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Welche Hilfsmittel benötigt ein guter Pianist?

Von Tobias, veröffentlicht am 17/08/2018 Blog > Musik > Klavier > Klavierhocker & Co.: Welches Klavierzubehör darf keinem Hobbypianisten fehlen?

Das Klavier Spielen bereitet vielen Menschen Freude. Und wie für die meisten Dinge, die Spaß machen, braucht man auch beim Klavierspielen einiges an Zubehör.

Die verschiedenen Artikel rund um das Klavier helfen Euch dabei, das Spiel zu vereinfachen, so dass Ihr noch schneller Fortschritte machen könnt.

Neben dem Klavier gibt es einige Dinge, die fürs Klavier Lernen ein absolutes Muss sind. Andere wiederum sind eher optional.

Dennoch hat jedes Accessoire seinen Sinn, den Ihr verstehen solltet.

Es gibt viel Zubehör jeglicher Art und jedes Hilfsmittel hat einen bestimmten Zweck.

Wir begeben uns auf eine Tour durch alle Dinge, die Euch beim Klavier Spielen helfen werden und Euch dadurch Freude bereiten.

Was Ihr zum Klavier Spielen unbedingt braucht

Hilfsmittel begleiten den Pianisten bei seinem Spiel. Sie sind nützlich und teilweise unbedingt notwendig.

Als fester Bestandteil des Übens spielen sie eine feste Rolle beim Fortschritt.

Natürlich kann man auch mit einem Minimum an Hilfsmittel Klavier spielen, besonders dann, wenn man einen Klavierlehrer hat, der einen unterstützt.

Er ist sozusagen ein lebendiges Hilfsmittel, das darf nicht vernachlässigt werden.

Aber da gibt es natürlich noch mehr!

Motivation und Fleiß sind der Schlüssel zum Erfolg Wer Spaß am Klavierspielen hat, der macht auch schneller Fortschritte / Quelle: Pixabay

Bücher und Noten sind ebenfalls unabdingbar für alle, die gerne Klavier spielen würden.

Viele Noten sind heute aber digitalisiert, was sich positiv auf Umwelt und Euer Portemonnaie auswirkt.

Bücher sind aber keineswegs zu vernachlässigen, denn sie sind die effizienteste Methode, um ohne einen Lehrer Klavier spielen zu lernen.

Egal ob für Kinder oder Erwachsene – es gibt für jede Form des Klavierspielens Bücher.

Wie bei allen anderen Dingen gilt: Mit den richtigen Hilfsmittel tut man sich selbst einen Gefallen und macht sich das Leben leichter.

Sie tragen daher entscheidend zur Motivation und Leidenschaft des Musikers bei und helfen ihm bei seinem Spiel.

Dennoch ist es natürlich so, dass diese Dinge häufig nicht ganz günstig sind. Daher sollte man gezielt das kaufen, was man benötigt und sich nicht direkt mit allen möglichen, teilweise unnötigen Accessoires eindecken.

Denn am Ende steht immer noch das Klavier im Mittelpunkt und nicht die Hilfsmittel.

Spezifische Hilfsmittel, mit denen man Klavier spielen lernen kann

Um Klavier spielen zu lernen benötigt man teilweise spezifische Accessoires, die man nur im Bereich Klavier findet.

Welche das sind, werden wir jetzt herausfinden.

Das Metronom

DER beste Freund eines jeden Pianisten. Wenn man mit dem Klavier spielen gerade anfängt und vielleicht nebenbei noch Solfeggio lernt, ist das Metronom unglaublich praktisch.

Es handelt sich um ein kleines Gerät, mit dem man den Rhythmus vorgeben kann. Ihr findet es im Laden oder auch Online!

Ohne Metronom kann man schon mal den Rhythmus vergeigen Ein Metronom gibt beim Klavierspielen den Takt vor / Quelle: Pixabay

So kann man das richtige Tempo beibehalten und bleibt im Takt. Dank dem Metronom verliert man sich nicht im Stück und behält die Übersicht dank des „Tick-Tack“-Geräuschs. Heutzutage gibt es auch digitale Metronome, etwa auf dem Smartphone.

Gebt im App- oder Google-Store einfach Metronom ein, es gibt eine ganze Reihe an verschiedenen Apps, die alle Funktionen der klassischen Geräte einwandfrei übernehmen.

Der Klavierhocker

Das klingt natürlich logisch, aber Achtung! Ein echter Klavierhocker sollte gut ausgewählt sein.

Beim Klavierspielen ist die Haltung enorm wichtig, vor allem die des Rückens. Damit man eine gute Sitzposition hat, ist der Klavierhocker entscheidend. Man sollte daher nicht einfach den erstbesten Stuhl nehmen, den man zuhause hat.

Wenn Ihr Euch ein Klavier angeschafft habt, dann ist der nächste Schritt der Hocker. Da man viel Zeit am Klavier verbringt, sollte es ein hochwertiges Fabrikat sein, auf dem Ihr gemütlich sitzen könnt.

Beim Kauf des Klaviers kann man teilweise gut mit dem Verkäufer verhandeln und einen guten Preis für einen sonst teuren Hocker erzielen. Hier müsst Ihr Euer Verhandlungsgeschick beweisen.

Wer gut sitzt, der hat auch mehr Geschick in den Fingern und kann so besser spielen.

Die Schutzdecke

Ihr wisst ja, dass das Klavier ein wertvoller Gegenstand ist. Aber es ist auch sehr empfindlich und daher sollte es stets gut beschützt werden. Es ist ratsam, sich eine Schutzdecke zuzulegen (das gilt auch für Keyboards!). Auch hier könnt Ihr mit dem Verkäufer verhandeln. Manchmal gibt es die Decken einfach kostenlos zum Instrument dazu, so ähnlich wie Schutzhüllen beim Laptop.

Ohne Decke wird sich schnell Staub auf dem Klavier ansammeln und der wirkt sich negativ auf den Klang aus!

Die Lampe

Von allen bisher angesprochenen Hilfsmitteln ist die Lampe wohl das am wenigsten wichtige. Aber trotzdem hat sie Ihre Funktion und Wichtigkeit beim Klavierspielen. Wenn die Noten und die Tastatur direkt beleuchtet werden, verliert man weniger Zeit und muss sich nicht so stark konzentrieren.

Anstatt sich aufs Sehen zu konzentrieren, erlaubt es die Lampe, dass man sich auf den wahren Inhalt des Stücks konzentriert. Das spart enorm viel Zeit. Außerdem sieht es schöner aus, wenn das Klavier bestrahlt wird. Wenn Ihr das Geld dazu habt, dann solltet Ihr Euch so eine Lampe auf jeden Fall zulegen.

Wie helfen Euch Hilfsmittel beim Klavierspielen?

Einige werden vielleicht etwas murren gegen die zusätzlichen Ausgaben, besonders nach dem Kauf eines teuren Klaviers.

Aber Hilfsmittel sind wirklich wichtig! Denn sie tun vor allem eines: Zeit sparen.

Das äußert sich in der Praxis wie folgt:

  • Zeitsparen beim Spielen: Die offensichtlichste Ersparnis. Wenn man bequem sitzt, dann spart man Energie beim Üben. Genauso gilt: wenn man ein Metronom nutzt, kann man sich besser auf den Rhythmus verlassen. All diese Elemente sparen einem Schüler viel Zeit beim Klavier spielen. Man fühlt sich sicherer, hat mehr Spaß bei der Sache und wird dadurch auch schneller Fortschritte machen können.
  • Schneller Fortschritte machen: Wie eben angesprochen macht man schneller Fortschritte, wenn man sich beim Spielen wohl fühlt. Und dabei helfen Euch Hilfsmittel! Durch die Optimierung des Spiels verbessert man sich schneller als ohne Hilfsmittel. Das ist logisch.

Wie wählt man seine Hilfsmittel zum Klavier Lernen am besten aus?

Um seine Hilfsmittel optimal auszuwählen muss man sich zunächst fragen, was man überhaupt benötigt.

Ein Pianist mit sicherem Rhythmusgefühl braucht zum Beispiel natürlich nicht unbedingt ein Metronom.

Im Gegenzug wird ein Anfänger ungemein von einem Metronom  profitieren können und es ist sogar wichtiger als ein Notenständer.

Also: Werdet Euch zunächst darüber bewusst, was Ihr wirklich braucht.

Werdet Euch darüber bewusst, was Ihr wirklich braucht! Welche Dinge braucht Ihr wirklich, welche nicht? / Quelle: Pixabay

Danach ist es wichtig, diejenigen Hilfsmittel auszuwählen, die man je nachgewählter Lehr-Art benötigt.

Auch diejenigen Geräte, die man bereits besitzt, spielen da natürlich eine Rolle.

Zuletzt kommt es auch immer auf Euer verfügbares Budget an und wie viel Ihr bereit seid auszugeben.

Wie überall gibt es auch bei Klavier-Hilfsmittel verschiedene Preisklassen.

Daher solltet Ihr Euch darüber im Klaren sein, wie teuer Eure Hilfsmittel sein dürfen.

Natürlich sind auch Ratschläge des Klavierlehrers, sofern vorhanden, eine nicht zu vernachlässigende Meinung.

Er weiß genau, worauf es ankommt. Gleiches gilt für Profi-Musiker im Bekanntenkreis.

Klavier Zubehör kaufen: Ein paar weitere Tipps & Tricks?

Wie bereits gesagt solltet Ihr im Laden immer versuchen zu verhandeln.

Wenn Ihr viele Dinge gleichzeitig kauft oder gar ein teures Klavier, dann habt Ihr durchaus ein wenig Spielraum.

Falls Ihr lieber im Internet kaufen möchtet, sucht gezielt nach Sonderangeboten auf verschiedenen Seiten. Hier könnt Ihr dann allerdings nicht mehr verhandeln.

Außerdem könnt Ihr das Produkt erst nach Kauf wirklich inspizieren. Es ist daher ratsam, sich zunächst in einem Laden umzusehen und dann online zu kaufen.

Manchmal geht der Verkäufer beim Preis etwas runter, wenn Ihr Euch geschickt anstellt Im Laden kann man beim Preis eines Klaviers verhandeln / Quelle: Pixabay

Weiterhin ist es ratsam, wirklich nur die Geräte zu kaufen, die man braucht, dafür dann in guter Qualität.

Es bringt gar nichts, so viele Accessoires wie möglich zu horten, die dann aber nur bei Euch zuhause herumliegen. Nur um sagen zu können „Ich hab dies“ und „Ich hab das“.

Dabei schießt Ihr übers Ziel hinaus und gebt unnötig Geld aus.

Zuletzt solltet Ihr nie  vergessen, dass die Hilfsmittel nicht für Euch das Klavierspielen übernehmen können. Sie sind nur eine Stütze, Hilfsmittel eben!

Sie verleihen Euch Sicherheit und unterstützen Euer Spiel. Sie sorgen dafür, dass Ihr schneller Fortschritte machen könnt und machen das Spielen angenehmer.

Und das ist, worauf es ankommt! Ohne Spaß am Spiel macht man nur langsam Fortschritte und quält sich durchs Üben hindurch. Ohne Spaß sollte man gar nicht erst Klavier spielen!

Wer sich aber fürs Klavierspielen begeistert, auch dank Hilfsmittel, der wird auch mehr üben und daher schneller Fortschritte machen.

Wir wünschen Euch viel Erfolg beim Klavier Üben!

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