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Das Klavier – ein Musikinstrument, das sich richtig lohnt

Von Tobias, veröffentlicht am 30/08/2018 Blog > Musik > Klavier > Ein Klavier Kaufen: Unser Guide von A-Z

Wenn man sich dafür entscheidet, ein Klavier zu kaufen, dann sollte man sich genügend Zeit nehmen.

Ein Klavier, egal ob mechanisch oder elektronisch, sollte kein Impulskauf sein, wie wenn man z.B. gerade Lust auf Schokolade hat und spontan zuschlägt.

Man muss sich dabei mehrere Fragen stellen:

  • Was bringt es mir, wenn ich mir ein Klavier kaufe?
  • Ist das Klavier überhaupt das richtige Instrument für mich?
  • Wo sind die Vorteile und Nachteile des Klaviers?
  • Wieviel wird mich das Instrument eigentlich kosten?
  • Wie soll ich mein Klavier auswählen?
  • Wo kann ich ein Klavier kaufen?
  • Habe ich überhaupt Platz für ein Klavier?
  • Welches Zubehör benötige ich eventuell noch? (Metronom, Klavierhocker, Schutztuch…)

Wir zeigen Euch in fünf Schritten, warum es sich lohnt, ein Klavier zu kaufen und dieses langfristige Investment zu wagen.

Denn nur, wer ein Klavier bei sich zuhause stehen hat, der kann es einmal so weit bringen wie Jazzlegenden oder Klassiker wie Chopin.

Das Klavier – ein komplettes Instrument

Das Klavier ist der König unter den Instrumenten und bringt Euch nicht nur musikalisch weiter, sondern auch im sozialen Leben.

Klavier spielen bedeutet, dass verschiedene Körperteile gleichzeitig aktiv werden müssen.

Nur die richtige Koordination zwischen Gehirn und Händen kann zum Erfolg führen.

Das Gehirn, die Augen, die Hände, die Füße, die Haltung (dazu gehört der Rücken sowie die Atmung): Am Klavierspielen beteiligt sich der ganze Körper!

Daher erfordert das Instrument enorm viel Konzentration und die Fähigkeit, sich auf mehr als nur eine Sache gleichzeitig zu fokussieren.

Man spricht deswegen beim Klavier auch von einem „kompletten“ Instrument.

Klavier spielen ist vorteilhaft in jeder Hinsicht Klavier spielen vermittelt Werte und gute Gewohnheiten | Quelle: Pixabay

Die Augen lesen die Noten und übertragen sie ans Gehirn. Dieses gibt wiederum den Befehl an die Hände, die entsprechenden Noten (hoffentlich richtig) auf die Tastatur des Klaviers zu übertragen. Das Gehirn schafft an, die Hände gehorchen.

Indem man technische Übungen und Akkordfolgen am Klavier stets übt und wiederholt, lernt das Gehirn, immer mehr Informationen gleichzeitig zu verarbeiten.

Auch die Koordination zwischen Händen und Füßen muss stimmen, wenn man Klavier spielt.

Für Anfänger ist es ratsam, die Füße aktiv beim Spielen zu nutzen, um sich schneller zu verbessern. Die Füße sind nämlich zuständig für die Pedale. So ist das rechte Pedal dafür verantwortlich, den Klang hallen zu lassen, ihm ein gewisses Echo zu verleihen.

Mit dem linken Fuß kann der Schüler oder die Schülerin den Rhythmus nachstampfen, was Sicherheit verleiht und das Rhythmusgefühl schnell verbessert.

Außerdem ist es wichtig, am Klavier die richtige Haltung einzunehmen. Wenn die Schultern zu stark nach vorne geneigt sind, wir das nicht klappen.

Tatsächlich sollten sie eher zurückgezogen sein und der Rücken muss mit dem Becken in einer Linie sein. Das wirkt sich positiv auf die Atmung beim Klavierspielen aus.

Auch die Hände haben mehr Aufgaben, als ausschließlich die Tasten anzuschlagen: Die Ellenbogen sollten senkrecht zur Tastatur sein und die Finger müssen leicht gekrümmt werden, damit man mit den Fingerspitzen spielen kann. Die Hände sind daher leicht angehoben und befinden sich einige Zentimeter über der Tastatur.

Klavierspielen verbessert das Gedächtnis, das musikalische Verständnis und Gehör sowie das Geschick. Das Gehirn arbeitet beim Klavierspielen in voller Tour.

Wenn man Klavier spielen lernt, dann gewöhnt man sich daran, die vollen Kapazitäten des Gehirns auszuschöpfen und sich maximal zu konzentrieren. Das ist einer der Gründe, warum sich viele Leute für das Instrument entscheiden.

Nachdem man gelernt hat, seine Gliedmaßen zu koordinieren, kann man anfangen, sich in schwierigere Terrains zu wagen.

Wenn man regelmäßig übt und die Noten Zeile für Zeile konsequent durchgeht, dann lernt man ein Stück auch irgendwann auswendig.

Klavier zu spielen und sein Niveau ständig zu verbessern hilft Euch daher, Eure Fähigkeiten ständig zu übertreffen, was bald in einem Erfolgsgefühl münden wird und Euch zusätzliches Selbstvertrauen verschaffen kann.

Die Fähigkeit zum Zuhören und das Geschick eines Pianisten werden beim Klavier spielen stimuliert.

Während des Lernprozesses entwickelt ein Klavierspieler sein musikalisches Gehört. Er hört dann nicht mehr nur die Musik, sondern auch die einzelnen Noten und Akkorde. Das passive wird zum aktiven Hören, was man dann schon als Experten-Technik bezeichnen kann.

Zuletzt fördert Klavierspielen auch das psycho-motorische Verständnis und hilft Euch dabei, Euer Fingerspitzengefühl zu verbessern. Diese Geschicklichkeit beeinflusst dann auch die Präzision im Spiel und die Geschwindigkeit, mit der Ihr die Tasten anschlagen könnt.

Also: Was hält Euch überhaupt noch davon ab, Euch ein Klavier zuzulegen?

Ein Klavier kaufen: Ein finanzielles und persönliches Investment

Wenn man ein neues Klavier kauft, muss das Sparschwein schon mal in Mitleidenschaft gezogen werden. Aber Klavierspielen ist nicht nur finanziell teuer, es verlangt auch viel Zeit!

Für Menschen, die möglichst wenig Geld ausgeben möchten, eignet sich ein E-Piano.

Wie genau sich die Kosten für ein Klavier zusammensetzen, erfahrt Ihr hier!

Hier eine kleine Preisvorstellung für unterschiedliche Klavierarten:

  • 100 € – 300 € für ein E-Piano der untersten Kategorie
  • 300 € – 700 € für ein E-Piano der mittleren Kategorie
  • 700 € – 1200 € für ein sehr ordentliches E-Piano
  • 1500 € und mehr für die besten E-Pianos
  • 3000 € für ein mechanisches Klavier der günstigen Art
  • 9000 € und mehr für einen gebrauchten Flügel

Ohne den Platz zu berücksichtigen, den ein Flügel im Raum einnimmt, ist dieses Instrument als nur für Profis und leidenschaftliche Pianisten empfehlenswert.

Wieviel kostet so ein Klavier eigentlich? Ein Klavier kostet Zeit und Geld, das sollte Euch bewusst sein | Quelle: Pixabay

Wenn Ihr Anfänger seid, Euch aber voll ins Klavierspielen hineinstürzen wollt, dann könntet Ihr Euch z.B. für ein E-Piano der mittleren Kategorie entscheiden.

Mit 500 € könnt Ihr da durchaus einen guten Fang landen.

  • Denkt daran, dass wenn Ihr Euch ein mechanisches Klavier kauft, Ihr dieses auch regelmäßig stimmen lassen müsst, ungefähr zwei Mal im Jahr, wie man sagt. Aber die Jahreszeiten (Wechsel von warm zu kalt, von trocken zu feucht) und die Intensität der Benutzung haben starken Einfluss auf Saiteninstrumente. Daher ist es besser, ein Klavier alle 3 oder 4 Monate stimmen zu lassen.
  • Stimmen lassen kostet! Auch hier müsst Ihr wieder tief in die Tasche greifen und Ihr solltet mit mindestens 100 € rechnen, wenn Ihr Euer Klavier stimmen lassen wollt.

Ein Klavier bei sich zuhause stehen haben ist auch ein persönliches Investment: Man muss sich genügend Zeit nehmen, um wirklich Fortschritte machen zu können.

Das heißt, dass Ihr mindestens eine Viertelstunde pro Tag am Klavier sitzen solltet, idealerweise sogar eine halbe oder gar eine ganze Stunde!

Aber wenn man mit Leidenschaft dabei ist, dann zählt man die Zeit ohnehin nicht.

Ein Pianist, der nur hin und wieder ein wenig klimpert, investiert natürlich weniger Zeit als  jemand, der sich dem Instrument voll und ganz hingibt und es in seinen Alltag einbaut, um möglichst viele neue Stücke zu erlernen. Es gibt da kein Geheimnis: Die besten Klavierspieler sind auch die, die am meisten üben.

Klavier zu spielen und ein Klavier bei sich zuhause herumstehen zu haben ist also kostspielig. Wer sich ein Klavier kauft, der muss tief in die Tasche greifen.

Aber auch immaterielle Kosten spielen eine Rolle. So müsst Ihr Energie, Motivation, Disziplin und Leidenschaft investieren, um wirklich Fortschritte machen zu können.

Wie kann man ein passendes Klavier kaufen?

Um ein Klavier zu kaufen, das zu Euch passt, muss man viele Dinge vorher beachten:

  • Sich der großen Investition bewusst sein
  • Verschiedene Eigenschaften wie den Klang, die Funktionen, die Verarbeitung und eventuell die Marken der Klaviere miteinander vergleichen
  • Sich auf Klaviere beschränken, die in Euer Budget passen
  • Klaviere auswählen, die sich für Euer Niveau eignen und Euren Ambitionen genügen
  • Wissen, wir Ihr Klavier spielen lernen wollt: Privatunterricht nehmen, Online-Tutorials schauen…
  • Eure Wohnung ausmessen, um Euch bei der Größe des Instruments nicht zu vertun

Je nach Größe des Zimmers, in dem Ihr Euer Klavier unterbringen möchtet, verändert sich auch der Klang des Klaviers: In einem kleinen Kämmerchen eignet sich ein E-Piano besser als ein mechanisches Klavier, in einem Festsaal kommt ein Flügel besser zur Geltung.

Nicht jedes Klavier ist gleich, es gibt große Unterschiede Bei der Wahl des richtigen Klaviers solltet Ihr auch mal ins Innenleben des Instruments blicken! | Quelle: Pixabay

Welche Art von Klavier solltet Ihr wählen?

Rufen wir uns noch einmal die drei möglichen Varianten ins Gedächtnis:

  • Das E-Piano
    • Ideal, um mit dem Klavierspielen anzufangen und sich mit dem Instrument vertraut zu machen. Die Tasten sind sehr leicht zu spielen, leichter als auf einem mechanischen Klavier
    • Man kann es abbauen und leicht transportieren, was sich für Leute anbietet, die viel unterwegs sind
    • Auch für Studenten, die regelmäßig zwischen verschiedenen Städten hin-und herziehen ist ein E-Piano sicher die beste Lösung. Gleiche gilt für Anfänger, die noch nicht genau wissen, ob das Klavier wirklich das richtige Instrument für sie ist.
    • Letzter Punkt: Wenn man unmittelbare Nachbarn oder Mitbewohner hat, ist das E-Piano ebenfalls eine gute Lösung. Mit ihm kann man mithilfe von Kopfhörern sogar nachts spielen, ohne sein Umfeld zu stören.
  • Das mechanische Klavier
    • Der am weitesten verbreitete Typ von Klavier
    • Man sollte schon ein gewisses Niveau erreicht haben, bevor man sich ein solche Instrument zulegt
    • In Anbetracht seines Gewichts von mindestens 200 Kilo und seines Preises von mindestens 1500 € ist ein mechanisches Klavier ein echtes Möbelstück. Überlegt gut, wo Ihr es hinstellt, denn es wieder umzustellen bedeutet viel Aufwand.
    • Mechanische Klaviere bieten einen sehr schönen Klang
  • Der Flügel
    • Der König der Klaviere
    • Er ist nicht nur in musikalischer Hinsicht die Crème de la Crème, er sieht dazu auch noch gut aus
    • Er bedeutet eine Investition fürs Leben, denn so ein Instrument kostet schnell mal mehr als 10.000 € (für einen gebrauchten Flügel!)

Hier einige Möglichkeiten an Modellen für Einsteiger und Profis:

  • Yamaha PSR-F50: 61 Tasten, 120 Klangfarben. Sehr leicht (3,4 kg) und ziemlich günstig (99 €), eignet sich gut für Anfänger
  • Yamaha DGX-650WH: Das Beste, was E-Pianos zu bieten haben. Mit 88 Tasten, die sich wie bei einem mechanischen Klavier anfühlen, bietet dieses Modell zahlreiche Ton-Variationen. Man kann sich sogar selbst aufnehmen. Dafür muss man aber auch rund 700 € bezahlen.
  • Material 118C: Ein mechanisches Klavier, das sich jedem beliebigen Umfeld perfekt anpasst. Ein echtes Langzeitinvestment, das man auch 1-3 mal im Jahr stimmen lassen sollte. Der Preis? 4500 €
  • Steingraeber B192: Ein Flügel, der den besten Konzert-Klavieren in nichts nachsteht. In einem großen Raum kann er wahre Wunderwerke vollbringen. Er eignet sich aber eher für erfahrene Pianisten. Preislich liegt er bei etwa 11.000€.
  • Steinway and sons B-211: Eins der edelsten Modelle überhaupt, an das nicht jeder herankommt. Mit 55.000 € ist er auch nicht für jeden Geldbeutel geeignet.

Weitere Tipps findet Ihr in unserem zu Beginn des Kapitels verlinkten Artikel zum Thema!

Wo sollte man sein Klavier am besten kaufen?

Als erstes kommt einem da meist ein Klavier-Fachgeschäft in Eurer Stadt in den Sinn.

Der Vorteil hierbei ist, dass Ihr das Instrument ausprobieren, einige Akkorde auf verschiedenen Klavieren vergleichen und vom Fachwissen des Verkäufers profitieren könnt.

Der Nachteil liegt im Preis. Im Internet findet Ihr meist attraktivere Angebote, zumindest was den Preis betrifft.

Wenn Ihr Euer Klavier online kauft, dann profitiert Ihr manchmal auch von Sonderangeboten. Dafür könnt Ihr das Instrument aber vorher nicht betrachten, geschweige denn ausprobieren.

Eine der besten Seiten, um Klaviere zu kaufen, ist Thomann.de. Die ganze Welt der Musik ist hier zu finden, also natürlich auch Klaviere. Die Preise sind meist unschlagbar!

Zu niedrigpreisigen Angeboten solltet Ihr tunlichst aus dem Weg gehen (z.B. auf eBay-Kleinanzeigen) und technische Beschreibungen gründlich durchlesen.

Wie wählt man das perfekte Klavier aus?

Bevor Ihr ein Klavier kauft, solltet Ihr Euch über die Bestandteile des Instruments informieren:

  • Die Pedale: Sie sollten gut verarbeitet, griffig, komfortabel und nicht zu teuer sein
  • Die Tastatur: Für Anfänger eignet sich eine Tastatur mit weichen Tasten
  • Der Notenständer
  • Der Gesamtzustand des Klaviers

Es gibt so viele verschiedene Varianten von Klavieren Ein erstes eigenes Klavier: Worauf kommt es eigentlich an? | Quelle: Unsplash

Fragt in Eurem Umfeld nach Ratschlägen, wenn Ihr Euch zwischen verschiedenen Klavieren nicht so recht entscheiden könnt.

Eure Eltern können Euch helfen, aber auch Verwandte, Freunde und Bekannte, die vielleicht wiederum jemanden kennen, der sich beim Thema Klavier auskennt, z.B. ein Klavierlehrer.

Wenn Ihr privaten Unterricht nehmt, dann sollte Euer Lehrer natürlich der erste Ansprechpartner sein.

Oder Ihr schaut Euch einmal unseren Artikel zum Thema „Wie finde ich das richtige Klavier?“ an.

Ihr habt Euch für ein Instrument entschieden? Dann solltet Ihr aber bedenken, dass Ihr dazu auch noch einiges an Zubehör benötigt!

Welche Hilfsmittel benötigt Ihr beim Klavier Spielen?

Eine Vielzahl von Zubehör begleitet jeden guten Pianisten und macht ihm das Leben leichter.

Zunächst braucht Ihr natürlich eine Sitzgelegenheit. Küchenstühle und ähnliches solltet Ihr vermeiden und Euch stattdessen für einen kleinen Klavierhocker entscheiden.

Um am Klavier die richtige Haltung einzunehmen, ist dieser ganz entscheidend!

Beim Klavier spielen ist der Rhythmus von größter Bedeutung.

Daher ist ein Metronom immer eine gute Anschaffung, falls Ihr es nicht schon in Eurem elektrischen Klavier integriert habt und Ihr lieber auf Handy-Apps verzichten wollt.

Mit Noten, Metronom und Co. seid Ihr als Pianist auf der sicheren Seite Mit dem richtigen Zubehör ist Klavierspielen ein Kinderspiel! / Quelle: Pixabay

Dazu kommen noch ein Staub-Wisch-Tuch sowie eine Schutzdecke für die Tastatur, damit kein Staub in die Zwischenräume der Tasten gelangt.

Wenn Ihr lärmempfindliche Nachbarn habt und Euch für ein E-Piano entschieden habt, dann könnt Ihr Euch Kopfhörer kaufen, die Ihr an Euer Klavier anschließen könnt.

Das vermeidet unnötigen Streit mit den Nachbarn, wenn Ihr Lust habt, dann 22h noch ein wenig zu spielen.

Sennheiser, Yamaha oder Roland bieten Kopfhörer von guter Qualität an.

Kleiner Tipp: Wenn Ihr das Zubehör gleichzeitig mit Eurem Klavier kauft, dann versucht doch einmal, mit dem Verkäufer zu verhandeln und einen besseres Preis zu erzielen!

Jetzt seid Ihr bereit für den Klavierunterricht. Ihr habt alles, was Ihr braucht, außer einen Klavierlehrer.

Jetzt müsst Ihr noch Schulen, Privatlehrer oder Online-Tutorials miteinander vergleichen und die für Euch beste Lösung auswählen.

Wie groß und schwer ist so ein Klavier eigentlich?

Welche Art von Klavier wollt Ihr kaufen?

Seit Beginn dieses Artikels versuchen wir Euch zu erklären, worauf es beim Klavier Kaufen ankommt.

Es handelt sich um ein langfristiges Investment, das verdient, dass man bis ins kleinste Detail abwägt.

Dazu gehört auch die Größe eines solchen Instruments!

Mechanische Klaviere, für all die, die das noch nicht wussten, sind vertikale Klaviere. Die Saiten sind auf einem vertikalen Rahmen gespannt und werden dort zum Schwingen gebracht.

In der Familie der mechanischen Klaviere gibt es zum Beispiel:

  • Das Unterrichtsklavier, das, wie der Name schon vermuten lässt, sich besonders für Kinder und Anfänger eignet. Es misst 1,06 m – 1,13 m.
  • Das Ausdrucksklavier: Ein Instrument für gestandene Pianisten, das schöne Klänge und Impressionen vermittelt. Es misst zwischen 1,13 m und 1,22 m.
  • Das Prestige-Klavier für Profis. Hier solltet Ihr zwischen 1,22m und 1,31m rechnen.

Was das Gewicht eines Klaviers angeht, solltet Ihr wissen, dass ein mechanisches Klavier mit etwa 120-300kg deutlich leichter ist als ein Flügel (600kg).

Na? Passen Geräte von solchen Ausmaßen überhaupt in Euer Wohnzimmer oder Euer Schlafzimmer? 😉

*

Wir hoffen, dass Ihr in diesem Artikel einiges über den Kauf Eures ersten Klaviers herausfinden konntet. Wir wünschen Euch viel Erfolg beim Üben!

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