • Boxhaus.de
  • Sportsdirect.com

Neben diesen Anbietern findet man auch immer auf der Webseite der einzelnen Marke viele Angebote: Adidas, Everlast, Venum, Nike, Fairtex.

Der elastische Bund dient dem Schutz. Die Boxshorts haben einen elastischen Bund, der über die Taille reicht. |Quelle: Visualhunt

Eine gute Shorts für Anfänger findet ihr beispielsweise bei Decathlon für etwa 15 €. Diese Shorts aus Polyester eignet sich für Training und Wettkampf.

Bei fight4less.de findet man die klassischen Boxshorts für 20 € bis 40 €. Daneben gibt es aber auch Hosen für die anderen Kampfsportarten.

Ähnliche Preise um die 25 € bis 40 €, aber weniger Auswahl findet ihr auf paffen-sport.com.

Wir können euch hier keine komplette Auflistung aller Anbieter und Marken präsentieren, weil es schlicht zu viele sind, aber auf diese Punkte solltet ihr beim Kauf einer Boxshorts achten:

  • Die Qualität des Materials
  • Der Schnitt der Shorts: mit oder ohneSchlitze, Länge,
  • Der Stoff: atmungsaktiv, ultraleicht, elastischer Bund, Kordelzug
  • Verstärkte Nähte

Zum Schluss gibt es hier eine kleine Zusammenfassung der Preise, um klarer zu sehen:

AnbieterMarkeKampfsportartNiveauPreis
DecathlonOutshockKlassisches BoxenTraining14,99 €
Fight4less.deAdidas, Benlee, Everlast, Top Ten, Paffen SportKlassisches Boxen, MMA, Thai-Boxen, KickboxenTraining, Wettkampf20 € bis 40 €
Paffen-sport.com
Paffen SportKlassisches Boxen, MMA, Thai-Boxen, KickboxenTraining, Wettkampf24,90 € bis 39,90 €
Boxhaus.deAdidas, 7Punch, Bad Boy, Benlee, Everlast, Green Hill, Kwon, Paffen Sports, Top Ten, VenumKlassisches Boxen, MMA, Thai-Boxen, KickboxenTraining, Wettkampf16,50 € bis 69,99 €
Sportsdirect.comLonsdale, ReebokKlassisches BoxenTraining23,99 € bis 43,90 €
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