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Warum es sich lohnt, für die Arbeit Italienisch zu lernen

Von Tobias, veröffentlicht am 27/10/2018 Blog > Sprachen > Italienisch > Warum lohnt sich Italienisch Lernen in beruflicher Hinsicht?

Eine Fremdsprache wie Italienisch zu lernen ist immer eine gute Idee, denn damit öffnet Ihr Euch nicht nur privat viele Türen – auch in beruflicher Hinsicht lohnt sich das Italienischlernen!

Italienisch ist eine der schönsten, romantischsten und sinnlichsten Sprachen der Welt, soviel ist klar.

Aber welche Bedeutung hat die Sprache Dantes eigentlich in der Business-Welt?

Lohnt sich Italienisch können auf dem Lebenslauf? Welchen Stellenwert nimmt die Sprache im Ranking der wichtigsten Sprachen der Welt ein?

Italien ist die 7. Wirtschaftsmacht der Welt und zudem eine der Gründungsnationen der Europäischen Union.

Das Land genießt einen hohen Stellenwert in vielerlei Hinsicht, zum Beispiel in der Architektur und Kunst (mehr als 60 % des Weltkulturerbes befinden sich laut UNESCO in Italien), der Lehre, im Import-Export-Geschäft. der Musik, der Mode, der Welt des Kinos, der Automobilbranche, in der Forschung und vielen anderen Bereichen.

Wer sich dazu entscheidet, Italienisch zu lernen, der öffnet sich die Tür zu einer Jahrhunderte alten Kultur, die das Antlitz der Welt, wie wir sie heute kennen, entscheidend mitgeprägt hat. Natürlich nicht zuletzt auch in der Römerzeit vor mehr als 2000 Jahren.

Auch heute noch ist Italien ein wichtiges Land in Europa, das Jahr für Jahr Millionen Menschen in seinen Bann zieht.

Und auch die Wirtschaft zieht mit: Inzwischen gibt es schon über 75.000 amerikanische Unternehmen wie General Electric, Hewlett Packard oder IBM, die sich in Italien niedergelassen haben.

Und auch viele deutsche Unternehmen haben in Italien eine Niederlassung.

Aber lohnt es sich deswegen wirklich, für die Karriere Italienisch zu lernen?

Italienisch – eine romanische Sprache mit Prestige

Italienisch belegt auf der Rangliste der meistgesprochenen Sprachen der Welt Platz 21.

In folgenden Ländern ist Italienisch flächendeckend oder regional eine offizielle Amtssprache: Italien, San Marino, Vatikanstaat, Schweiz, Slowenien, Kroatien und Malta.

In der Rangliste der meistgesprochenen Sprachen in der EU steht Italienisch – zusammen mit dem Englischen –  auf Platz zwei. 13 % der EU-Bürger haben Italienisch als Muttersprache.

Angeführt wird die Rangliste übrigens vom Deutschen, mit 16 %.

Wer träumt nicht davon, die Sprache der großen Künstler Michel Angelo, Leonardo da Vinci oder Boticelli sprechen zu können?

Wenn man Italienisch hört, dann fängt man automatisch an, ein Wenig zu träumen und wird in die Welt des guten Essens, der Romantik und der traumhaften Strände versetzt.

Die italienische Gastronomie ist weltweit verbreitet. Überall auf der Welt findet man italienisches Essen in verschiedenen Formen. | Quelle: Pixabay

Außerdem ist Italienisch natürlich die Sprache der Liebe und große Komponisten wie Mozart haben das in Ihren Werken eindrucksvoll zur Schau gestellt.

Seinen Ursprung hat Italienisch im Latein der Römer, man spricht daher auch von den „romanischen Sprachen“ Französisch, Italienisch, Spanisch, Rumänisch und Portugiesisch. Grammatik, Vokabeln und Aussprache dieser 5 Sprachen sind sich folgerichtig relativ ähnlich.

Das British Council English Effect (BCEE) hat bewiesen, dass Italienisch auch einen großen Einfluss auf die englisch Sprache hat und Wörter wie „Studio“ oder „Solo“ heute geläufig sind.

Wer Italienisch sprechen lernt, der kann sich mit mehr als 70 Millionen Menschen auf der ganzen Welt verständigen und hat somit auf dem Arbeitsmarkt sehr gute Chancen!

Italienisch ist keine reine Touristensprache!

Neben dem schier unglaublichen kulturellen Reichtum bietet Italienisch noch viel mehr!

Wer an Italien denkt, der hat Vespas, Pizzas, kleine Cafés mit Terrasse, Sommer und Sonnenschein im Kopf – kurz gesagt: Ferien!

Jedes Jahr kommen über 120 Millionen Touristen nach Italien, davon ein beachtlicher Teil aus Deutschland.

Wer nach Italien reist, der wir die berühmte italienische Küche zu schmecken bekommen und das kulturelle Erbe des Landes für sich entdecken (besonders die Gemälde und die klassische Musik).

Als Fußballfan (in Italien spricht man von Calcio) werdet Ihr ebenfalls auf Eure Kosten kommen. Die Squadra Azzura, die Nationalmannschaft Italiens, ist auf der ganzen Welt bekannt und wurde schon viermal Weltmeister.

Wenn Ihr Italienisch lernt, dann könnt Ihr problemlos in Italien Reisen, von Mailand bis Rom durch die Toskana fahren und am Ende noch einen gemütlichen Tag am Strand genießen.

Sizilien ist ein beliebtes Urlaubsziel Bei italienischen Stränden gerät man schon mal ins Träumen | Quelle: Pixabay

Der Tourismus ist seit langem eine der wichtigsten Einnahmequellen Italiens. Das Land hat aber noch viel mehr zu bieten, gerade auch in wirtschaftlicher Hinsicht.

Wer sich auf Italienisch verständigen kann, die Grammatik versteht und auch die wichtigsten Ausdrücke kennt, der hat gute Karten, in Italien Karriere zu machen.

Italienisch ist auch politisch wichtig. Die Sprache ist eine der offiziellen Sprachen der Europäischen Union und wird im politischen Kontext sehr häufig genutzt.

Italienisch lernen: Ein echter Trumpf auf dem Lebenslauf

Auch wenn es Sprachen wie Englisch und Französisch gibt, die für eine internationale Karriere heute schon fast unerlässlich sind, ist auch die Wichtigkeit der italienischen Sprache nicht zu unterschätzen. Denn mit Italienisch hebt Ihr Euch von der großen Masse der anderen Bewerber ab!

Und Italienisch ist keineswegs unwichtig. Sie ist die am viert häufigsten von Arbeitgebern verlangte Fremdsprache, nach Englisch, Spanisch und Französisch. Für wichtige Posten, gerade im internationalen Finanzwesen ist Italienisch sogar unerlässlich.

Wer Italienisch spricht, der öffnet sich im Unternehmen ganz neue Perspektiven. Vielleicht werdet Ihr ja vermehrt auf Dienstreise nach Italien geschickt oder gar als Leiter einer Filiale in Italien aufstellt. Wenn Ihr mit den Behörden und Partnern vor Ort in deren Landessprache sprechen könnt, ist das für Eure Firma ein enormer Vorteil!

Wenn Ihr Euch dazu entscheidet, Italienisch aus beruflichen Gründen zu lernen, dann ist ein privater Italienisch Nachhilfelehrer eine tolle Option!

Auf Superprof bieten zahlreiche Menschen Ihre Dienste an, vom Studenten bis zum Rentner. Mit ihrer Hilfe werdet Ihr schnell feststellen, dass Italienisch eigentlich gar nicht so schwer ist!

Wie steht es um den Zugang zum italienischen Arbeitsmarkt?

Für Deutsche und andere Staatsbürger von Staaten der EU ist der Zugang zum italienischen Markt völlig unbeschränkt. Warum also nicht einmal für ein Jahr (oder länger) nach Rom oder Mailand gehen und dort einen Job annehmen? So könnt Ihr Euch Euren Sprachaufenthalt perfekt finanzieren.

Wir bezahlt man eine Wohnung in Rom am besten? Ein Sprachaufenthalt in Italien muss natürlich irgendwie finanziert werden | Quelle: Pixabay

Auch, wenn die Arbeitslosenquote in Italien relativ hoch ist, stehen die Chancen für Ausländer auf dem Arbeitsmarkt gut, vorausgesetzt Ihr sprecht die Sprache Dantes.

Dazu sei aber noch gesagt, dass der Durchschnittslohn in Italien unter dem deutschen Niveau liegt und auch die steuerliche Komponente nicht immer leicht zu durchschauen ist.

Welche Sektoren sind in Italien die tragenden Säulen der Wirtschaft?

Was mechanische Teile und industrielle Ausstattung angeht, macht den Italienern so schnell keiner was vor. Auch die italienische Landwirtschaft genießt international große Anerkennung und italienische Lebensmittel sind auf der ganzen Welt begehrt.

Heute werden in Italien vor allem Bäcker, Konditoren, Gastronomen aber auch Informatiker (Big Data etc.), Vertriebler, Lehrer und administrative Mitarbeiter gesucht.

Auch als Ingenieur oder Techniker habt Ihr auf dem italienischen Arbeitsmarkt beste Chancen! Und wenn Ihr noch dazu gut Italienisch sprecht, dann steht einer steilen Karriere in Italien nichts mehr im Wege.

Deutsche Mitarbeiter werden vor allem von großen, multinationalen Unternehmen gesucht, z.B. Alfa Romeo (Automobil), Barilla (Lebensmittel), Dolce & Gabbana, Gucci und Valentino (Luxus und Mode), Aprilia (Motorräder), De Agostini (Verlag), Electrolux-Zanussi (Industrie), Generali (Versicherungen), IBM (IT und Industrie), Lavazza (Lebensmittel), Nestlé Nespresso (Getränke), Lotto (Sportgeräte), Pirelli (Reifen), Vespa (Roller und Motorräder), San Pellegrino (Lebensmittel), RAI (Fernsehen und Multimedia), etc.

Die Italienische Sprache lernen und eine Nische füllen

Es gibt viele gute Gründe, um Italienisch zu lernen. Wer die Sprache Dantes beherrscht, der hat nicht nur einen großen Pluspunkt durch eine zusätzliche Sprache auf seinem Lebenslauf,  bildet sich auch in andere Weise weiter.

Aus Sicht eines italienischen Recruiters ist natürlich sehr angenehm, jemanden vor sich zu haben, mit dem man sich in seiner Muttersprache unterhalten kann und der schon so einiges über Land und Leute weiß. So spart sich das Unternehmen viel Zeit und Geld für eine ansonsten nötige Schulung.

Italienisch ist keineswegs nur eine Sprache, die man zum Vergnügen lernt Italienisch macht sich auf jedem Lebenslauf gut! | Quelle: Pixabay

Italienisch lernen, online oder mit Privatlehrer, wird so zu einer sehr interessanten Nische. Da die meisten Menschen eher Englisch, Französisch oder Spanisch lernen, entscheiden sich die aller wenigsten für Italienisch. Inzwischen sind auch östliche Sprachen wie Chinesisch immer mehr im Kommen und verdrängen die Sprache Dantes mehr und mehr aus den Sprachschulen.

Damit Ihr Eure Sprachkenntnisse auch gewinnbringend einsetzen könnt, müsst Ihr stets offen für neue Herausforderungen sein und Euch darüber bewusst sein, dass in Italien die Uhren etwas anders ticken als in Deutschland. Seid Euch der kulturellen Unterschiede bewusst und schreckt nicht davor zurück, genau nachzufragen, wenn Ihr einmal vor einer Unklarheit steht.

In Italien spielen zwischenmenschliche Beziehungen eine wichtige Rolle, also vergesst bei aller Arbeit nicht den sozialen Kontakt zu Eurem Umfeld. Nur so werdet Ihr wirklich Teil der italienischen Gesellschaft werden können.

Versucht, so weit es geht auf Englisch zu verzichten, denn in der Sprache Shakespeares sind die Italiener in der Regel nicht sonderlich fit. Jeder Versuch von Euch, Italienisch zu sprechen, wird Euch im Gegenzug große Sympathien einfahren.

Sprecht Euch also mit Italienisch in die Herzen der Italiener! Wir wünschen Euch dabei alles Gute!

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