„Der Mode entkommt man nicht. Denn auch wenn Mode aus der Mode kommt, ist das schon wieder Mode.“

- Karl Lagerfeld

Häkeln, Sticken, Stricken, Nähen, diese Tätigkeiten der Handarbeit sind in den letzten Jahren wieder populär geworden, nicht nur für Liebhaber der Haute Couture und der Mode!

Ihr möchtet nicht nur hobbymäßig Nähen lernen, sondern eure Leidenschaft für die Mode in eine perfekt beherrschte Tätigkeit verwandeln, sie zum Beruf machen und einen Beruf in der Textilindustrie bekommen? 

Dann müsst ihr eine Ausbildung oder ein Studium in dem Bereich finden, damit ihr eure Fähigkeiten vervollkommnen und ein Diplom erhalten könnt. Die Auswahl ist relativ groß und hängt weitgehend von eurem Wohnort, eurem Alter, euren Zielen und euren Möglichkeiten (sowohl finanziell als auch zeitlich) ab.

Schauen wir uns also die verschiedenen Perspektiven an, die dem Schneiderlehrling auf der Suche nach Wissen zur Verfügung stehen, das er sich aneignen und anerkennen lassen muss.

Katinka
Katinka
Lehrerkraft für Französisch - Leseverständnis
5.00 5.00 (18) 29€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Stergios
Stergios
Lehrerkraft für Klavier
50€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Irina
Irina
Lehrerkraft für Personal Trainer
5.00 5.00 (2) 35€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Matthias
Matthias
Lehrerkraft für Programmierung
5.00 5.00 (30) 90€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Bami
Bami
Lehrerkraft für DaF Deutsch als Fremdsprache
4.83 4.83 (4) 20€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Lucas
Lucas
Lehrerkraft für Schwimmen
5.00 5.00 (25) 70€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Caro
Caro
Lehrerkraft für Spanisch
4.92 4.92 (38) 25€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Peter
Peter
Lehrerkraft für DaF Deutsch als Fremdsprache
4.88 4.88 (8) 34€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Julia
Julia
Lehrerkraft für Professionelles Coaching
5.00 5.00 (16) 45€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Raphaël
Raphaël
Lehrerkraft für Gitarre
5.00 5.00 (16) 45€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Olga
Olga
Lehrerkraft für Gesang
5.00 5.00 (3) 70€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Moritz
Moritz
Lehrerkraft für Fitness
60€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Eleonora
Eleonora
Lehrerkraft für Solfeggio
5.00 5.00 (3) 30€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Viktor
Viktor
Lehrerkraft für Mathematik
4.91 4.91 (61) 50€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Alexandra
Alexandra
Lehrerkraft für Spanisch - Hörverständnis
5.00 5.00 (41) 35€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Fernando
Fernando
Lehrerkraft für Mathematik
4.97 4.97 (32) 17€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!

Ausbildung zum Maßschneider

Eine Möglichkeit, eure Leidenschaft in die Tat umzusetzen, ist die 3-jährige anerkannte Ausbildung zum Maßschneider, die es euch ermöglicht, die handwerkliche Seite der Modewelt kennenzulernen.

Die duale Ausbildung findet zum einen im Betrieb statt, wo die Schüler die praktischen Tätigkeiten lernen, wie Maßnehmen, Schnittschablonen herstellen, Stoffe zuschneiden, Näharbeiten ausführen, Anproben durchführen oder Kunden beraten.

Daneben findet an ein oder zwei Tagen in der Woche oder als Block für mehrere Wochen Unterricht an der Berufsschule statt, wo die Schüler die theoretischen Kenntnisse lernen.

Als Maßschneider kann man nach der Ausbildung in einem Modeatelier, in Maß- und Änderungsschneidereien, in Kostümabteilungen von Theatern, bei Filmstudios oder Fernsehanstalten oder in Bekleidungshäusern mit Änderungsdienst arbeiten.

Man sollte wissen, wie man mit der Nähmaschine umgeht.
Als Maßschneider muss man den Umgang mit der Nähmaschine beherrschen. |Quelle: Unsplash

Die Haupttätigkeit besteht darin, nach eigenen oder vorgegebenen Entwürfen Damenkleider, Kostüme, Mäntel, Röcke, Anzüge oder Freizeitkleidung in Maßarbeit herzustellen. Ihr könnt mit euren Fähigkeiten alle Wünsche der Kunden erfüllen.

Dabei beinhaltet der Prozess die Herstellung von Entwürfen und Schnittmustern, die Auswahl von Stoffen und Farben sowie die eigentliche Handarbeit, die meistens an der Nähmaschine stattfindet. Online findet ihr viele Nähtutorials oder Blogs, die euch Inspiration geben können.

Ausbildung zum Modedesigner

In Deutschland kann man Nähen nicht an der Universität studieren. Was man aber studieren kann, ist das Fach Modedesign. Dazu sollte man aber wissen, dass hier der Begriff Modedesigner nicht geschützt ist und sich so also jeder nennen kann, der Bekleidung oder Accessoires kreiert.

Die Konkurrenz in diesem Bereich ist sehr groß und damit ihr die Chance habt, einen Beruf in der Textilindustrie zu ergattern, können wir euch nur empfehlen, über ein Studium oder eine Ausbildung im Bereich des Modedesigns nachzudenken.

Wie der Name schon sagt, entwirft man als Modedesigner Kleidung und Accessoires für Unternehmen oder gestaltet Modelinien unter eigenem Namen. Je nachdem, wo ihr später arbeitet, müsst ihr Kleidungsstücke für die Frühling-/Sommer- oder für die Herbst-/Winterkollektion entwerfen.

Um in diesen Beruf einzutauchen, stehen euch, wie erwähnt, zwei Optionen zur Auswahl: eine etwa 3-jährige Ausbildung an einer Modeschule oder ein rund 6- bis 7-semestriges Bachelor Modedesign Studium an einer Hochschule.

Wenn ihr einen der begehrten Ausbildungsplätze ergattern möchtet, dann müsst ihr in den meisten Fällen eine Kreativmappe mit ersten Zeichnungen und Arbeiten einreichen. Einige Ausbildungsstätte warten zusätzlich noch mit einer künstlerischen Eignungsprüfung auf euch.

Dei Ausbildung zum Modedesigner findet ausschließlich schulisch an Modeschulen, Modefachschulen und Berufskollegs statt und endet mit dem Abschluss "Staatlich geprüfter Modedesigner“.

Innerhalb der Ausbildung verbringt ihr viel Zeit im Atelier, um das Handwerk des Modedesigns von A bis Z zu erlernen und könnt euer Wissen im Zuge eines Praktikums vertiefen. Daneben gibt es zahlreiche Workshops und Gastvorträge von Experten aus der Modebranche, sowie Besuche von Modemessen und Fashion Shows.

Während der Modedesigner Ausbildung lernt ihr die Grundlagen der Modetheorie, der Mode- und Designgeschichte und betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse. Weiterhin beschäftigt man sich mit Gestaltungslehre, Computertechnik, Modezeichnen, Schnitttechnik und der Textiltechnologie.

Neben der Möglichkeit einer Ausbildung könnt ihr auch über ein Studium zum Modedesigner werden. Dafür ist mindestens die Fachhochschulreife nötig oder das Abitur. Nach dem Bachelor als Grundstudium kann man sich mit dem Master noch weiter ausbilden lassen.

Grundsätzlich kann man sagen, dass das Niveau in einem akademischen Modedesign Studium oft höher ist, als in einer Ausbildung, aber das garantiert zunächst nur  eine Garantie für eine hohe Studienqualität, da diese immer wieder überprüft wird. 

Dies ist bei Ausbildungen nicht der Fall, denn nicht alle schließen mit einem staatlich anerkannten Abschluss ab.

Als Modedesigner könnt ihr euch entweder selbstständig machen, ein eigenes Label gründen und eure Kollektionen an Geschäfte oder Großhändler verkaufen oder aber, ihr arbeitet als angestellter Modedesigner in einer Bekleidungsfirma, in Ateliers oder bei Kostümmachern.

Katinka
Katinka
Lehrerkraft für Französisch - Leseverständnis
5.00 5.00 (18) 29€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Stergios
Stergios
Lehrerkraft für Klavier
50€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Irina
Irina
Lehrerkraft für Personal Trainer
5.00 5.00 (2) 35€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Matthias
Matthias
Lehrerkraft für Programmierung
5.00 5.00 (30) 90€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Bami
Bami
Lehrerkraft für DaF Deutsch als Fremdsprache
4.83 4.83 (4) 20€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Lucas
Lucas
Lehrerkraft für Schwimmen
5.00 5.00 (25) 70€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Caro
Caro
Lehrerkraft für Spanisch
4.92 4.92 (38) 25€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Peter
Peter
Lehrerkraft für DaF Deutsch als Fremdsprache
4.88 4.88 (8) 34€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Julia
Julia
Lehrerkraft für Professionelles Coaching
5.00 5.00 (16) 45€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Raphaël
Raphaël
Lehrerkraft für Gitarre
5.00 5.00 (16) 45€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Olga
Olga
Lehrerkraft für Gesang
5.00 5.00 (3) 70€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Moritz
Moritz
Lehrerkraft für Fitness
60€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Eleonora
Eleonora
Lehrerkraft für Solfeggio
5.00 5.00 (3) 30€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Viktor
Viktor
Lehrerkraft für Mathematik
4.91 4.91 (61) 50€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Alexandra
Alexandra
Lehrerkraft für Spanisch - Hörverständnis
5.00 5.00 (41) 35€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Fernando
Fernando
Lehrerkraft für Mathematik
4.97 4.97 (32) 17€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!

Studium zum Kostümdesigner 

Eine gute Alternative zum Beruf des Modedesigners ist der des Kostümdesigners. Ihr wolltet schon immer Kostüme kreieren, designen, abstecken und schneidern? Dann ist dieser Beruf genau das richtige für euch!

Als Kostümdesigner plant und entwirft man ein Kostüm von den ersten Schritten bis zum finalen Abmessen und Abändern, wenn der Schauspieler es an hat. All diese Schritte stimmt ihr immer mit Maske, Regie, Intendanz, Bühnenbau und Produktionsleitung ab, da ihr als Kostümdesigner meistens Teil einer größeren Produktion seid.

Denn während einer Inszenierung sind die Kostüme wichtige Grundbausteine für die visuelle Umsetzung.

In den meisten Fällen werden die Studiengänge Kostümbild und Bühnenbild miteinander kombiniert, da das Kostüm immer Teil des Gesamtkunstwerks ist. Aber Kostümdesigner arbeiten nicht nur für Kulturbetriebe, ein Brautkleid oder ein aufwendiges Abendkleid ist schließlich auch ein Kostüm.

Innerhalb des Studiums lernt ihr sowohl theoretisches Fachwissen, als auch von Anfang an praktische Erfahrungen in Design und Gestaltung. Denn in diesem Bereich reicht es nicht aus, wenn ihr das Wissen im Kopf habt, ihr müsst vor allem mit euren handwerklichen Fertigkeiten trumpfen.

Daher stehen im Lehrplan Themen wie Zeichnen, Malerei, Schnitt- und Kostümgestaltung, Modetheorie, Kunst oder Kostümgestaltung.

Nach dem Bachelor, der normalerweise 6 bis 8 Semester dauert, kann man optional noch den Master machen, der sich durch einen hohen Praxisanteil auszeichnet. Danach geht es an die Suche nach dem passenden Arbeitsumfeld.

Wie wäre es, das Hochzeitskleid einer Kundin zu nähen?
Vielleicht näht ihr bald das Hochzeitskleid einer Kundin... |Quelle: Unsplash

Als Kostümdesigner kann man überall da arbeiten, wo Kostüme gebraucht werden, also im Theater, in der Oper, beim  Ballett, in Film- und Fernsehproduktionen oder ganz klassisch bei einem Modehersteller oder in einem Modehaus.

Als Kostümdesigner seid ihr für den ganzen Prozess der Erschaffung eines Kostüms verantwortlich, also von der Ideenfindung über die Konzeption, die Materialbeschaffung, das Schneidern selbst, bis hin zur Anprobe und finalen Änderungen.

Neben diesen kreativen Aufgaben muss man sich als Kostümdesigner auch um Budgetberechnungen und Bestellungen kümmern.

In den meisten Fällen bleiben Kostümdesigner auch nach Fertigstellung des Kostüms am Set oder im Theater, um im Notfall noch letzte Änderung vornehmen zu können. 

Ausbildung zum Modenäher

Ihr seid leidenschaftliche Näher und möchtet diese Leidenschaft zu eurem Beruf machen? Dann ist vielleicht die 2-jährige Ausbildung zum Modenäher genau das Richtige für euch.

Die Ausbildung findet dual statt, ihr habt also an der Berufsschule Unterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht und zusätzlich seid ihr in einem Betrieb und lernt dort die praktische Mitarbeit.

Zu den Ausbildungsinhalten zählen die Zuordnung von Schnittteilen, Bügeltechniken für Nähte und Abnäher, Herstellung von verschiedenen Nähten, Anfertigung von Skizzen und Zeichnungen und die Einarbeitung von Verschlüssen oder anderen modellbezogenen Besonderheiten.

Nach Abschluss der Ausbildung kann man als Modenäher vor allem in Betrieben der industriellen Bekleidungs- und Textilfertigung arbeiten oder bei Herstellern von Heimtextilien, wie Bett- und Tischwaren. Weiterhin könnt ihr bei Änderungsschneidereien in größeren Modehäusern eine Anstellung finden.

Euer Beruf besteht aus der Fertigung von Musterteile und Prototypen bis hin zum fertigen Bekleidungsstück. Ihr seid für den ganzen Prozess der Herstellung verantwortlich, also auch für die Planung der Produktionsschritte, ihr schneidet außerdem Materialien zu und verbindet die Teilstücke.

Studium im Bereich Modemarketing 

Ihr interessiert euch für die Prozesse neben der eigentlich Produktion? Ihr möchtet lernen, wie man Mode im Laden am besten präsentiert, wie ein Onlineshop aufgebaut sein muss oder auf welchen Social Media Kanälen die neue Kollektion sinnvoll beworben wird?

Wie wäre es dann mit einem Modemarketing Studium? Hier lernt ihr nicht nur die Grundlagen der Betriebswirtschaft und des Marketings, sondern das alles im Kontext der Modebranche. Das bedeutet, dass ihr alles rund um die Themen Modetheorie, Marktforschung, Modegestaltung, Kommunikationsdesign und Markenmanagement lernt.

Es gibt viele Ausbildungen und Studiengänge im Modebereich. |Quelle: Unsplash

Nach dem Bachelor und eventuellen Master-Studium könnt ihr euch bei einem Unternehmen, das Mode verkauft, in der Marketingabteilung bewerben, oder aber direkt bei Firmen, die Mode herstellen.

Mit einem abgeschlossenen Studium im Bereich Modemarketing könnt ihr in vielen verschiedenen Bereichen arbeiten:

  • Im Modehandel
  • Bei einem Modelabel
  • In der Textilindustrie
  • In der Kosmetikbranche
  • Für die Trend- und Marktforschung
  • Bei Werbeagenturen
  • Im Modejournalismus

So kombiniert ihr eure Leidenschaft zur Mode mit einem betriebswissenschaftlichen Interesse.

Weiterbildungen

Ganz gleich, welchen Abschluss in der Welt der Schneider und Näher ihr habt, es gibt zahlreiche Möglichkeiten in der Modebranche, eure Kenntnisse zu verbessern.

Rein technische und handwerkliche Grundlagen lässt man in der Regel beiseite, um sich auf Konzepte zu konzentrieren, die dem Nähen untergeordnet sind, wie z.B. Qualität, Luxusindustrie oder Komfort.

Allein in Berlin gibt es zahlreiche Nähkurse rund um die Themen Nähen, Stricken oder Häkeln. Diese können über ein Wochenende gehen oder mehrere Wochen lang dauern. Nähworkshops eignen sich vor allem dann, wenn ihr breites einiges an Näherfahrung habt, aber euer Wissen und eure Fähigkeiten neben Lesen von Nähblogs ausbauen möchtet. 

Es besteht aber auch die Möglichkeit, Kurse zu Hause in eurer Nähe zu buchen. Über Superprof findet ihr zahlreiche gute Angebote für Hilfe beim Nähen.

In jedem Fall liegt es im Interesse des sich weiterbildenden Arbeitnehmers, seinen Arbeitgeber an der Finanzierung der Ausbildung zu beteiligen, insbesondere wenn er über die notwendigen finanziellen Mittel verfügt.

Jetzt liegt es nur noch an euch, euch den passenden Beruf und die passende Ausbildung auszusuchen.

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Elissa

Leidenschaftliche Weltenbummlerin, Köchin und Lebensgenießerin.